Mitmachen, zuschauen, fernbleiben?

Teilen hat so eine gewisse Eigenart. Man steht vor der Qual der Wahl, wie man denn das Teilen erleben möchte. Allerdings gibt es da auch Punkte, die einem die Entscheidung abnehmen! Die andere Person möchte vielleicht niemanden dabei haben? Der Partner findet das nicht so toll? Vielleicht gibt es auch, aus anderen Gründen, nicht die Möglichkeit, dem Ereignis beizuwohnen! Natürlich kann auch der Fetisch selbst da so seine Marotten haben. Das müsstet ihr aber schon herausgefunden haben!

Es gibt eigentlich nur drei Varianten, die zur Auswahl stehen. Man kann aktiv daran teilnehmen, nur zuschauen, oder gar nicht dabei sein. Auch wenn es in vielen Artikeln so beschrieben wird, eigentlich gehört es gar nicht zum Fetisch! Man kann also nicht sagen, dass es bestimmte Regeln gibt, die hier anzuwenden wären.

Dieser Fehler ist eigentlich darin begründet, dass viele Autoren überhaupt nicht verstehen, um was es beim Teilen eigentlich geht! Es wird oft als „andere Form des Dreiers“ hingestellt und das ist grundlegend falsch! Nein, nicht grundlegend! Es mag auch Ausrichtungen des Fetischs geben, bei denen es zutrifft. Allgemein ist es aber eher so, dass beim teilen der Partner besonderes Interesse an einer anderen Person hat, so als wäre er Single. Die meisten Sharer wollen in dieser Hinsicht gar nicht in Erscheinung treten! Sie gehörten eigentlich gar nicht zu dem Ganzen!

Aber gut, die Autoren wissen es wahrscheinlich einfach nicht besser. Sie haben sich höchst wahrscheinlich nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und hatten zudem noch eine Frist, in welcher der Artikel fertig sein musste. Dennoch muss ich sagen, habe ich schon echte Perlen entdeckt, die in vielen Punkten nahe am Kern der Sache sind!

Egal, darum geht es ja jetzt auch nicht! Beleuchten wir mal die drei Auswahlmöglichkeiten und schauen, welches Potential sie für einen bereithalten!

Nicht dabei sein

Eigentum Dany Thinnes

Das habe ich im Beitrag »Bildanalyse« schon beschrieben. Deshalb sei erwähnt, es kann unter Umständen, insofern der Fetisch sich nicht anders entwickelt hat, die grösstmögliche Erfüllung des Fetischs bieten! Das hat zwei einfache Gründe:

  1. Der Partner macht genau das, was man eigentlich haben will. Er wird intim mit einer anderen Person und das auf die Art, wie er es auch tun würde, wäre er Single! Es geht nur um ihn und die andere Person und nichts anderes! Wenn er dabei für einen Bilder, oder Videos macht, vielleicht auch Nachrichten schreibt, ist das vernachlässigbar.
  2. Man sieht nicht, was eigentlich passiert! Das heisst, der Fetisch hat alle Möglichkeiten, sich die Geschichte mit seiner Fantasie auszumalen und die wird genauso sein, wie man es am Besten findet! Auch später beim Liebesakt wird alles, was der Partner erzählt, vom Fetisch in der Fantasie so ausgedrückt, wie er es haben will. Das kann gewaltige Gefühle auslösen und sich entsprechend ausdrücken.

Natürlich gibt es viele Formen des Fetischs, in denen das nicht ausreicht. Da will man dabei sein, oder sogar in das Geschehen eingreifen. Auch das kann natürlich unglaublich reizvoll sein, wie wir gleich sehen!

Zuschauen

Eigentum Dany Thinnes

Zuschauen birg, genau wie mitmachen, ein Risiko! Euer Partner könnte durchaus ganz anders reagieren, als ihr euch das ausgemalt habt! Vielleicht stellt ihr euch in eurer Fantasie vor, dass da richtig die Fetzen fliegen und euer Partner so wild ist, als würde er gerade einen Porno drehen. In der Realität ist es dann aber doch nur einfach „normaler“ Sex. Das könnte zu einer Enttäuschung führen! Könnte, muss aber nicht!

Denn beim zuschauen gibt es auch einige Faktoren, die man bei Abwesenheit verpasst!

