Keine Zeit verschwenden

Während die Mädels sich noch darüber unterhielten, wie, wo und wann da jemand Gefühle in etwas legte, kamen Mario und Benjamin zurück. Sie gingen jedoch sofort in Marios Wohnung, da dort eben ein Computer stand, mit dem sie arbeiten konnten.

Es vergingen einige Stunden und es war auch schon mitten in der Nacht, als die Beiden sich ihre schmerzenden Augen rieben und etwas Abstand vom Computer nahmen.

»Und du hast ernstlich noch nicht viel mit KI zu tun gehabt?«

»Nein Mario. Wie ich schon gesagt habe. Ich hab etwas damit experimentiert, aber noch nie wirklich damit gearbeitet.«

»Dafür ist dein Verständnis aber beeindruckend gross!«

»Danke. Das nehme ich einfach mal als Kompliment!«

»Das kannst du gerne machen Ben! Ich bin wirklich stark beeindruckt! Diese Idee, viele kleine KIs zu nutzen, anstatt nur einer grossen, ist einfach genial. Auch wenn ich zugeben muss, ich war am Anfang doch der Meinung, dass würde zu Problemen führen.«

»Zu welchen Problemen denn?«

»Na hör mal! Das ist jetzt nicht gerade ein gut kommentierter und dokumentierter Quellcode. Man wirft etwas in eine Blackbox rein. Dann passiert da etwas und es kommt zu einem Ergebnis, welches dann wieder in eine Blackbox wandert. Du hast im Prinzip ja überhaupt keine Ahnung, was da vor sich geht.«

»Sicher hast du. Du hast erst einmal die Netze ja selbst trainiert. Dann hast du sie auf einander trainiert. Dann weisst du doch, was hinten raus kommt und warum.«

»Sagst du so einfach! Ich hätte nicht gedacht, dass es so reibungslos funktioniert.«

»Tja. Du wirst aber wahrscheinlich noch erleben, dass es noch viel reibungsloser und effizienter werden wird.«

»Warum sollte es?«

»Warum? Weil die einzelnen Netze sich ja gegenseitig Rückmeldung geben und dadurch lernen, wie sie am effektivsten handeln können. Stichwort Autocoder.«

»Ich bin gespannt. Lass uns mal einen Test machen. Wir werfen einfach mal die DNA da rein und schauen, was am Ende raus kommt.«

»Welche DNA?«

Mario steckte ein Kabel von seinem Computer an seine Uhr. Benjamin war beeindruckt. Nie hätte er damit gerechnet, dass seine Uhr in irgendeiner Form zu so etwas fähig war. Es war keine Smartwatch, oder etwas in der Art. Sie sah aus, wie eine ganz normale zehn Euro Digitaluhr. Benjamin beobachtete, wie Mario aus seiner Uhr die Datei sw.dna auf seinen Computer kopierte.

»Was ist das?«

»Sandwurm DNA.«

»Wahnsinn! Das sind ja über 60 Gigabyte!«

»Jupp. Deshalb arbeiten wir ja viel mit diesen Würmern. Das ist die DNA noch überschaubar!«

»Noch überschaubar? Für dich sind 60 Gigabyte überschaubar?«

»Klar! Warte mal ab, bis wir an menschliche DNA gehen. Da wird dir dann was geboten!«

Mario startete das Programm mit den neuen, neuronalen Netzen und hab die Datei als Input an. Dann startete er die Verarbeitung und auf dem Bildschirm öffnete sich ein Fenster mit der Zeit, die voraussichtlich zur Verarbeitung notwendig war. Knappe sechs Stunden.

»Wahnsinn! Trotz deiner unglaublichen Rechenpower dauert das so lange?«

»Voraussichtlich Ben! Bei KI sind solche Angaben immer schwammig. Es kann sein, dass es viel schneller geht. Aber kann auch viel länger dauern. Ich baue so etwas gerne ein, um zumindest einen Anhaltspunkt zu haben und um zu sehen, dass sich auch noch was bewegt.«

Benjamin nickte.

»Wenn es durch ist, was sollte dann herauskommen?«

»Genau das ist doch die Frage Ben! Wir haben die KI jetzt so ziemlich mit allem trainiert, was wir über DNA wissen. Die grosse Frage ist eben, was kommt am Ende dabei raus! Mit etwas Glück sagt uns die KI, welche Gene für was zuständig sind. Mit etwas Pech sagt sie uns nicht mehr, wie dass es DNA ist. Werden wir abwarten müssen.«

Benjamin war etwas verwundert. Eigentlich war er der Meinung gewesen, am Ende müsste dann das auf dem Bildschirm zu sehen sein, was die DNA beschrieb. Zumindest war er der Meinung gewesen, dies wäre die Zielsetzung des Unterfangens gewesen. Marios Aussage war irgendwie ernüchternd.

