Rote Flecken

»Was erwartet ihr eigentlich von mir? Bis heute wollte keine Frau auch nur nah an mich ran. Ihr macht jetzt so, als wäre ich … Oh mein Gott …«

Er verdrehte die Augen. Janine schaute zu Amy und die hatte Benjamins kompletten Schwanz im Mund. Für den war das mal wieder zu viel und schon klatschte es erneut.

»Jetzt hör doch mal auf damit! Das tut weh!«

»Dann hör du auf ohnmächtig zu werden!«

»Was soll ich denn machen? Ich sag doch, bis heute hat sich noch nie eine Frau für mich interessiert und jetzt lutscht mir einer meiner Lieblingsstars den Schwanz, du haust mir deine Titten ins Gesicht, da steht Rebekka und da sind noch die drei anderen Superweiber, die alle nackt rumstehen, die ich schon gefickt und geleckt hab und die mir schon einen gewichst und geblasen haben. Kannst du mir bitte mal erklären, wie mein Kopf damit in so kurzer Zeit … Oh nein …«

Janine schaute böse zu Amy, die gerade den letzten Rest von seinem Schwanz aus ihrem Mund zog.

»Kann du mal bitte damit aufhören? Wenn das so weiter geht sieht der nachher aus wie ein halber Indianer!«

Amy grinste.

»Tut mir ja leid Janine, aber es fühlt sich einfach geil an!«

Janine schüttelte den Kopf und schon klatschte es wieder. Benjamin kam zu sich.

»Stopp! Aufhören! Allesamt!«

Janine und Amy erschraken. Aber auch die Anderen schauten sich verwundert an. Als Amy und Janine aufgestanden waren stand auch Benjamin auf.

»Mädels. Ihr macht mich gerade vollkommen fertig! Das ist alles viel zu viel, ich überstehe das nicht!«

Er hob abwehrend die Hände.

»Versteht mich jetzt aber nicht falsch! Das ist alles super geil was ihr da macht und ich will mehr davon. Viel mehr, wenn es geht. Aber eben, wir müssen das langsamer angehen. Das sind alles viel zu viele Eindrücke. Ich wusste bis vorhin gar nicht, wie sich überhaupt die Hand einer Frau anfühlt und das Möpse so weich sind, war mir auch nicht klar. Wie heiss eine Grotte ist, wusste ich auch nicht und wie es beim blasen abgeht, da waren meine Träume ja komplett falsch. Oder lecken.«

Er machte eine kurze Pause und schien in den Gesichtern der Mädels ablesen zu wollen, ob er sie damit nun verschreckte, oder nicht. Die blieben aber neugierig.

»Können wir das nicht langsam machen? Einer nach dem anderen in einem Tempo, dass ich auch bewältigen kann?«

Katja nickte.

»Los Mädels, anziehen! Amy, wenn du weitermachen willst, dann nimm dir den Kleinen und sucht euch ein schattiges Plätzchen. Reihe um, würde ich sagen. Wenn eine fertig ist, darf die nächste. Einverstanden?«

Rebekka hob eine Augenbraue. Das wäre eigentlich von ihr gekommen, wenn Katja nicht zu schnell gewesen wäre. Vereinte sie etwas Amys und ihre Fähigkeiten in einer Person? Dann war sie den Beiden überlegen.

Amy ging auf Benjamin zu, nahm ihn bei der Hand und schaute sich um.

»Wir gehen dann da rüber. Okay?«

Claudia schaute. Das war ein abgelegener Bereich, den man nicht einsehen konnte. Viele Jungs ihrer Gruppe hatten ein Problem damit, zwischen all den anderen zu ficken und dafür waren solche Örtlichkeiten gedacht. Natürlich war dort alles, um guten Sex haben zu können.

»Sei unser Gast!«

Sagte Claudia schliesslich und suchte ihr Oberteil. Amy ging los und zog Benjamin hinter sich her.

Es verging eine ganze Zeit, in welcher Benjamin tatsächlich eines der Mädels nach dem anderen erleben durfte. Komplett. Also Hände, Brüste, Münder und Muschis. Teilweise auch die Hintern. Nur Rebekka wartete ab. Als dann Benjamin mit Claudia zurück kam, Claudia angenehm befriedigt aussah, stellte Rebekka etwas fest.

»Otto, was hast du da für Flecken im Gesicht?«

Die Anderen schauten sofort zu ihm.

»Nicht nur im Gesicht Rebekka! Da schau, auch auf der Brust.«

Claudia lachte.

»Na ja. Ich wollte eigentlich ja schlucken, aber da kam ja fast nichts mehr. Ich wette, bei ihm ist die Warnlampe an. Der Tank ist leer!«

Das Gelächter war gross, wobei sich Benjamin wieder zu schämen schien. Aber Rebekka kam ihm zur Hilfe, nahm ihn bei der Hand und wieder ging es in den Eck.

