Wie bringt man seinen Partner zum Wifesharing?

Dieses Thema ist wirklich heikel und ich übernehme für ungewollte Nebeneffekte keine Haftung! Wer den hier genannten Tipps folgt, der tut dies auf eigenes Risiko!

Wie ich in letzter Zeit vermehrt feststellen muss, ist diese Frage bei vielen Personen mit diesem Fetisch sehr präsent. Die von mir hier genannten Tipps sind eigene Erfahrungswerte und jene, die ich durch Kontakt mit Gleichgesinnten erfahren habe. Ich gebe KEINE Garantie auf den Erfolg, da Menschen einfach zu unterschiedlich sein können! Ausserdem kann der Schuss ganz schön nach hinten losgehen!

Das Problem

Das grösste Problem für einen Sharer ist die Gesellschaft. Nach dieser darf man nämlich nur Sex mit dem eigenen Partner haben. Alles Andere ist ausdrücklich verboten und quasi geächtet. Das die Monogamie schlussendlich einer der Top-Killer der meisten Beziehungen ist, scheint da niemanden zu stören. Hauptsache, man hat nur Sex mit dem eigenen Partner.

Der grösste Teil unserer Gesellschaft lebt auch brav nach diesem Credo. Selbst wenn der Partner mit einem Freund, oder einer Freundin viel mehr Zeit verbringt, als mit seinem Partner und mit dieser Person fast schon die Zahnbürste teilt, es wird akzeptiert. Das ist alles okay. Aber wehe, da würde dann auch nur ein Kuss folgen. Dann ist sofort Krieg, der eigentlich immer mit einer Trennung endet. Schon irgendwie mytseriös.

Wer nun aber unserem Fetisch verfallen ist, der findet sich genau an dieser Stelle vor einer riesigen, massiven Mauer, die kaum zu erklimmen ist. Allen voran sieht man sich von einem Problem quasi umzingelt, gegen welches es fast keine Waffe zu geben scheint:

Wenn du mich teilen willst, kannst du mich gar nicht wirklich lieben!

Wer das zu hören bekommt, von seinem Partner zumindest, der hat viel gefährliche Arbeit vor sich!

Grosse Fehler!

Drängen

Der grösste Fehler, den man überhaupt machen kann, ist drängen. Damit läuft man wahrscheinlich zu 90% ins Gegenteil. Der Partner wird die Mauer eher noch erweitern, oder sogar der Meinung sein, diese Beziehung hat so keinen Sinn. Es kann aber auch sein, dass man dadurch doch zum Erfolg kommt. Dummerweise ist es dabei aber relativ wahrscheinlich, dass man sich ein heftiges Eigentor tritt.

Man stelle sich vor, sein Partner ist irgendwann so von dem Gedränge genervt, dass er nachgibt. Es kommt zum Sex und wie es nach längerer Monogamie sein kann, ist der besonders gut, da die ganzen Einflüsse des Neuen, des Aufregenden mit einfliessen. Es bleibt vielleicht nicht bei dem einen Mal und so stellt sich eine gewisse Vertrautheit ein. Der Partner könnte dann eventuell einmal sagen, dass er das eigentlich nur macht, weil sein Partner das will. Wenn dann die neue Person auf die Idee kommt zu sagen, wenn die Beiden ein Paar wären, wäre alles monogam, kann die Beziehung schon auf der Kippe stehen.

Vielleicht hat man aber auch Pech und bringt den Partner nur dazu, bei dem Thema sofort aggressiv zu werden. Dann sind ebenfalls alle Hoffnungen dahin.

Oder ganz banal, der Partner trennt sich schlicht, weil er mit der Situation nicht klar kommt.

Faken

Man könnte den Gedanken bekommen, wenn da jemand mit dem Partner schreiben würde, könnte das die Situation lockern. Kann sie theoretisch auch, aber eine dritte Person zu faken kann zu echten Problemen führen. Soziale Netzwerke locken ja quasi damit. Schnell einen neuen Account erstellt, Freundschaftsanfrage, oder Chat-Mitteilung schicken. Das wird aber wahrscheinlich schwer in die Hose gehen!

