Der Unterschied zwischen Mann und Frau

Keine Bange! Ich will hier keinen Unterricht in Biologie abhalten. Es ist eigentlich davon auszugehen, wer diesen Blog hier mit Absicht liest, der hat schon entdeckt, worin sich die Geschlechter rein körperlich unterscheiden.

Es gibt jedoch weitere Unterschiede! Dazu sei gleich gesagt, ich gebe hier meine Erfahrungen wieder, die sich nicht mit den Erfahrungen anderer decken müssen!

Mann und Frau. Zwei Geschlechter einer Spezies, die aufgrund ihrer Spezialisierung grosse Unterschiede aufweisen! Das verhalten beider Parteien ist dabei nachvollziehbar, wenn man mal ein wenig den Hintergrund beleuchtet. Fangen wir mal an!

Der Mann

Gehen wir mal auf den Grundgedanken hinter einem Mann näher ein. Um die Spezies auf den rechten Weg zu bringen, musste dieses Geschlecht einige schwere Aufgaben verrichten können. Die Jagd sei da ganz klar im Vordergrund. Um an Fleisch zu gelangen, musste der ursprünglichen Variante dieses Geschlechts etwas einfallen! Wir Menschen sind nun einmal unterentwickelt, wenn man es mal ganz genau nimmt. Uns fehlt das Fell, um uns zu wärmen. Unsere Waffen sind so lahm, dass man uns eigentlich als Beutetier klassifizieren müsste, doch sind wir auch in der Hinsicht wirklich nicht besonders gut geraten!

Mensch und Tier im Vergleich

Werfen wir mal einen Blick ins Tierreich. Jäger sind zumeist schnell, haben starke Waffen und ein sehr gutes Sehvermögen. Beutetiere hingegen sind ebenfalls schnell, ausdauernd, haben vielfach die Möglichkeit sich zu tarnen und in einigen Fällen auch Waffen zur Abwehr.

Vergleicht man das mit dem Menschen, dann hätten wir in keiner Disziplin ein Ticket für einen Recall bekommen!

Doch vielleicht war genau das ausschlaggebend, dass sich bei uns etwas anderes weit höher entwickelt hat, als bei jeder anderen Spezies auf unserem Planeten. Der Verstand!

Der Mann in seiner Entwicklung

Wir Menschen haben tatsächlich etwas entwickelt, wovon Tiere nur träumen können. Nehme ich jetzt mal so an. Denn auch wenn wir körperlich unterentwickelt sind, stehen wir ganz oben auf der Nahrungspyramide. Einfach, weil wir uns Dinge einfallen lassen können, welche unsere Fehlentwicklung mehr als ausgleichen!

Der Mann zum Beispiel hat es sich zueigen gemacht, Waffen herzustellen und damit Beute zu erlegen, die er rein körperlich niemals bezwingen könnte. Mann gegen Mammut? Ohne Waffen? Ich wüsste, auf wen ich mein Geld setze! Doch hatten wir Waffen, weil unser Verstand uns die Möglichkeit gegeben hat, welche zu erfinden! Wir konnten aus einem einfachen Stock etwas herstellen, womit man auch ein Mammut zur Strecke bringen kann. Dazu dann noch die Fähigkeit, koordiniert in der Gruppe zu handeln, Fallen zu stellen und was weiss ich, schon sind wir Jäger!

Spezialisierung des Mannes

Nun, ganz alleine hat uns die Natur natürlich auch nicht gelassen. Männer neigen dazu, schneller und einfacher Muskelmasse aufbauen zu können, als Frauen. Dazu ist auch das Skelett des Mannes stabiler angelegt. Natürlich, denn die Männer mussten ja nicht nur so ein Mammut erlegen, sondern es auch noch irgendwie zum Lager bringen.

Hier folgt der nächste evolutionäre Entwicklungsschritt. Man konnte schliesslich nicht davon ausgehen, dass ein Beutetier direkt vor der Haustür auf seinen Untergang wartet. Da mussten die Jäger schon ausziehen, um so ein Tier zu finden. Was hätte das aber gebracht, wenn sie den Rückweg nicht gefunden hätten?

So entwickelte sich dann auch die Fähigkeit der Orientierung, die aufgrund von Studien beim Mann tatsächlich besser entwickelt ist, als bei der Frau.

