Reden beim Wifesharing

Ich möchte vorausschicken, dass auch hier wieder Wissen Macht bedeutet. Es ist also wichtig, dass man selbst und auch der Partner weiss, wie man verschiedene Dinge ausdrücken soll, damit sie auch geil wirken!

Hier im Blog bleibe ich bei einer harmlosen Variante. Es geht dabei lediglich um Hinweise! Versucht also bitte nicht, die hier gegebenen Beispiele in euer Liebesspiel einzubauen. In aller Regel wird das nicht funktionieren. Formuliert das mit euren Worten, damit es auch ansprechend wirkt!

Kommunikation ist eine sehr wichtige Sache beim Wifesharing. Nicht nur für mich ist das so, ich habe es auch schon oft gesagt bekommen. Dabei spielt es keine wirkliche Rolle, ob man nicht dabei ist, zuschaut, oder sogar mitmacht!

Der Grund dafür

Einige, die es selbst noch nicht erlebt haben, werden sich wahrscheinlich fragen, warum beim Wifesharing Kommunikation wichtig sein soll. Viele halten es wahrscheinlich auch für ablenkend, währenddessen irgendetwas machen zu müssen, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Dazu kann ich folgendes sagen. In der Tat ist es sehr aufregend zu wissen, dass der Partner etwas mit einer anderen Person macht. Es ist genauso aufregend zu erleben, wie es zum ersten Mal passiert. Genauso aufregend ist es, die ersten Schritte mitzuerleben. Sei es ein eventuell erster Kuss, erstes Fummeln, aber auch erster Oralverkehr, oder die erste Penetration. Das ist alles wirklich hochgradig aufregend und je nach Blick des Partners, kann die Stimulation unglaublich gross sein.

Man kann also sagen, es geht auch ganz ohne reden. Gut, wenn man selbst nicht anwesend ist, sollte man hinterher natürlich schon Informationen bekommen, soweit sollte das klar sein.

Warum sage ich also, dass die Kommunikation währenddessen wichtig sein kann? Wobei wichtig in dem Fall wahrscheinlich ein zu hoch gegriffenes Wort ist. Sagen wir, es ist einfach von Vorteil.

Der Grund dafür ist auch relativ simpel. Worauf kommt es vielfach beim Wifesharing an? Auf die Gefühle des Partners! Die kann man beim beobachten natürlich erahnen. Aber eben, nur erahnen! Zudem kommt noch der Umstand zum tragen, dass gerade Frauen beim Sex oft Gesichter machen, die nur schwer ihren Gefühlen zuzuordnen sind! Nichts wäre fataler, als wenn man in einem Gesichtsausdruck Missfallen zu sehen glaubt, obwohl da gerade voll die Post abgeht.

Deshalb halte ich es für durchsaus angebracht, dass da ein bisschen Information rüberkommt. Denn eine Sache weiss ich genau. Worte können das Gesehene unglaublich verstärken! Andersrum, wenn man es schon einige Male erlebt hat und da eigentlich immer das Gleiche passiert, kein Wort gesprochen wird und man sich die ganze Zeit denken muss, was da wohl gerade im Kopf des Partners vorgeht, dann kann es sogar langweilig werden! Im schlimmsten Fall natürlich nur.

Reden zur Informationsgewinnung

Doch nicht nur für den Sharer kann es aufregend und interessant sein, ein paar Worte zu finden. Auch für den Partner kann es durchaus sinn- und reizvoll sein!

Nehmen wir mal an, alles ist noch eher frisch. Der Partner hat da nun jemand ins Auge gefasst und es sieht so aus, als würde da auch bald was passieren. Nun fragt sich der Partner jedoch, wie hätte er es denn gerne und was darf er nun alles? Wobei die Sache natürlich auf der Hand liegen sollte. Er darf alles, was man im Vorfeld schon besprochen hat. Das heisst aber noch lange nicht, dass er sich dessen auch ganz sicher ist!

Als Beispiel sagen wir mal, der Mann teilt, die Frau hat nun ein paar Ideen im Kopf, die ihr rein gedanklich schon viel Vergnügen bereiten. Bevor es nun aber dazu kommt will sie mal checken, wie ihr Freund/Mann darauf reagiert und was sie theoretisch zu erwarten hat, wenn sie es wirklich durchzieht. Gerade am Anfang mag es für einige schwierig sein zu akzeptieren, dass bei einem Wifesharer da durchaus die Art im Bett sich ändern kann, wenn sein Fetisch bedient wird.