»Mach ihn nicht kaputt, wir brauchen ihn noch!«

Rief Elena hinterher.

»Vertrau mir, ich weiss was ich mache!«

Sie grinste, dann waren sie verschwunden. Benjamin legte sich direkt wieder aufs Bett und auch wenn er befürchtete, langsam wirklich wund zu sein, freute er sich auf Rebekka. Doch die setzte sich nur neben ihn.

»Dir geht es gut?«

Benjamin lachte.

»Gut? Ich weiss noch nicht so genau, ob ich noch lebe, oder mittlerweile im Himmel bin. Auf jeden Fall ist das der beste Tag meines Lebens!«

Rebekka lächelte.

»Na ja. Bislang war es eigentlich immer so, dass wenn man uns kennenlernt, also mich und meine Mädels sowie Claudia uns ihre Mädels, die Tage von da an nur noch besser werden.«

»Meinst du?«

»Sicher doch. Mein Leben ist auch deutlich besser geworden, als ich damals Amy kennenlernte und dann Janine. Oder Mario, Phillip, Pascal, Derrick und Co. Dann hier die Mädels und ihre Nerds. Tja, jetzt gehörst du eben dazu.«

Benjamin richtete sich etwas auf und stütze sich auf die Ellenbogen.

»Was soll das heissen, ich gehöre dazu?«

Rebekka nahm liebevoll seine Hand.

»Ganz einfach. Ich muss meine Mädels nicht erst fragen, was die denken. Die mögen dich alle. Weil du lieb bist, lustig, weil die einen brutalen Schwanz hast. Auch weil die was im Kopf hast. Bislang war es eigentlich immer so, dass wenn mal einer bei uns gelandet ist, der auch quasi adoptiert wurde.«

»Denkst du wirklich, dass ich hier jetzt dazu gehöre?«

»Ja, denke ich schon. Warum denn auch nicht?«

Benjamin legte sich wieder zurück und schaute an die Decke.

»Na ja. Freundschaften sind jetzt nicht unbedingt etwas, was ich häufig habe. Eigentlich gesehen, ich habe Online Freunde. Gerade in SecondLife zum Beispiel. Real bin ich da nicht gut drin.«

Eine neue Stimme mischte sich ein.

»Das hab ich schon einmal gehört!«

Rebekka und Benjamin schauten. Katja stand da, hatte die Arme verschränkt und schien ihnen zugeschaut zu haben.

»Was?«

»Otto, mein Mann ist auch ein Nerd. Sagte ich ja. Bevor wir neben ihm und seinen Freunden eingezogen sind, hatte auch er keinen Kontakt zu Frauen. Wenn, dann nur weil die was von Donald, einem seiner besten Freunde wollten. Ich hab ihn gesehen, war sofort verliebt und noch am gleichen Abend hatte er sein erstes Mal. Heute, na frag mal Rebekka. Wer auch immer mit ihm ins Bett geht, ist mehr als total begeistert von ihm und will immer wieder.«

Benjamin schaute zu Rebekka.

»Ist echt so! Dabei war Perry früher dick, er hat einen kleinen Schwanz und sieht jetzt nicht so toll aus. Da hast du ihm gegenüber schon ein paar Vorteile. Gerader der Schwanz. Aber trotzdem. Wenn Perry mich lüstern anschaut, dann werde ich feucht und will ihn.«

»Aber, er ist doch dein Mann. Wieso dieses Rudelbumsen, von dem ich dauernd höre?«

»Klar ist er mein Mann und das soll auch so bleiben. Aber, Monogamie ist bei uns nicht so, wie sonst in der Gesellschaft. Ich liebe meinen Mann, ich bin überglücklich seine Frau zu sein und stehe hinter ihm, egal was auch immer kommt. Das ist bei uns Monogamie. Wir sind uns treu, also wir stehen felsenfest zueinander. Ihm geht es dabei ab, wenn ich mit anderen Ficke. Boah wenn ich ihm von dir erzähle, spritzt der wieder wie ein Feuerwehrschlauch. Ich lasse ihn auch mit anderen Mädels ins Bett.«

»Um was es aber eigentlich geht …x

Fing Rebekka an.

»Du bist vielleicht ein Nerd, du bist nicht unbedingt optisch eine Sahneschnitte, aber bei uns ist das alles nebensächlich. Wir mögen dich bisher, du bist gut im Bett, mehr müssen wir nicht haben. Also, was mich angeht, gehörst du jetzt zum Verein und ich will dich bei den Rennen haben. Damit das klar ist!«

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