Junggesellenabschied (Teil 17)

Perry und Katja gingen zurück zu den Anderen. Aisha folgte nicht sofort, sondern zog Pascal ein bisschen zur Seite.

»Horch mal Kollege! Ich hab ein dickes Fell, aber es gibt da etwas, was mir persönlich so ein bisschen aufstösst!«

Pascal schaute verdutzt. Damit hatte er nicht gerechnet und es kam nicht oft vor, dass er etwas nicht im Vorfeld schon vermutete.

»Du kannst Frauen, die sich für Geld ausziehen und auch mehr machen von mir aus als Prostituierte, Nutten, oder ähnliches bezeichnen. Damit habe ich kein Problem. Aber Weiber? Das finde ich nicht in Ordnung!«

Pascal verstand die Welt nicht mehr. Er wusste, dass sich Aisha manches Mal sogar als Bitch bezeichnet hatte und nun fand sie den Ausdruck Weiber nicht toll? Im Normalfall hätte Pascal das Thema dann abgehakt. Meinungen anderer Menschen interessierten ihn normalerweise nur nebensächlich. Aisha war jedoch eine Freundin, da hatte die Meinung schon etwas mehr Gewicht. Das von ihr jedoch eine derart harte Überzeugung daherkam, die Pascal fast schon greifen konnte, löste in ihm etwas aus.

»Du hast Recht Aisha. Entschuldige den Ausdruck. Frauen natürlich, keine Weiber. Ich wollte die Damen auch keines Wegs verunglimpfen. Du müsstest wissen, ich bewundere Frauen, die sich nicht zu schade sind, auch ihren Körper einzusetzen!«

»Weiss ich. Ich bin dir jetzt auch nicht böse, aber lass bitte solche Ausdrücke. Okay?«

Pascal grinste.

»Wäre dir das einen Blowjob wert?«

Nun grinste Aisha.

»Frag mich das morgen. Heute muss ich mich ja wegen dir um Jerry kümmern.«

Pascal witzelte.

»Als ob du da keinen Bock drauf hättest!«

Wieder schaute Aisha ernst.

»Ganz ehrlich? Hab ich nicht! Ich mag Jerry, aber mich jetzt hier von ihm bürsten lassen, steht nicht sonderlich hoch bei mir im Kurs. Gerade auch, stippen ist etwas, was ich sehr negativ assoziiere. Kannst dir ja denken warum. Ich mache das, um einem Freund zu helfen. Lust hab ich keine drauf und ich denke, Katja muss mich nachher auch erst mal lecken, bevor der mich rammeln kann!«

Wieder spürte Pascal, dass in Aishas Worten sehr viel Gewalt vorhanden war. Er spürte es fast körperlich, dass sie wirklich keinen Bedarf an dieser Nummer hatte, sich vielleicht sogar in gewisser Hinsicht davor ekelte. Doch er spürte auch, dass sie es dennoch wollte, eben um ihm zu helfen. Definitiv fand Pascal es beeindruckend, welche Kraft in dieser Frau steckte, die normalerweise eher zurückhaltend war.

Bei den Anderen am Tisch herrschte derzeit Uneinigkeit. Jerrys Hochzeitsnacht. Jerry ging davon aus, die würde so ablaufen wie bei Perry und Katja. Nur er und Alexis. Gerade Katja war da aber ganz anderer Meinung und behauptete, mindestens ein Rasmus würde da noch mitspielen. So ging das hin und her und auch Jerry war sich irgendwann nicht mehr ganz so sicher. Es gab zwei Frauen, die ihm darauf eine echte Antwort geben konnten. Beide waren aber gerade nicht griffbereit. Also, wurde Pascal gefragt, als der zurück war.

»Sag mal Pascal. Meine Hochzeitsnacht, werde …«

»Alter, darauf freue ich mich schon sehr! Alle nacheinander knallen die Braut, während du auf einem Stuhl angezogen daneben sitzt. Wenn dann alles durch sind darfst du und bekommst die Nummer deines Lebens!«

Jerry war weiss wie die Wand.

»Meinst du das jetzt ernst?«

Pascal grinste nur.

»Oh Jerry, da hat jetzt aber einer ein Problem. Wenn Pascal so guckt, dann kriegst du nichts weiter aus ihm raus. Gleichzeitig weisst du aber auch nicht, ob er dich auf den Arm nimmt, oder es wirklich so ist. Ich war auch schon in der Situation. Ist nicht lustig!«

»Hat Viper Recht Pascal? Kriege ich da jetzt nichts mehr aus dir heraus?«

Pascal nahm sich sein Getränk und nippte.

»Nope. Keine Chance!«

»Boah, manchmal hasse ich euch echt! Wer hat eigentlich mit dem Blödsinn angefangen? Hätten wir nicht über was anderes reden können?«

»Du hast! Du hast gemeint, du freust dich auf deine Hochzeitsnacht, wenn nur ihr Beide euch vereint.«

»Na super! Weil ich das gesagt habe müsst ihr dann gleich beweisen, dass ich ein Depp bin, oder wie Mario?«

»Du bist doch kein Depp! Aber auch ich kenne Alexis mittlerweile lange genug um zu wissen, so ein Abend lässt sie sich nicht entgehen und da wird auch anständig Party gemacht!«

Pascal erkannte, dass die Lage mittlerweile in eine ganz schön unangenehme Richtung lief. Bevor das noch eskalieren würde, musste er handeln.