Ihre Idee könnte nun so aussehen. Der Mann, den sie im Auge hat und bei dem anscheinend auch was laufen kann, will mit ihr wegfahren. Das muss nicht einmal auf Sex bezogen sein. Vielleicht muss er einfach eine längere Fahrt machen und hätte dabei gerne Gesellschaft. Hier in unseren Breiten wäre da zum Beispiel Luxembourg ein mögliches Ziel. Tanken, Kaffee und Zigaretten kaufen, knappe 100 km eine Strecke. Er hat sie also gefragt, ob sie mitfahren will und sie ist einverstanden.

Abends im Bett kuschelt sie sich nun an ihren Freund und fängt an zu spielen. Wir wissen ja, wenn Frauen das wollen lehnen es nur ganz wenige Männer ab, während es umgekehrt ja anders aussieht. Aber das ist ein anderes Thema. Ihr geht es nämlich nun nicht darum, einfach mit ihrem Partner Spass zu haben, sondern sie will wissen, wie er zu ihrem Plan steht. Während sie also schön mit der Hand am spielen ist, könnte folgendes ein solches Gespräch hervorragend einleiten.

Schatz, XY hat mich gefragt, ob ich mit ihm nach Luxembourg fahre wegen Kaffee und so.

Warum wäre das nun eine hervorragende Einleitung? Bevor ich das beantworte, der Fetisch kann sich natürlich auch so entwickelt haben, dass er darauf überhaupt nicht anspringt. Das müsst ihr jedoch selbst wissen! Nach meiner Erfahrung und auch nach dem, was ich schon gehört habe, funktioniert es so jedoch in der Regel ziemlich gut.

Grund dafür ist, sie legt nicht gleich die Karten auf den Tisch, sondern steigert seine Neugier. Der Masochist bekommt Gelegenheit zu erwachen und sich der Sache anzunehmen. Ausserdem steigert es die Aufregen, denn wenn sie nicht was im Kopf hätte, dann würde sie so ja nicht anfangen. Besonders nicht in dieser Situation.

Seine Reaktion darauf könnte plump sein und schon geht alles in die Hose.

Und du willst Sex!

So kann man das machen, dann ist es halt scheisse. Warum? Nun, man beraubt sie dann direkt alles Möglichkeiten, ihr Interesse zu schildern. Was soll sie da denn nun sagen? Es geht nur ja und nein. Beides keine wirklich aufregenden Antworten. Besser wäre es deshalb so:

Und es gibt bestimmt einen Grund, warum du es mir gerade jetzt sagst, oder?

Das ist insofern besser, da man nicht den Naiven spielt, ihr aber dennoch alle Freiheiten lässt, dass Gespräch in ihrem Tempo weiterzuführen. Sie wird dann auch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht so fortführen:

Ja, ich will Sex!

Das es darum geht wissen eigentlich Beide. Aber es hat ja einen Grund, warum sie eher zögerlich ist. Entweder traut sie sich noch nicht es direkt zu sagen, oder sie will es einfach nicht auf direktem Weg sagen. Vielleicht, um die Spannung zu steigern, den Reiz zu erhöhen, oder einfach aus Verlegenheit. Warum auch immer, es ist ihre Show! Von daher ist es wahrscheinlicher, dass so etwas kommt.

Gibt es. Ich bin dann gut zwei Stunden mit dem im Auto und ich weiss nicht, ob ich meine Finger bei mir behalten kann!

Aha, da liegt also der Hase im Pfeffer! Sie drückt nicht aus, dass sie Sex will. Nein sie sagt, sie weiss nicht, ob sie widerstehen kann! Ja Hallo! Was war da wieder wichtig? Ihre Gefühle? Heisst das etwa, dieser Mann macht sie so heiss, dass sie nicht für sich garantieren kann? Junge, Junge, in dem Moment müsste sie aber was mächtig hartes, zuckendes in ihrer Hand spüren! Ausserdem gibt sie ihm die Möglichkeit, da sie alles nur an-, aber nicht ausgesprochen hat, selbst ein paar Fragen zu stellen. Typisch Mann wäre:

Du willst den oral befriedigen!

