Junggesellenabschied (Teil 12)

Da war ja die Sache, dass Alexis eigentlich denken sollte, ihr Junggesellenabschied würde ins Wasser fallen und sie würden zum guten Schluss nur noch im Hot-Shots abhängen. Gut, Alexis war aber nicht ganz blöd, wenn auch blond und so kam es schliesslich dazu, dass sie natürlich den Plan spitz bekam. Das mag auch mit Claudias Schuld gewesen sein, denn die konnte natürlich ihren Mund nicht halten. Auch wenn Alexis nicht direkt in ihrer Nähe war, war Claudia laut genug, um auch für Alexis verständlich zu sein.

22 Uhr. Noch zwei Stunden bis zur Aktion. In etwa auch die Zeit, wo Perry von Pascal denn Tipp mit dem 100 Dollar-Chip bekam. Die Kneipe war nicht besonders voll und nur kleine Gruppen, manchmal auch nur zwei Kerle sassen an den Tischen. Für Alexis noch kein Grund für irgendwelche Aufregungen.

Wobei, Alexis schaute sich immer wieder um. Okay, da waren jetzt nicht viele Kerle anwesend und die schienen sich auch normal miteinander zu unterhalten, die waren aber auch alle unglaublich heiss! Alexis ertappte sich immer wieder, weil sie dauernd zu den Kerlen schaute und sich überlegte, mit wem von denen sie am liebsten etwas machen würde. Feuchte Hände und nasse Muschi waren die Folge. Dann ging das Licht im Laden aus.

Für Alexis war klar, die Mädels hatten den Plan vorgezogen. Sie arbeitete jetzt schon so lange in dem Laden und einen Stromausfall gab es noch nie. Dennoch, kurz darauf kam Hicks aus seinem Büro, fuchtelte mit einer Taschenlampe herum und suchte den Sicherungskasten. Klick, Licht an, es schien doch nur eine Sicherung gewesen zu sein, denn ausser der Dunkelheit, die dem Licht weichen musste, hatte sich nichts verändert. Weder die Mädels, noch die Jungs hatten sich bewegt.

Gut. Einmal ist immer das erste Mal. Das Hot-Shots hatte Stromleitungen, die schon lange vor Hicks Geburt verlegt worden waren und wie Alexis auch wusste, bei der jährlichen Kontrolle wurde das immer bemängelt. Doch die Leitungen ersetzen hätte bedeutet, dass Hot-Shots wäre für ein paar Tage geschlossen gewesen und das gab es in der Geschichte dieses Ladens noch nie. Jeden einzelnen Tag, seit Hicks den Laden eröffnet hatte, hatten sich zur gleichen Zeit die Türen geöffnet an jedem einzelnen Tag der vielen Jahre.

Also, es schien doch nur ein Stromausfall gewesen zu sein. Wenn sie ganz ehrlich zu sich war, dann war Alexis ein wenig enttäuscht. Es wäre schon ein klasse Effekt gewesen. Erst geht das Licht aus und in der Zeit wo es dunkel ist kamen die Stripper herein.

Dazu musste man wissen, dass Hot-Shots lag ja unterirdisch, im Keller also. Wenn drinnen das Licht aus war, dann war es dunkel. Ernst gemeint dunkel! Lediglich die Beleuchtung für die Notausgänge spendete noch Licht. Die waren zwar wirklich hell und deutlich zu erkennen, erhellten die Umgebung aber so gut wie gar nicht. Ergo, kein Licht und man sah auch wirklich nichts mehr!

Die Unterhaltung der Mädels ging weiter. Elena hatte dabei erst ein echtes Problem. Sie dachte fast nur an Waldemar. Zu gut Deutsch gesagt, dass ging ihr auf den Sack. Waldemar hin oder her, Gefühle oder nicht, sie war hier um Spass zu haben und das bedeutete, sie würde in ordentlichen Kontakt mit ein paar richtigen Schwänzen kommen. Da störten solche Gedanken. Da sie sich aber kannte wusste sie genau, wie sie das ändern konnte.

»Mädels? Geilster Schwanz ever?«

Claudia kannte das von Elena. Die wollte sich in Stimmung bringen. Amy und ihre Freundinnen waren erst etwas irritiert.

»Wie meinst du das?«

»Na, was war der geilste Schwanz den ihr je hattet Amy? In den entsprechenden Kategorien natürlich.«

»Kategorien?«

»Boah, heute langsam unterwegs Blondi? Wichsen, blasen, Tittenfick, Anal und eben richtig.«

Nun schien Amy verstanden zu haben.

»Boah Alter, dass ist schwer!«

»Findest du Amy? Ich kann da klar Jerry sagen. In allen Belangen ausser Tittenfick.«

Das machte die Mädels natürlich neugierig.

»Wieso ausser beim Tittenfick Alexis?«

»Ganz einfach Elena. Jerry hat einen grossen Schwanz, aber der ist gebogen. Beim wichsen ist das total geil, weil man der Krümmung echt geil folgen kann. Beim blasen reibt er entweder von sich aus am Gaumen und geht voll ab, oder andersrum rutscht er perfekt in den Hals. Anal und vaginal könnt ihr euch wohl denken. Nur beim Tittenfick eben, da ist nie genug zwischen meinen Möpsen, damit es mir wirklich Spass macht.«

»Pas …«

Fing Rebekka ihre Antwort an, wurde aber sofort unterbrochen.