Betrachten wir einmal dieses Bild. Man sitzt in einem Sessel vor dem Bett und begutachtet das, was da gerade passiert! Da ich ein Mann bin, beschreibe ich es auch aus der Sicht es Mannes, da es mir wirklich schwer fällt, mich in dem Punkt in eine Frau hineinzuversetzen.

Was sieht man nun in diesem Moment? Nun, der Partner, also die Frau, hat sich bereitwillig hingekniet und sich so in Position gebracht, dass der Mann in sie eindringen kann. Das ist in den meisten Fällen schon ein Garant für heftige Gefühle, denn euer Partner macht sich selbst und freiwillig dazu bereit, penetriert zu werden! In der Missionarsstellung ist der Effekt nicht ganz so gross, denn schliesslich könnte der Mann sich einfach zwischen ihre Beine gelegt haben und in sie eingedrungen sein. Wäre zwar nicht so, aber der Fetisch sieht darin nicht das Verlangen vom Partner. Es wird zwar auch erregend sein, aber so ist es besser!

Noch deutlich besser ist es natürlich, wenn der Partner reitet! Dann begibt er sich nicht nur freiwillig in eine geeignete Position, sondern ist dabei auch noch aktiv. Deutlicher kann er das Verlangen nicht ausdrücken!

Nun scheint es auch so, dass der Partner in dem Moment begeistert ist! Zumindest deutet sein Gesichtsausdruck nicht daraufhin, dass es ihm nicht gefällt. Vielleicht ist der Mann auch gerade das erste Mal in sie eingedrungen und sie ist überrascht, wie gut der sich anfühlt, oder wie gross er ist! Feuer frei für den Masochisten! Geht ihr sein Schwengel vielleicht besser ab, als der eigene? Befriedigt dieser Mann die eigene Frau vielleicht in dem Moment besser, als man es selbst kann? Ich rate dazu, in einem solchen Fall nicht unbedingt die Hand an euch zu legen, denn es könnte der Sache ein schnelles Ende bereiten! Könnte, muss aber nicht! Ausserdem kann man auch pausieren, wenn man einen Höhepunkt herannahen spürt!

Der Blick des Partners kann aber noch ganz andere Dinge auslösen! Auf dem Bild könnte sie einfach nur zu ihrem Partner schauen wollen, ohne weitere Hintergedanken. Der Masochist hingegen wird in aller Regel etwas ganz anderes interpretieren! Für ihn sagt der Partner in etwa so etwas:

Schau genau hin, der ist viel geiler als du!

Natürlich nur dann, wenn der Fetisch entsprechend entwickelt ist. In aller Regel wird der Masochist sich aber so etwas vorstellen, denn schliesslich ist es sein Job die Dinge zu finden, die euch Schmerzen bereiten. Er will natürlich Futter haben!

Anders, als es bei eigener Abwesenheit der Fall ist, spielt beim zuschauen auch die andere Person eine Rolle! Die tut nämlich etwas! Sie geniesst gerade euren Partner! Liebt man seinen Partner, ist man irgendwo auch ein bisschen egoistisch. Muss nicht viel sein, aber so ein bisschen will man ja verteidigen, was einem gehört. Wobei ich natürlich jetzt keine Besitzrechte vergebe. Ich drücke es nur einfach mal umgangssprachlich aus.

Da ist also eine andere Person und die geniesst gerade den Sex mit dem eigenen Partner, der das dazu auch noch will und selbst geniesst! Das ist aber mein Partner und nicht der von der anderen Person! Wieder ist der Masochist beschäftigt und man hat seinen Spass! Nicht zu knapp, will ich betonen!

Und es gibt noch etwas, was beim zuschauen sehr geil sein kann! Das zuhören! Euer Partner muss nicht erst ein Handy zur Hand nehmen, um euch etwas mitzuteilen. Er kann es in dem Moment, wo er es tun will, einfach machen!

Im Falle des Bildes, wo wir mal annehmen, er ist gerade zum ersten Mal in sie eingedrungen, könnte so etwas von ihr kommen.

Scheisse ist der gross!

Ist der Fetisch so entwickelt, dass es einen erregt, wenn eine andere Person mehr zu bieten hat, dann ist natürlich Party angesagt. Doch auch wenn nicht wird sich die Erregung steigern, da der Partner ja offensichtlich gut findet, was da gerade passiert! Das hat man definitiv nicht, wenn man nicht anwesend ist!

