Ruug wird leben

Langsam zog Ruug alle seine Genitalien wieder aus Tiffany heraus und setzte sie vorsichtig auf dem Stuhl ab. Tiffany fühlte sich äusserst eigenartig. Da war Ruugs Samen, der ihr quasi direkt in den Magen gespritzt wurde. Aber auch unten fühlte sie, wie ganze Bäche aus ihr heraus liefen und ihr kompletter Brustbereich und der Hals waren voll mit Ruugs Samen. Eine solche Menge hatte sie nicht erwartet. Sie musste auch noch eine ganze Zeit verschnaufen, da Ruug ein unglaublich fordernder Liebhaber war.

»Das war unglaublich Ruug. Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so hart befriedigt!«

Ruug, der offensichtlich auch einen Leistungsknick hatte, klatschte von der Decke und baute sich dann schlaff vor Tiffany auf.

»Ich kann dir das zurückgeben! Ich sagte dir ja, dass wir bei der Paarung viel Lust und Vergnügen empfinden. Doch mit dir, auch wenn du nach wie vor nicht meinem Geschmack entsprichst, war es um Längen aufregender, als irgendwann zuvor. Sei dir gewiss, bis zum Ende meiner Paarungszeit werde ich meinen Samen noch oft bei dir deponieren!«

Das gefiel Tiffany! Ihr Fetisch wurde befriedigt und das auf eine Art, die besser eigentlich nicht sein konnte. Wenn es nach Tiffany ging, konnte er sie jeden Tag so benutzen. Doch eines war nicht ganz so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte. In allen Mangas waren die Frauen immer Opfer. Sie tat es jedoch freiwillig. Irgendwie wollte dieser Punkt keine Befriedigung erfahren.

»Ruug, deine Dusche funktioniert aber noch, oder?«

»Natürlich Tiffany! Ich nutze sie oft, denn auch wenn mein Körper selbst genug Flüssigkeit produzieren kann, ist eine Zufuhr von Aussen energiesparend für uns.«

»Sehr gut. Darf ich die mal benutzen?«

»Aber natürlich!«

Tiffany ging sich waschen, was alles andere als einfach war. Ruugs Samen klebte an ihrem Körper und schien kaum wasserlöslich zu sein. Richtig schrubben war angesagt. Als sie jedoch fertig war und sich gerade wieder angezogen hatte, ertönte der Alarm im Schiff.

»Alles auf Gefechtsstation!«

Gefechtsstation? Irgendwo im Nirgendwo? Das klang eigenartig. Dennoch eilte Tiffany, von Ruug gefolgt, sofort zur Brücke. Sie kam an und der Bildschirm zeigte schon ein taktisches Bild. Die Megaclite genau in der Mitte und hinter ihr eine grosse Zahl kleiner Punkte.

»Was geht ab?«

Krieger drehte sich um.

»Die Schiffe sind vor etwa einer halben Stunde aufgetaucht. Erst waren sie nicht direkt auf unserem Kurs, haben sich dann aber hinter uns gesetzt. In etwa fünf Minuten sollten sie nahe genug sein, um uns angreifen zu können. Ruug, können sie dazu etwas sagen?«

Ruug war schon bei Barry und schaute sich die Details der Schiffe an.

»Schlachtschiffe der Piraten. Sie scheinen uns gefolgt zu sein!«

Nach Kriegers Ansicht war das keine effektive Verfolgung, denn die Rettung von Ruug lag nun schon länger zurück.

»Kann man mit denen reden?«

»Sie können sich ergeben, Kapitän Krieger. Doch das bringt ihnen nur den Vorteil eines schnellen und schmerzlosen Todes.«

»Barry, können die uns was?«

Barry überschlug die Angaben in seinem Kopf.

»Besiegen können sie uns nicht, aber so ganz ohne Schrammen kommen wir auch nicht davon.«

»Kapitän Krieger, darf ich einen Vorschlag machen?«

»Ja, welchen?«

»Ist die Megaclite wendig?«

»Nun, Kunstflug kann man damit nicht machen, aber sie ist schon in gewisser Hinsicht agil.«

»Gut. Die Schlachtschiffe der Piraten sind lediglich schnell und stark. Ihr Angriff ist auf direktes Waffenfeuer ausgelegt. Wenn die Megaclite ausweichen kann, sollte sich der Schaden in Grenzen halten.«

»Pamela, sie haben es gehört! Barry, Schilde und alle Waffen aktivieren! Ziele anvisieren, aber wenn es geht nicht gleich wieder in sämtliche Einzelteile zerlegen!«

»Kapitän, es liegt mir fern ihre Anweisung zu kritisieren. Aber Piraten geben erst auf, wenn sie zur Gänze ausgeschaltet sind! Ich empfehle deshalb dringend, sie zu vernichten!«

»Ich verstehe ihre Bedenken Ruug. Doch töte ich nicht, wenn es auch anders geht!«

»Ich verstehe. Doch lassen sie mich noch den Hinweis geben, die Piraten verfügen über leistungsstarke Materietransporter! Wenn sie eine Chance kriegen, werden sie ihr Schiff entern!«

»Ich verstehe nicht!«

»Die Piraten verfügen über eine Technologie, mit der sie ihre Körper als Energie von einem Schiff zu einem anderen transportieren können. Eine gefährliche Technologie, die eigentlich auch verboten ist, aber Piraten halten sich nicht daran.«

Das klang so wie aus einer alten Science-Fiction-Serie.