Das Verhalten des Mannes

Nimmt man das zusammen, dann ist es eigentlich logisch, warum Männer so sind, wie sie sind. Männer gingen auf die Jagd. Das sorgte nicht nur für Essen, sondern barg auch die Gefahr, dass einige von ihnen nicht mehr den Rückweg antreten konnten. Auch so ein Mammut weiss sich schliesslich zu wehren und es gab damals mehr als genug Möglichkeiten, in der Wildnis das Zeitliche zu segnen.

Um die Menschheit jedoch vor dem Aussterben zu bewahren, musste eine entsprechend grosse Population her und wie macht man das? Klar, durch Fortpflanzung. Da sich die Männer aber nie so ganz sicher sein konnte, ob sie von ihrer nächsten Jagd zurückkehren, war da nicht so wirklich die Zeit für Romantik.

Da gab es eine nicht schwangere Frau, die musste begattet werden, so lange es eben noch ging. Ein Muster, welches man bis heute bei den meisten Männern erkennen kann!

Die Frauen

Da auch die Frauen der mangelnden Entwicklung unterlegen sind, muss ich da nicht mehr gross drauf eingehen. Für sie gilt das Gleiche, wie auch für den Mann!

Die Frau in ihrer Entwicklung

Frauen sind hingegen anders entwickelt, als die Männer. Ihr Körperbau ist oft schmächtiger, hat es schwieriger Muskeln aufzubauen und so weiter. Das ist jedoch kein Nachteil! Durch diese Art der Entwicklung sind Frauen im Allgemeinen auch sparsamer in der Nahrung und können Dinge, zu welchem Männer einfach zu grob sind! Es hat schon einen Grund, warum viele Frauen zum Beispiel sticken einfacher erlernen können, als Männer!

Auch ist es nicht ganz falsch, dass Frauen Multitasking-Fähig sind. Zumindest fähiger, als die Männer. Auch das hat evolutionäre Gründe und ist der Spezialisierung geschuldet. Der weibliche Körper ist in der Tat so entwickelt, dass viele Aufgaben einfach leichter fallen und das ist auch gut so!

Spezialisierung der Frau

Während der Mann seine Zeit damit verbrachte, auf die Jagd zu gehen, haben Frauen andere Fähigkeiten entwickelt. Zum Beispiel das Wissen um essbare Pflanzen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Geschichte des Menschen! Auch die Aufzucht der Nachkommen ist hier natürlich ein klarer Punkt.

Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Frauen in dieser Hinsicht den Männern gegenüber einige Vorteile haben. Nicht nur, dass Frauen überhaupt Kinder zur Welt bringen können, nein ihr Körper ist zudem auch noch in der Lage, die damit einhergehenden Schmerzen zu verkraften!

Wobei ich in diesem Punkt anmerken muss, aus meiner Erfahrung sind die meisten Männer weit resistenter Schmerzen gegenüber, als Frauen! Zumindest im Alltag. Was die Geburt angeht, da will ich den Frauen ihre Fähigkeit keineswegs abspenstig machen. Ich habe schon eine Geburt erlebt und kann nur sagen, Hut ab!

Zudem schüttet das weibliche Gehirn auch noch Hormone aus, um die Bindung zum Nachwuchs zu fördern. Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher, ob das bei Männern nicht auch so ist, doch bei Frauen weiss ich es eben. Es wäre definitiv ein Vorteil!

Das Verhalten der Frau

Unter diesen Gesichtspunkten ist es ebenfalls nur logisch, dass viele Frauen so reagieren, wie sie es tun! Für den Mann ist die Sache klar. Jagen gehen und gucken, dass man Nachwuchs produziert, bevor man als Bettvorleger eines Mammuts endet, oder auf der Speisekarte eines anderen Raubtiers.

Für Frauen war die Lage in gewisser Hinsicht schon sicherer. Sie konnten ihre Aufmerksamkeit auf Dinge lenken, die nicht zwingend etwas mit der Fortpflanzung zu tun hatten und dennoch das Überleben der Spezies sichern konnten.

Da sollte man sich also nicht wundern, warum auch in der heutigen Zeit Frauen viel mehr Wert auf das „drum herum“ legen, als auf den eigentlichen Akt. Wenn das „drum herum“ nicht passt, haben sie ihre Aufgabe nicht erfüllt und folglich wollen sie erst das auf die Reihe kriegen, bevor sie an Sex denken können.