Ja klar! An etwas anderes denken Frauen nie! Deshalb nagelt man sie direkt auf etwas fest und beraubt sie jeglicher Möglichkeit, irgendwie etwas dagegen zu sagen. Unter Umständen könnte sie auch noch auf die Idee kommen, dass ihr Partner genau das gerne hätte und anstatt alles so ablaufen zu lassen, wie sie sich das vorstellt, schwenkt sie vielleicht um und erzählt ihm etwas, was sie vielleicht selbst gar nicht im Kopf hatte. Wäre sinnvoll, oder?

Viel besser wäre es, wenn er so reagieren würde:

Was denkst du denn, wo du dich nicht zurückhalten kannst?

Er zeigt also, dass ihn die Sache interessiert. Gleichzeitig fragt er nicht, ob sie den Typ wirklich so toll findet. Die Frage wäre gleich mehrfach ungünstig. Sie könnte der Meinung sein, dass da vielleicht Eifersucht besteht, da sie bei ihrem Partner sehr wohl lange Strecken fahren kann, ohne ihn anfummeln zu müssen. Vielleicht verleitet es sie zu einer falschen Antwort, obwohl die Sache doch eigentlich schon geklärt ist. So hat sie aber die Möglichkeit, solche Gedanken gar nicht aufkommen zu lassen und entsprechend kann sie nun herausfinden, wie er zu der Sache steht. Dabei kann sie ihn auch verwirren, indem sie eine Antwort gibt, mit der er nicht rechnet!

Ich kann mir schon vorstellen, dass ich während der Fahrt mein Top hochschiebe, so dass er was zu sehen hat!

Sowas. Da hatte er schon im Kopf, sie will ihn anfassen, oder wirklich oral befriedigen und nun kommt sie so? Der Masochist kratzt sich am Kopf und ist genauso verwirrt. Er weiss aber, dass da Arbeit auf ihn wartet und fängt trotzdem damit an, Erregung zu verursachen. Doch was soll das? Warum will sie ihm ihre Brüste zeigen? Das Bedarf einer Nachfrage.

Warum willst du dem deine Brüste zeigen?

Hier sei gesagt, ich habe schon einige Male mitbekommen, dass viele Männer da wenig Reiz bei verspüren. Zeigt sie eben ihre Brüste, wo liegt das Problem? Das ist sehr schade, denn damit zeigt sie unmissverständlich, dass sie wirklich viel Lust auf diesen Kerl hat. Das könnte eine ähnliche Antwort nach sich ziehen:

Keine Ahnung, will ich einfach. Ich will, dass er mich sieht, mich berühren kann.

Das sagt es doch aus. Sie will, dass er sie will. Das heisst also, es ist ihr wichtig und wenn es ihr wichtig ist, müssen die Emotionen ja am Start sein, oder? Wenn sie es nur für ihren Partner machen würde, dann würde sie dem Typ auf der Fahrt mit der Hand behilflich sein und fertig. Aber nein, sie will, dass da mehr passiert und der Masochist ist voll in Aktion!

Nun will ich aber nicht das ganze Szenario durchsprechen. Am Ende nimmt das noch jemand als Drehbuch und ich bekomme dann böse Mails, weil es nicht ganz so geklappt hat. Seit kreative! Es geht ja schliesslich nicht darum, meine Gedanken nachzuspielen, sondern euch Hilfestellung zu leisten und Anregungen zu geben.

Deshalb springen wir mal zu dem Teil, wo es dann wirklich aufregend wird. Denn bislang hat sie ja eigentlich nichts anderes gemacht, als ihren Willen zu demonstrieren. Nun könnte sie aber dann auf die Idee kommen, den Punkt anzusprechen, auf den es ihr wirklich ankommt. Richtig gut kommt es in etwa so:

Was wäre denn, wenn er nicht nur gucken will, sondern auch was zeigt?

Es ist stark davon auszugehen, dass es auch so kommen würde. Wir Männer sind da ja so eingebildet und denken wirklich, die Frauen wollen unsere Genitalien sehen. Gut, es gibt sicherlich Frauen, die einen steifen Penis sehen und dadurch Interesse bekommen. Ich kenne es aber eher so, dass man mit dem Ding herum wedeln kann, ohne grosse Reaktionen zu provozieren. Seine Reaktion darauf könnte also so aussehen:

Keine Ahnung? Was wäre dann?