»Okay, ich habe Verstanden. Barry, auch die internen Sensoren im Auge behalten und die Sicherheitsmannschaften informieren!«

Die angegebenen fünf Minuten waren offensichtlich stark übertrieben. Kaum hatte Barry den Leuten von der Sicherheit Bescheid gesagt, schlugen schon die ersten Energieladungen in die Schilde ein. Die waren für sich genommen nicht sonderlich wild, doch da es sehr viele waren, hatte der Schild ordentlich Arbeit.

»Krieger! Die Leistung des Schutzschildes sinkt rapide! Ich bitte um Feuererlaubnis!«

Krieger schaute zu Ruug, dann zu Tiffany, die nur nickte.

»Feuer Frei Barry! Steuermann, Ausweichmanöver!«

Pamela fing sofort an, dass Schiff in einem schwer vorhersehbaren Muster ausweichen zu lassen. Mit Erfolg! Wie der Bildschirm zeigte, trafen nur noch wenige der abgegebenen Ladungen. Barry hingegen feuerte mit den Energiewaffen der Megaclite zurück. Wo sie trafen brachten sie die Angreifer sofort ins Straucheln. Krieger liess die Szenerie einige Sekunden gewähren.

»Barry, Bericht!«

Die Schilde der Angreifer sind gut. Aber auf zwei der Dinger habe ich schon Beschädigungen registriert. Die kriege ich klein!«

»Kapitän, ich rate ihnen, keines dieser Schiffe näher als 1.000 Meter an die Megaclite herankommen zu lassen. Sonst sind sie im Bereich ihrer Transporter!«

»Sie haben gehört Barry? Alles Feuer auf die am nächsten liegenden Schiffe konzentrieren!«

Das hätte Barry ohnehin gemacht. Je näher ein Angreifer war, desto stärker waren die Energie bei einem Treffer.

Wenige Augenblicke später fielen schon zwei Schiffe der Piraten zurück. Die hatten offensichtlich genug abbekommen und ihr Antrieb versagte. Oder sonst war etwas kaputt und sie konnten den Angriff nicht fortsetzen. Pamela demonstrierte dabei ihre Künste am Steuer. Immer besser gelang es ihr, die ankommenden Schüsse auszumanövrieren. Dabei unterlief ihr jedoch unbeabsichtigt ein Fehler, welcher die Megaclite nahe an einen der Angreifer heranbrachte.

»Barry! Torpedo auf den da!«

Barry feuerte sofort. Der Torpedo fand sein Ziel und sprengte das Schiff in Fetzen.

»Krieger! Eindringlingsalarm bei den Mannschaftsquartieren!«

»Sofort unsere Leute hinschicken!«

»Sind schon unterwegs!«

Wieder fielen Schiffe der Piraten zurück. Langsam legte die Megaclite hinter sich eine Spur aus besiegten Gegnern. Je weniger angriffen, desto leichter fiel es Pamela den Schüssen auszuweichen. Nach wenigen Minuten befanden sich nur noch zwei Angreifer hinter dem Schiff.

»Krieger, die Sicherheitsmannschaft meldet, keine Verluste. Neun Piraten tot, zwei in Gefangenschaft!«

»Nur elf Eindringlinge? Das ist untypisch für Piraten!«

Ruug schien das nicht zu gefallen.

»Barry! Ein paar Leute sollen die Gefangenen im Auge behalten. Der Rest durchkämmt das Schiff und sucht nach weiteren Eindringlingen. Brücke, Maschinenraum und alle wichtigen Bereiche abriegeln!«

»Die sind schon die ganze Zeit abgeriegelt Krieger!«

Das taktische Bild änderte sich. Zwar schlugen die Salven der Megaclite weiter bei den Piraten ein, die schossen jedoch nicht zurück, sondern näherten sich nur unaufhaltsam.

»Barry, was ist mit den Beiden?«

»Weiss ich nicht! Wir treffen, doch ihre Schilde halten. Werden zwar schwächer, aber wollen einfach nicht zusammenbrechen!«

»Kapitän! Die wollen nahe genug kommen, um zu entern!«

»Na gut. Barry, Torpedos! Pusten sie die Beiden aus dem All, bevor sie nahe genug sind!«

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