Aus heutiger Sicht ist das wahrscheinlich antiquiert, da das „drum herum“ nichts mehr mit Nahrung zu tun hat, oder sonstigen wichtigen Dingen, die das Überleben der Art sichern soll. Doch dennoch ist es genauso in den Köpfen der Frauen erhalten geblieben, wie die Männer immer noch möglichst alles bespringen wollen.

Unterschiede im Alltag

Beobachtet man das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, werden die Unterschiede oftmals mehr als deutlich. Ich finde, in der Art der Kommunikation zeigt es sich besonders gut, denn die heutigen Nachrichtendienste bieten eine hervorragende Möglichkeit, Gespräche noch einmal zu lesen und zu analysieren.

Viele solcher Gespräche zeigen ein klares Muster. Während man zwischen den Zeilen eines Mannes zu gerne lesen kann, dass da irgendwo ein Hinweis auf Sex versteckt ist, zeigen die Abstände der Zeilen bei Frauen oft die Gedanken an ganz andere Dinge!

Ein kleines Beispiel

Sagen wir, Mann und Frau sind nicht zusammen, finden sich aber in gewisser Hinsicht sympathisch und verwenden einen Messenger, um zu kommunizieren. Ein ähnlicher Satz könnte in dem Fall von einem Mann kommen:

Du könntest ja nachher zu mir kommen! Wir essen was und dann könnten wir vor dem Fernseher kuscheln?

Ach, wie harmlos und romantisch. Tja, wir Männer sind ja nicht ganz dumm und wissen ziemlich genau, dass folgender Satz nur ganz selten zum Erfolg führen wird, besonders in der Anfangsphase.

Nachher bei mir? Erst essen dann vögeln?

Gut, Gerüchten zufolge wird es Frauen geben, die auf den Satz eher anspringen. Die breite Masse hingegen schielt nach einer solchen Frage schon auf den Button, um den Gesprächspartner zu blocken. Sex ist schliesslich was böses!

Folglich mutieren wir Männer immer mehr zu „Frauenversteher“. Also formulieren wir die Frage so, dass wir zumindest mal nicht geblockt werden. Doch schaut man sich beide Fragen an, erkennt man den gemeinsamen Hintergedanken!

Gut, vielleicht hat der Mann wirklich vor, nach einem schönen Essen mit seiner Angebeteten zu kuscheln. Aber an dem Punkt wird sein Interesse mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht enden! Das weiss natürlich auch die Frau, denn auch die sind beim besten Willen nicht dumm! Folglich könnte eine Antwort so ausfallen:

Essen klingt gut. Was gäbe es denn?

Sehr geschickt! Ablehnen will sie das Angebot nicht, doch das ignorieren von dem Part, wo es ums kuscheln geht zeigt eigentlich an, da läuft nichts! Sie hätte es auch so schreiben können:

Essen ja, gevögelt wird nicht!

So geht das dann gerne hin und her. Beide Parteien halten sich für schlau und formulieren so wie sie denken, dass es erfolgreich sein könnte. Dabei wissen Beide ganz genau, was welcher Satz zu sagen hat!

Ich habe das Beispiel deshalb so angelegt, weil ich es in diversen Formen schon genau so gesehen und auch schon am eigenen Leib erlebt habe. Es zeigt damit eine Sache ganz klar, welche auf die Spezialisierung der Geschlechter zurückzuführen ist. Der Mann will Sex, die Frau versorgt werden. Passt ja hervorragend!

Ein Beispiel aus einer Beziehung

Auch da sollte es ja Kommunikation geben und auch nicht selten über solche Messenger. Die betone ich deshalb, weil sie besser analysiert werden können. In dem Beispiel sagen wir, der Mann ist zuhause, während die Frau unterwegs ist. Von einem Mann könnte folgendes kommen:

Was du heute anhast ist grossartig!

Das muss nicht einmal gelogen sein! Vielleicht ist das Wetter gut und die Frau mit entsprechender Kleidung unterwegs, die dem Mann gefällt. Dennoch sollte klar sein, es ist nicht nur ein Kompliment, welches hier ausgesprochen wird!

Du machst mich an, lass uns vögeln!

Wäre wohl eher der Grundgedanke hinter dem Kompliment. Das bringt uns Männer aber auch in die Verlegenheit, dass Komplimente unsererseits noch so ehrlich und ohne Hintergedanken sein können und dennoch als Anmache erkannt werden. Ein Umstand, den ich öfter zu spüren bekomme, auch wenn es einfach noch so gemeint ist und keine Hintergedanken hat.

