Freundinnen untereinander

Was ich sofort sagen will ist, hier geht es nicht darum, dass Freundinnen untereinander Sex haben. Das ist ein ganz anderes Thema und dazu kann ich auch nicht wirklich etwas sagen, da ich darin keinen Reiz sehe!

Ausserdem wäre das Thema eigentlich auch auf Männer anwendbar, aber da Männer ohnehin gerne über Sex reden und das in aller Regel auch tun, ist der Reiz in der Hinsicht einfach nicht wirklich gross. Deshalb beziehe ich diesen Artikel auf weibliche Partner männlicher Wifesharer!

Im Prinzip geht es um folgendes. Reden. Mädels, die untereinander reden. Über Sex natürlich! Warum das gerade beim Wifesharing interessant sein kann, will ich in diesem Artikel beleuchten. Ausserdem stellt reden auch eine Form der Befriedigung des Fetischs dar, was besonders dann von Vorteil sein kann, wenn die Frau nicht wirklich Sex mit anderen Männern haben will!

Reden über Sex

Es mag banal klingen und nicht für jeden interessant sein, doch zwei Mädels, die sich über Sex unterhalten, können in der Tat den Fetisch ansprechen. Doch wie genau soll das funktionieren? Was genau spricht da den Fetisch an?

Nun, es ist viel unkomplizierter, als man es vielleicht für möglich hält. Die beiden Damen könnten sich einfach über die Dinge unterhalten, die sie schon erlebt haben. Es muss dabei nicht einmal zu sehr ins Detail gehen. Sie könnten zum Beispiel ungewöhnliche Orte beschreiben, oder Begebenheiten, die einfach nur heftig waren. Das kann in zwei Arten wirken.

  1. Der Sharer fühlt sich gut, weil seine Partnerin gut über ihn und seine Leistungen spricht.
  2. Der Sharer erfährt, was seine Partnerin vor ihm getrieben hat.

Den ersten Punkt muss ich wohl nicht näher beschreiben. Es sollte klar sein, warum so etwas gut tut.

Der zweite Punkt bietet da schon mehr unverständliches. Denn warum sollte es ansprechend sein, wenn man Dinge erfährt, die man vielleicht eh schon wusste?

Die Antwort ist ganz einfach. Frauen unter sich neigen dazu, Erzählungen mit Emotionen zu unterlegen. Anders als wir Männer schwingt da nicht diese gewisse Form von Angeberei mit, sondern sie zeigen, wie sie es empfunden haben. Je aufgeregter sie dabei sind, desto heisser scheint es gewesen zu sein. Ausserdem erzählt sie es nicht, um ein Liebesspiel aufzupeppen. Man kann also davon ausgehen, dass die Gefühle, die sie da demonstriert echt sind und das reizt schon heftig!

Es kann aber noch etwas dabei zu hören sein. Sie könnte erwähnen, dass sie bestimmte Stellungen und Praktiken richtig heiss findet. Aber, für diesen Fall muss eine Voraussetzung erfüllt sein, damit es auch wirklich geil wirkt. Nun, eigentlich sogar zwei. Einmal muss der Fetisch so entwickelt sein, dass eigene Unzulänglichkeiten reizvoll sind. Darüber hinaus muss eine solche Praktik, oder Stellung für einen selbst kaum zu machen sein!

Als Beispiel:

Sie könnte sagen, sie liebt es auf dem Bauch zu liegen, mit geschlossenen Schenkeln und dabei genommen zu werden. Ist keine einfache Stellung und vor allem, ist der kleine Freund zu klein, dann funktioniert es überhaupt nicht! Auch dann nicht, wenn man selbst ein bisschen zu viel Bauch hat und einfach kein Winkel zustande kommt, wo man auch eindringen könnte.

