Waldemar, ein aktives Versuchsobjekt

»Dann sieht es ja fast so aus, als hätte das Kopfkino die Nase vorne?«

Waldemar schaute Elena an und schien überhaupt nicht zu verstehen, was sie von ihm wollte.

»Was bitte ist ein Kopfkino, meine liebe Freundin?«

»Echt jetzt? Du weisst nicht was Kopfkino ist?«

»Alexis, wenn ich es wüsste, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, danach zu fragen!«

»Kopfkino eben! Das heisst nichts anderes als was du dir in deinem Kopf vorstellst, oder empfindest. So wie dein Verstand die Realität für dich interpretiert.«

Waldemar nickte.

»In der Tat kann ich das bestätigen. Derzeit sieht es in der Tat so aus, als würde das Kopfkino, wie du es nennst, einen wirklich grossen Einfluss haben. Ich bin wahrlich überrascht über den menschlichen Verstand und meine auch langsam besser zu verstehen, warum diese Art des Zeitvertreibs einen solch hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Dabei führen sich die Teilnehmer doch eigentlich selbst hinters Licht. Es scheint der eigene Verstand zu sein, welche die entsprechenden Reize ausübt und den eigentlichen Spass hervorruft und schlussendlich wäre es dann auch möglich, dieses Spass alleine auszuüben und so zu optimieren, dass keine zweite Person notwendig und der Zeitaufwand minimal wäre.«

»Boah Waldi, es ist doch geil mit Leuten zusammen so etwas zu machen, die man mag, oder nicht? Findest du es denn nicht gut, dass wir jetzt hier sind?«

Elena hatte während Alexis Worte schon entsprechend gestikuliert, dass sie den Quatsch lassen sollte, doch sie hatte es zu spät gesehen, oder verstanden.

»Meine liebe Alexis. Ich gebe zu, deine Gesellschaft empfinde ich in der Tat derweil sehr angenehm! Auch wenn du eine unorganisierte Art immer wieder zur Schau stellst und kindisches Verhalten an den Tag legst, bist du mir dennoch nicht zuwider. Doch hier nun neben dir zu liegen, nackt, erfüllt mich keines Wegs mit Freude! Um es ehrlich zu sagen, ich fühle mich äusserst unwohl im Moment! Ich muss an die ganzen Bakterien und Vieren denken, die sich im Moment um uns herum tummeln. Wir pflegen aktuell einen so geringen Körperabstand, dass wir eigentlich auch direkt Nährboden auf unsere Stirn schreiben könnten.«

»Waldi, dann lass uns mal weiter machen! Schauen wir doch mal, wie du auf Stimulanz reagierst, die von dir ausgeht!«

Waldemar schaute Elena an, dann Claudia und Alexis.

»Damit bin ich einverstanden. Doch bin ich in dieser Hinsicht keines Wegs bewandert und bitte um Erklärung.«

»Alles klar, dann würde ich mal sagen, du fängst an den Brüsten an. Berühr sie nur mit den Fingerspirtzen und streich einfach mal die Haut entlang. Von aussen nach innen und dann zu den Brustwarzen. Versuch es am Besten zuerst mal mit Alexis, die ist am weitesten von dir weg.«

Waldemar bekam sofort Gänsehaut, aber aus Gründen der Abscheu. Aber eben, er wollte das Experiment natürlich abschliessen, um an die Daten zu kommen. Leicht rollte er sich rüber und schaute Claudia an, die nah an ihm lag. Ihr nackter Körper sah in dieser Postion nicht unattraktiv aus, doch mit schöner Kleidung hätte es ihm mit Sicherheit besser gefallen.

Doch es ging ja nicht darum, Claudias Körper zu bewundern, sondern Alexis zu streicheln. Als sich seine Finger ihren Brüsten näherten war da schon wieder dieses Gefühl, was eine Art Erregung in ihm auslöste. Alexis liess sich von ihm anfassen, aber nicht wegen ihm, nicht wegen sich selbst, sondern weil Elena sie darum gebeten hatte. Beeindruckt bewegte sich seine Hand weiter und erreichte schliesslich ihre Haut.

Sofort war Waldemar überrascht. Die Haus fühlte sich deutlich zarter an, als er gedacht hatte. Auch war die Brust ehre weich, obwohl sie nach Form und Position gesehen eigentlich hätte fest sein müssen. Das beeindruckte Waldemar deutlich und für einen Moment vergass er, warum er sie berührte und was er da überhaupt tat. Sein Kopf war damit beschäftigt, die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Doch dann kam es ihm wieder. Er berührte gerade die Brust eine Frau in beiderseitigem Einverständnis, ohne dass beide es jedoch eigentlich wollten. Alexis tat es wegen Elena, Waldemar für die Wissenschaft. Aber dennoch war da was in ihm. Alexis so zu berühren war schon in gewisser Hinsicht auch aufregend. Nicht zwingend erregend, aber er hatte gesteigerten Blutdruck, da war er sich absolut sicher. Eine interessante Erfahrung, wie er fand. Sein Körper wusste, was diese Berührung zu bedeuten hatte und reagierte instinktiv darauf. Doch war Waldemar mehr an dem Gedanken interessiert, ob man diesen Instinkt nicht langsam deaktivieren könnte, als von Sex.