Doch auch wenn wir mit unserer „Frauenversteher“-Art der Meinung sind, die Frauen damit besser bezirzen zu können, wird sich die Frau natürlich denken können, was ihr Partner da gemeint hat. Entsprechend könnte ihre Antwort lauten:

Danke, was essen wir heute Abend?

Allerdings gibt es auch Frauen, die kein Geheimnis daraus machen, dass sie den Grundgedanken der Aussage kennen.

Danke, aber heute wird nicht gevögelt!

Ja, manche Frauen sind da eindeutiger und versuchen es gar nicht mit der harmlosen Variante. Vor allem dann nicht, wenn sie schon länger mit ihrem Partner zusammen sind!

Gleiches Beispiel andersrum

Nun ist sie es, die den ersten Kontakt herstellt, der unter Umständen so ausfallen könnte:

Gehen wir heute Abend noch weg?

So. Da sitzt nun der Mann und liest. Er kann versuchen was er will, da wird sich nichts zwischen den Zeilen finden lassen! Die Frage ist genau so gemeint, wie sie angekommen ist. Die Frau will wissen, ob an diesem Abend noch Ausgang angesagt ist. Mehr nicht!

Bei vielen, vielleicht auch den meisten Männern wird die Denkmaschine anspringen. Wie kriegt man das jetzt in Richtung Sex gebogen?

Können wir machen, aber nicht zu lange, ich will noch kuscheln!

Dabei muss die Zusage kein ungewolltes Zugeständnis sein. Der Mann will vielleicht wirklich etwas unternehmen. Aber, da wird gleich noch das kuscheln angeknüpft. Nun, wenn Frauen schon vor einer Beziehung den Code dahinter entziffern können, dann natürlich auch, wenn sie länger mit dem Mann zusammen sind. Klar ausgedrückt heisst das also:

Ja, aber danach gehen wir noch ins Bett!

Für viele Frauen ist es zu mühsam, da jetzt gross drauf zu reagieren und die Antwort fällt entsprechend aus.

Ok

Auch wenn es eine positive Antwort ist, sie sagt komplett gar nichts aus! Ok? Wozu? Zum weggehen? Nicht zu lange weggehen? Kuscheln danach?

In nur wenigen Fällen wird der Mann in die Verlegenheit kommen, dass von der Frau eine Kommunikation mit sexuellem Hintergrund gestartet wird. Zumindest für den Durchschnitts-Mann. Ich musste allerdings auch schon miterleben, wie echte Sahneschnitten da ganz andere Nachrichten von Frauen bekommen. Da ich aber nicht zu dieser Gruppe gehöre, kenne ich es nur auf die gezeigte Art.

Ausnahmefälle!

Ich beziehe mich bei den Beispielen jedoch auf den gewöhnlichen Alltag! Es gibt auch bei den meisten Frauen Phasen, wo auch sie den Trieb spüren und dann kann es natürlich ebenfalls gut sein, dass von ihnen Kontakte mit sexuellem Hintergedanken starten, oder sie auf eigene Gespräche entsprechend reagieren. Das hängt aber immer von verschiedenen Faktoren ab. Stimmt das „drum herum“? Ist der sexuelle Trieb der Frau aktiv usw. Auf jeden Fall, es kommt vor!

Schwierigkeiten durch die Unterschiede

Nun wäre alles in Butter, wenn durch dieses Hin und Her nichts weiter passieren würde. Er spielt auf Sex an, sie ignoriert es, fertig. Doch nein, so läuft das natürlich nicht, denn es wäre zu einfach!

Beim Mann

Für den Mann bedeutet ein solches Verhalten nur zu gerne, dass es irgendwie an ihm liegen muss. Das ist ebenfalls wieder auf die Spezialisierung zurückzuführen, denn der Mann ist natürlich darauf eingestellt, sich zu vermehren. Möglichst oft. Klar, in der heutigen Zeit steht Vermehrung nur noch in wenigen Fällen hinter dem Gedanken Sex zu wollen, doch das interessiert den Trieb natürlich nicht. Der will intim werden.

Also sieht der Mann es in etwa so:

Warum ist sie so ablehnend? Bin ich so hässlich? Hab ich es im Bett nicht drauf? Liebt sie mich nicht? Was mache ich nur falsch?