Man mag mal nicht vergessen, man hat wahrscheinlich schon eine ganze Zeit mit seinem Partner verbracht. Der kennt einen also. Es ist fast unmöglich, so geschickt eine dritte Person zu fingieren, dass der Partner keinen Verdacht schöpft.

Zudem ist man unehrlich. Letzten Endes läuft man sogar Gefahr, seinen Partner deshalb zu verlieren. Es ist also keine gute Idee.

Ungeduld

Der Killer schlechthin! Nehmen wir mal an, der Partner hat schon ein bisschen Gefallen an dem Thema gefunden. Sagen wir mal, der Gedanke an einen neuen Sexpartner wird langsam spannend. Wer dann anfängt zu drängen, na ja, hatten wir schon.

Aber auch dauerndes Nerven kann da voll in die Hose gehen! Bis zu einem gewissen Punkt wird der Partner das vielleicht noch tolerieren, unter Umständen vielleicht sogar ein wenig nachgeben. Schlussendlich wird der Effekt aber das Gegenteil bewirken. Der Partner wird zu machen und wenn man Pech hat, ist das Thema dann vom Tisch.

Man darf nicht vergessen. Die Meisten haben von Kind an eingeimpft bekommen, dass einzig die Monogamie die richtige Form einer Beziehung ist. Wer weiss, dass waren vielleicht 20 Jahre, oder noch weit mehr. Man kann nicht erwarten, dass diese lange Konditionierung nach ein paar Tagen wieder weg ist! Bei vielen ist es aber so, dass sie durchaus bemerken, dass der Reiz des Neuen schon da ist. Jeder Partner wird die Schritte in diese neue Denkweise jedoch nach seinem eigenen Tempo gehen. Vielleicht lässt er sich ja doch ein bisschen beeinflussen, aber darüberhinaus kommt es dann wieder zum drängen und das hatten wir ja schon.

Möglichkeiten

Ich will direkt anmerken, die hier genannten Möglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Erfolg! Menschen sind einfach zu unterschiedlich, als dass ich eine pauschale Aussage treffen könnte, wie man seinem Partner das Thema schmackhaft machen kann!

Ehrlichkeit

Das habe ich schon vielfach genannt. Ehrlichkeit ist ein Grundbaustein beim teilen. Wer also diesen Fetisch hat, der sollte das am Besten schon dann zur Sprache bringen, wenn sich eine Beziehung anbahnt. Wer es verschweigt und dann nach Jahren erst damit kommt, der kann durchaus vor dem Problem stehen, dass sein Partner damit mangelnde Liebe zu erkennen glaubt und unter Umständen dann die Beziehung einfach abbricht. Wurde mir schon oft genannt.

Von daher. Wenn man sich des Fetischs bewusst ist, dann sagt man das sofort! Wer erst in einer Beziehung entdeckt, dass er dem Thema zugeneigt ist, der sollte sich schnellstens Gedanken darüber machen und, insofern er sich dann für den Fetisch entschieden hat, dass seinem Partner genau so sagen. Möglichst sofort. Hier ist wichtig, dass man nicht aus einem Trieb heraus handelt. Gedanken machen ist absolut wichtig! Sonst öffnet man vielleicht die Büchse der Pandora und kriegt sie hinterher nicht mehr zu!

Schmackhaft machen

Hier macht man sich einfach die Evolution zu Nutze. Wie schon in einigen Artikeln beschrieben, wäre die Menschheit, wenn sie von Hause aus monogam wäre, gar nicht zu der Blüte herangereift. Das liegt schlicht an der Tragezeit und der Zeit für die Aufzucht. Ein, maximal zwei Nachkommen nach zehn Monaten Tragezeit ist einfach schwierig. Dazu sind die Nachkommen in den ersten Jahren absolut hilflos. Das kann mit Monogamie einfach nicht funktionieren!

Von daher steckt in jedem Menschen nach wie vor der Urtrieb, seine Gene weiterzugeben. Das brauch keiner zu leugnen. Wenn mir jemand sagt, er ist nun schon X-Jahre mit seinem Partner zusammen und hatte nie den Gedanken, dass da noch jemand anderes reizvoll wäre, dem unterstelle ich eine Lüge. Damit liege ich vielleicht auch mal falsch, aber bei den Meisten dürfte ich treffen. So ist eben die Evolution! Das ist auch nichts schlechtes!