Hier wird es eigentlich zu individuell, um allgemein etwas zu sagen. Doch würde ich mal davon ausgehen, er geht schlicht davon aus, sie würde das Teil dann sehen und weiter nichts. Keine nennenswerte Reaktion. Daher könnte er nicht nur den Unwissenden spielen, sondern wirklich nicht wissen, worauf sie da eigentlich hinaus will. Also könnte es so weitergehen.

Na ja, wenn ich den anfassen will?

Einige fragen sich sicherlich, was das ganze Vorgeplänkel soll. Ihr sollte doch klar sein, dass er so etwas will. Doch das spielt eigentlich keine nennenswerte Rolle, insofern der Fetisch sich nicht in eine abweichende Richtung entwickelt hat. Denn was sie tut ist nichts anderes als, sie demonstriert, dass es nicht selbstverständlich ist und er bei der Sache involviert sein soll. Wenn auch vielleicht nur in Form dieses Dialogs.

Ihre Frage wird aber eine entsprechende Reaktion bei ihm auslösen und sie müsste erkennen können, wie weit ihn die Vorstellung erregt. Falls da keine Reaktion erfolgt, ist es ihm entweder egal, oder es gefällt ihm nicht. Da das aber nur in den seltensten Fällen so sein dürfte, ignorieren wir den Fall und sagen, er zuckt nicht schlecht in ihrer Hand.

Du willst den anfassen? Nur weil er ihn auspackt?

Hier ist nun Vorsicht geboten! Das könnte eine Fangfrage sein! Sollte der Fetisch nicht so entwickelt sein, dass wenn ein anderer Mensch mehr Zuwendung bekommt, die eigene Lust steigt, dann kann hier eine entsprechende Antwort ganz schnell ins Auge gehen. Doch sind die Meisten Sharer ja waschechte Masochisten und in dem Fall kann die folgende Antwort ganz klar massive Reaktionen hervorrufen. Die könnte dann so aussehen:

Kann gut sein. Glaub schon.

So. Nehmen wir jetzt den „Normalfall“ und sagen, die meisten Männer kennen das nicht. Das die eigene Partnerin aufgrund des Anblicks eines Penis so angeregt werden, dass sie das Ding anfassen wollen. Nun scheint es bei dem Kerl aber so zu sein! Den Masochist interessieren solche Kleinigkeiten nicht, dass der eben neu ist, sie vielleicht noch nie wirklich die Gelegenheit gehabt hat und auch nicht weiss, ob und wann sich eine weitere Gelegenheit ergibt und das ihre Gefühlswelt beeinflussen könnte. Der Masochist sieht nur, bei dem will sie, bei mir nicht. Achtung, die Hand könnte feucht werden!

Wenn sie dabei klever ist, treibt sie das Ganze dann auf die Spitze. Sie sollte ja spüren, dass bei ihm da gerade ganz schön was in Aufruhr ist und das kann sie natürlich nutzen. Sie hat ja auch die Antwort, die sie vielleicht haben wollte. Denn sie will den anfassen, wohl nicht nur um zu glauben, dass dieses Teil wirklich echt ist, sondern eben auch um damit zu arbeiten. Ihm gefällt es, sie muss sich also keine Gedanken mehr machen und kann sich nun auf ihn konzentrieren. Das könnte dann so aussehen:

Dir scheint das ja zu gefallen, dass ich mit genau der Hand genau das Gleiche bei ihm machen will!

Nun ja, wenn sie alles richtig gemacht hat, wird das Spiel dann bald ein Ende finden und deshalb mache ich an der Stelle auch nicht mehr weiter. Ihr solltet selbst genug Fantasie haben, um euch schöne Stunden zu machen!

Reden beim zuschauen

Wo schon erwähnt, es kann auch äusserst stimulierend sein, eine wirkliche Szenerie nur zu sehen, zu erleben. Es mag auch Situationen geben, da ist es mehr als genug! Doch in aller Regel kann es auch währenddessen nicht schaden, wenn geredet wird. Dabei muss das nicht nur vom Partner, oder einem selbst kommen. Auch die fremde Person kann durchaus hoch aufregende Kommentare von sich geben!

Es dürfte klar sein, dass es in meinem Beispiel wieder eine Frau ist, die geteilt wird. Es fällt mir einfach schwer, die Sache andersherum zu sehen, da ich damit echt nichts anfangen kann. Wie ich aber immer wieder schreibe, wer da etwas zu sagen hat, ich würde mich sehr darüber Freuen. Kommentare, E-Mail, ich bin für alles zu haben!