Okay, nicht alle denken so. Es gibt natürlich auch die Variante, in denen die Männer sofort die Schuld auf die Frau schieben. Die muss frigide sein, oder etwas ähnliches.

In beiden Fällen folgen jedoch zu gerne Schwierigkeiten, die schon fast bösartige Ausmasse annehmen können. Pro Zurückweisung kann es dem Mann passieren, dass sein Selbstbewusstsein immer weiter in den Keller rutscht. Ist er denn nicht Manns genug, die Frau, die ihn ja liebt, sexuell anzusprechen? Am Anfang war das doch alles ganz anders? Das muss die Rosa-Brille gewesen sein und seit die weg ist hat die Frau erkannt, was für ein Schlappschwanz man eigentlich ist.

Andersrum kann der Mann sich aber auch denken, die hat keinen Bock, dann such ich mir eine, die Bock hat! Ganz einfach!

Und schon stecken wir in echten Schwierigkeiten! Der vernachlässigte Mann, ob nun Macho oder Weichei, könnte tatsächlich sein Heil bei einer anderen Frau suchen, die ihm mehr zugetan ist. Es könnte zu einem Seitensprung kommen und schon ist es vorbei mit der Beziehung. Beim Macho kann das natürlich auch gewollt sein.

Oder eben, der Mann rutscht immer mehr in eine Depression ab, welche unter Umständen irgendwann ärztlich behandelt werden muss. Alles, wegen einem evolutionären Unterschied zwischen Mann und Frau, der genau genommen nicht mehr zeitgemäss ist!

Bei der Frau

Man darf nun aber nicht denken, dass nur die Männer Probleme damit haben. Nein, auch die Frauen rudern dabei gerne mal in Komplikationen, auch wenn die natürlich anders ausfallen, jedoch keines Wegs weniger kritisch sind.

So könnte eine Frau sich irgendwann die Frage stellen, ob der Mann denn nur auf Sex mit ihr aus ist. Taugt sie nicht für mehr? Gibt es da nicht noch andere Dinge, die er von ihr möchte? Ihre Nähe, ihr Liebe? Warum ist Sex immer wieder das zentrale Thema?

Problematisch wird es ab dem Punkt, wo Frauen anfangen an sich zu zweifeln! Wenn es also nicht mehr der not geile Mann ist, sondern die Probleme bei einem selbst zu suchen sind. Ist sie vielleicht nicht dazu in der Lage, den Mann, den sie liebt, glücklich zu machen? Warum kann sie das nicht? Warum gibt er ihr immer wieder das Gefühl unzureichend zu sein?

Muss man dazu noch mehr sagen? Auch das kann natürlich in eine Depression führen. Man sollte vielleicht mal eine Studie darüber machen, wo die ganzen Depressionen in der heutigen Zeit überhaupt herkommen! Ich wette, die Meisten davon lassen sich irgendwie auf dieses Thema zurückführen und man müsste eigentlich sagen, sehr viele dieser Depressionen sind bescheuert! Eben, weil ihr eigentlicher Ursprung für die Menschheit essential war, heute aber genau genommen überflüssig ist!

Wie geht man damit um?

Brutal schwere Frage! Der Idealfall wäre wohl, dass Frauen etwas mehr Interesse in Richtung Sex entwickeln würde, während es bei den Männern etwas abnimmt. Sag das mal der Evolution! So etwas kann man nicht einfach mal so verändern. Nun, vielleicht könnte man es schon, wenn die Genetiker mal voran machen würden. Kleiner Scherz am Rande. Aber genau genommen existiert dieser Unterschied und es wird mit Sicherheit noch einiges Wasser die Saar hinunter fliessen, bevor sich die Menschheit entsprechend angepasst hat. Insofern sie das überhaupt tun wird, ich weiss es nicht.

Aber, wir können ja das benutzen, was aus einem unzureichend entwickelten Lebewesen die dominierende Rasse auf diesem Planeten gemacht hat. Unser Hirn! Meine Güte, wir können berechnen, wie alt das Universum ist, wie heiss und klein der Ursprung war und was weiss ich nicht noch alles. Wir können eine Raumsonde starten, die in zehn Jahren eine gewaltige Strecke fliegt und dennoch punkt genau auf einem Kometen landet. Aber dann sind wir zu doof, so ein Problem in den Griff zu bekommen?

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.

