Das Dunkle

Katja, Perry, Claudia und Maia kamen gerade frisch befriedigt aus dem Zimmer, als ein Funkspruch von Viper reinkam.

»Leute, ich bin wirklich kein Experte für dieses Ding, aber das müsst ihr euch anschauen!«

»Ich bin unterwegs!«

Sagte Pascal und wollte losgehen. Die Anderen direkt hinter ihm.

»Was wird das?«

Fragte Pascal verwundert.

»Na, wir gehen mit?«

»Tolle Idee. Wer hält dann hier die Stellung? Wir haben da hinten sechs gefesselte …«

Katja unterbrach ihn.

»Ist schon gut. Bleiben wir eben hier. Ich hoffe aber, du bringst uns was mit!«

Pascal nickte, dann verschwand er. Mit schnellem Schritt eilte er nach oben, lief erst zwei Mal in ein falsches Zimmer, fand dann jedoch endlich seine Freund.

»Ah, da bist du ja. Schau dir das an!«

Pascal schaute. Der Kerl war mittlerweile an diese bewegliche Pritsche des Geräte geschnallt worden und steckt halb in dieser Röhre.

Als Pascal das Bild auf dem Monitor sah, wusste er augenblicklich, auf was seine Freunde ihn hinweisen wollten. Da war ein Ausschnitt seines Oberkörpers zu sehen. Soweit sah das alles so aus, wie man es in Filmen und Dokumentationen, oder auf eigenen Aufnahmen gesehen hatte. Mit einem deutlichen Unterschied.

»Was ist das schwarze da?«

»Nun, mein lieber Pascal, genau deshalb haben wir dich gerufen. Niemand von uns hat eine Ahnung, was diese seltsame Verfärbung zu bedeuten hat. Zur Sicherheit habe ich auch schon Janine durch das Gerät geschickt und wie erwartet, bei ihr findet man nichts davon.«

»Das würde ja bedeuten, die Schatten dringen physisch in einen Körper ein und übernehmen ihn auf diese Weise!«

»Könnte man wohl so sagen Pascal. Wir haben einige Tests gemacht, wenngleich ich von den Ergebnissen nicht ganz so überzeugt bin, wie Waldi. Aber nach diesen Tests ist an den Stellen nichts, wo es dunkler wird. Aber ich sage es nochmal. Ich traue den Tests nicht. Ich habe keine Ahnung, ob wir das Ding richtig bedienen und die Ergebnisse korrekt interpretieren.«

»Aber Mario, mein guter Freund. Wir haben uns genau …«

»Waldi, sitzt! Im Moment spielt es keine Rolle, ob ihr da korrekte Analysen mit dem Ding gemacht habt, oder nicht. Das, was uns wirklich interessieren sollte, sieht man ganz eindeutig! Da ist etwas in dem Körper und das sieht aus wie ein Schatten. Mehr muss ich im Moment nicht wissen. Aber, könnt ihr mal hoch zum Gehirn fahren?«

Waldemar, der es wieder gar nicht lustig fand, in seiner Rede unterbrochen worden zu sein, nickte, dann bewegte sich die Pritsche so, dass nun der Kopf unter dem Scanner lag. Pascal rieb sich wieder das Kinn.

»Vom Gehirn ist ja fast nichts zu sehen!«

»Sehr scharfsinnig beobachtet, mein lieber Freund Pascal. Nach meiner Analyse bedeutet es, dieses dunkle Material umschliesst die Teile des Körpers, die es kontrollieren will. Das Gehirn ist am logischsten, doch scheint mir auch die Menge des dunklen Materials nicht auszureichen, um 100% des Gehirns abzudecken. Wahrscheinlich findet sich deshalb auch noch Material in den Extremitäten, um diese besser kontrollieren zu können. Wie wir, dank unserer umwerfenden Frauen, ja wissen, bewegen sich diese Männer verhältnismässig sehr langsam. Vielleicht reicht die Menge an Material nicht aus, um wirklich vollständige Kontrolle zu erlangen.«

»Das ist nicht unmöglich Waldi. Zeigt mir mal dem seine Eier!«

Waldemar schaute etwas verwundert, kam dann aber der Bitte von Pascal nach. Zumindest sah er es als Bitte an, obwohl man da durchaus einen Befehlston heraushören konnte.

Die Pritsche fuhr weiter in das Gerät. Als es zu den Genitalien ging, wurden die Mädels sehr aufmerksam.

»Sucht ihr was bestimmtes?«

Fragte Mario.

