Ohne Kondom?

Mahlzeit meine lieben Leser!

Ich hätte gerne mal eure Meinung. In den Statistiken sehe ich ja, welche Suchanfragen eingegeben wurden, um meinen Blog zu finden. Am häufigsten sind tatsächlich die Suchanfragen, wo es sinngemäss um ungeschützten Samenerguss in der Frau geht. Natürlich entsprechend formuliert.

Meine Frage an euch ist nun, ist das für euch wirklich ein so grosser Reiz? Ungeachtet von ungewollten Krankheiten, oder Schwangerschaften?

Schreibt mir bitte. Egal ob hier in den Kommentaren, oder per Mail. Das würde mich wirklich sehr interessieren!

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19 Kommentare

  1. Ganz einfach formuliert, bei mir gibt es keinen Sex ohne Kondom, nur mit.
    Anders verhält sich das in einer festen Partnerschaft.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen, ist meine Meinung, jeder Mensch ist anders, deshalb wird es bestimmt auch viele unterschiedliche geben.

    LG
    Maia

    1. Sehe ich auch so. Hab dazu ja auch schon einen Artikel geschrieben. Es würde mich aber wirklich brennend interessieren, wo dieser Reiz ohne Kondom herkommt. Dabei meine ich jetzt nicht beim Sex selbst, sondern beim Teilen. Die Gefahren sind dabei so gross, aber es vergeht kein Tag, ohne diese Suchanfragen in meinem Blog. Also interessiert es ja und ich würde gerne die Meinungen dazu lesen. Ist ja schliesslich ein Info-Blog.

  2. Ich hoffe das du dazu noch einige Meinungen bekommst da es ja wie du schreibst diese Suchanfragen gibt.

    Vorstellen könnte ich mir das es ein Spiel mit dem Feuer sein soll, nur verbrennt man sich auch leicht.

    Auch mich würden eure Meinungen diesbezüglich interessieren.

    LG
    Maia

    1. Ja das verbrennen ist gerade das, was mich persönlich abschrecken würde. Alleine welche (nicht tödlichen) Krankheiten man sich dabei einfangen kann.

      1. Eben, sehe ich ähnlich wie du. Mal schauen ob da noch einige Meinungen dazu kommen.

        Interessantes Thema ist es in jedem Fall, danke.

        LG
        Maia

  3. Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass das Risiko zu hoch ist, sich irgendwas zu holen und ich würde es bei meiner Partnerin auch nie zulassen.
    Aber ich kann auch nicht verhehlen, dass es mich sehr anmachen würde, wenn meine Partnerin, von einem anderen zurück käme und hätte Fremdsperma in sich. Wenn sich eine längere Beziehung zu einem anderen ergeben würde und man sich vertrauen könnte, wäre es für mich allerdings denkbar, nach einiger Zeit und einem Test, das zuzulassen.
    Von mir ist allerdings keine der genannten Suchanfragen.

    1. Das ist auf jeden Fall schon eine interessante Ansicht. Ich bin da etwas anders, da es mich ebenfalls erregt, wenn meine Frau Gummis kauft und ich weiss, sie wird die drüber machen, damit es losgehen kann. Finde ich sehr aufregend!

      Wie es im Bereich längerer Freundschaft aussieht, wo man die Gefahr von Krankheiten reduzieren, vielleicht sogar vernachlässigen kann, da bin ich geteilter Meinung. Ja, die Gefahr von Krankheiten kann man reduzieren, aber da schwebt immer so ein bisschen die Gefahr mit, nach meiner Erfahrung, dass es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt. Wobei dann noch die Frage aufkommt, von wem ist das Kind denn nun eigentlich und wie verfährt man? Kommt vielleicht sogar eine Abtreibung in Frage und wenn ja, nur wenn das Kind von dem Liebhaber ist? Falls ja, kann man sich sicher sein, dass es von ihm ist? Wenn nicht, wird man dann den Rest des Lebens von der Frage geplagt, war das eine Fehlentscheidung?

      Also, es ist schwierig, wenn man mich fragt.

      Dennoch danke! Wenn noch ein paar Antworten wie deine kommen, baue ich das wahrscheinlich in den Blog mit ein!