Albert Einstein

Wenn selbst dieses Genie es sagt, dann wird da anscheinend auch was dran sein. Wobei ich ihm auch ein wenig widersprechen muss. Das Wesen der Frau ist eigentlich nicht das Problem, sonder jenes des Menschen! Was wir Menschen nicht in unseren Kopf kriegen ist, dass zwischen Mann und Frau tatsächlich ein Unterschied besteht, mit dem wir uns arrangieren müssen! Sowohl wir Männer müssen akzeptieren, dass Frauen anders denken, wie auch die Frauen es umgekehrt müssen! Wir sind so und das aus gutem Grund! Da ist keine Seite irgendwie falsch!

Deshalb. Natürlich ist es nicht einfach, die eigenen Reaktionen unter Kontrolle zuhalten. Ein Mann wird sich irgendwann die Frage stellen, ob es an ihm liegt, dass da „so wenig“ Sex in ihren Gedanken ist. Andersherum wird sich eine Frau die Frage stellen, warum er eigentlich nur Sex will.

Wir sind aber alle nicht dumm! Okay, es gibt natürlich wieder Ausnahmen, aber wenn wir schon in der Lage sind, Sätze so zu formulieren, dass wir von der Gegenseite nicht sofort eins auf die Batterie kriegen, dann müsste uns doch auch ein Mittelweg gelingen! Oder?

Gemeinsamer Mittelweg

Wie könnte der denn nun aussehen? Natürlich ist das höchst individuell, aber trotzdem sollte sich zumindest eine etwaige Richtlinie ermitteln lassen, oder?

Was will der Mann?

Sex, ganz klar! Er will seiner Aufgabe nachgehen, indem er erfolgreich ist und sich vermehrt.

Was will eine Frau?

Das das „drum herum“ stimmt und sie sich sicher und geborgen fühlen kann.

Was wollen beide?

Im Prinzip glücklich sein. Natürlich bestimmt nicht Sex 100% der Denkweise eines Mannes, genauso wie Frauen nicht 100% abgeneigt dem Thema gegenüberstehen. Für einen Mann ist Ablehnung gleichbedeutend mit persönlicher Unzulänglichkeit, während eine Frau erst alles geregelt haben muss, bevor sie sich dem Thema zuwenden kann.

Also, da lässt sich doch bestimmt etwas finden! Fangen wir mal an zu suchen!

Suche nach einer gemeinsamen Grundlage

Das wichtigste Fundament scheint ja der Zusammenhalt zu sein. Wenn sich die Partner im Alltag schon nicht verstehen, funktioniert das von vorneherein nicht. Von daher sollte man sich zuerst einmal Gedanken machen, passt man überhaupt zusammen? Ich meine jetzt nicht optisch auf einem Foto, sondern kann man die Hürden des Alltags gemeinsam bestreiten und sich dabei ergänzen? Wenn das passt, dann ist das schon ein wichtiger Stützpfeiler für alles. Ohne das muss man eigentlich nicht weiter nach einem gemeinsamen Weg suchen.

Ausserdem müsste klar sein, dass die entsprechenden Gefühle vorhanden sein müssen. Es nützt alles nichts, wenn der Mann die Frau anguckt, oder umgekehrt und da ist einfach nichts, was reizvoll wäre. Klar, mit entsprechender Liebe lassen sich viele Mängel übersehen, aber wenn da doch Punkte vorhanden sind, die einfach nur stören und das grundsätzliche Verlangen unmöglich machen, dann wird das auch nichts mit einem gemeinsamen Weg.

Akzeptanz ist dabei sehr wichtig! Das höre ich immer und immer wieder. Mann muss die Wünsche seines Partners akzeptieren. Ja, ich habe absichtlich „Mann“ geschrieben, denn eigentlich höre ich es immer nur in dieser Richtung. Es wird von dem Mann verlangt, die Bedürfnisse der Frau zu akzeptieren. Noch nie hätte ich gehört, die Frau soll jene des Mannes akzeptieren. Komisch, oder?

Aber korrekt ist es schon! Als Mann sollte man natürlich nicht von seiner Partnerin verlangen, dass sie sich jedes Mal bespringen lässt, weil der Mann das so will. Aber, ganz fettes aber, die Partnerin sollte auch akzeptieren, dass ihr Partner eben dieses Verlangen hat!