Das heisst, wenn sie so eine Stellung heiss findet dürfte klar sein, man selbst war nicht der, bei dem sie diese Stellung erleben durfte. Wenn sie die aber besonders geil findet, dann hat sie vielleicht Sehnsucht nach etwas, was sie bei einem selbst nicht bekommen kann und das könnte dann irgendwann dazu führen, dass sie sich doch auf das Wifesharing einlässt!

Reden über Männer

Das kommt in der Tat bei vielen Frauen sogar häufiger vor. Doch sind sie in einer Beziehung, klingt es oftmals so:

Mein Schatz ist so toll und was er macht und wie er es macht und was er für mich macht …

Wäre das jetzt auf Sex bezogen, dann wäre das ja noch interessant. Doch in aller Regel bezieht es sich auf nicht-sexuelle Handlungen. Stellenweise gehen Lobeshymnen ab, die man selbst gar nicht versteht. Denn während andere Menschen solche Loblieder zu hören bekommen, bekommt man selbst nur aufgezeigt, welche Fehler man eigentlich macht. Ist irrational, aber nicht zu ändern.

Viel reizvoller wäre es da schon, wenn es sich wirklich um Sex drehen würde. Wenn die eigene Partnerin erzählt, was man selbst für Dinge mit ihr anstellt und wie toll sie das findet. In einer monogamen Beziehung wäre das wahrscheinlich auch schon die Spitze, die bei einem solchen Gespräch erreicht werden kann.

Beim Wifesharing ist das natürlich anders. Wenn die Partnerin ihrer Freundin erzählt, dass sie da einen Kerl gesehen hat und der wäre heiss, dann reizt das natürlich deutlich. Wobei man hier natürlich unterscheiden muss. Handelt es sich um Filmstars, dann ist das relativ. Da besteht wohl kaum die Möglichkeit, dass aus der Schwärmerei auch irgendwann einmal mehr wird. Ausserdem kennt man von diesen Personen nur die Rollen und das Aussehen. Es heisst also noch lange nicht, dass man diese Person auch im realen Leben gut finden würde. Optisch schon, aber reicht das für Sex?

Hier gibt es dann Abstufungen:

Banal und vielleicht tatsächlich realistisch ist, dass die Partnerin ihre Meinung zu einem anderen Mann abgibt. Das er nicht schlecht aussieht, oder ähnliches. Dennoch, es kann durchaus reizen!

Schon interessanter wird es, wenn die Partnerin ihrer Freundin gegenüber zugibt, dass sie sich mit diesem Mann etwas vorstellen kann. Doch hier endet es oft schon, bevor es begonnen hat. Wenn man Pech hat heisst es bestenfalls, den würde sie nicht von der Bettkante schubsen. Hochgradig erregend. Aber dennoch, es kann durchaus reizen!

Die Spitzenklasse wäre natürlich, wenn sie nicht nur zugibt, dass sie sich was mit dem vorstellen kann, sondern auch, was es wäre! Wenn sie zum Beispiel sagen würde, sie könnte sich vorstellen unter dem zu liegen, ihm in die Augen zu schauen und von ihm genommen zu werden. Oder, falls der Typ eine ruppige Art an sich haben sollte könnte sie erwähnen, von dem von hinten genommen zu werden, würde sie sich heftig vorstellen. Vielleicht hat er auch eine lange Zunge und sie sagt, der könnte sie mal oral befriedigen.

Doch auch das könnte sie noch toppen! Bislang waren es ja alles Dinge, die beim Sex eigentlich dabei sein sollten. Ich kenne eigentlich keine Frau, die bei Intimitäten nicht penetriert, oder oral befriedigt werden will.

Wenn sie aber nun sagt, den würde sie selbst gerne oral befriedigen, ach du Scheisse! Gut, vielleicht ist sie eine, die sowieso gerne mit dem Mund zu Werke geht. Da ist das dann nicht ganz so heftig. Sollte sie aber eher in Ausnahmefälle, oder sogar nach tagelangem Betteln bei einem selbst dazu bereit sein, es bei diesem Mann aber wollen, dann fliegt die Kuh!