Auch die Geräusche beim Sex sind definitiv ein Lustgewinn! Wenn euer Partner richtig abgeht, dann ist das natürlich die Erfüllung schlechthin! Je nach Fetisch kann der Partner dann noch Kommentare fallen lassen, welche die andere Person in irgendeiner Form als besser ausweist. Wenn der Fetisch das gerne hat natürlich!

Mitmachen

Eigentum Dany Thinnes

Beim mitmachen besteht das gleiche Risiko, aufgrund der zuvor ausgemalten Fantasie enttäuscht zu werden, wie beim zuschauen. Darüber hinaus besteht auch die Gefahr, dass es zu einem Dreier mutiert und auch wenn das sehr geil sein kann, kann durchaus der Fetisch, also das teilen, auf der Strecke bleiben! Das hängt aber immer davon ab, wie der Fetisch entwickelt ist!

Passt es aber, dann kann es ganz schön aufregend sein! Man könnte eine Situation wie diese vor sich haben. Man schaut an sich runter und der Partner kümmert sich gerade mündlich um einen, während er selbst von hinten genommen wird. Dadurch können Unterschiede auftreten zu dem, wie es „normalerweise“ beim Liebesspiel ist!

So könnte es zum Beispiel sein, dass der Partner auf einmal deutlich wilder mit dem Mund zugange ist, als man es gewohnt ist. Es könnte aber auch sein, dass er sich gar nicht auf seine Handlung konzentrieren kann, da er gerade zu viel damit zu tun hat, die Empfindungen beim Sex zu verarbeiten!

Hier ist das schöne, in allem wird der Fetisch nur das negative erkennen, was in dem Fall natürlich gut ist. Der Partner ist auf einmal so wild, nur weil die andere Person gerade schwer aktiv ist. Oder eben auch, der Partner kann sich gar nicht auf einen konzentrieren, eigentlich ist man überflüssig. Junge, junge, das ist brutal!

Wechselt dann der Partner, also man darf selbst aktiv werden, während die andere Person mündlich beglückt wird, kann sich das dann umdrehen. Auf einmal sieht man, dass der Partner voller Eifer bei der Sache ist. Für den Fetisch ist ganz klar, was die andere Person zu bieten hat reizt den Partner mehr, als was man selbst hat. Sonst wäre er ja nicht so begierig und wild! Das wird ein Feuerwerk! Es würde mich nicht wundern, wenn man dabei dann so wild wird, dass der Partner auf einmal tatsächlich gar nicht mehr die Konzentration aufbringen kann, seine wilde Art aufrecht zu erhalten. Das gibt dann Glücksgefühle und die sind toll!

Es können sich aber noch viele, sehr viele andere Dinge ergeben, die den Reiz beim Mitmachen erhöhen können!

Zum Beispiel könnte euer Partner euch darum bitten, oral ans Werk zu gehen, damit es auch ja klappt, mit dem penetrieren! Ist man selbst ein Mann und der Partner eine Frau, dann könnte man auch 69 machen und den Partner oral befriedigen, während er penetriert wird. In dem Fall darf man als Mann natürlich nicht zu homophob sein, denn man ist dabei schon wirklich nahe am Ort des Geschehens!

Und wieder ist der Masochist voll in Wallung! Euer Partner will von euch, dass ihr die Handlungen der anderen Person noch verstärkt! Es soll also noch besser für ihn werden und was würde denn mehr den Wunsch ausdrücken, dass es möglichst gut und wirklich gewollt wird?

Weiterhin könnte es auch vorkommen, dass euer Partner etwas ganz besonderes von euch will! Sagen wir mal, man selbst ist der Mann und die Partnerin hat sich was richtig mächtiges ausgesucht. Natürlich muss der Fetisch entsprechend mitspielen. Dann könnte sie die Bitte äussern, vor dem ersten Eindringen von einem festgehalten zu werden. Vielleicht hört ihr dabei etwas Angst heraus, da wirklich etwas monströses in Wartestellung ist. Hat sie etwas Angst davor und man merkt, dass sie dennoch so geil ist, um es zu wollen, dann ist das einfach nur irre!

