Ein neuer Mitspieler?

Katja sprach es, schon sah der Nerd sie von Wand zu Wand hüpfend verschwinden. Er machte seine Hose wieder zu und schüttelte den Kopf. War das die Realität gewesen, oder lag er ohnmächtig in der Gasse, wo dieser Fleischberg ihn zerlegt hatte?

Nein. Es fühlte sich nicht wie eine Illusion an. Er hatte da eine Adresse und da er die klar lesen konnte, war er wahrscheinlich nicht in einem Traum.

Die Frage war nur, was würde ihn dort erwarten? Einerseits hatte er richtig Panik, wirklich dorthin zugehen. Bislang hatte er mit so etwas noch nie gute Erfahrungen gemacht. Auf eine Party eingeladen zu werden war eigentlich immer eine Falle gewesen bisher. Generell, immer wenn eine Frau nett zu ihm war, ging es hinterher schlecht für ihn aus.

Dieser weibliche Superheld war hingegen definitiv nett zu ihm gewesen. Einerseits hatte sie ihn gerettet, andererseits hatte sie ihm auch einen gewichst. Vielleicht war das ja wirklich sein Glückstag?

Zuhause ging es also zuerst unter die Dusche. Er schrubbte sich so gut es nur ging, um ja nicht durch negativen Geruch aufzufallen. Auch seinen Schwanz, den er selbst gar nicht für so überragend hielt, bekam eine maximal gründliche Reinigung inklusive vollständiger Rasur.

Danach war dann die Frage, was würde er anziehen? Seine normalen Klamotten? Dann sah er wie ein Nerd aus, da er fast nur Kleidung hatte, die irgendwelche Symbole irgendwelcher Superhelden hatten. Auch hatte er eigentlich nur Jogginghosen. Die einzige Jeans war dreckig, was auf die Gasse zurückzuführen war. Die würde er jetzt nicht mehr schnell genug sauber bekommen.

Nachdem er dann einmal seinen kompletten Kleiderschrank durchgewühlt hatte, blieb ihm eben nur die Wahl, eine Jogginghose zu tragen, gepaart mit seinen besten Turnschuhen und ein Shirt, welches nicht ganz so eindringlich auf einen Superhelden hinwies. Zufrieden war er damit aber nicht.

Ihm war schlecht, als er die Adresse erreichte und nun eigentlich hätte auf sich aufmerksam machen müssen. Immer wieder drehte er sich leicht zur Seite, um einen diskreten Abgang einzuleiten. Doch etwas in ihm drehte ihn wieder zurück. Diese Chance war einfach zu gut, um sie gehen zu lassen. Dann drehte er sich wieder und wurde wieder zurückgedreht. Bis schliesslich da eine Frau erschien. Klein, zierlich, aber unglaublich Sexy.

»Ja? Kann ich dir irgendwie helfen?«

»Mir? Ja, nein, nein, also vielleicht, ich bin mir nicht sicher.«

Das Mädel kam näher und mit jedem Schritt sah sie noch besser aus.

»Da ich hier weder einen Lieferwagen, noch sonst etwas erkennen kann, was aus dir einen Lieferanten oder Postboten machen würde, du aber zweifelsfrei hier her willst würde ich sagen, schiess los, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.«

Da war wieder das mit der übertriebenen Schamesröte.

»Ich, also ich hatte da vorhin, in so einer Gasse, war total irre, aber irgendwie auch surreal, vielleicht hab ich es mir, nein, kann nicht sein. Also ich …«

»Kommst du irgendwann auch mal auf den Punkt?«

Die Dame verschränkte ihre Arme, was ihre Brüste noch viel erotischer erscheinen liess. Der Nerd schloss die Augen, fasste jeden Mut den er in sich finden konnte und liess es dann einfach los.

»Ich soll meinen Schwanz testen lassen!«

»Du? Bei uns? Wieso?«

Er sprach auf einmal unglaublich schnell.

»Mich hat ebene eine Frau gerettet und es mir dann mit der Hand gemacht und meinte, ich solle hier her kommen und mich testen lassen. Ich würde dann zum Mann werden.«

Das Mädel kam näher und bevor er irgendwas machen konnte, war ihre Hand schon an seinem Schritt. Ihre Augen wurden gross.

»Alter Verwalter! Dann komm mal rein mein Knecht. Ich heisse übrigens Elena.«

Schock! Er war so von der Rolle, dass ihm sein Name nicht mehr einfiel.

»Ich, ähm, also ich, ich heisse …«

Elena grinste, drehte sich um und ging los.

»Keine Sorge. Wenn du wieder Blut im Kopf hast, fällt dir auch der Name wieder ein. Jetzt komm mit!«

Verängstigt, beunruhigt, aufgewühlt, aber irgendwie auch hoffnungsvoll, eilte er hinter Elena her, die von hinten nicht weniger beeindruckend aussah, als von vorne.