Das kann man sich zu Nutze machen. Der Idealfall ist natürlich, wenn man schon vor der Beziehung seinen Fetisch hat nennen können. Dann kann der Partner nicht auf den Gedanken kommen, da ist was im Busch. Denn, man kann ja versuchen seinen Partner zu reizen. Ihm davon erzählen, wie der Reiz des Neuen doch ist, welche Aufregung man dabei verspürt und ähnliches. Auch kann man anführen, dass ein neuer Sexualpartner eben neu ist. Man weiss nicht, was der so mag, wie er zu Werke geht, was er zu bieten hat usw. Da in den meisten Menschen auch ein kleiner Entdecker steckt, könnte dadurch die Neugier geweckt werden.

Zu beachten ist aber, nur, weil der Partner zugibt, dass das Neue seinen Reiz hat, ist die Geschichte noch lange nicht in trockenen Tüchern. Nein. Viel mehr ist es der erste Schritt, der in diese Richtung führt. Entschieden ist dabei noch gar nichts!

Das Ego ansprechen

Jeder Mensch hat in sich das Bedürfnis nach Bestätigung. Das ist einfach so. Gerade in einer lang anhaltenden Beziehung kommt es dabei oft zu der Tatsache, dass der eigene Partner für diese Bestätigung nicht mehr ausreicht. Das liegt an dem Umstand, dass der Partner ja zu einem früheren Zeitpunkt Interesse entwickelt hat und wer sagt denn, dass der Zahn der Zeit da nicht schon genagt hat?

Es ist also durchaus möglich, seinen Partner ein wenig zu reizen. Sagen wir, man ist gemeinsam unterwegs. Dann sollte man die Augen aufhalten, ob da nicht jemand nach seinem Partner schaut. Wenn dem so ist, sollte man das seinem Partner auch zeitnah sagen.

Aber Achtung! Nicht lügen! Wenn man also auf die Idee kommen sollte, seinem Partner einen Bären aufbinden zu wollen, läuft man unter Umständen gegen eine Wand. Man muss sich nur mal ausrechnen was passiert, wenn man da eine Behauptung aufstellt und der Partner durchaus gesehen hat, dass die angegebene Person keines Wegs geschaut hat. Dann verliert man seine Glaubwürdigkeit und der Drops ist gelutscht!

Wenn es jedoch die Wahrheit ist, kann es dem Partner durchaus schmeicheln. Klar, der wird zuerst mal sagen, dass das überhaupt nicht stimmt. Zumindest, wenn es ein weiblicher Partner ist. Ja, wir sollten mal nicht vergessen, auch eine Frau kann ihren Mann teilen! Auch wenn der Fetisch Wifesharing heisst.

Gut. Was fängt man damit nun an? Erst einmal nicht viel. Unter Umständen fühlt sich der Partner bestätigt und hat auf einmal mehr Lust als vorher. Wenn es aber gut läuft, zündet die Flamme und er will mehr. Gewonnen hat man deshalb aber noch nicht!

Der nächste Schritt wäre, dem Partner es schmackhaft zu machen, sich anflirten zu lassen. Einfach nur um zu bestätigen, dass der Marktwert noch hoch genug ist. Das wird dieser zwar nicht sofort akzeptieren, aber mit etwas Einfühlungsvermögen sollte man dennoch gute Erfolgschancen haben.

Wenn man geschickt ist, kann man so einen Schritt nach dem anderen gehen. Erst ein Flirt, dann vielleicht auch mit ansprechen und schlussendlich dann eventuell der Volltreffer.

Ein Chatpartner finden

Zwei, eins, Risiko!

Das ist so etwas wie der „Ultra-Modus“. Man sucht also jemand, der mal beim Partner Kontakt aufnimmt und dann versucht, diesen auf die sexuelle Schiene zu bringen. Man geht damit aber ein Risiko ein.