Übertrieben wird es aber in dem Moment, wo euer Partner etwas will, was man nicht bekommt, oder nur nach einigem betteln. In der genannten Rollenverteilung könnte der Partner ja von der anderen Person fordern, zum Beispiel ins Gesicht, oder gar in den Mund gespritzt zu bekommen! Alleine dieses Fordern, was bei einem ja nicht vorkommt, kann schon fatal sein und man muss sich beherrschen, um das Treiben nicht schon zu beenden! Es dann aber noch zu erleben und zu sehen, wie der Partner tatsächlich dabei Lust gewinnt, ist einfach nur unglaublich irre! Selbst ohne irgendwie berührt zu werden, oder selbst Hand anzulegen, kann es dann schon zum Höhepunkt kommen. Vor allem dann wenn man sieht, wie aufgeregt der Partner ist, dass es gleich passiert! Ein Hoch auf den Masochisten!

Fazit

Schlussendlich kann man sagen, solange der Fetisch nicht eine Variante direkt bevorzugt, haben alle Möglichkeiten viel Reiz und viel Potential! Das Schöne daran ist, man muss sich nicht festlegen! Bei dem einen Mal will man vielleicht nicht dabei sein und der Fantasie freien Lauf lassen. Bei einem anderen Mal will man vielleicht erleben, wie der Partner bei einer anderen Person reagiert. Alles kann, nichts muss!

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12 Kommentare

  1. Hallo

    Wir haben alle drei Szenarien durch! Mitmachen… Fern bleiben… Zuschauen! Alles mit dem einen Hausfreund! Und alle drei sind wunderschön! Für SIE und für den Ehemann!

    Bei allen drei empfindet man es anders! Alle Szenarien lösen andere Gefühle aus! Aber hauptsächlich für den Ehemann!

    Für alle die Wifesharing lieben und es leben… probiert alle drei Szenarien aus! Es ist unglaublich! 🙂

    1. Was man wohl deutlich als Vorteil des Fetischs nennen kann. In einer monogamen Beziehung hat man eben Sex. Vielleicht stachelt man sich über Nachrichten vorher ein bisschen an, aber sonst geht da einfach nichts. Das man übertrieben spitz zuhause sitzt, nur weil der Partner alleine weggegangen ist und man hört eine Zeit nichts von ihm, dass geht monogam einfach nicht.

    2. Dem möchte ich nur zustimmen. In jeder Hinsicht sollte man alles ausprobieren, wenn es nicht klappt, nicht passt oder nicht so ist, wie man es gerne hätte, dann Schwamm drüber, überlegen und einen neuen Ansatz finden.
      Ist die Anfangsnervosität mal vorbei und alle miteinander vertraut, kennen die Vorlieben der Frau in der Mitte und der männlichen Partner, sind Dreier ein wunderschönes Erlebnis. Ich finde dennoch das „Fernbleiben“ als die erotischste Variante mit der höchsten Anspannung für den Ehemann, der seine Frau teilen möchte: unvergessliche Momente werde dabei durchlebt, das Wissen, dass genau in diesem Augenblick meine liebste angetraute Ehefrau sich mit einem anderen Mann, ihrem Geliebten, lustvoll vereint und sich ihm hemmungslos hingibt, ist ein unbeschreibliches Gefühl, ein Mischung aus Schmerz und grenzenloser Wollust, die ich vorher noch nie gespürt hatte.

  2. Hi

    Ja Michael… das fern bleiben ist die emotionalste Variante! Aber auch die Königsdisziplin! Da muß (Ehe)man stark sein! 😉

    Ich hatte da eine Achterbahn der Gefühle! Von Geilheit bis Eifersucht! Aber Eifersucht nicht im herkömmlichen Sinne sondern das nicht dabei sein können/dürfen/wollen! Deshalb will ich danach aber auch jedes Detail wissen… weil ich will dann im Geiste dabei gewesen sein! 😀

    Und mit jedem Detail werd ich wilder und gieriger auf meine Frau! Der Stolz auf sie lässt mich dann immer fast platzen! Wie mutig und Eiskalt sie ist… mein Babe! 😍😉

    1. Der Stolz! Ich finde es immer wieder schön, wie dieser Faktor herausgestellt wird und es ist in der Tat etwas, was man kaum in Worte fassen kann finde ich.