  4. Ja, das Spiel mit Gummis kann natürlich auch sehr erregend sein. Als ich das erste Mal meine damalige Partnerin geshart habe (war im Club), sind wir zu dritt auf die Spielwiese gegangen und haben da erstmal ein bisschen rumgemacht, als sie plötzlich nach den bereitliegenden Kondomen griff, eins öffnete und unserem Mitspieler überzog. Da wäre ich fast gekommen, ohne Berührung, nur weil sie damit praktisch gesagt hat, komm jetzt f… mich.
    Klar ist auch, die Gefahr von Krankheiten kann man nur minimieren, 100% Sicherheit gibt es nicht.
    Was die Gefahr einer Schwangerschaft angeht, hatten wir darüber tatsächlich damals gesprochen. Ich habe ihr gesagt und das meinte ich auch so, dass ich bei einem Unfall, jede ihrer Entscheidungen mittrage. Also wenn sie gesagt hätte sie will abtreiben, genauso wie wenn sie gesagt hätte sie will das Kind bekommen. Sie hatte damals bereits 2 Kinder von ihrem Ex die ich, wie meine eigenen, angenommen hatte und das hätte ich mit einem weiteren Kind auch getan. Ich bin kein Cuckold mit Fremdschwängerungs-Fantasien und es hätte mir daher nichts gegeben, aber ich wollte sie sharen, dann musste ich auch Verantwortung übernehmen für evtl. Konsequenzen.
    Bei meiner heutigen Partnerin stellt sich das Problem nicht, denn 1. lässt sie sich nicht sharen und 2. sie kann nicht mehr schwanger werden, ansonsten hätte ich aber auch ihr gesagt, dass ich bereit bin die Konsequenzen zu tragen.

    1. Da sprichst du einen sehr guten Punkt an, den ich auch schon behandelt habe. Teilen heisst, auch die Konsequenzen zu teilen! Alles andere wäre inkonsequent. Man kann die Büchse der Pandora nicht öffnen und dann auf halber Strecke abspringen. Gilt genauso, wie wenn man seinen Partner erst auf das Thema heiss macht und dann doch kalte Füsse bekommt. Das ist kein Spiel!

      Ich befürchte jedoch, gerade bei Frauen, ist es nicht so einfach, bei einer ungewollten Schwangerschaft die Konsequenzen mittragen zu können.

  5. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich das etwas missverständlich formuliert hab. Wir haben keinen Sex ohne Kondom praktiziert. Dass ich eine ungewollte Schwangerschaft mittragen würde, war für den Fall eines Kondomplatzers gedacht. Aber wenn wir das, in einer längeren 3er Beziehung, praktiziert hätten, wäre diese Aussage natürlich auch dafür gültig gewesen.

  6. Ich wollte es einfach noch etwas präzisieren.
    Ja, richtig, das gilt natürlich auch für andere Konsequenzen, z.B. möchte ich nicht, dass meine Partnerin sich in einen anderen verliebt. Doch was ist wenn es passiert? Da kann und darf ich ihr natürlich keine Vorwürfe machen, Gefühle kann man nicht immer steuern. Dann müssten wir versuchen trotzdem einen gemeinsamen Weg zu finden.

    1. Dazu habe ich ja auch schon etwas geschrieben. Meiner Meinung nach muss man da differenzieren. Gefühle kommen schnell auf, die rosa Brille eben. Aber, wenn meine Recherchen zum Thema Evolution richtig sind, ist diese Brille dazu gedacht, sich mit einer anderen Person paaren zu wollen. Da, so wie ich es sehe, der Mensch nie auf Monogamie ausgelegt wurde, ist nach rund einem halben Jahr spätestens der Spuk vorbei. Von da an wird Liebe durch Gewohnheit definiert. Das spiegelt sich auch in meinen Erfahrungen wieder. Gibt man seinem Partner keinen Grund, eine stabile Beziehung aufzugeben, wird da auch nicht viel passieren. Anders ist es jedoch, wenn man eifersüchtig wird und das dann auch noch zeigt. Dann ist die Gefahr gross, dass der Partner in dieser neuen Person einen besseren Partner sieht und sich Gedanken über eine Trennung macht.

