Ein ungeahntes Wochenende (Teil 3)

Es graute schon der Morgen, als die letzten Rennen bestritten waren und viele sich schon verabschiedet hatten. Nachdem die letzten Teilnehmer und Zuschauer gegangen waren, begann die obligatorische Aufräumaktion. Auch wenn tatsächlich mittlerweile die Meisten ihren Müll brav in den dafür vorgesehenen Mülleimern entsorgten, hatten die Freunde dennoch einiges zu tun, bis der Platz wieder frei von Abfällen war. Noch schnell die vollen durch leere Mülltüten ersetzt, dann ging es auf den Weg zum neuen Domizil auf der Strecke. Bis auf Waldemar, der hatte andere Gedanken.

»Meine lieben Freunde. Nach dem grandiosen Erfolg unseres Garzella will ich noch ein paar Daten erheben, bevor wir ihn abstellen. Da mir wohl bewusst ist, dass ihr bereits Pläne habt, eure Triebe zu befriedigen, würde ich gerne Maia bitten, für die Tests mein Fahrer zu sein.«

Elena schaute ein wenig eifersüchtig.

»Warum denn Maia?«

»Verzeih, meine liebste Elena. Natürlich wärst du mir als Fahrer eindeutig lieber, doch hat Maia die besseren Leistungen auf der Strecke gezeigt. Einzig das ist der Grund, warum ich sie bitten möchte.«

Maia kam zu Waldemar.

»Und warum denkst du, dass ich nicht auch schon etwas geplant habe, um meine Triebe zu befriedigen?«

»Aufgrund der simplen Tatsache, dass ich Katja bereits intensiv mit Viper haben flirten sehen. Claudia und Donald scheinen es auch kaum abwarten zu können und auch meine liebste Elena hatte mehrfach Gespräche mit Pascal und Manfred, welche sie haben erröten lassen. Perry hingegen wird von Amy belagert, während ich bei dir nichts in dieser Hinsicht beobachten konnte.«

»Aus dir würde ein ausgezeichneter Privatdetektiv werden!«

Pascal grinste dabei.

»Möchtest du mir eine Stelle in deiner Detektei anbieten?«

»Eigentlich nicht. War nur eine Anmerkung meinerseits.«

»Nun denn. Also insofern niemand ein Problem damit hat, würde ich gerne nun die Daten erheben. Denn auch ich möchte als bald als möglich mit meiner liebsten Elena etwas Zeit verbringen.«

Perry warf den Autoschlüssel zu Waldemar. Normalerweise hätte er versucht, diesen zu fangen, ihn nicht erwischt und wäre von ihm irgendwo am Oberkörper getroffen worden. Dieses Mal jedoch nicht. Waldemar fing den Schlüssel und schien nicht einmal hinschauen zu müssen. Daran störte sich niemand, nur Perry und Donald schauten sich ungläubig an.

Waldemar hielt den Schlüssel in Maias Richtung. Die zuckte genervt mit den Schultern, kam dann aber doch zu ihm und nahm diesen entgegen. Kurz darauf waren sie auch schon unterwegs.

Nachdem sie ein Stück gefahren hatten, drehte Waldemar seinen Kopf in ihre Richtung.

»Sag mir bitte, wie hast du mein neues Ich dazu gebracht, dass ich trotz ablenkender Erregung die Kontrolle behalten konnte? Aber vorher, warum hatte ich den unwiderstehliche Drang, mit dir nun diese Fahrt zu unternehmen, obwohl es überhaupt keine Daten gibt, die ich dabei ermitteln könnte? Alles an Daten, welche relevant sind, habe ich bereits bei den Rennen ermittelt.«

Maia lachte.

»Tja, kombinieren ist nicht so deine Stärke, oder? Der Grund, warum du die Kontrolle behalten konntest und wir nun unterwegs sind, hängt natürlich zusammen!«

Einfach so schälte sie während der Fahrt ihre Brüste aus dem Oberteil. Dabei schaute sie die ganze Zeit auf die Strasse. Waldemar sah es, spürte Erregung und der Kontrollverlust trat ein.«

»Ist dir auch nur im Ansatz klar, was es für mich bedeutet hat, den ganzen Abend keine Kontrolle zu haben! Ist dir bewusst, wie viele heisse Frauen mit noch heisseren Tattoos vor Ort waren? Ich hoffe doch sehr, dass meine Belohnung entsprechend üppig ausfallen wird!«

»Hallo? Willst du mir jetzt etwa sagen, dass du eine geilere Schlampe als mich gesehen hast? Ich fahre hier mit nackten Brüsten herum, um dich einzustimmen!«

Pluto verstummte kurz. War er eben noch aufgebracht, drückte nun sein bestes Stück massiv gegen die Hose. Es dauerte einen Moment, bis er darauf antworten konnte.

