Situationsanalyse

Ich wurde gefragt, ob ich nicht auch mal aufzeigen kann, wie man aus einer Situation, die man vielleicht gerade erlebt, wirklich möglichst viele Informationen für sich und seinen Fetisch herausziehen kann.

Dem komme ich doch gerne nach und dieses Mal ist es eine Frau, die ihren Mann teilt, damit es nicht langweilig wird!

Claudia Donald Janine1 1
Freundlicherweise haben sich Claudia, Donald und Janine zur Verfügung gestellt

Hier hätten wir also die Ausgangssituation, die wir analysieren wollen. Der Sharer ist ja, wie bereits gesagt, eine Frau, die nackt bei dem Treiben steht und zuschaut.

Allgemeiner Eindruck

Allgemein sieht man nun folgendes. Da ist der eigene Partner und der hat gerade Sex mit einer anderen Frau. Natürlich könnte da auch ein Mann zuschauen, dann wären eben die Rollen vertauscht, aber letzten Endes ist es das gleiche Spiel.

Was sagt nun der erste Eindruck. Nun, die Beiden haben Sex. Die Stellung ist so gewählt, dass der Mann ziemlich ausladende und mächtige Bewegungen machen kann und diese auch auf längere Zeit durchhält. Sie spielt an ihren Brüsten, wahrscheinlich um ihn zu stimulieren. Ausserdem schauen die Beiden sich an.

Alleine das kann für einen Sharer schon sehr aufregend sein, aber da gibt es noch viel mehr zu entdecken, wenn man genau hinschaut und sich seine Gedanken darüber macht!

Tieferer Einblick

Betrachten wir die angegebenen Punkte einmal genauer!

Die Stellung

Was sagt uns die Stellung? Nun, haben wir ja schon geklärt. Sie liegt in einer Position, in der er sie ausdauernd mit ausladenden, oder festen und schnellen Stössen nehmen kann. Aber ist das schon alles?

Aber nein! Denn alleine schon der Ort des Geschehens kann viele Informationen bereithalten. Die Beiden treiben es auf einem Tisch. Warum? Das ist nun nicht die bequemste Variante und man kann davon ausgehen, irgendwo ist auch ein Sofa, oder ein Bett. Warum also auf dem Tisch?

Das kann viele Gründe haben, die man aber im Vorfeld gesehen hat. Vielleicht ergab es sich erst in geselliger Runde, dass die Beiden es tun wollen? Nehmen wir also mal an, die Dame war einfach zu Besuch. Alle Drei sassen am Tisch, haben sich unterhalten und so kam das zustande.

Warum dann aber der Tisch? Nun, es ist ein klares Zeichen dafür, dass die Beiden es so eilig hatten, dass der Weg ins Wohn- oder Schlafzimmer zu weit erschien. Es sollte schnell gehen und das ist ein absolut krasses Zeichen dafür, dass der Partner das wirklich will! Einfach nur Stuhl weg, vielleicht schnell ausziehen und sofort geht es los, an Ort und Stelle!

Vielleicht ist es aber auch von einem selbst so gewollt, dass das eigene Bett nicht für solche Spiele benutzt wird. In dem Fall ist es dem Partner ja egal, wo es stattfindet. Er will in sie rein und wenn es eben auf dem Tisch ist, dann ist es auf dem Tisch. Ebenfalls ein Zeichen dafür, dass der Partner ein grosses Verlangen nach dieser anderen Person hat!

So. Stellung abgearbeitet? Natürlich nicht! Denn da gibt es noch mehr und das verbinden wir gleich mit einem anderen Punkt.

Sie spielt an ihren Brüsten

Das mutet im ersten Moment so an, als wäre es eher etwas für einen männlichen Sharer, der seiner Partnerin zuschaut. Aber auch in der hier gezeigten Situation ist es absolut vielsagend!

Warum tut sie das? Nun, vielleicht um ihn zu erregen. Klar. Höhere Erregung heisst oft auch eine heftigere Gangart. Hier zeigt sich wieder, dass die Stellung wohl gewählt ist! Würde sie vor dem Tisch stehen und wäre darüber gebeugt, könnte er nur ihren Rücken sehen und nicht ihre aufregende Weiblichkeit.

Was aber, wenn sie nicht nur an sich spielt, um ihn zu reizen? Es mag Frauen geben, die, wenn sie entsprechend gut behandelt werden, selbst den Wunsch verspüren sich zu berühren. Heisst das dann etwa sie spielt an ihren Brüsten, weil der eigene Partner unglaublich gut ist? In dem Fall kommt zu der Situation auch noch Stolz hinzu, was die Erregung erneut ganz schön steigern kann!