Einfach jemand aus dem Netz fischen sollte zwar schnell gehen, birgt aber viele Risiken. Im Internet tummeln sich so viele Leute, die alles rannehmen würden, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Die wollen schon mehr, bevor sie den Chatpartner überhaupt gesehen haben. Zumindest trifft das auf viele Männer zu. Bei den Frauen ist es wieder anders. Denn wie sich ja gerne herausstellt, sehr viele Frauen im Netz sind eigentlich Männer. Okay, ist legitim. Die sind eben divers, dagegen ist nichts zu sagen. Nützt aber nichts!

Ziel der ganzen Mission ist es, dem Partner eine Sache vor Augen zu führen. Er kann durchaus von anderen Menschen noch erregt werden. Wenn man die richtige Person gefunden hat, vielleicht sogar stärker, als er es glauben will.

Das muss aber nicht heissen, dass es zwischen den Beiden auch zum Kontakt kommt! Nein! Deshalb ist es im Prinzip auch nicht schlimm, wenn der Chatpartner nicht gerade um die Ecke wohnt. Vielleicht ist es auch förderlich, bietet es doch einen gewissen Schutz. Man fährt nicht mal eben ein paar hundert Kilometer, um kurz Spass zu haben! Klar, es gibt einige, vorwiegend Männer, die das durchaus tun würden. Ich behaupte aber mal, die fallen unter die Kategorie „Falsche Wahl“.

Wenn alles passt, dann sollte der Partner sich nach einiger Zeit eingestehen, dass der Reiz durchaus da ist. Wenn man ehrlich war, sollte es dann auch weniger ein Problem sein, es zuzugeben. Schliesslich tut man seinem Partner damit ja sogar etwas gutes!

Schlussendlich kann das dazu führen, dass der Partner diesen Reiz wieder erleben will und ihm letzten Endes auch nachgibt. Dann wäre man ja am Ziel.

Doch wie immer im Leben, wenn etwas zu einfach klingt, ist es das wahrscheinlich nicht. Hier ist es genauso!

Man muss sich eine Sache klar machen. Die falsche Wahl kann echte Probleme verursachen. Sollte der Chatpartner etwa zugeben, dass er angestiftet wurde, gibt das mit Sicherheit böses Blut und man schneidet sich diese Möglichkeit ab. Der Partner wird in Zukunft, auch wenn man nichts damit zu tun hatte, immer wieder eine Finte wittern und abblocken.

Deshalb ist die Wahl des Chatpartners überaus wichtig. Sinnvoll scheint es zu sein, so haben es mir mittlerweile auch Leser hier aus dem Blog berichtet, wenn man Leute aus der Gemeinschaft rekrutiert. Wer ebenfalls diesen Fetisch hat, ist durchaus besser dazu in der Lage, die Problematik zu verstehen. Dann kann man sich relativ sicher sein, dass da auch alles dicht bleibt. Auch umgeht man das Problem mit dem „Ich mache nichts mit vergebenen Personen“. Ein Wifesharer weiss ja, dass das völliger Blödsinn ist.

Hier könnte irgendwann die Wifesharing-Community nützlich werden. Dort sollte sich dann jemand finden, der in dieser Hinsicht zu gebrauchen ist. Bleibt aber abzuwarten.

Total ungeeignet sind eben die wirklich notgeilen Personen im Netz. Die nehmen die Anfrage wahrscheinlich an, platzen aber nach dem zweiten Satz damit raus, dass sie Sex wollen. Das ist äusserst ungeeignet. Da muss schon erst Sympathie entstehen, bevor der Partner für mehr bereit ist.

Fazit

Die Quintessenz der Geschichte ist eigentlich, man muss sich Zeit nehmen. Einen Partner, der voll auf Monogamie programmiert ist, wird man nicht in zwei Tagen dazu bringen, sich freudig teilen zu lassen. Das ist ein Prozess, der durchaus schiefgehen kann. Auch gibt es keine Garantie, dass man seinen Partner umpolen kann.

