Junggesellenabschied (Teil 16)

Zurück nach Las Vargas. Auch dort hatte die Gruppe mittlerweile ihr Ziel erreicht und waren hoch erfreut, dass dort bereits alles vorbereitet war. Alles, bis auf eine Kleinigkeit. Sie traten ein und es fehlte etwas, was Pascal sauer aufstiess. Er bat die Anderen, sich einen schattigen Platz zu suchen und ging zum Wirt.

»Hör mal, hier fehlt etwas! Sag mir bitte, dass die hinten sind und sich fertig machen!«

Der Wirt fing an zu lachen.

»Von wegen! Ich hab ja versucht, ihre Wünsche zu erfüllen, aber für das, was sie mir zahlen, finde ich einfach niemand!«

»Ich bezahle ihnen für die paar Stunden mehr, als sie normalerweise im Monat Umsatz haben! Wollen sie mir ernsthaft erzählen, dafür finden sie niemand?«

»Ganz genau! Ich weiss ja nicht, aus welcher Provinz sie gekrochen sind, aber was sie hier verlangen ist in unserem Land verboten! Da müssen sie noch eine ganze Ladung obendrauf legen, damit sich dafür jemand bereiterklärt!«

Aisha hatte Pascal im Blick. Sie kannte ihn mittlerweile gut genug um zu wissen, der war langsam auf 180 und wenn er explodierte, dann flogen die Fetzen. Um den Abend nicht zu zerstören, stand sie auf und ging zu ihm.

»Ist hier alles in Ordnung?«

»Gar nichts ist in Ordnung Aisha! Der Penner hier hat angeblich keine Mädels gefunden, die für Jerry strippen und vielleicht etwas mehr! Dabei hat er ganz schön Geld von mir kassiert!«

»Hallo? Vergessen sie mal bitte nicht, dass ich sämtliche Gäste weggeschickt habe! Es ist ja jetzt nicht so, dass ich keine Ausgaben hätte!«

»Das ist mit egal! Ich habe hier für eine Leistung Geld bezahlt und will die Leistung auch bekommen, so wie es abgesprochen war, ansonsten …«

Pascal hob die Faust mit ausgestrecktem Zeigefinger. Das war für Aisha ein wirklich kritischer Moment. Schnell legte sie ihre Hand auf seine Faust und drückte sie langsam nach unten.

»Ganz ruhig! Also, wo liegt jetzt das Problem. Keine Weiber für Jerry da?«

»Ja, genau! Die bezahlten Weiber für Jerry sind nicht da!«

Aisha drehte sich zu den Anderen. Sie war da und Katja war da. Aber Katja hatte quasi die Auflage, dass sie erst die Hochzeitsnacht mit Perry hinter sich bringen musste, bevor sie wieder mit anderen Männern ficken durfte. Das war schlecht. Trotzdem, ein Versuch musste Aisha starten, bevor es hier eskalierte.

»Was ist mit mir?«

Pascal schaute zu Aisha.

»Was soll mit dir sein?«

»Ganz einfach. Was denkst du wie oft ich zur Belustigung meines Ex-Ehemannes strippen, oder an der Stange tanzen musste? Oder Bauchtanz machen und so? Ich bin da schon so ein halber Profi und wenn es dem Typ das das Leben rettet, wenn ich dann mit Jerry vögele, dann tue ich es!«

Pascal war beeindruckt.

»Was waren aber mehr als eine Dame bestellt!«

»Dann überrede noch Katja. Komm schon, du kriegst das doch hin!«

Nun schaute Pascal zu Katja.

»Wären auch nur zwei. Aber ziemlich geile. Okay. Katja, komm mal ins Büro!«

Katja, die fest an Perry gekuschelt auf der Bank sass, stand auf und kam heran.

»Was gibt es?«

»Ganz einfach. Ich hatte Tänzerinnen bestellt, die sich ausziehen und eventuell auch dann was mit Jerry machen sollten. Aber der Typ hier hat es vergeigt. Eigentlich wollte ich ihm mal demonstrieren, was es für eine dämliche Idee ist, mich zu provozieren, aber Aisha hat sich schon angeboten, für die Mädels einzuspringen. Aber alleine taugt das in meinen Augen nicht. Du müsstest also mitmachen.«

»Würde ich ja sofort, aber ich hab Perry versprochen, erst nach der Hochzeitsnacht vögel ich wieder mit anderen Männern.«

»Weiss ich. Aber ist echt ein Notfall. Du hilfst mir doch bestimmt!«

Katja überlegte kurt.

»Ich kann nicht Pascal. So leid es mir tut!«

»Und wenn ich Donald sage, dass er es dir befehlen soll?«

»Dann hat er leider Pech gehabt, denn dem Befehl komme ich nicht nach!«

Aisha sah, dass Pascal wirklich schon aufgeben wollte. Das ging so nicht.