Sie schauen sich an

Ja, gut. Sie schauen sich an. Wo sollte er bei dieser Stellung auch sonst hinschauen, oder?

Das wäre eine absolut fatale Annahme! Klar, sie liegt da und spielt an ihren Brüsten, während sie ihn in sich spürt. Gibt es aber nichts anderes in dem Raum, wo er hinschauen könnte?

Aber natürlich gibt es da noch ein weiteres, lohnendes Ziel! Steht sie nicht da nackt bei den Beiden? Sie, die ja eigentlich die Partnerin des Mannes ist? Menschen neigen in solchen Situationen gerne dazu, sich selbst auszublenden. Dann läuft das alles ab wie in einem Porno. Aber, man schaut sich da keinen Film an! Man ist selbst anwesend und beispielsweise in diesem Fall hat sie mehr zu bieten als die Dame auf dem Tisch!

Hier können sich nun drei verschiedene Situationen entwickeln:

1. Sie wird dadurch negativ eifersüchtig

Das könnte dann ein rasches Ende des Abenteuers bedeuten. Denn wenn sie nicht will, dass ihr Partner eine andere Frau, auch wenn es nur um diese Situation geht, besser findet, dann ist hier wohl bald Schluss. Wäre schade, aber würde sich nicht vermeiden lassen.

2. Sie wird dadurch positiv eifersüchtig

Geht das überhaupt? Natürlich! Der Ehrgeiz könnte sie packen. Wenn ihr Partner ja offensichtlich in dem Moment mehr gefallen an ihr findet, dann muss sie eben irgendwas machen, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Sie könnte anfangen ebenfalls an ihren Brüsten zu spielen. Für die meisten Männer wäre das, da sie mehr Oberweite hat, natürlich deutlich ansprechender. Grosse Brüste, die lüstern zusammengedrückt werden, sind eben einfach reizvoller. Biologisch begründet, denn grössere Brüste heisst mehr Milch für den Nachwuchs.

3. Es macht sie an, dass die Andere ihn mehr reizt als sie selbst

Ich gehörte ja zu dieser Fraktion, die dabei voll abgehen würde. Würde meine Frau da liegen und ich würde erkennen, dass er ihr besser abgeht als ich, boah wäre da was bei mir los!

Auch in diesem Beispiel könnte die Frau vor Geilheit auslaufen! Die Beiden treiben es wild und auch wenn sie dabei steht und mehr zu bieten hat, er hat nur Augen für sie. Unter Umständen, je nachdem wie das weitergeht, könnte sie sogar alleine davon zumindest nahe an einen Höhepunkt gebracht werden. Theoretisch zumindest, ich bin ja keine Frau und kann das nur schlecht einschätzen.

Deshalb sollte man auch so etwas banales wie Blickkontakt nicht ausser Acht lassen und auch nicht nur beiläufig bewerten! Da steckt viel Information drin, die man für sich nutzen kann. Eben gerade dann, wenn man aktiv dabei ist! Gut, hier ist es anders, wenn man als Mann seinen Partner teilt. Mit steifem Gehänge dabeistehen ist für Frauen eben nicht das Gleiche, wie für Männer, wenn eine Frau nackt dabei ist. Aber dennoch, man sollte darauf achten!

Vermutungen, die man anstellen kann!

Nun gibt es etliches, was man sieht, aber eben auch Dinge, die man nicht sieht.

Die Beiden sind da ja munter dabei. Sie sollte seine Bewegungen gut sehen können. Aber, wo ist er denn da eigentlich drin? Ist das wirklich ihre Vagina?

Der Abstand zwischen Vagina und Anus ist nun wirklich nicht nennenswert. Es ist kein grosses Problem, einfach mal den Zugang zu wechseln. Im Eifer des Gefechtes kann das theoretisch sogar unbeabsichtigt passieren! Zumal in der Stellung, bedingt durch die Gravitation, ihr Vaginalsekret von sich aus in Richtung Po läuft und dort schmiert.

Ist es also wirklich ihre Vagina, die da gerade hart genommen wird? Oder hat er vielleicht doch irgendwann die Spielart geändert? Das ist eine aufregende Frage!

Doch muss sie sich nicht nur diese Frage stellen! Was, wenn sie selbst keinen Spass an Anal hat? Wie wäre es dann für ihn, wenn er es bei ihr darf? Macht sie das besser? Wobei sich hier wieder die oben genannten 3 Reaktionen zeigen könnten.