      Aber du hast ganz Recht. Diesen Fetisch kann man nicht ausüben, ohne nicht auch vor diese Konsequenz gestellt zu werden. Da muss man sich einfach vorher schon drüber klar sein!

  7. Also bei uns läuft nach Möglichkeit alles ohne Kondom. Gehen aber auch nicht in Clubs und haben auch keine wechselnden „dritten“. Meine Frau hasst Kondome da sie, ihrer Aussage nach, wenig spürt dadurch.
    Sie liebt es wenn Mann in ihr kommt. Diese Leidenschaft teilen wir. Warum es bei mir so ist weiß ich nicht, allerdings bekomme ich schon bei dem bloßen Gedanken ein Hochgefühl.

    1. Ich denke mal, jeder ist seines eigenen Schicksal Schmied, irgendwie so heisst es doch. Deshalb mache ich natürlich keinem Vorschriften, wie er sein Sexleben zu gestalten hat und ich hoffe, dass das in meinen Artikeln auch so rüberkommt.

      Eine Sache halte ich jedoch für absolut wichtig. Alles was man tut, hat auch Konsequenzen. In diesem Fall eben Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften. Solange ihr diese Konsequenzen bedenkt und wenn die eintreffen sollten auch korrekt damit umgeht, dann ist alles gut.

  8. Wenn alle es wollen, dann ohne Gummi.
    Bei meinem bisherigen Kontakten mit Paaren, waren es regelmäßige Treffen.
    Da waren wir recht schnell bei ohne Gummi. Wobei die Fremdbesamung vor allem von dem Paar von Anfang an gewünscht wurde.

    1. Wie gesagt, solange man sich über die Konsequenzen im Klaren ist und im Falle eines Falles sich diesen auch stellt, soll es ja auch kein Problem sein. Leider gibt es aber auch die Fälle, wo man auf Schutz verzichtet, weil es ohne geiler ist, aber wenn dann was passiert, sind alle am Heulen. Dann soll sie abtreiben. Aber, wenn sie das nicht will? Meiner Erfahrung nach, ist so eine Entscheidung für die Frau unter Umständen sehr schwer. Was, wenn sie sich zu diesem Schritt nicht entschliessen kann? Dann kommt es zuweilen durchaus vor, dass der Partner sich von ihr trennt. Ausserdem ist ja auch die Frage, wer ist der Vater? Oder auch im Krankheitsfall. Sie hat sich infiziert, er noch nicht, also schiebt er sie ab. Das sind alles Dinge, die ich nicht nur einmal berichtet bekam.

      Von daher. Wer die Risiken eingehen will und bereit ist, sich den potentiellen Konsequenzen zu stellen, der soll es machen. Da muss man sich aber vorher im Klaren drüber sein.

  9. Guten Tag, ich bin zufällig über diesen Blog gestolpert und finde ihn sehr interessant und informativ. Meine Frau und ich praktizieren Wifesharing seit etwa zwei Jahren und ich würde uns als mittlerweile halbwegs erfahren bezeichnen. So, wie ich die Eingangsfrage verstanden habe, geht es darum, was einen daran reizen könnte, unabhängig, ob man es praktizieren würde oder nicht.
    Meine Frau würde auf keinen Fall mit fremden Männern GV ohne Kondom vollführen. Aber mich (und sie auch) reizt die Vorstellung von großer Intimität zu den anderen Männern. Ich finde es erregend, wenn sie sich den Männern völlig hingibt. Anfangs z.B. waren bei uns Küsse tabu, irgendwann wollte sie aber, weil sie es unbefangener und geiler fand. Wir haben es zusammen abgemacht und die Wirklichkeit war für uns beide sehr erregend. Seitdem gehören intensive Küsse mit ihren Sexpartnern dazu. Fellatio ohne Kondom ist auch dazugekommen und es hat wieder einen neuen Erregungsschub gegeben. Das ist unsere Grenze, denn auch hier sind ja Erkrankungen übertragbar (HIV jedoch nicht, aber auch nicht ganz unproblematische Erkrankungen wie z.B. Hepatitis). Aber was ist schon ohne Risiko? Wenn man Wifesharing praktiziert, ist allein diese Form der Sexualität schon risikoreicher als nur miteinander Sex zu haben. Auch über Schweiß oder Speichel lassen sich Erkrankungen übertragen – über Schmier- oder Tröpfcheninfektionen. Das muss man ohnehin alles ausblenden und alle Swinger und Wifesharer müssen das ausblenden um weiterhin Spaß zu haben.
    Der GV ohne Kondom steht für uns in dieser sich steigernden Lust, die ich gerade beschrieben habe, dass für mich das Erleben eines realen Pornos mit meiner Frau und einem fremden Mann, bei dem es keine Tabus gibt, sehr erregend ist. Mich erregt es, wenn meine Frau für andere Männer verfügbar ist, wenn andere Männer vor Geilheit fast vergehen und alles mit ihr machen möchten (und auch -fast- alles dürfen). Wir haben erregende Alternativen für uns gefunden, die uns genauso triggern wie es eine Besamung tun würde. Wir sind mit unserer Variante glücklich, phantasieren aber manchmal gemeinsam, wie sie mit Männern ohne Kondom Sex hätte, also unser letztes Feigenblatt auch noch fallen würde, was nie der Fall sein wird, denn da schließe ich mich ganz der Meinung an, dass der Preis, den Moment der Geilheit mit einer vielleicht sehr schlimmen Erkrankung zu bezahlen, zu hoch bezahlt wäre.