Es ging in eine grosse Halle, wo ein Auto auf einer Hebebühne hing und anscheinend gerade restauriert wurde. Alles schien viel zu überdimensioniert, für nur eine Hebebühne und auch das Lager, was er erkennen konnte, schien für ein einzelnes Auto viel zu viele Teile zu beherbergen. Aber, sie blieben nicht in der Halle, sondern es ging nach oben. Dort, in so einer Art Planungszentrum, fiel der Nerd fast vom Glauben ab. Da waren noch zwei Mädels und die waren optisch kein bisschen schlechter als Elena.

»Mädels, uns hat da jemand einen Schwanz zum testen geschickt.«

Die Beiden drehten sich zu ihr um und beäugten dann den Nerd. Der war total von der Rolle. Die Eine war gross, hatte ihre Harre streng zurück gebunden und eine Figur, als hätte man ein bekanntes Programm zur Manipulation von Bildern auf sie angewendet. Aber auch das andere Mädel, welches etwas kleiner war, aber definitiv super Brüste hatte, hätte durchaus von so einem Programm stammen können. Irgendwie erinnerte sie ihn auch an jemand, nur an wen, da war er überfragt.

»Was denn? Schon wieder ein Nerd? Haben wir davon noch nicht genug?«

»Der stand unten vor der Tür Claudi. Ich kann dir nur sagen, da ist einiges, was wir uns mal anschauen sollten.«

Okay. Die Grosse hiess also Claudi, was wohl Claudia bedeutete. Die Letzte ohne Namen kam auf ihn zu.

»Ja? Ist da viel zu holen?«

Elena lachte.

»Ja Katja! Nerd und anscheinend riesiger Schwanz. Passt ja zu dir!«

»Aber so was von! Zeig Mal Kleiner!«

Katja also. Warum nicht? Es wäre nur schön gewesen, wenn ihm sein Name eingefallen wäre. Natürlich war er wie erstarrt und zeigte überhaupt nichts. Also musste Elena eingreifen. Sie drehte sich zu ihm, ein beherzter Griff und schon war die Hose unten und das beste Stück im Freien.

Ungläubige Gesichter. Für den Nerd war klar, die würden gleich anfangen zu lachen und sich wild über ihn lustig machen, bis er, wahrscheinlich mit hoch stehendem Wasser in seinen Augen, die Flucht ergreifen würde.

»Also, so etwas nenne ich mal einen amtlichen Schwanz!«

»Jupp! Claudi, da bin ich ganz bei dir! Elena?«

»Also, ich hab ja schon gefühlt, aber so ein Kolben hätte ich jetzt nicht erwartet.

»Der ist aber noch schlaff, oder? Also, nicht das der einfach nur zu schwer ist und sich nicht stellen kann?«

Der arme Nerd. Sein Blut wusste gar nicht, wo es gebraucht wurde. In seinem Schwanz, oder in seinen Wangen.

»Ja, also, ich glaube, ich, also ich denke, ich bin gerade zu aufgeregt.«

Claudia schüttelte den Kopf.

»Immer muss man die Kerle erst anfeuern, bevor man was bekommt.«

Wie genau sie das machte, war für den Nerd zu schnell. Der schaute so wild zwischen den Mädels hin und her, dass ihm mit einem Mal dann erst auffiel, dass diese Claudia oben ohne da stand und noch geilere Brüste hatte, als er es sich ausgemalt hatte.

Mit einem Mal wusste sein Blut, wo es hin musste und huschte in sein Genital. Die Augen der Mädels wurden immer grösser. Lediglich diese Katja schien ihre Verwunderung mehr zu spielen.

»Ich halts nicht aus! So etwas existiert wirklich?«

»Claudi, ein Massband bitte!«

Claudia ging zu einem Tisch und nahm da ein entsprechendes Utensil, um es Katja zu reichen.

»Elena, bitte einmal in Position bringen!«

Der arme Nerd verstand gar nichts. Aber, Elena ging hinter ihn und drückte Die Haut an der Schwanzwurzel zurück. Katja kam vor ihn, setzte das Band eben an die Wurzel an und zog es bis zur Spitze der Eichel. Dort sperrte sie den Rollmechanismus. Offensichtlich war sie von dem Ergebnis schockiert und zeigte es Claudia. Die nahm das Teil, liess es wieder einrollen und nahm dann ihrerseits Mass.

»Ich glaube es nicht! Das sind 30 Zentimeter! Ich hab noch nie gesehen, dass ein Mann so einen Riemen hat!«

»Ich auch nicht Claudi!«

Bestätigte Katja. Elena kam nach vorne und legte ihre Hände um den steifen Hammer.

»Das musste ich anfassen, sonst glaube ich es nicht!«

Print Friendly, PDF & Email

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.