      Was ich beim fernbleiben auch immer toll finde ist, dass man beim erzählen alleine dadurch, was sie schnell und von sich aus erzählt merkt, was ihr besonders gefallen hat. Das muss nicht das sein, was man beim beobachten sehen würde. Da sieht man und bringt das in seinen Gedanken zusammen, was der Realität aber nicht entsprechen muss. Vielleicht hat man gesehen, wie sie ihm in den Schritt gegriffen hat und denkt, der Punkt war super heiss für sie, während es bei ihr eher die Küsse sind.

  3. Hallo erstmal,
    Ich lese jetzt seit gestern sehr aufmerksam deinen Blog. Das alles ist noch recht neu für mich und nach etlichen Fehlschlägen im Internet bin ich auf deinen Blog gestoßen, welcher endlich mal brauchbare Informationen hat. Ich bin momentan noch dabei mich zu finden, was mir gefällt und was weniger bzw. gar nicht. Aber hier kurz zu meiner/unserer Geschichte.

    Meine Frau (24) und ich (30) sind seit fast 5 Jahren ein Paar und davon auch schon fast 4 Jahre miteinander verheiratet. Zwei kleine Kinder (2 und 1) und einen Hund haben wir auch schon. Viele würden jetzt sagen, dass das ein flottes Tempo ist, aber warum warten, wenn man weiß, dass es einfach passt?
    Als wir angefangen haben uns ineinander zu verlieben und zu lieben war meine Frau aber noch in einer anderen Beziehung. Wie man aber sieht hat sie sich aber für mich entschieden. Es verging die Zeit wie im Flug, schwupps war ein Kind da, welches geplant war und ehe man sich versieht ist sie erneut schwanger. Wobei das 2te zwar geplant war, aber nicht so schnell. Nach der zweiten SS hat es dann angefangen. Es war Flaute im Bett. Sie war einfach lustlos, weil sie einfach nur noch fertig war. Keine Nacht mehr durchschlafen, den ganzen Tag 1 Kleinkind und ein Baby um sich und dann noch der Haushalt. War soweit auch in Ordnung für mich, da ich es verstanden habe, auch wenn ich mir öfters sexuelle Interaktionen gewünscht habe. Im Sommerurlaub hat es dann angefangen, dass sie sich wieder entspannen konnte und es hat dann auch geklappt. Seitdem haben wir wieder ein sehr erfüllendes und ausfüllendes Sexleben.
    Vor ein paar Wochen hat sie dann angefangen mit Ihrem Ex zu schreiben, welchen sie auf Facebook zufällig entdeckt hatte. Ich hab mir dabei nie großartig Gedanken gemacht, da sie nach 2 Jahre Quarantäne mit Kindern und Haushalt einfach mal wieder ein normales soziales Leben haben wollte. Mann sollte auch dazu sagen, dass sie mit ihren Ex-Freunden, bis auf einen, nie im Streit auseinander gegangen ist.
    Vor ein paar Wochen hat sie mit einer Freundin gesprochen, dass sie nächstes Jahr gern mal für ein Wochenende gerne mit nach Malle gehen will. Ich hab dann lediglich im Spaß gemeint, ich könnte ihr ja einen Freischein geben, damit sie sich mal richtig austobt. Und da s war’s dann auch.
    Bevor wir verheiratet waren, hatten wir auch schon fast einen Dreier, welcher aber zwischendrin abgebrochen wurde. Es war zu dem Zeitpunkt einfachste viel Alkohol im Spiel und es hat einfach nicht mehr funktionieren wollen. Wir fanden beide dieses Erlebnis unglaublich erregend und wenn wir heute noch daran zurückdenken, werden wir momentan geil. Seid wir aber verheiratet sind, ist es nicht mehr zu solchen Interaktionen gekommen. Sie sieht die Ehe eigentlich als heilig und rein an, wo eine weitere Person nichts zu suchen hat. Ich habe ihre Meinung respektiert und auch bezüglich eines möglichen 3ers nicht mehr großartig darüber nachgedacht.