    1. Schöne Entwicklung, die du da beschrieben hast. Das kenne ich selbst von mir und habe ich auch schon oft gelesen. Wie ich ja auch schon oft geschrieben habe, Wifesharing ist nicht statisch. Fand man anfangs nur der Gedanke geil, oder wenn der Partner mal mit jemand anderem geflirtet hat, dann kann es später sein, dass selbst eine Verliebtheit des Partners, oder gar eine zweite Beziehung sehr geil sein kann. Aber es ist, wie ich es immer wieder zu erklären versuche.

      Jedes Handeln hat Konsequenzen! Wenn man darauf eingeht, dass der Partner eine zweite Beziehung eingeht, könnte es durchaus passieren, dass der sich in der zweiten Beziehung wohler fühlt und diese als erste Beziehung ansieht. Das muss man sich im Vorfeld schon klar machen und dann, wenn der Ernstfall eintrifft, auch die Konsequenzen tragen.

      Genauso beim Sex ohne Kondom. Wie du ja sehr gut beschrieben hast, kein Körperkontakt ist ohne Risiken. Ich denke, der sicherste Verkehr wäre jener, wie er in „Die Nackte Kanone“ gezeigt wurde. Ein Gummi vom Kopf bis zu den Füssen. Da bekommt man keine Krankheiten und hinterher ist man mit Sicherheit tot ;). Trotzdem sehe ich in ungeschütztem Verkehr eine sehr, sehr grosses Risiko. Nicht nur wegen der Krankheiten, sondern auch wegen ungewollten Schwangerschaften. Das muss einem vorher klar sein und wenn man es dann wirklich tut und es passiert was, muss man die Konsequenzen tragen.

      Wer also sagt, in seiner Partnerschaft wird Wifesharing nur ohne Kondom betrieben und mir auch noch sagt, dass er sich sehr wohl der Risiken bewusst ist und bereit ist, die Konsequenzen zu tragen, dann bitte. Wünsche ich ihm eine heisse Zeit.

      Aber ich lese auch immer wieder: „Was soll da schon passieren, sie nimmt die Pille!“. Sorry, aber derjenige hat was nicht verstanden. Es geht ja nicht nur um Schwangerschaften, sondern auch im Krankheiten. Ausserdem, wenn alles perfekt optimal läuft, ist die Pille zu 98% sicher. Aber schon andere Medikamente, Alkohol, eine Erkältung, ein Produktionsmangel und schon geht es drastisch abwärts mit der Sicherheit! Warum gibt es denn die Bezeichnung „Tropi-Kind“? Weil es nie vorkommt, dass eine Frau trotz Pille schwanger geworden ist? Oder ist die Häufigkeit dann doch so hoch, dass man dafür eine eigene Abkürzung einführt?

      Egal. Auf jeden Fall vielen Dank für dein Kommentar!

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