»Nein. Aber wenn man sich das mal von innen anschauen kann, also mich interessiert das schon. Von aussen kenne ich die Dinger ja in und auswendig!«

»Hoch interessant! Im ganzen Beckenbereich ist nichts von dem dunklen Zeug!«

»Korrekt, mein lieber Pascal. Ich würde es darauf zurückführen, dort sind keine lebenswichtigen Organe und nichts, was man kontrollieren müsste.«

»Da wirst du Recht haben Waldi. Aber dann verwundert mich etwas. Denkt mal an das schwarze Zeug, in der Spermaprobe. Wenn ich in Biologie nicht zu viel verpasst habe, dann wird Sperma in den Hoden gebildet. Wie soll aber dieses schwarze Zeug ins Sperma kommen, wenn es sich nicht einmal in der Nähe der Hoden befindet?«

»Käme auf einen Versuch an. Wir sollten ein Experiment starten und den Kerl da stimulieren. Vielleicht zeigt sich dann ja eine Veränderung?«

»Damit bin ich einverstanden Mario. Soll ich Katja rufen?«

»Öhm, warum Katja? Ich sag es dir nur sehr ungern Waldi, aber ich weiss auch, wie man einen Kerl zum spritzen bringt, wie dir vielleicht aufgefallen sein dürfte!«

Waldemar schaut schockiert zu Elena. Einerseits war er von der Wissenschaftler-Seite her begeistert, dass seine Freundin diesen Einsatz für die Wissenschaft zeigte. Sein neues Ich hingegen, fand den Gedanken überhaupt nicht toll, dass seine Freundin so einem Zombie einen wichsen sollte. Zum Glück war da aber noch Janine.

»Bevor ihr euch fetzt, Rebekka, bringen wir den Kerl zum spritzen? Ich wedel dem einen und du zeigst ihm Titten?«

Rebekka zuckte mit den Achseln, machte dann aber eine einladende Geste, dass Janine vorgehen sollte. Erst schauten die Übrigen neugierig in den Raum mit dem Gerät, wo sich Janine den Beinen des Kerls näherte, Rebekka dem Kopf.

Dann ging es recht schnell. Rebekka brachte ihre Oberweise ins Freie und erntete schon da eine Reaktion. Auch auf dem Monitor war zu erkennen, wie das Glied anschwoll. Sehr interessant, wie Claudia bemerkte. Als auch noch Janine Hand anlegte, ging das aufrichten des Schwanzes sehr schnell. Doch erst geschah nichts. Aber dann!

»Boah, schaut euch das an! Von überall kommt dieses dunkle Zeug in die Genitalien gekrochen!«

»Ähm, du Pascal, das kann ja nicht irgendwie auf Janine übergreifen, oder?«

»Mein Mario. Wir sind vor diesem Zeug absolut sicher!«

Das zeigte auch das Bild, was sie auf dem Monitor sahen. Das schwarze Zeug füllte zwar immer mehr von dem Glied aus, doch nichts davon erreichte Janines Hand.

»Scannt mal bitte hoch zum Kopf. Ich will mir das mal anschauen!«

Mario drückte einen Knopf.

»Hört mal, wir scannen jetzt wieder den Körper. Denkt daran, dass sich dabei die Pritsche bewegt!«

Janine und Rebekka nickten, dann startete Waldemar den Vorgang. Da die Bewegung langsam war, hatte Janine keine Probleme damit, ihre Handarbeit gekonnt fortzusetzen.

»Wie ich es mir gedacht habe. Durch das Stimulieren am Schwanz werden Teile des Gehirns freigelegt, weil dieses Material anscheinend den Grund für die Blutzirkulation erfahren will.«

»Ich möchte die Vermutung aufstellen, dass dieses Material es nicht freiwillig tut. Schau dir den Weg an, den es gewandert ist.«

Pascal schaute sich das an, worauf Waldemar da zeigte. Während des ganzen Vorgangs machte das Gerät durchweg Aufnahmen und wenn man die mit entsprechender Geschwindigkeit abspielen liess, sah es aus wie ein Film, den man vorwärts und rückwärts laufen lassen konnte.

»Das Zeug geht durchs Rückenmark!«

»Korrekt Pascal! Ich habe die These aufgestellt, dass sich dieses Material an Hormone, oder sonstige chemische Transmitter angeschlossen hat und in dem Moment, wo die Person erregt wird, fliesst es ungewollt mit diesen Substanzen durch das Rückenmark in die Genitalien.«

»Wenn das stimmen sollten, dann haben wir vielleicht ja doch eine Chance, die Menschen hier von ihrem Leid zu erlösen!«

Janine gab Zeichen, dass sie wieder zu den Genitalien scannen sollten. Offensichtlich machte der Typ schon Anzeichen, seinen Höhepunkt zu erreichen.

Rechtzeitig war die Pritsche bis zur richtigen Stelle in das Gerät eingefahren, da kam es dem Kerl. Janine hatte ihr andere Hand so über die Eichel positioniert, dass der nicht das Gerät versauen konnte. Auf dem Bildschirm zeigte sich etwas äusserst interessantes.

Während die ganze Zeit die Konzentration dieses dunklen Materials in den Hoden zu finden war, flutschte es nun tatsächlich mit dem Ejakulat nach draussen und klatschte gegen Janines Hand.

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