    Letzte Woche fragte sie mich dann, ob das mit dem Freischein mein Ernst war. Sie sagte zuerst wegen Mallorca, aber mir kam die Sache spanisch vor, also bohrte ich etwas nasch. Sie eröffnete mir dann, dass sie gerne Sex mit Ihrem Ex haben möchte. Nicht aus Geilheit sondern einfach aus Neugierde. Meine Frau hatte seit ihrer frühen Jugend aus diversen Gründen extreme Probleme Ihren Körper zu akzeptieren und zu lieben. Nach 2 Schwangerschaften hat sie dies endlich geschafft. Und es mag jetzt auch egoistisch klingen, aber sie will einfach wissen, ob sie auch für andere Männer interessant ist und ob diese auch mit ihr schlafen wollen würden.
    Zuerst dachte ich mir nichts großartiges dabei. Das es halt eine Fantasie ist. Aber dann musste ich an unser besagtes 3er Erlebnis denken und mir Schoß momentan das Blut ganz wo anders hin.
    Aber so geil mich der Gedanke auch gemacht hat, so groß waren aber auch meine Gedanken. Meine Frau ist ein sehr rational- und logischdenkender Mensch. Sie kann Gefühle und Sex sehr gut trennen, meint Sie. Und das glaube ich Ihr auch. Dennoch ist dort im Hinterkopf dieses kleine Teufelchen, dass sich Zweifel nennt. So habe ich Stunden damit verbracht mich damit zu beschäftigen und intensiv auseinander zu setzen. Kann diese einmalig Nummer unser Verhältnis, unsere Beziehung unsere Liebe, ja sogar unsere Familie zerstören? Nach langen überlegen, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ihr unsere Beziehung und Familie wichtiger ist. Weil sie hätte es mir auch verschweigen können und es hinter meinem Rücken tun können. Aber sie war so ehrlich und offen und hat mir davon erzählt. Kurz um, ich habe Ihr die Freiheit gewährt, dass sie einmal mit ihm schlafen kann. Ich habe zwar immer noch ein mulmiges Gefühl, aber ich vertraue ihr.
    Jetzt wird es aber eher interessant für mich. Wenn ich darüber nachdenke, dass sie mit einem anderen Mann sex hat, finde ich das erstmal nicht so toll. Also habe ich meine Gefühle ergründet. Fakt ist, wenn ich daran denke, dass sie dann bei ihm ist und ich zu Hause bin und auf die Kinder aufpasse macht mich das rasend vor Eifersucht und ich fühle mich total unwohl. Denke ich aber daran, dass ich bei dem Spektakel dabei sein kann, ja sogar mit machen kann, dann kommt in mir eine Gier und Lust hervor, wie ich sie bisher selten hatte.
    Sie meinte aber auch gestern zu mir, auch wenn sie jetzt die „Erlaubnis“ hat, so muss sie sich doch erst einmal darüber klar werden, ob sie das überhaupt durchziehen kann, die Ehe ist schließlich rein und so. Aber sie räumte mir auch gleich ein, dass wenn sie es durchzieht, dass sie mir ebenfalls einen Schein gewährt, bzw. sie mir endlich wieder den Wunsch zu einem 3er erfüllt.
    Und je nachdem wie wir diese Sache auffassen und verarbeiten könnten wir uns auch dann das Konzept der offenen Ehe vorstellen. Aber das ist ein anderes Thema. Es kann auch sein, das wir nach dem erlebten sagen, nein das ist nichts für uns. Probieren geht über studieren, oder?

    Aber nach meinem etwas sehr langem Text und sehr langer Beschreibung komme ich zu meiner eigentlichen Frage. Macht mich das schon zu einem sharer? Weil ich will ja nicht nur teilen, ich möchte daran teilhaben. Um es jetzt mal banal auszudrücken, stehe total darauf meine Frau mit einem anderen Mann in Ekstase zu ficken. Oder auch das selbe andersrum. Dass mich meine Frau mit einer weiteren Frau beglückt.

    Nochmals Entschuldigung für den langen Text und das ich soweit ausgeholt hab.

    Ich hoffe mir kann meine Frage Beantwortet werden

    Einen schönen Tag wünsche ich

    1. Du machst mir mit deinem Text ja schon fast Konkurrenz!

      Aber gut, zu deiner Frage. Eigentlich sehe ich mich nicht in der Position zu entscheiden, ob du ein Wifesharer bist. Das mit der Eifersucht würde in meinen Augen dagegen sprechen. Auch der Wunsch nach einem Dreier, auch mit einer anderen Frau und der Gedanke an eine offene Ehe würde ich eher als negativ zu dieser Frage ansehen.