Nachdem er die ganze Brust behutsam berührt hatte, legte er sich wieder auf den Rücken und fing an zu schreiben. Alexis fragte nach und bekam von Waldemar seine Erkenntnisse genannt.

»Ich muss aber sagen Waldi, deine Hand fühlt sich überraschend angenehm an! Hätte echt nicht gedacht, dass du da so gut drin bist!«

»Nicht verwunderlich meine liebe Alexis. Als überdurchschnittlich entwickeltes menschliches Wesen sollte es natürlich sein, dass ich auch in diesen Belangen ein sogenanntes Naturtalent darstelle.«

Die Mädels fingen an zu lachen, was Waldemar nicht verstand. Spielte aber für ihn auch keine Rolle, die Forschung musste weitergehen.

»Claudia, wenn es in Ordnung ist, fahre ich mit dir fort.«

Claudia drehte sich so, dass Waldemar guten Zugang zu ihren Brüsten hatte und wartete. In gewisser Hinsicht war auch sie aufgeregt. Aber eben in der Hauptsache wegen der Tatsache, dass es schon eine besondere Begebenheit war, so mit Waldemar zusammen. Das würde wahrscheinlich nicht oft passieren und sie war tatsächlich eine von denen, die es erlebt hatten.

Dann spürte jedoch auch sie, was Alexis gemeint hatte. Waldemars Finger waren unglaublich zart und seine Berührungen beeindruckend. Er schien ihre Haut gar nicht wirklich zu berühren. Es war so, als würde sich zwischen seinen Fingern und ihrer Haut so etwas wie ein Kraftfeld befinden, welches die Empfindungen transportierte. Definitiv, so hatte sie das noch nicht erlebt. Entsprechend neugierig war sie, als Waldemar mit seiner Tat fertig war.

»Und? Fühlt sich gut an, oder?«

»Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, meine liebe Claudia, doch muss ich zugeben, bei Alexis waren die Empfindungen angenehmer und auch stärker. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich habe bei dir kaum etwas empfunden. Natürlich, die Berührung an sich schon, aber im Vergleich zu Alexis waren da keine Gedanken, die aus dem Erlebnis etwas besonders gemacht hätten.«

»Waldi! Hau doch nicht gleich mit dem Vorschlaghammer zu!«

Waldemar schaute überrascht zu Elena, doch bevor er dazu etwas sagen konnte, sprach Claudia.

»Alles gut Elena. Ich weiss ja, von wem es kommt. Immerhin hat er mich berührt und das ist ja etwas, was nicht viele Frauen von sich behaupten können!«

Damit hatte sie natürlich vollkommen Recht und Waldemar schwieg. Sie hatte gesagt was er sich ohnehin schon gedacht hatte und damit war das Thema für ihn durch. Hatte er Zeit seine Aufzeichnungen durchzuführen.

»Nun zu dir, meine liebe Freundin. Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich es gerne vollenden!«

Auch Elena legte sich hin, hatte aber schon einen Plan, um ihn genauso aufzuregen, wie er es gerade bei ihr tat. Als seine Hand kam und sich auf ihre Brust legte, wurden ihre Warzen sofort steinhart. Unglaublich hart, härter als bei irgendeinem anderen Mann in letzter Zeit. Sie fing an schwerer zu atmen und die Erregung schlug Wellen in ihr.

»Ich finde es faszinierend mein Freund, dass alles durch Signale ausgelöst wird, die sich in der Haut befinden. Sie leiten ihre Informationen über die Nervenbahnen durch das Rückenmark ans Gehirn und das interpretiert daraus die für uns gültige Wirklichkeit.«

Waldemar war ohnehin schon wieder irritiert, denn alleine der Gedanken, Elena zu berühren, hatte ihn wieder erregt. Nun lag sie aber da, ein unglaublich erregender Anblick. Sie war eine echte Frau mit sogenannten Teenie-Allüren, wie es oft genannt wurde. Ein freches Ding mit Spass am Leben. Aber, sie lag nun hier um ihn bei seiner Forschung zu unterstützten und nicht nur das! Sie zeigte ihre Superkraft, indem sie eine wirklich fundierte Aussage traf! Waldemar konnte nicht anders als für sich zugeben, dass er Elena extrem begehrte. Dachte er am Mittag und Abend noch, Amy wäre eventuell der einzig wahre Superheld für ihn, war es nun definitiv Elena.

Elena musste grinsen, da sie Waldemars Blick sah, die plötzlich zitternden Finger und das zuckende Glied spürte. Da hatte sie den Nagel wohl voll auf den Kopf getroffen. Ob Waldemar es akzeptieren würde wusste sie nicht, aber sie hatte ihn voll am Haken!

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