»Pascal zählt nicht! Wir wissen alle, dass sein Ding nicht ganz normal ist. Den lassen wir aussen vor!«

»Okay, wie du meinst Amy. Dann Derrick!«

»Aha. Begründung?«

»Kannst du haben Elena. Auf der einen Seite wäre es natürlich geil, wenn der Schwanz etwas dicker wäre. Aber auch so hat er alle Vorteile auf seiner Seite. Man kommt mit der Hand ganz rum, bekommt beim blasen keine Kiefersperre und auch wenn man den ganz im Hals hat kann man noch wunderbar atmen. Tittenfick geht damit ja auch blendend. Er hat aber etwas, was selbst Pascal nicht nachmachen kann. Dieser Schmerz, wenn er sein Ding ganz rein drückt. Das ist einfach irre! Ich kann ja eigentlich auf Schmerz verzichten und ganz ehrlich, jedes Mal, wenn es von mir ausgeht, habe ich erst Angst, wenn er in mich eindringt. Eben weil es wehtut. Wenn der Schmerz dann aber da war, dann macht er süchtig. Beim reiten versuche ich dann meistens auch so fest wie möglich zu sein, damit es noch ein bisschen mehr zeckt. Keine Ahnung warum, aber es ist einfach geil!«

Elenas Plan funktionierte. Je mehr die Mädels da redeten, desto mehr Bock hatte sie gefickt zu werden.

»Kincaid!«

Kam es überraschend von Janine. Die Mädels grinsten.

»Ja, ja, die Liebe.«

»Was heisst hier die Liebe Claudia? Das hat damit überhaupt nicht zu tun! Er hat dich ja auch gefickt und die anderen Mädels, bis auf dich Alexis, ja auch und ihr wart alle begeistert von ihm!«

»Schon richtig, aber der beste Schwanz hat er trotzdem nicht!«

»Nein? Dann Achtung Rebekka! Kennst du noch einen Schwanz, der die nach den ersten zehn Sekunden schon deine Ladung schenkt? Ich fand es schon oft richtig bescheuert, dass ich angespritzt werde, oder schlucke, oder wie auch immer und während ich dabei voll heiss werde, haben die Kerle keinen Bock mehr. Da hilft normalerweise auch kein blasen mehr, die Dinger werden dann klein. Nicht bei Kincaid. Der spritzt mit den Mund voll, was mich extrem anheizt und dann kann ich mich auch noch voll bei ihm gehen lassen. Er bleibt so lange hart, bis ich wirklich komplett befriedigt bin und da ich ja mittlerweile den Trick kenne, können wir das mit einem gemeinsamen Höhepunkt beenden. Ausserdem ist er ja einfach immer komplett hart, egal was du mit ihm machst und das ist einfach nur brutal geil!«

Den Mädels war anzusehen, dass sie darüber nachdenken mussten und auf jeden Fall keine Wiederworte geben konnten.

»Wo finde man den Kerl und denkt ihr, der würde mich auch mal ficken?«

Janine grinste frech.

»Mit Sicherheit würde er das Alexis. Was denkst du? Nach euren Flitterwochen könnt ihr ja mal bei uns reinschneien und wir machen was klar?«

»Muss ich mit Jerry reden. Aber ja, denke lässt sich machen.«

»Perry!«

Alle Blicke erschrocken zu Elena.

»Perry?«

»Ja Alexis. Perry! Er hat nicht den grössten, nicht den dicksten. Aber trotzdem ist das bei ihm anders. Wenn Waldi hier wäre würde er wahrscheinlich sagen, er hat die perfekte Proportion, oder so etwas. Es passt einfach alles. Er ist genauso dick, wie er gefühlsmässig sein muss. Man kann die Bewegung mit der Hand genauso weit führen, wie es sich richtig anfühlt und wenn er fickt hab ich zumindest das Gefühl, er trifft jede einzelne reizbare Stelle. Auch beim blasen kommt er tief genug, damit es geil ist, aber nicht so tief, um mir die Luft abzudrücken. Auch für den Arsch ist die Form und Grösse super. Da gibst du mir doch Recht, oder Claudi?«

Claudia wurde verlegen. Wohl, weil sie Elena Recht geben musste und selbst bei der ganzen Geschichte auch an Perry gedacht hatte und nicht an Donald. Besonders schwer fiel es aber Amy.

»Das ist nicht gerade ein tolles Spiel muss ich sagen. Ich denke auch mehr an Perry und Viper. Ich kann zwar alle eure Argumente nachvollziehen und schäme mich ein bisschen dafür, in dem Zusammenhang nur ganz minimal an Phillip und Markus zu denken, aber tatsächlich favorisiere ich Perry und Viper. Beide auf eine Art, dass sie sich keine Konkurrenz machen. Schon lustig, wie es gar nicht die Männer sind, die ich liebe!«

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