Bad Boy vs. Good Boy

»Das kannst du haben!«

Sagte Derrick, stand auf und ging zu Amy und Katja. Kaum war er dort, war seine Hose unten, sein langes, dünnes Teil voll ausgefahren und Katja konnte nichts dagegen tun, als es mit Elan in ihren Mund eindrang.

»Das ist ein Bad Boy Kleines. Da wird nicht gefragt, da wird gemacht!«

Perry spürte da etwas. Ja, er wurde geil, ganz klar, aber da war noch etwas. Er wollte beweisen, dass auch ein Good Boy seine Qualitäten hatte. So stand er auf und ging zu Rebekka. Da war dieser Punkt, den er schon so oft gesehen hatte. Sie und Derrick hatten zwar nichts, aber da war diese Spannung zwischen ihnen. Das wollte Perry nutzen, wenn Derrick schon seine Frau als Versuchsobjekt ausgesucht hatte.

Er hockte sich neben ihren Stuhl und fing an ihren Arm mit zwei Fingern auf und ab zu streichen.

»Wie siehst du denn das Rebekka? Diese Bad Boy Nummer mag ja etwas aufregendes haben, aber ist es für dich nicht auch toll, wenn ein Mann die zeigt, was für eine Traumfrau du bist? Das selbst das berühren deines Armes, der Kontakt mit einer unglaublich zarten Haut, einen Mann voll aus der Bahn werfen kann?«

Rebekka wusste gar nicht, wie ihr dabei war. Sie kannte ähnliches von Amy, wenn die Beiden ihre Zuneigung ausdrückten. Doch von einem Mann bevorzugte sie ja eigentlich doch die böse Art. Dabei fing Perry gerade erst an.

»Weisst du Rebekka, wenn ich dich beobachte, dann bist du so sinnlich in allem, was du tust. Sei es, wie du ein Glas an deine aufregenden Lippen führst, wie du einen Mann mit deinen zauberhaften Augen musterst, oder wie sich deine Arme vor deiner perfekten Figur verschlingen, wenn du da stehst und auf etwas wartest.«

»Wenn ich da einwerfen darf, auch wenn die Figur von Rebekka …x

»Ruhe Waldi!«

Ging Rebekka energisch dazwischen. Sie wollte auf jeden Fall, dass Perry mit seinen Worten weitermachte, denn die erregten sie so heftig, wie noch keine Worte zuvor. Aber auch Katja musste anerkennen, viel von ihrer Erregung, die eben noch alleine durch Derricks Schwanz und seine direkte Art kam, kam nun von den Worten ihres Mannes. Zudem gesellte sich sogar etwas Eifersucht, denn wieso hatte Perry Rebekka denn derart ausgiebig beobachtet?

»Wenn ich dich mit hohen Schuhe sehe Rebekka, dann kann ich meinen Blick kaum von deinen Schenkeln nehmen. Diese Anspannung an den kein bisschen zu ausgeprägten Muskeln, dieser grazile Gang mit dem nur leicht wiegenden Po. Rebekka, dich zu beobachten führt unweigerlich dazu, dem inneren Trieb der Fortpflanzung nachgehen zu wollen. Auf dich wird man nicht geil, von dir möchte man seine Nachkommen, denn viel perfekter kann ein Erbgut kaum sein!«

»Jetzt mach aber mal einen Punkt Freundchen! Wenn du dein Erbgut weitergibst, dann ja wohl bei mir!«

Luigi und Mario beobachteten das Schauspiel voller Hingabe und wünschten sich einen grossen Packen Popcorn. Luigi kommentierte.

»Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie in Katjas Kommandozentrale jetzt die Geilheit von der Eifersucht weg geschubst wurde und die jetzt das Kommando hat.«

»Da hast du Recht Schatz. Aber Rebekka ist voll in Wallung. Die wird sich jetzt von Katja nichts erzählen lassen.«

»Fräulein, jetzt mal ganz vorsichtig! Dein Mann macht mir gerade Komplimente macht du da mal wieder mit dem Fahrradständer weiter!«

Wenn Rebekka Derrick ärgern wollte sagte sie immer, sein Schwanz sei so dünn, wenn man den silbern anmalen und vorne umbiegen würde, würde der aussehen wie ein Fahrradständer.

»Du sprichst hier gerade von meinem Mann! Also Vorsicht!«

Derrick, der von Katjas Schubser immer noch total irritiert war, schliesslich wurde er eigentlich nie von einer Frau weg gestossen, kam wieder näher und versuchte Katja sein Teil erneut in den Mund zu schieben. Die griff jedoch danach, drehte daran und Derrick ging in die Knie.

»Du hast mal Sendepause, hier muss was geklärt werden!«

»Ach ja? Was willst du denn klären? Das dein Mann weiss, wie man eine Frau in den siebten Himmel hebt ohne sich auch nur ausziehen zu müssen, oder was auch immer?«

»Genau! Mein Mann! Vergiss das mal nicht!«

Perry war ja so unglaublich glücklich. Zum Einen, weil seine Nummer bei Rebekka offensichtlich massiv gut funktioniert hatte, dann aber auch, weil Katja so um ihn kämpfte. Rebekka stand auf.