Mit der Akzeptanz folgt hoffentlich das Verständnis. Akzeptiert man den Partner, sollte man ihn auch verstehen können. Man muss es nicht gleich nachvollziehen können, aber es zu verstehen ist schon ein guter Punkt. Versteht man seinen Partner, dann umgeht man unter Umständen eine Depression! Wäre ja wünschenswert.

Zusammengefasst:

  • Man muss gegenseitig den gemeinsamen Alltag bestreiten können
  • Man muss gegenseitiges Verlangen haben
  • Man muss den Unterschied seines Partners akzeptieren
  • Man muss den Unterschied seines Partners verstehen

Fehlt noch was? Nun, es gibt ja die Kommentare. Immer rein damit!

Wie könnte der gemeinsame Weg aussehen?

Nun, nimmt man die Punkte als Grundlage, ergibt sich eigentlich schon ein ganz einfaches Bild. Der gemeinsame Weg ist eigentlich wirklich nicht schwer! Kriegt man den Alltag auf die Reihe, dann ist das Fundament gelegt. Fühlt man sich gegenseitig zueinander hingezogen, stehen schon die Grundmauern.

Was macht man aber nun, wenn man den Unterschied seines Partners akzeptiert und verstanden hat?

Wie wäre es damit, aufeinander einzugehen?

Der Mann könnte zum Beispiel schauen, wie er das „drum herum“ gemeinsam mit seiner Partnerin angehen kann, damit sie sich nicht alleine darum kümmern muss. Er kann auch dafür sorgen, dass sie sich nicht selbst anzweifelt, indem er immer wieder auf Sex anspielt, sie aber den Kopf nicht dafür hat. Er könnte ihr doch einfach die Zeit dafür geben!

Die Frau hingegen hat es eigentlich einfacher. In den meisten Fällen werden die Probleme des Mannes dadurch verursacht, dass die Frau eben den Kopf nicht dafür hat, um mit ihm intim zu werden. Hat sie aber den Unterschied ihres Partners verstanden und die anderen Punkte sind ebenfalls vorhanden, dann ergibt sich dennoch für sie einen Weg, ihrem Partner zur Hand zu gehen. Ach, was für ein passendes Wortspiel in diesem Fall!

Denn wenn eine Frau sich ja prinzipiell zu ihrem Partner hingezogen fühlt, dann ist es doch für sie relativ einfach, ihm zu helfen! Sie mag vielleicht keine Lust auf Sex haben, ihr Körper zum Beispiel ist aber dennoch vorhanden! Ist etwas dagegen einzuwenden, die Hände zu benutzen? Oder einfach nur den Körper und den Mann die Arbeit machen zu lassen? In den meisten Fällen sollte das ausreichend sein! Denn es geht ja nicht mehr nur um Fortpflanzung. Auch solche Dinge können für Männer zielführend sein, solange die Partnerin eben etwas damit zu tun hat.

Zusammengefasst:

  • Alltag bestreiten
  • Sich gegenseitig ansprechend finden
  • Er hilft ihr beim „drum herum“ und akzeptiert ihren Trieb
  • Sie akzeptiert seinen Trieb und sorgt hin und wieder für Abhilfe

Ist es wirklich so einfach? Nun, kommt wohl auf den Einzelfall an und muss individuell ergänzt werden, aber ganz falsch liegt man damit wahrscheinlich nicht!

Die Unterschiede und die Liebe

Es gibt noch einen Unterschied zwischen Mann und Frau. Die Art, wie sie Liebe ausdrücken. So grotesk es sein mag, dieser Unterschied kann dazu führen, dass der Ausdruck der Liebe genau das Gegenteil bewirkt!

Eine Frau küsst ihren Mann viel, kuschelt mit ihm und sagt ihm oft, dass sie ihn liebt. Dabei tut sie etwas, was für sie ganz natürlich ist. Sie erklärt den Genitalbereich des Mannes zur Sperrzone. Für die Frau ganz natürlich, denn was hat denn Sex mit Liebe zu tun? Da gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein, dass wäre ein eigenes Thema.

Der Mann tut in etwa das Gleiche, nur kuschelt er eben auch mit den erogenen Zonen seiner Partnerin, da er damit seine Liebe zu ihr ausdrücken will.

Zack, die Probleme klopfen an die Tür! Für ihn zeigt ihre Art deutlich, dass sie ihn ja gar nicht so lieben kann, sonst würde sie ihn ja anfassen. Umgekehrt stellt sich die Frau die gleiche Frage, denn sonst würde er ja nicht dauernd fummeln.