Hier sei eines absolut klar gesagt. Wenn es keinen Weg gibt, dann muss man das akzeptieren! Ja, muss. Auch wenn ich das nicht gerne sage. Schlussendlich hätte man nur eine Möglichkeit, seine Lage zu verbessern. Die Trennung und die Hoffnung, im Anschluss einen Partner zu finden, welcher dem Fetisch eher zugeneigt ist. Ich würde das aber als den falschen Weg ansehen. So brutal gut der Fetisch sein kann, er rechtfertigt kein Ende einer guten, stabilen Beziehung.

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10 Kommentare

  1. Nach 9 Jahren habe ich nun entgültig aufgegeben.
    Da ich bereits eine frühere Partnerin gesharet hatte, habe ich bei meiner aktuellen Partnerin fast von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Leider nur fast, denn als ich mich ihr offenbart habe, war ich schon, bis über beide Ohren verliebt. Sie hat es nicht komplett abgelehnt, war aber auch nicht wirklich interessiert. Da sie aber ansonsten sehr offen ist und auch alles mitmacht, was man zu zweit treiben kann, hatte ich die Hoffnung, irgendwann würde ihre Neugier groß genug werden, dass sie es doch mal probieren möchte.
    Inzwischen bin ich mir sicher es wird nicht mehr passieren und ich werde das Thema auch nicht mehr ansprechen.
    Ich habe alles versucht und immer in zeitlich großen Abständen (vielleicht 2-3 mal im Jahr), damit sie nicht das Gefühl bekommt ich wollte sie dazu drängen oder gar überreden. Zuletzt habe ich ihr sogar den Wifesharing-Blog gezeigt und sie dann alleine gelassen, damit sie sich alles in Ruhe durchlesen kann, doch sie hat alles was sie gelesen hat abgelehnt. Ich muss mich wohl damit abfinden, mit ihr werde ich das nicht erleben.

    1. Das ist leider nicht zu vermeiden. Es ist eben schwer, mal eben die von Kindheit vorgelebten Verhaltensmuster abzulegen. Ich bin ja leider auch nicht sonderlich erfolgreich bei meiner Frau. Hin und wieder flammt da mal etwas auf, aber das wird oft durch das „Ich mache nichts mit einer verheirateten Frau“ abgeschmettert, was meine Frau natürlich darauf bezieht, dass sie nicht attraktiv genug ist. Das ist alles nicht so einfach mit dem Fetisch.

  2. Ein Problem ist, sie ist da nie so eindeutig gewesen. Sie hat immer gesagt, dass wenn sie es macht, dann wird sie sich auch verlieben. Aber hat dann auch immer wieder gemeint, dass, wenn ich das will, dann liebe ich sie nicht richtig, gerade weil ich ja weiß, dass sie sich dann verliebt. Aber sie könne eben keinen Sex mit jemand haben, den sie nicht liebt.
    Das hat sich für mich so angehört, als wenn sie es sich vorstellen könnte, wenn sie sich verlieben dürfte, aber gleichzeitig stellt sie meine Liebe in Frage, wenn ich damit einverstanden wäre.
    Da habe ich dann sicherheitshalber beschlossen, dass ich das nicht weiter verfolge. Denn ich liebe sie über alles und ich will auf keinen Fall dass, aufgrund von Missverständnissen, unsere Beziehung scheitert. Auch wenn mir das Wifesharing wirklich fehlt.
    Es ist auch nicht so, dass ich ja, weil ich es schonmal erlebt habe, damit zufrieden sein könnte, im Gegenteil, es fällt mir sogar dadurch noch schwerer darauf zu verzichten, weil ich bereits erlebt habe wie geil es ist. Es gibt da für mich so eine Art Suchtfaktor, was so geil war möchte ich wieder und wieder erleben.

    1. Den Suchtfaktor kann ich absolut bestätigen! Auch, wie stark das Verlangen sein kann.

      Sie scheint sich aber da selbst in den Schwanz zu beissen. Sie kann nur Sex haben, wenn sie jemand liebt. Was ein Glück, dass es diesen Käse nicht schon in der Steinzeit gab. Dann gäbe es wahrscheinlich heute die Menschheit in dieser Form gar nicht.