      Zu den Gründen:

      Ein Wifesharer will im Regelfall seine Frau teilen. Das heisst, sie ist einziges Gedankengut in dieser Geschichte. Der Mann spielt keine Rolle, ob sie es alleine mit ihm tut, oder ob der Partner dabei ist. Es geht um ihren Wunsch, Sex mit einem anderen Mann zu haben. Oder wenn es anders herum ist, sein Wunsch, Sex mit einer anderen Frau zu haben. Ja, geht auch anders herum, obwohl da „Wife“ steht. Gerade die Eifersucht ist dabei eher untypisch. Wie ich in verschiedenen Artikeln ja geschrieben habe, in meinen Augen ist teilen eine Form von Sadismus. Der Partner will etwas, was einen selbst eigentlich verletzt. Doch anstatt von Schmerz verspürt man Erregung. Demzufolge müsste deine Eifersucht dafür sorgen, dass du schon bei dem Gedanken einen Abgang haben müsstest.

      Aber!

      Wie ich auch schon oft geschrieben habe, Dieser Fetisch ist sehr dynamisch! Es ist nicht ausgeschlossen, dass du eine Form davon hast, in der auch Eifersucht zum tragen kommt. Deshalb kann ich deine Frage nicht abschliessend beantworten. Sicher kann ich dir aber sagen, überleg dir bei euren nächsten Schritten sehr gut, ob du wirklich alles in Gang setzen willst. Ich schliesse nicht aus, dass sie den Wunsch nach Sex ohne dich entwickelt. Das Problem ist dann, wie ich ja auch schon geschrieben habe, wenn die Geschichte läuft, dann kannst du sie womöglich nicht mehr schadlos wieder stoppen. Daran solltest du denken!

      Wo ich mir aber relativ sicher bin, wenn es in eine offene Ehe laufen sollte, dann hat das mit teilen nichts mehr zu tun. Denn dann teilst du nicht, dann macht ihr das einfach so. Du dein Ding, sie ihres. Das ist eine ganze andere Geschichte. Die kann aber genauso erfüllend sein, aber damit habe ich keine Erfahrung.

      Ich möchte aber noch eine Erfahrung von mir geben. Du sagst, sie konnte ihren Körper nie akzeptieren, tut dies aber jetzt. Okay, soweit ist das noch alles okay. Aber ihren Ex als Versuchsobjekt zu nutzen, ist wohl irgendwo ein wenig unlogisch. Der hatte sie ja anscheinend auch genommen, als sie sich noch nicht akzeptiert hatte. Sollte also die Trennung nichts mit ihrer Figur zu tun gehabt haben sollte, halte ich diese Aussage für fraglich. Es scheint mir mehr ein Alibi dafür zu sein, wieder mit dem Ex ins Bett gehen zu können. Wobei ich hier jetzt keinerlei romantische Gefühle unterstelle. Aber vielleicht war er ja gut im Bett und sie wünscht sich das wieder? Aber an ihm zu testen, ob sie für andere Männer noch attraktiv ist, klingt für mich wirklich nicht einleuchtend. Kann aber sein, ich kenne deine Frau nicht. Ist meine Meinung aus dem was du schreibst.

      Aber zum Thema Sex mit dem Ex. Was ich in meinem Leben auch schon erfahren habe, wenn man etwas verliert und später noch dran denkt, kann sich die Erinnerung verzerren. Man erinnert sich vielleicht an etwas und hat das so unglaublich schön, oder in dem Fall eben geil in Erinnerung. Das kann dann so ein bisschen zu einem Mythos werden. Einer, der durchaus auch Konsequenzen haben kann. So könnte ich mir vorstellen, dass sie sich an Sex mit ihm in einer Weise erinnert, die einfach nur der Hammer war. Da könnte ein frisches Erlebnis dann zeigen, dass es ja doch gar nicht so der Hit war, wie sie es in Erinnerung hat und das Thema ist sofort vom Tisch. Das solltest du dir mal überlegen.

      Als Tipp, lass sie doch mal von dem Sex erzählen, während ihr im Bett seit. Hör dir genau an, was sie erzählt und vielleicht merkst du dann ja, wie sie davon schwärmt.

      1. Vielen Dank für deine Ratschläge.
        Wie gesagt, ich versuche mich gerade zu finden. Und das sowas Nichtsein ein paar Tagen funktioniert ist mir einleuchtend.
        Ich werde meine Schritte genau abwägen und hoffentlich dann die richtige Entscheidung treffen.