Was ein Irrsinn! Aber, es ist leider so! Hier käme der Punkt von Akzeptanz und Verstehen ins Spiel. Von beiden Seiten!

Die Unterschiede und das Wifesharing

Hier wird es jetzt wirklich massiv. Eigentlich müsste ich dafür einen eigenen Artikel schreiben, denn da kann es zu wirklich heftigen Kollisionen kommen! Man stelle sich nur mal vor, man ist aufgrund längerer Zwangsabstinenz als Mann in einem ganz tiefen Loch und die Partnerin springt auf einmal auf einen anderen Mann an, der nahezu täglich Sex von ihr haben könnte? Im Normalfall wäre das absolut wünschenswert, doch steckt man erst in einem tiefen Loch, dann sieht man auch darin nur das Negative!

Gut, bei wem sich der Fetisch in Richtung Cuckold entwickelt hat, der wird dann natürlich seine helle Freude haben, aber auch dass ist wieder eine andere Geschichte, für die mir einfach die Erfahrung fehlt.

Oder andersherum. Die Frau teilt ihren Mann und ist anfangs froh, dass ihr Partner sich sexuelle Befriedigung bei einer anderen Frau holt und sie quasi in Ruhe lässt? Was, wenn der Partner dann aber anfängt, dieser Frau bei dem „drum herum“ zu helfen? Schon gibt es wieder Probleme über Probleme! Das darf man nie aus den Augen verlieren!

Von daher ist die Sache ganz klar. Wenn Wifesharing ausgelebt wird, sollten die Partner untereinander keine Probleme haben, auch bei den Unterschieden nicht!

In der Tat kann Wifesharing auch bei diesen Unterschieden helfen! Hier muss man bedenken, der Mann kriegt aller Wahrscheinlichkeit nach auf einmal mehr Sex von seiner Partnerin, weil die auf einen anderen Mann fliegt! Durch die Rosa-Brille und all das Neue wird höchst wahrscheinlich ihre sexuelle Lust stark beflügelt und auch der Mann bekommt das ab. Eine etwas andere Art, den Unterschieden zu begegnen, sogar eine Moderne!

Andersherum kann es der Frau nützen, wenn ihr Partner nicht mehr so depressiv ist und dadurch mehr Kopf für das „drum herum“ hat. Auch das kann sich sehr positiv auf die Probleme durch die Unterschiede auswirken!

Fazit

Als Fazit kann man sagen, viele Probleme in heutigen Beziehungen gründen sich auf das, was die Menschheit hat überleben lassen. Aus heutiger Sicht sind diese Gründe jedoch überholt und eigentlich könnte die Menschheit sich langsam mal anpassen. Vielleicht tut sie es ja gerade, denn Wifesharing ist ja immer mehr im kommen! Zumindest bekennen sich immer mehr Menschen dazu. Oder auch andere Praktiken wie das Swingen zum Beispiel, könnten ein evolutionärer Schritt dahin sein, dass wir die Unterschiede aus den Anfängen der Menschheitsgeschichte langsam ablegen. Wer weiss das schon. In ein paar tausend Jahre werden wir mehr wissen. Wifesharing-Blog wird natürlich berichten!

Aber bis dahin sei gesagt, wir Menschen sind nicht blöd. Können wir gar nicht sein, sonst hätten wir es nicht von dieser körperlich unterentwickelten Spezies hin zur dominierenden Rasse des Planeten geschafft. Wenn wir dazu in der Lage sind, dann sollten wir doch auch mit den Unterschieden umgehen können, oder?

Wenn die Grundlagen einer starken Beziehung vorhanden sind, dann sollte es für den Mann doch machbar sein, seiner Frau beim „drum herum“ zu helfen, was ihm letzten Endes zugute kommen würde, während die Frau doch dazu in der Lage sein sollte, die Hormone des Mannes in den Griff zu bekommen.

Beziehungen sind ein Geben und Nehmen und es muss nicht immer Hummer sein! Wer sich liebt sollte dazu in der Lage sein, die Unterschiede zu seinem Partner zu verstehen und sie zu akzeptieren. Natürlich auch, denen entgegen zukommen. Von einer Rasse, die sogar schon auf dem Mond gelandet ist, sollte man das doch erwarten können, oder sehe ich das falsch?

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