»Und wo soll es hingehen?«

»Tja, während du, also Waldemar die ganzen Weiber abgecheckt hast, war ich eine gute Schlampe und habe mich bei den Mädels informiert, wo man hier Outdoor gut ficken kann. Du wirst es nicht glauben, aber es gab da auch einige echt tolle Kerle, auf die ich schon Lust gehabt hätte. Aber nein, ich bereite alles vor, damit du gleich deine Schlampe benutzen kannst.«

Plutos Augen wurden gierig. Sie hatte ihm zwar die entsprechende Zusage gemacht, doch wie intensiv sie sich daran halten würde, da war er sich bis zu diesem Moment noch unschlüssig gewesen. Nun wusste er aber, dass sie keine halben Sachen machte.

»Also wenn der Fick so gut wird wie das Vorspiel, dann hat sich meine Bemühung ja definitiv gelohnt!«

Maia strich sich mit einer Hand über ihre Brüste.

»Wie gut der Fick wird, wird wohl von dir abhängen. Ich bin nur deine Schlampe und du benutzt mich so, wie du es haben willst!«

Nach einer kurzen Fahrt über die Autobahn fuhr Maia wieder ab, ein Stück über die Landstrasse und dann auf einen Feldweg. Dieser war von einer Schranke versperrt. Maia hielt an und Pluto schaute sich verwundert um. Das war alles noch sehr nah an der Strasse und ungestörten Sex konnte man hier auch nur im Auto haben. Dafür war der Garzella jedoch nicht gerade prädestiniert.

Doch Maia stieg aus und ging zur Schranke. Alles, ohne ihre Brüste dabei wieder zu verdecken. Plutos Erregung stieg, als er sie dabei beobachtete. Sie entriegelte die Schranke und öffnete sie. Im Anschluss kam sie zurück, fuhr den Garzella bis hinter die Schranke und stieg erneut aus, um diese wieder zu schliessen. Als sie wieder im Auto war und vorsichtig weiter fuhr, war Pluto neugierig.

»Kein Bedarf die Titten wieder einzupacken?«

»Warum sollte ich? Ich hab dir versprochen, wenn du Waldi die Kontrolle lässt, bin ich danach deine Schlampe und eine Schlampe schert sich nicht daran, ob man ihre Titten sieht oder nicht. Ich bin mir sicher, die ist das voll abgegangen und damit war es genau das, was ich haben wollte!«

»Du nimmst das ja voll ernst!«

Maia trat auf die Bremse und brachte den Garzella zum stehen.

»Ja, tue ich! Du hast dein Wort gehalten und ich halte meins. So läuft das zwischen uns! Ich verlasse mich blind auf dich und du kannst dich ebenso auf mich verlassen!«

Pluto war ein bisschen erschrocken. Warum hatte sie für diese Aussage das Auto zum stehen gebracht? Er schaute sie fragend an.

»Na los? Deine Schlampe wartet!«

Pluto schaute sich um.

»Hier?«

»Ja, hier! Amy hat mir alles erklärt und auch den Schlüssel für die Schranke gegeben. Der ganze Eck gehört denen. Haben sie gekauft, falls sie bei Testfahren zu spitz sind und sich austoben müssen.«

Pluto öffnete die Tür und stieg aus. Egal in welche Richtung er schaute, hier war nichts und niemand zu sehen. Nur Feldweg und Bäume. Allerdings war er ohnehin schon viel zu geil, als dass er noch viel länger hätte warten können. Auch Maia stieg aus und kam um das Auto herum.

»Du nennst dich überraschend oft Schlampe. Keine Abneigung mehr dagegen?«

»Oh frag nicht! Ich hasse es jedes einzelne Mal.«

»Und warum sagst du es dann?«

»Weil du es willst! Weil es dich geil macht! Du willst eine Schlampe und ich habe dir eine versprochen und wenn ich dir eine bieten soll, dann kann ich mich auch so nennen!«

Pluto war beeindruckt und kam ihr näher. Er griff nach ihren herrlichen Brüsten und schaute ihr dabei in die Augen.

»Und wenn ich von einer Schlampe erwarte, dass ich sie blank ficken kann?«

»Du hast mich schon ohne Gummi gefickt! Ich weiss ja, dass du gesund bist. Nur hab ich keinen Bock schwanger zu werden. Aber trotzdem. Ich bin jetzt deine Schlampe und wenn du es willst, dann kannst du!«

Was Pluto nicht wissen konnte, Maia hatte mit Pascal gesprochen. Sie war besorgt wegen einer ungewollten Schwangerschaft und wusste von Katja, dass er ihr da bei ihrer Scheinschwangerschaft absolut präzise vorhersagen konnte, was geschehen würde. Er hatte er bestätigt, egal was kommen würde, sie würde nicht von Waldemar schwanger werden. Er schien dabei aber überhaupt nicht verwundert zu sein, dass sie ihn wegen Waldemar deshalb gefragt hatte. Pascal war manchmal schon mysteriös.

»Dann kannst du mir jetzt beweisen, wie weit ich dich benutzen darf. Glaub mir du Schlampe, ich knalle dich jetzt bis du schreist!«

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