Wichtig bei der ganzen Sache ist aber die Freundin. Es mag Fälle geben, wo die Partnerin davon spricht. Doch in vielen dieser Fälle merkt man schnell, die Freundin will das eigentlich gar nicht wissen und sie gibt nur solche Antworten, die nichtssagend sind. Das nimmt jeglichen Reiz an der Sache. Leider ist Sex aber auch ein Thema, was viele gar nicht besprechen wollen. Es gehört nur hinter verschlossene Türen und geht niemand etwas an.

Kommt aber ein richtiges Gespräch zustande und die Beiden schaukeln sich gegenseitig auf, dann wird es unglaublich spannend! Vielleicht erwähnt die Freundin, dass sie ebenfalls Spass an dem Mann haben könnte und sie diskutieren, was sie mit dem machen würde. Dann kann es gut sein, dass man den Spass der Partnerin bei der Sache sogar deutlich sieht und darum geht es ja schlussendlich. Sie muss es wollen!

Gemeinsame Erfahrungen

Hier muss ich sagen, kommt es auf bestimmte Umstände an. Wifesharing ist natürlich eine Voraussetzung, sonst könnte es auch zu Eifersucht kommen. Ausserdem kann es trotz Wifesharing so sein, dass ein Ex gemischte Gefühle auslöst. Von daher wäre es besser, wenn es nur ein Liebhaber war.

Wenn aber die Voraussetzungen passen, kann es sehr, sehr interessant werden.

Man stelle sich nur mal vor, die Beiden erzählen sich gegenseitig, was sie da gemacht haben. Schon das kann äusserst anregend sein. Wenn sie dann noch vergleichen und sagen, was sie geil fanden, oh je.

Besonders interessant kann es werden, wenn die Freundin von etwas berichtet, was die Partnerin nicht gemacht hat. Unter Umständen erkennt man dann, dass sie, alleine schon durch die Erzählung, auch Lust hätte, es auszuprobieren. Meine Güte, die dabei gezeigten Reaktionen können unglaubliche Reize auslösen! Vor allem dann, wenn der Typ ohnehin als Maschine im Bett bezeichnet wird. Vielleicht kommt dabei auch etwas Neid, oder Eifersucht auf und genau das kann unheimlich heiss sein! Wenn der Fetisch so entwickelt ist natürlich!

Es geht aber auch anders. Wenn die Freundin schwärmt, während die Partnerin den eigentlich als durchschnittlich, oder gar schlecht in Erinnerung hat. Da kann es dann dazu kommen, dass sie wieder Interesse an dem kriegt, weil sie einfach nicht glauben kann, was ihre Freundin da erzählt. Das daraus resultierende Abenteuer könnte gleich mehrere Reize haben. Einmal, sie hat eben Interesse und zieht es durch. Sehr aufregend. Aber eben auch, man weiss, sie tut es eigentlich nur, wegen diesen Erzählungen. Um ihre Neugier zu befriedigen. Sie benutzt sich also quasi selbst, um etwas in Erfahrung zu bringen. Hier mag der Fetisch auch in eine bestimmte Richtung für entwickelt sein müssen, aber wenn es so ist, dann ist die Geschichte grandios!

Überreden / Interesse wecken

Eine ganz besondere Form bildet das Überreden, bzw. das Wecken von Interesse. Wobei es wohl eher eine Ausnahmeerscheinung sein dürfte, aber wenn, dann ist es genial!

Nehmen wir mal den Fall, dass die Freundin kürzlich ein Abenteuer hatte und der Partnerin davon erzählt. Je nachdem, wie detailreich sie das tut und wie viel Leidenschaft sie in die Geschichte legt, kann es natürlich durchaus bei der Partnerin zu Interesse kommen. Alleine das ist schon sehr anregend. Man muss überlegen, die Freundin hat quasi die Partnerin dazu gebracht, einen Kerl geil zu finden, oder zumindest mit dem intim werden zu wollen, den sie eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte. Das ist etwas komplett anderes, als wenn sie von sich aus Interesse bekommt! Vor allem aber auch, ihre Reaktionen sind anders, sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach ganz anders beim Liebesspiel davon erzählen. Das Kribbeln wird definitiv heiss! Jede Wette!