»Mädels, wie sieht es aus?«

Aisha schaute zu Katja. Die schaute zu Perry. Der nickte. Also schaute Katja wieder zu Aisha und nickte auch. Die stand auf und nahm Katja bei der Hand. Sehr geschmeidig ging es auf den Tisch. Da dieses Etablissement ja in dieser Richtung bekannt war, waren die Tische natürlich auch mit Stangen versehen. Tänzerinnen hätte der Wirt auch genug gehabt, aber die wollten eben keinen Kontakt mit den Gästen haben und darauf bestand Pascal schliesslich.

»Was wir das denn?«

Die Mädels grinsten sich an und genau in dem Moment startete Musik.

»Hier oben ist die Luft besser Jerry!«

Sagte Aisha und fing dabei an, ihre Becken kreisen zu lassen. Schon nach wenigen Sekunden hatte sie nahezu alle Blicke auf sich. Zwar tanzte auch Katja und das beim besten Willen nicht schlecht, aber gegen Aishas Erotik konnte sie kaum etwas ausrichten. Nur Perry schaute zu seiner Frau und konnte es gar nicht glauben, was er da geheiratet hatte. Auch wenn er in Aishas Tanz ebenfalls eine weit höhere Performance sah, war Katja für ihn einfach deutlich ansprechender.

Aisha verstand es dabei hervorragend. Jerry um den Verstand zu bringen. Diese geschmeidigen Bewegungen waren schon der Hit, aber was sie an der Stange vollführen konnte, war ebenfalls brutal. Niemand, auch kein Pascal hätte erwartet, dass sie eine solche Körperspannung aufbauen konnte.

Doch der Tanz alleine war ja nicht Sinn und Zweck der Übung. Katja hatte da im Prinzip ja ein kleines Problem. Sie trug nach wie vor das Kleid und das war logischerweise einteilig. Da konnte sie keine Spannung aufbauen, in dem sie erst das Top ablegte, oder ähnliches. Sie musste sich etwas anderes überlegen.

Perry bekam noch einen vielsagenden Blick, dann ging sie von der Stange weg und stellte sich vor Jerry. Wäre das Kleid nur ein klein wenig kürzer gewesen, er hätte den perfekten Blick in ihren Schritt gehabt. Doch sie zeigte ihm mit dem Zeigefinger an, dass er aufstehen sollte. Kaum stand er, drehte Katja sich um und ging in die Hocke.

Jerry verstand das nicht. Da war kein Reissverschluss, oder etwas in der Art. Warum ging sie also in diese Position? Dann sah er, dass Katja ihre Hände nach hinten ausstreckte. Als Jerry sie ergriff, wandere Katja mit ihrem Griff so, dass sie seine Handgelenke erreichen konnte. Dann zog sie die Hände dorthin, wo sie hin sollten. An den oberen Bund ihres Kleides.

Jerry verstand. Das Kleid war flexibel und passte sich deshalb so perfekt an Katjas Körper an. Er griff unter den Bund und ganz langsam stand Katja auf. Da ihr Kleid dabei natürlich von seinen Fingern gehalten wurde und die Bewegung nicht mitmachen konnte, rutschte es an ihrem Körper hinab. Perrys Augen wurden dabei immer grösser. Mehr und mehr der Brüste, die er ja über alles liebte, kam zum Vorschein und wurde durch den Stoff auch etwas platt gedrückt. Es war klar, was da kommen würde. Katja schaute Perry noch einmal verschmitzt an, bevor sie sich das letzte Stück erhob und ihre Brüste wirklich ins Freie hüpften. Ach, was ein geiler Anblick! Perrys Hose wurde natürlich direkt feucht dabei!

Aber auch Jerry bekam etwas Schnappatmung. Während Katja mehr und mehr ihres Rückens zeigte, schaute Jerry zu Alexis. Doch als dann ihr Hintern an der Reihe war entblösst zu werden, wurde es Jerry ganz flau im Magen. Was da zum Vorschein kam war einfach nur sensationell. Geradezu perfekt! Auch wenn Alexis Hintern ebenfalls nahezu makellos war, hier und da zeigte sich so ein ganz, ganz, ganz klein wenige Orangenhaut. Bei Katja war hingegen alles glatt. Nicht einmal ein Muttermal, oder ähnliches war zu sehen. Eine einheitliche Fläche, wie man sie selbst mit einem Grafikprogramm nicht hätte besser machen können.

Aisha hingegen fing nun ihrerseits an, ihre Hüllen fallen zu lassen. Alles im Tanz mit fliessenden Bewegungen. Das brachte einen Derrick dazu, massive Schmetterlinge in den Bauch zu bekommen.

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5 Kommentare

  1. Ohh, eine neue Akteurin betritt die Geschichte – Aisha. Hat aber eine größere Herausforderung vor sich, wenn sie und Katja die Jungs so „motivieren“ 😉

    1. Ja, da ist sie wirklich neu. Ist glaub ich auch das erste Mal, wo ich etwas intimes mit ihr ausschreibe. Bei „Terror: Eine ganz neue Gefahr“, habe ich ja gar keinen Sex wirklich ausgeschrieben und da tauch Aisha ja das erste Mal überhaupt auf. Ausser der Nummer auf dem Balkon war glaub ich wirklich noch nichts mit ihr.

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