      Auch diese romantische Vorstellung von Liebe. Es gibt Studien über die Liebe. Wenn man sich verliebt, dann wird der Körper mit Hormonen geflutet, die einen so gesehen irrational werden lassen. Die rosa Brille. Man will jede Minute mit diesem Mensch verbringen und der scheint überhaupt keine Makel zu haben. Das hält so zirka sechs Monate an, dann endet die Zufuhr mit diesen Hormonen. Das ist dann auch immer die Zeit wo man merkt, dass der gewählte Partner ja doch seine Schwächen hat. Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind. Dann stellt sich die Frage, kommt man mit diesen Mäkel klar, oder eher nicht? Falls ja, prima. Dann wird aus der Verliebtheit so etwas wie Gewohnheit. Das habe ich alles schon in Artikeln hier genauer ausgeführt.

      Das heisst also. Im Prinzip kann sie sich ja verlieben. Wenn man ehrliche Antworten bekommen würde, würde ich ja gerne mal eine Umfrage starten, doch es wollen nicht viele Menschen zugeben, dass sie während einer langen Beziehung auch mal dieses Gefühl der Verliebtheit bei einem anderen Menschen erlebt haben. Wenn man aber die Möglichkeit hat, Menschen längere Zeit beobachten zu können, dann fällt es einem auf. Aber zugegeben wird natürlich nichts.

      Also eigentlich heisst das, sie kann sich ruhig verlieben. Die Frage ist nur, versteht sie, dass nach etwa einem halben Jahr diese Gefühle sich reduzieren und sie dann mit dir ganz normal die Beziehung weiterführen kann, oder sieht sie in einer Verliebtheit den Verlust der Gefühle zu dir, was aufgrund eine jahrelangen, gemeinsamen Geschichte eigentlich sehr unwahrscheinlich ist. Sie wird wahrscheinlich dennoch der Meinung sein, wenn sie sich in jemanden verliebt, dann liebt sie dich nicht mehr und sie könnte dann auf die Idee kommen, den Partner zu wechseln. Halte ich persönlich für absolut bescheuert, aber die Meinung teilen nicht viele.

      Wie dem auch sei. Los wirst du deinen Fetisch nicht. Wenn du kein Risiko eingehen willst und deshalb deine Neigung zurückstellst, dann unterstütze ich das in jeglicher Form. Wie ich ja schon sagte. Wenn die Büchse einmal auf ist, kriegt man sie nur schwer wieder zu. Von daher, schade, dass du es nicht mehr erleben kannst. Aber das ist immer noch besser, als eine gute, stabile Beziehung zu gefährden.

  3. Du hast recht, los werde ich den Fetisch nicht, ich werde ihn niederringen müssen. Aber ich will natürlich nicht, dass sie sich quasi selbst vergewaltigt, um mir einen Gefallen zu tun. Also bleibt mir nur dieser Weg.
    Ich hätte ja noch nichtmal ein Problem damit, wenn sie sich verlieben würde, ich habe so viel Vertrauen in unsere Beziehung, dass ich kein Risiko sehe, dass wir uns dadurch verlieren würden. Aber sie würde das als Beweis sehen, dass ich sie nicht wirklich liebe. Das hat sie in den Gesprächen so komuniziert. Also verbietet sich von selbst, dass ich ihr sage, dass sie sich sogar verlieben dürfte. Das würde sie so sehr kränken, dass unsere Beziehung wirklich gefärdet wäre.
    Ist eine sehr komplizierte Situation, aber mein Verzicht lohnt sich trotzdem, ich habe nie vorher eine so liebe und selbstlose Frau kennengelernt, das ist es mir wert.
    Man kann halt nicht alles haben.

  4. Ja, die Entscheidung steht.
    Einzig, werde ich versuchen, dass wir wenigstens öfter mal zusammen darüber fantasieren, wie es wäre, wenn sie es täte. Vielleicht kann Sie damit klar kommen.