»Katja, bitte! Ich würde es ja alleine machen, aber so ist es einfach kein wirklicher Junggesellenabschied. Ausserdem will ich nicht, dass Pascal dem Typ da was antut. Komm schon, bitte! Für mich!«

»Ich will ja Aisha, aber ich kann einfach nicht!«

»Aber Süsse. Alleine schaff ich das einfach nicht! Jerry feiert, hoffentlich, nur einmal Junggesellenabschied und wie schade wäre denn das, wenn Alexis sich hier ein Bein ausreisst und wir jetzt nicht einspringen, wenn da was klemmt?«

»Ich weiss schon was du meinst, aber ich liebe Perry und er will nichts anderes, als die Hochzeitsnacht nur mit mir verbringen.«

»Perry, komm mal zu uns!«

Rief Aisha laut. Katja fand das gar nicht komisch. Das sah schon ein bisschen so aus, als hätte sie eigentlich gar kein Interesse, Perrys Bitte zu befolgen.

»Was ist denn los?«

»Ganz einfach Perry. Wir haben ein Problem. Pascal hat Weiber bestellt, die der Typ nicht liefern kann. Ich habe mich angeboten einzuspringen. Aber alleine geht das nicht. Deine Frau zickt jetzt rum, weil sie erst mit dir die Hochzeitsnacht verbringen soll, bevor sie wieder mit anderen vögelt. Wir haben also ein Problem.«

»Und du willst mich jetzt darum bitten, diesen Wunsch abzubrechen, damit Katja sich von Jerry ficken lassen kann. Richtig?«

»Ja. Überleg mal, wenn alles gut läuft, feiert Perry nur einmal Junggesellenabschied!«

Perry musste lachen.

»Gut überlegt Aisha. Aber wenn alles gut läuft, habe ich auch nur eine einzige Hochzeitsnacht. Mal daran gedacht?«

Offensichtlich hatte Aisha das nicht, denn sie wurde sofort rot.

»Schatz, wie weit dürfte ich denn maximal gehen? Für Jerry strippen?«

Das Problem war, eigentlich hätte Katja alles gedurft, denn schon der Gedanke machte Perry richtig geil. Doch Perry wollte irgendwann mal sagen können, seine Hochzeitsnacht war ein Traum. Das funktionierte aber nur, wenn er sie natürlich auch mit Katja verbrachte. Ein echtes Problem.

»Ja, da bin ich natürlich mit einverstanden!«

Das war ein Fortschritt, wie Aisha in Pascals Augen sehen konnte.

»Und wenn sie ihm mit mir zusammen einen rubbelt, oder so? Sein Schwanz bei mir anlegt?«

Perrys Hose wurde immer enger.

»Ich weiss nicht Aisha.«

»Ach komm schon Schatz. Also da ist ja jetzt echt nichts dabei, dem seine Nudel ein bisschen zu massieren. Lass mich das machen, okay?«

Das war ja so gemein! Katja wusste genau, was sie damit bei ihm anrichtete und tat es dennoch.

»Ja, okay. Von mir aus. Hand ist in Ordnung.«

»Und die Möpse? Perry, ich stell mir das gerade super geil vor! Sie kniet vor ihm, sein Schwanz zwischen ihren Hupen und ich stehe hinten dran und drücke sie zusammen.«

Perry sah das Leuchten in Katjas Augen.

»Also gut, Tittenfick ist auch noch okay. Aber Mund, Muschi und Arsch gehören mir, bis die Hochzeitsnacht vorbei ist!«

Katja lächelte überglücklich. Aisha schaute zu Pascal.

»Was denkst du? Passt das so?«

»Ist jetzt nicht zwingend das, was ich mir vorgestellt habe. Aber ihr Beiden seit definitiv eine ganze Horde Frauen wert. Also von mir aus, damit kann ich leben! Aber du, Kollege. Wir Beide sind noch nicht ganz fertig! Wenn ich dir im Anschluss die Kohle gebe, haben wir noch ein paar Takte zu besprechen!«

»Pascal, ich biete mich doch hier nicht zum einspringen an und du gehst dem am Ende doch noch an die Gurgel!«

»Keine Panik Aisha. Er wird es überleben. Aber jetzt zurück mit euch. Erst trinken wir was, stossen auf Jerry, Katja und Perry an und so in einer Stunde könnt ihr dann loslegen!«

»Klingt gut. Komm Schatz, gehen wir wieder zu den Anderen. Mal schauen ob ich noch ein bisschen mit dir spielen kann, bevor ich mich um Jerry kümmern muss!«

Perry platzte fast die Hose. Katja traf ja so genau die richtigen Worte, irgendwann brachte ihn das noch um den Verstand.

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