Fetische?

Es gibt noch etwas, auf das man achten kann. Hat sie vielleicht etwas, was einen Fetisch von ihm anspricht?

In meinem Fall ja. Ich würde, wenn ich der Mann wäre, in der Tat von ihrer Frisur mehr angesprochen werden, als von den offenen Haaren meiner Partnerin. Daran müsste sie in dem Fall natürlich denken, denn in dem Moment bietet die Frau für den Mann mit Haarfetisch tatsächlich mehr Reiz, als die eigene Partnerin!

Aber auch ansonsten gibt es mit Sicherheit viele Dinge, die ihn speziell reizen können!

Vielleicht steht er drauf, wenn sich die Frau beim Sex an den Brüsten spielt? Macht das die Partnerin auch, oder erlebt er hier etwas, was sie ihm verwehrt? Ist vielleicht die ganze Situation, die ja stark spontan anmutet, etwas, was die Partnerin eher weniger bevorzugt? Stöhnt sie vielleicht, während die Partnerin eher ruhig beim Sex ist? Oder anders, spricht sie dabei? Sagt sie ihm, wie geil er ist? Wie toll er sich in ihr anfühlt, oder wie heiss seine Männlichkeit ist und die Partnerin tut das allgemein eher weniger?

Das sind alles kleine Punkte, die man gerne übersieht. Macht man sich dabei jedoch seine Gedanken, dann kann ganz schön die Post abgehen. Unter Umständen geht es dabei dann auch schief, aber Risiko gehört eben zum Spiel!

Fantasie

Bei Allem sollte man jedoch eine Sache nicht vergessen. Fast Alles spielt sich im Kopf ab! Denn wäre es nicht so, was würde die ganze Situation für den Beobachter schon bringen?

Aber, man ist natürlich nicht darauf beschränkt, seine Fantasie der Realität anzupassen! Die kann man gerne auch mal auf Wanderschaft schicken!

Nehmen wir mal an, sie ist so wie ich und findet es geil, wenn ihr Partner an der Frau mehr Spass hat, als an ihr. Dann könnte sie, während sie sich die Situation genau anschaut natürlich durchaus vorstellen, was in seinem Kopf vorgeht. Das er denkt, wie viel geiler sie ist, oder wie geil sie mit ihren Brüsten spielt. Vielleicht auch, dass ihre Frisur so viel heisser ist als die der eigenen Freundin und ähnliches. Die Grenze liegt nur in der eigenen Fantasie!

So gibt es auch Menschen, die es aufregend finden mit dem Feuer zu spielen. So könnte sie sich dabei vorstellen, wie in ihm immer mehr das Verlangen aufsteigt, diese Frau zu schwängern. Also tief in sie einzudringen, wenn er kommt. Noch in ihr verweilen, damit nicht zu schnell zu viel herausfliessen kann und eben solche Dinge. Auch das ist im Kopf alles möglich!

Wichtig hierbei ist aber eine Sache! Man muss wissen, dass es Fantasie ist! Hinterher, wenn die Beiden vielleicht gemeinsam im Bett sind und das Erlebnis bei einem gemeinsamen Liebesspiel zum Besten geben, darf sie deshalb nicht enttäuscht sein, dass er zwar in dem Moment lieber die Frau angeschaut hat, aber eigentlich doch seine Partnerin heisser findet. Wer seine Fantasie in die Realität zu prügeln versucht, wird ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen landen!

Andersherum, wenn sich die Fantasie bestätigen sollte, er also kleinlaut zugibt, dass er sie tatsächlich heisser findet, dann fliegt die Kuh! Ja, die Kuh, nicht die Fetzen! Das kann so unglaublich erregend sein, dass unter Umständen das Liebesspiel ein rasches Ende findet. Sollte sie jedoch zu multiplen Orgasmen fähig sein, kann es die Sache natürlich noch deutlich aufwerten!

Fazit

Auch wenn man anwesend ist, sollte man auf wirklich alle Details achten. Aber Vorsicht, je nach Fetisch kann das auch nach hinten losgehen. Doch im Allgemeinen, wenn alles vorher ausgiebig geklärt wurde, sollten sich keine negativen Erlebnisse einschleichen. Man sollte also davon ausgehen können, dass alles, was man da so entdecken kann, die eigene Lust nur noch steigert.

Man sollte sich auch eines klar machen. Beobachtet man nicht genug, dann entgehen einem vielleicht äusserst heisse Details! Das wäre doch schade!

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