  5. Ich glaube, bei den meisten unserer Mädels funktionieren unter einer mehr oder weniger dünnen Tünche von Anstand und Moral die instinktiven Urprogramme noch. Sie wollen sich fortpflanzen und müssen dazu Samenspender anlocken. Ich habe es in meinem Ehebett mit einem extrem monogam konditionierten Prachtweib zu tun. Hat mich zunächst nicht gestört. Ich habe aber nach einigen Ehejahren festgestellt, wie viel Spaß es macht, mit ihr anzugeben. Und wie sehr es mich anmacht, wenn andere Männer sexuelles Interesse an meiner Ehefrau zeigen. Und siehe da: Tief in ihr schlummern die alten Talente. Ich habe sie zunächst im Urlaub dazu gebracht, sich im gut einsehbaren Garten unseres Ferienhauses nackt in die Sonne zu legen. Ich dachte, sie lehnt es rundheraus ab. Tatsächlich hat sie an Ort und Stelle blank gezogen und dann während des Urlaubs jeden Tag nackt in der Sonne gelegen. Das haben viele Männer aus der Nachbarschaft gesehen. Und sie hat das gemerkt und es hat sie angemacht.

    Ich habe dann angefangen, sie mit gewagter Unterwäsche und gewagten Badeanzügen auszustatten. Nächste Überraschung: Sie trägt die Sachen und hat Spaß daran, wenn Männer schauen (und ich erst…). Und inzwischen stellt sie durch den Kauf geeigneter Blusen und Röckchen sicher, dass sich das Tragen der Unterwäsche auch lohnt. Mir schreibt sie dann per whatsapp, wenn sie angebaggert wird.

    Parallel dazu habe ich im Bett ein virtuellen Liebhaber eingeführt. Denn ich weiß, dass meine Liebste sehr auf dicke Schwänze steht und nachdem sie schön nass ist eine ausgesprochen entschlossene Gangart präferiert. Sie muss sich also zumindest vorstellen, es mit einem deutlich besser ausgestatteten Mann (mein Gerät ist leder nur Durchschnitt) vor meinen Augen zu treiben. Darauf lässt sie sich ebenfalls ein.

    Und sie präsentiert sich nicht nur im Urlaub, sondern auch im Garten unseres Wochenendhauses, also in einem bekannten Umfeld, splitternackt beim Sonnenbaden (und treibt einen alten Nachbarn damit zum Spannen und an den Rand des Wahnsinns- der steht dann ewig im Gebüsch, bis seine Frau es merkt und ihn zusammenfaltet).

    Auch bei uns heißt es: „Keinesfalls schlafe ich mit einem anderen Mann, ich werde inmmer treu sein“ (was sie nicht hindert, sich wie eine Sexbombe aufzubrezeln und Männer wie eine „Professionelle“ anzumachen). Aber ich habe inzwischen soviel geschafft bei einer Frau, bei der ich nicht einmal das erwartet habe, dass ich nie aufgeben werde. Ich dränge nicht, ich schmolle nicht – aber seit ich sie das erste Mal mit der Faust bedient, aufgefordert habe, sich einen anderen Mann vorzustellen, der sie grob und brutal nimmt und dann hören durfte, wie sie mir beim Kommen „ich liebe diese dicken Dinger“ ins Ohr stöhnte, weiß ich: Ich gebe auf, wenn ich tot bin – vorher nicht. Und ich hoffe, sie irgendwann beim Sex mit einem anderen Mann zu sehen. Das wird der schönste Tag meiner Ehe mit meiner göttlichen Frau.

    1. Danke für dieses ausführliche Kommentar. Es freut mich immer, wenn das, was ich so schreibe, auch bestätigt wird. Ich drücke dir die Daumen, dass der Tag irgendwann kommt. Wobei du, wenn deine Frau sich ja gerne anstieren lässt, schon wirklich viel Spass haben dürftest. Wer weiss, wie weit es bei euch noch geht. Hab Geduld.

  6. Ich wünsche Dir auch viel Erfolg und glaube auch dass das der schönste Tag in Deiner Ehe wird, denn ich habe es ja in einer früheren Beziehung bereits erlebt.
    Aber ich glaube auch, dass bei mir der Zug abgefahren ist, sie ist einfach eine zu harte Nuss. Die Ansage ist klar und ich versuche es bereits seit fast 10 Jahren.

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