Nun gut. Man befindet sich also in einem fremden Schlafzimmer, die Partnerin hat schon Tuchfühlung aufgenommen, während der Partner sich einen Stuhl, oder ähnliches organisiert hat. Alle noch angezogen und vielleicht kommen da doch ein paar Zweifel der fremden Person. Da man davon ausgehen kann, dass man nicht in irgendeinen Porno gerutscht ist, wird da eine verhaltene Art anzunehmen sein. Bevor es also losgeht, könnte der andere Mann aus Sicherheitsgründen noch einmal nachfragen.

Und das ist echt okay, wenn ich und deine Freundin was machen?

Ich glaube wirklich nicht, dass er das Kind beim Namen nennen wird. Es wird umschrieben werden und könnte dann eben so aussehen. Sie sollte ja wissen, dass es in Ordnung geht und bevor er dann antworten kann, könnte sie eine Zwischenbemerkung loslassen, die jedoch eigentlich nur dazu dient, ihren Partner anzustacheln.

Du kannst ruhig sagen, dass wir vögeln!

Der andere Mann wird vielleicht verlegen, der Partner wird es kaum glauben können, dass seine Partnerin das gesagt hat. Aber gut, natürlich wird es bestätigt, dass alles in Ordnung ist.

Irgendwann wird es dann ernst. Vielleicht fangen die Beiden an sich zu küssen. Wobei es ja, irgendwie seit »Pretty Woman«, oftmals so ist, dass Küssen vom Teilen ausgeschlossen wird. Verstehe ich zwar nicht, aber das gibt es und ist natürlich auch in Ordnung. Also sagen wir, nach dem Küssen fängt er an, die Dame zu entkleiden. Vielleicht lässt er ein Kommentar über ihren BH ab, falls sie einen Trägt und schliesslich sind irgendwann die Brüste frei. Hier könnten sich zwei verschiedene Szenarien ergeben, die beide sehr anregend sein können.

Einmal sagt er nichts, sondern fängt sofort an die Brüste zu küssen, zu kneten, oder etwas ähnliches. Das könnte sie, da sie ihren Partner ja einbeziehen will, dazu verleiten, etwas zu sagen.

Ihm scheinen meine Brüste zu gefallen, guckt dir das an!

Natürlich müsste sie das nicht erwähnen. Der Partner wird Augen im Kopf haben und sehen, was da gerade abgeht und wie es dem anderen Mann gefällt. Doch da sie das sagt, ergeben sich zur Optik noch andere Möglichkeiten, etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Sagt sie es eher humorvoll? Ist ihre Stimme vielleicht eher leise und von leichten Seufzern durchsetzt? Wenn er seine Partnerin kennt sollte er dadurch hören können, wie gut es ihr gefällt.

In dem anderen Szenario ist er es, der seine Klappe nicht halten kann.

Deine Freundin hat echt tolle Brüste!

Total banaler Satz. In jeder anderen Situation würde der Mann es mit einem Kommentar abtun und quasi vergessen. Nicht aber in diesem Moment! Denn da ist ein anderer Mann, der nicht nur die nackten Brüste der Partnerin sehen darf, sondern auch damit spielen kann! Zudem sieht er die Reaktionen seiner Partnerin und hoffentlich kann er daraus ableiten, wie sie sich in dem Moment fühlt. Zudem kommt noch der Stolz hinzu, die Party kann beginnen!

Andersrum wird auch sie irgendwann anfangen das auszupacken, weshalb sie überhaupt da ist. Hier kommt dann der Moment, wo der fremde Penis zum ersten Mal zum Vorschein kommt. Insofern sie den vorher noch nicht gesehen hat, könnten folgende Kommentare kommen.

Wow!

Wahnsinn!

Meine Güte!

Ist der gross!

Hilfe!

Alles ist mehr oder minder nicht viel Text, kann aber im Zusammenspiel mit ihren Reaktionen umso grössere Reaktionen hervorrufen. Die eigene Partnerin entkleidet einen fremden Mann, weil sie von ihm genommen werden will und ganz offensichtlich ist sie von dem, was sie da sieht sehr angetan. Sie zeigt wahrscheinlich deutlich ihre Gefühle und was das auslöst ist klar.