»Und was willst du dagegen machen?«

Nun sprang Katja auf, vergass dabei aber Derrick loszulassen und dem seine Geräusche taten sogar den restlichen Männern der Gruppe weh.

»Ich föhn dich auf links!«

Rebekka lachte.

»Du? Mich? Weil du jetzt ein paar Mal mit uns trainieren warst, bist du auf einmal voll der Held, oder wie? Vergiss mal nicht …«

Weiter kam Rebekka nicht. Katja ging mit einer blitzschnellen Attacke auf sie los, so dass nur ihre schnellen Reflexe ein vorzeitiges Ende verhindern konnten.

Binnen Sekunden gab es eine Schlägerei, die selbst von Hollywood nicht besser hätte inszeniert hätte sein können. Die Beiden schenkten sich nichts und brachten die Jungs in Verlegenheit. Jedem war klar, auch eine Katja war mittlerweile viel zu schnell in technisch versiert, um sich noch mit ihr anlegen zu können. Dennoch machte sich Perry langsam Sorgen.

»Amy, kannst du da nicht dazwischen gehen?«

»Ich? Warum ich? Mach du doch!«

»Sehr lustig. Die verarbeiten mich doch zu Hackfleisch bevor ich den Arm gehoben habe.«

»Ja Süsse mach mal was. Sieht doch kacke aus, wenn die morgen mit blauen Flecken an den Strand gehen!«

Langsam richtete sich Amy auf.

»Immer ich! Was hab ich nur verbrochen?«

»Du bist eben die Beste Süsse!«

Fügte Maia ein. Ganz simple Worte und dennoch bauten sie Amy so heftig auf, dass sie voller Elan ihre Freundinnen beobachtete.

Dazwischen gehen mochte ja eine logische Sache gewesen sein, doch wie? Die Beiden schenkten sich nichts und waren schnell genug, dass auch Amy nicht einfach hätte blocken können. Zumal die Mädels durch ihre schnellen Bewegungen viel kinetische Energie hatten, die Amy nicht hätte abfangen können. Viper vielleicht, aber niemals sie.

Dann sah sie jedoch etwas, was sie nutzen konnte. Wenn Katja eine bestimmte Kombination startete, blockte Rebekka immer auf die gleiche Weise und dann waren sich die Beiden sehr nah mit ihren Köpfen. Nun musste Amy nur noch warten.

Dann kam die Kombination, der Block und blitzschnell hatte Amy ihren Plan zielstrebig ausgeführt. Beide Köpfe krachten, von Amy geschubst, mit Schwung aneinander. Beide Mädels beendeten augenblicklich den Kampf und hielten sich die Stirn.

»Bist du irre?«

Fragte Rebekka und schien darüber nicht begeistert zu sein.

»Ja! Du hast doch nicht alle Latten am Zaun echt!«

Auch Katja schien das überhaupt nicht lustig zu finden.

»Also einmal, dein Mann hat gesagt, ich soll dazwischen gehen. Dann, ihr Zwei könnt euch die ganze Nacht kloppen und was bringt es? Morgen seht ihr aus wie Schlümpfe und hier taucht die Polizei auf und will wissen, welcher Mann hier welche Frau geschlagen hat. Also, bremst euch jetzt mal!«

Katja und Rebekka dachten gar nicht daran. Sie gingen Amy gegenüber in Kampfstellung. Die schüttelte den Kopf und ging ihrerseits in Position.

»Seit ihr euch sicher, dass ihr das wirklich wollt?«

Katja richtete sich als Erste wieder auf. Im Training hatte sie mehr als einmal Amy gegenüber gestanden und die hatte alleine derart krasse Nehmerqualitäten, dass Katja nicht gegen sie gewinnen konnte. Auch Rebekka richtete sich wieder auf.

»Nee. Lass mal.«

»Geht doch. Also mal weiter im Text. Perry, wenn du auf Rebekka keine Lust mehr hast, mir könntest du …«

Amy erstarrte, als sie sich umdrehte und Perry, der sie ja zur Intervention aufgefordert hatte, neben Maia kniete und der nun diese Worte ins Ohr säuselte.

Spielte aber keine Rolle. Amy spürte auf einmal Hände an sich, wie sie nach vorne gebeugt wurde und etwas hartes in sie eindrang. Das konnte nur Viper gewesen sein. Rebekka hingegen hatte kurt darauf Kontrakt mit Derrick und Katja musste sich setzen. Auch wenn sie mittlerweile echt gut geworden war, so ein Kampf kostete viel Kraft.

»Was denkst du Schatz? Bad Boy, oder Good Boy?«

»Ente! Jetzt!«

Claudia grinste. Donald stand auf, hob sie auf seine Arme und verschwand in einem Wohnmobil.

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