Doch auch wenn das schon eine echt krasse Geschichte ist, geht es in der Tat noch heftiger. Nämlich dann, wenn die Freundin die Partnerin dazu überreden will, mit einem Typ ins Bett zu gehen.

Ja, jetzt kommen die verwunderten Gesichter. Warum sollte die Freundin das denn machen? Was hat sie davon?

Da kann ich nur sagen, die Frau, das unbekannte Wesen! Ich selbst habe das schon erleben dürfen/müssen. Die Freundin meiner Ex war selbst super schüchtern. Doch anstatt meine Ex zu fragen, ob sie ihr irgendwie bei ihrem Schwarm unter die Arme greifen könnte, wollte sie viel lieber haben, dass meine Ex mit dem ins Bett geht. Wohl gemerkt, obwohl ich mit ihr zusammen war. Egoismus pur. Aber auch super ansprechend.

Es gibt in der Tat einige Punkte, warum Frauen so etwas machen. Dummerweise muss die Konstellation echt ganz genau passen, damit da auch ein ansprechendes Gespräch daraus wird. Die Partnerin muss ja auch rein prinzipiell zu so etwas bereit sein, was meine Ex definitiv nicht war, zu meinem Leidwesen.

Sollte sie es aber sein, was sich da Möglichkeiten ergeben! Die Freundin könnte sie bitten, bestimmte Stellungen zu machen. Oder auch Praktiken. Oralverkehr? Wer weiss? Die Vielzahl der potentiellen Möglichkeiten ist wahrscheinlich grösser, als bei irgendeinem anderen Gesprächsthema. Wenn ich mir alleine schon vorstelle, die Partnerin erzählt beim Liebesspiel, sie muss demnächst mit einem Typ ins Bett, weil ihre Freundin sie überredet hat. Meine Güte! Da wäre aber was los!

Fazit

Frauen unter sich können gerade beim Wifesharing nur rein durch ihr reden unglaublich viel bewegen! Dabei muss der Sharer nicht einmal anwesend sein! Hinterher, die Erzählungen beim Liebesspiel, können genauso heiss sein, wie wenn man das Gespräch live miterlebt!

Auf jeden Fall ist eins sicher. Zwei offene Mädels, die mit dem Thema entsprechend umgehen, können Gefühle im Wifesharer auslösen, als wären sie gerade mit der Hand zugange. Je nachdem, vielleicht sogar mit dem Mund. Wenn sie dabei den richtigen Nerv treffen, könnte ich mir sogar einen Abgang vorstellen, ohne überhaupt berührt worden zu sein. Am Besten noch in einer Kneipe, oder so, wo man noch schön in der Öffentlichkeit ist. Halte ich definitiv für möglich!

Aber leider, so gross das Potential dabei ist, es gibt so viele Faktoren, die dafür einfach passen müssen. Stimmt einer nicht, passt Alles nicht mehr und der Reiz kommt nicht auf. Dabei ist es eher die Regel, dass die Faktoren nicht zusammenpassen wollen. Alleine schon, weil die meisten Frauen ohnehin über das Thema nur wenig und wenn dann hauptsächlich oberflächlich sprechen. Eine Schande, wie ich finde. Doch leider ist es so und wird sich so schnell auch nicht ändern lassen.

Wer aber in den Genuss kommt, so etwas erleben zu können, dem kann ich nur aller wärmstens ans Herz legen, es in vollen Zügen zu geniessen. Es sind Kleinigkeiten, die sehr grosse Wirkung haben können und können selbst dann voll zum tragen kommen, wenn der Partner sich dem Fetisch verweigert!

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