Auch hier will ich nicht alles haarklein beschreiben. Aber erwähnen möchte ich noch ein allgemein sehr reizvolles und interessantes, wenn auch im Prinzip total dummes Spiel. Die Frage nach der Erlaubnis!

In der Tat ist dieses Spiel gleichsam bescheuert, wie anregend. Bescheuert ist es deshalb, er will ja, dass seine Partnerin fremdgeht. Die Erlaubnis hat er ihr schon lange gegeben, oder sie sogar gebeten, es zu tun. Nichts desto weniger, kann dieses Spiel hervorragende Reaktionen hervorrufen. Nehmen wir mal an, sie hat ihn ausgepackt, geht aber nicht dran, sondern fragt:

Schatz, den muss ich anfassen! Darf ich?

Hier mit einer negativen Antwort zu rechnen ist in etwas genauso unsinnig, wie vor dem Altar in der Kirche. Dennoch, die Frage kann ganz schön heiss machen! Gleiches natürlich auch beim Oralverkehr. Doch natürlich kommt da irgendwann der Punkt, wo er auch in sie eindringen will. Vielleicht zeigt er ihr ein Kondom? Daraufhin könnte sie in etwa so etwas fragen:

Der will mich jetzt vögeln. Darf er?

In der Situation passiert etwas interessantes. Es ist nicht ihr Wille, den sie da ausspricht. Sie macht auch keine Anstalten, was sie davon hält. Also kein Bitte, oder sag bitte ja, oder was ähnliches. Er will und sie will nur wissen ob er darf. Eigentlich dürfte das doch keine nennenswerten Gefühle auslösen, denn offensichtlich scheint sie es nicht zu wollen, oder es ist ihr irgendwie egal. Doch dem ist nicht so! Denn sie macht sich in dem Moment zu einem Objekt! Er will und nur ihr Partner trifft die Entscheidung. Sie spielt da gar nicht mit! Da geht was ab!

Wobei sich hier auch wieder zeigt, im Kopf eines Wifesharers gehen viele bescheuerte Dinge vor sich! Damit muss man aber leben, denn rational ist dieser Fetisch mal ganz bestimmt nicht. Geil ist es trotzdem!

Wie dem auch sei. Es muss kein ewig langer Dialog sein, doch steigert die Kommunikation definitiv das Empfinden! Natürlich kann dabei auch viel geredet und auch gelacht werden! Lachen ist ohnehin eine tolle Sache beim Sex, zumindest meiner Meinung nach. Je nach Fetisch kann es auch gut sein, wenn sie währenddessen erwähnt, wie geil der andere Mann ist und bescheinigen, dass sie noch nie einen besseren im Bett hatte. Auch der andere Mann kann sich mit dem Partner unterhalten, was dieser doch für eine heisse Freundin hat. Oder eben auch, dass er sie nun so ran nimmt, dass sie nie wieder wirklich Spass mit ihrem Partner haben wird. Der Fetisch bietet hier so viele Möglichkeiten, die muss man nur kennen!

Natürlich kann man die hier genannten Dinge auch anwenden, wenn man aktiv am Geschehen beteiligt ist. Da ergeben sich natürlich weiter Dinge, die der Partner einbauen kann, doch gehe ich stark davon aus, ihr kriegt das schon hin! Wichtig ist eigentlich nur, seht im Reden ein Spielzeug, welches ihr ganz hervorragend einsetzen könnt!

Fazit

Nein, dieses Mal wird es kein kleiner Roman! Auch wenn ich schon wieder dabei war, weitere Punkte einzubauen, hier schliesse ich jetzt! Kann ja nicht sein, dass jeder Artikel die 10 Norm-Seiten-Marke überschreitet!

Als Fazit kann ich auf jeden Fall sagen, Reden mag für viele beim Sex nicht zwingend willkommen sein, doch gerade beim Wifesharing ergeben sich super tolle Möglichkeiten, die Gefühle zu prüfen, den Spass zu steigern und die Lust auf die Spitze zu treiben. Es gibt nicht viel, was man beachten muss. Es kann eigentlich jeder.

Was ich aus meiner Sicht nur sagen muss, umschreiben, scheinheilig Fragen und ähnliches können Spannung und damit den Spass erhöhen! Es ist definitiv effektiver, als im Durchmarsch zur Ziellinie zu rennen!

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