»Gut. Was machen wir jetzt? Hier sitzen und auf das Ergebnis warten?«

»Nö Ben. Ich würde sagen, wir gehen mal zu den anderen und schauen, ob die nicht vielleicht was essbares besorgt und übrig gelassen haben.«

Das war eine hervorragende Idee, denn mit Marios Worten merkte Benjamin, wie hungrig er eigentlich war. Also liessen die Beiden den Computer arbeiten und gingen nach oben.

Schon beim öffnen der Wohnungstür war klar, die Mädels hatten gerade ihren Spass. Lautes Stöhnen war zu hören und hier und da auch schmatzende Geräusche. Als Mario und Benjamin das Wohnzimmer betraten waren sie deshalb nicht überrascht, dass die Mädels allesamt nackt waren und die Sofas als Spielwiese missbrauchten. Wer da aber nun was an wem machte, war nicht wirklich zu erkennen.

»Die sind immer irgendwie am vögeln, oder?«

»Klar. Die wissen eben, wie man Spass hat!«

»Müsste eigentlich nicht Amys Freund mal zurück kommen?«

»Das kann bei denen dauern. Die wollen ja ihr Auto weiter auf Vordermann bringen und das können sie erst nach der Arbeit machen. Kommt nicht selten vor, dass die erst nach Mitternacht zurück sind.«

Mario erspähte in der Küche einen grossen Karton einer Pizza und eilte darauf zu. Benjamin hinter ihm er. Der fand das echt beeindruckend, dass er sich im Moment mehr auf ein Stück Pizza freute, als auf die nackten Körper der überaus attraktiven Frauen. Es war aber eben so und als er sich ein Stück nahm und abbiss, war es wie eine Offenbarung. Er arbeitete schon an dem dritten Stück, während er und Mario an der Arbeitsplatte lehnten und dem Treiben zuschauten.

»Da hätte man doch glatt Lust mitzumachen.«

Mario lachte.

»Nee du. Keine der Damen hat das, was ich von einem Sexpartner erwarte!«

»Ach komm schon Mario. Ich habe noch nie davon gehört, dass man zu 100% in irgendeine Richtung sexuell ist.«

»Ja, okay, zugegeben. Hier und da gab es schon Moment, wo ich auch wegen den Mädels erregt war. Aber das dauert nie lange und reicht auch nie aus, was starten zu wollen.«

Das akzeptierte Benjamin.

»Aber wenn du mitmachen willst, zieh dich aus und leg los. Gummis liegen hier irgendwo, warte mal.«

Kurz darauf hatte Mario tatsächlich eine Packung Kondome zur Hand. Benjamin lachte.

»Danke, aber was soll ich damit? Über die Eichel ziehen?«

Dann zog er ein eigenes Gummi aus der Hosentasche.

»Ich bin vorbereitet. Aber denkst du wirklich, dass ich die einfach ficken kann?«

Mario schaute zu seinen Freundinnen.

»Wen davon hattest du denn noch nicht?«

Benjamin traft der Schlag. Tatsächlich war Marios Frage absolut berechtigt. Er hatte tatsächlich schon mit jeder dieser Frauen Sex gehabt. Er, der bis vor kurzem Sex nur aus Legenden kannte. Also Pornofilmen. Nun stand er da und sag sechs Frauen, die es sich munter gegenseitig machten und er hatte jede einzelne davon schon gefickt.

»Eigentlich alle.«

»Also. Denkst du, du darfst jetzt nicht mehr? Also, wenn du Lust hast, dann schnapp sie dir!«

Und ob Benjamin Lust hatte. Etwas unbeholfen und hektisch riss er sich die Kleider vom Leib und Mario sah, was für ein Ständer da schon voll ausgefahren war. Da kam schnell ein Kondom drüber und Benjamin eilte zu den nackten Leibern.

Auch wenn er sich nicht ganz sicher war, welche Frau ihm da so bereitwillig ihren Hintern zu streckte, weil sie gerade Katja am lecken war, aber die Einladung konnte er nicht ausschlagen. Schnell war er hinter ihr, rieb seine Eichel kurz durch die nasse Spalte und drang dann ein.

Sofort bäumte sich da ein Körper auf und stöhnte voller Inbrunst. Er war in Rebekka eingedrungen und die fand das anscheinend absolut genial.

Benjamin musste aber schnell merken, dass so viele Frauen eigentlich mehr Arbeit, als Vergnügen waren. Die störten sich auch nicht daran, dass er kam. Kaum war ein Gummi voll, bekam er es entfernt, den Schwanz sauber gelutscht und schon war das nächste Gummi drüber und sein Schwanz irgendwo in einem Loch. Selbst schlaff war sein Teil immer noch nutzbar und das gefiel den Mädels natürlich. Als schliesslich alle soweit befriedigt waren, fühlte sich Benjamin deutlich mehr ausgelaugt, als befriedigt.

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