        Bis dahin eine gute Zeit
        Danke noch für den Tipp, ich werde es ausprobieren

  4. Hi,

    wir halten es so, dass unsere Sie sich erst alleine mit dem Mitspieler trifft.
    Nach 2 oder 3 Treffen geht es in die nächste Stufe und wir sind dann zu dritt, teilweise mit zuschauen, teilweise mittendrin.
    LG
    Paar55xxx

  5. Ich habe meine Frau auch eine ganze Weile mit anderen geteilt. Es waren einige Männer und einer unterschiedlicher als der andere. Mal ein etwas jüngerer, gleichaltrige, aber auch mal ein 25 Jahre älterer. Meine Frau war damals 24 und der Mann war wohl bestückt wie ein Pferd. Meine Frau hatte damals eine 32er Figur und 6 Jahre später eine 34er. Sie ist also sehr schlank und in Verbindung mit dem riesen Teil des Mannes, war das der absolute Wahnsinn für mich.
    Für mich ist es aber sehr erregend wenn der andere Mann nichts von unserem fetisch weiß. Er soll der Meinung sein, das sie mir heimlich fremdgeht. Vermutlich weil ich möchte das er sich mir überlegen fühlt oder ähnliches.
    Dabei sein wollte ich aber trotzdem immer irgendwie. Wir haben dann ein kleines Mikrofon gekauft das man ans Handy anschließen kann, außerdem haben wir eine App installiert, die automatisch die Anrufe annimmt.
    Das heißt wir haben das Handy in ihre Handtasche gelegt und das Mikrofon das wirklich nicht auffiel, hing heraus.
    Wenn sie dann bei nem Mann war, konnte ich sie anrufen (handy war natürlich lautlos), die App nshm den Anruf an, mein handy stellte ich auf Stumm und so konnte ich genau mithören was da abging. Um mein Handy nicht die ganze Zeit halten zu können benutzte ich außerdem noch Kopfhörer.
    Vielleicht ist es dahingehend etwas verwerflich, weil wir die Privatsphäre des anderen mannes nicht tolleriert haben. Aber es hat nie einer mitbekommen und davon abgesehen durften sie mit einer bildhübschen frau schlafen. Ich denke jeder kam auf seine Kosten.
    Es hat mich dann auch sehr erregt als sie heimkam und wir dann miteinander geschlafen haben. Ab und an noch spermareste auf ihren Brüsten oder in ihrer Scheide. Ein super Gefühl als ich meinen dann reinstecke.
    Das ist so meine Erfahrung mit dem Thema. Ich würde es heute gerne noch machen aber nach etwa 3 Jahren verlor meine Frau die lust daran was ich auch akzeptiere. Vielleicht kommt die lust darauf ja mal zurück.

    1. Herzlichen Dank für deine Erfahrung! Sie hat mich zu etwas inspiriert, was ich noch in den Blog bringe! Denn tatsächlich ist es noch einmal ein anderer Kick, wenn die dritte Person davon nichts weiss! Das hatte ich auch in meinen Notizen, als ich angefangen habe, aber das waren so viele und das ist irgendwo untergegangen.

      Wenn du magst, schreib mir doch mal eine E-Mail, geht ja hier über den Blog. Das mit dem Interesse verlieren, da kann ich dir vielleicht ein paar Tipps zu geben.

      Was das mit der Privatsphäre angeht. Ganz die feine Englische ist es natürlich nicht, dass ist klar. Aber, ganz die feine Englische, eine verheiratete, vergebene Frau flach zulegen ist es auch nicht. Solange ihr keine Aufnahmen gemacht und diese dann munter verteilt habt, dürfte das wohl in Ordnung gehen. Zumal, rein rechtlich, wenn ihr keine Gütertrennungsvereinbarung habt, werdet ihr in vieler Hinsicht ja vom Gesetz her gleich behandelt. Was dir ist ist ihr, was ihr ist ist dir. Dazu käme noch die Beweisführung usw. Sorgen muss man sich da wohl eher weniger machen, aber diese Aussage ist ohne Gewähr und ich übernehme keine Haftung. Ich glaube aber einfach, wer eine vergebene Frau verführt, oder auch einen Mann, der sollte im Prinzip eh erst einmal vor seiner Haustür kehren 😉

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