Pascal, Amy und Katja (Teil 2)

Katja konnte nicht erkennen, ob sie Sekunden, Minuten, oder gar Stunden da kniete. Das lag daran, dass sie sich in einer Lage befand, die einfach nur perfekt schien. Alles was sie tat war atmen und das versuchte sie so ruhig wie möglich zu tun. Bis sie einen Luftzug spürte.

Schritte waren zu hören. Offensichtlich von nackten Füssen. Sie bewegten sich durch den Raum, aber nicht auf die Frauen zu. In Katja stieg die Aufregung. Irgendetwas sagte ihr, dass sie nun benutzt wurde und sie wünschte sich nichts sehnlicher.

»Wie ich mir dachte. Zwei Frauen vom gleichen Schlag!«

Katja war so überaus glücklich, diese Worte zu hören. Das musste Pascal gewesen sein. Offensichtlich machte sie alles richtig und wurde dafür gelobt. Eine Befriedigung, die besser war als Sex mit vielen der Männer, die Katja schon hatte.

Katja spürte etwas. Irgendetwas weiches, aber dennoch wenig flexibles strich über ihr Kreuz. Sie fand es überaus interessant, dass sie es spürte, aber keinerlei Neugier in ihr aufkam und sie auch nicht den Anflug zum nachschauen verspürte. Sie spürte es und  genau so sollte es sein.

»Katja. Heb deine Hand. Handfläche nach oben!«

Das Katja diese Situation schon in einem Film gesehen hatte, war zwar in ihrem Kopf vorhanden, daran dachte sie jedoch nur ganz untergeordnet. Sofort hob sie die linke Hand in der geforderten Weise und spürte, wie dieses Objekt von ihrem Kreuz zu ihrer Schulter strich, von dort aus über den Ober- zum Unterarm und schliesslich zu ihrer Handfläche. Es klatschte, als dieses Ding mit Schwung ihre Handfläche traf. Wirklich weh tat es ihr jedoch nicht.

»Sehr gut! Kein Zucken. Ja, wir werden unseren Spass haben. Amy, bereite den Kasten vor!«

Katja hörte, dass Amy neben ihr sofort aufstand. Kurz darauf gab es Geräusche. Etwas schweres wurde da bewegt. Dennoch hatte Katja nicht das Bedürfnis, nach diesem Geräusch zu schauen. Sie kniete einfach weiter, hatte die Hand immer noch gehoben und schaute auf den Boden vor sich.

»Katja, nimm die Hand runter und komm her!«

Katja bewegte sich augenblicklich. Es schien so ganz normal, dass sie einfach gehorchte. Sie stand auf und ging dorthin, woher die Stimme kam, ohne dabei den Boden aus den Augen zu verlieren. So erreichte sie schliesslich einen Kasten, den sie aus dem Sportunterricht kannte. Daneben sah sie nur nackte Füsse. Die von Amy und die von Pascal.

»Leg dich darüber. Amy, fixiere sie!«

Katja musste nicht bewusst handeln. Ihr Körper folgte einfach der Anweisung und Katja fühlte sich toll, dass sie sofort allen Befehlen gehorchte. Man musste ihr auch nicht sagen, dass sie nur den Oberkörper auf den Kasten zu legen hatte und auch als Katja damit begann, ihre Arme und Beine an den Fesseln zu fixieren, half sie instinktiv. Dazu dieses Gefühl, sich selbst in eine solche Position zu bringen war für sie einfach nur grandios.

»Ausgezeichnet! Katja, noch ein paar Worte, bevor es beginnt. Nichts, was hier drin passiert, geschieht gegen deinen Willen. Auch die Fesseln sind rein symbolisch und sorgen dafür, dass du keine unkontrollierten Bewegungen machst. Du kannst dich jedoch jederzeit problemlos daraus befreien und ein Wort der Ablehnung von dir genügt, um alles zu beenden. Sei dir deshalb gewiss, alles, was dir hier in diesem Raum widerfährt geschieht nur, weil du es willst!«

Verdammter Mist! Auch wenn Katja sich ohnehin sicher war, dass niemand sie zu irgendetwas zwingen wollte, Pascals Worte machten unglaublich mächtigen Eindruck bei ihr. Es war ihre Entscheidung, genau wie bei Donald. Sie konnte jederzeit abbrechen und es war nur ihr Wille der diktierte, wie weit die Sache gehen würde. Der Wahnsinn! Doch sonst geschah nichts.

»Amy!«

Amy ging vor den Kasten und dort ein wenig in die Hocke. So, dass Katja ihr Gesicht sehen konnte.

»Wenn der Herr etwas sagt, dann gibt man Antwort Katja. Entsprechende Antwort!«

Ja, okay. Entsprechende Antwort. Antworten war Katja klar, aber was bedeutete entsprechende Antwort.

»Ich habe verstanden Sir!«

Was war das denn? Hatte sie das gesagt? Das war doch gar nicht ihre Art!

Wieder hörte sie Schritte, die sich entfernten und kurz darauf zurückkehrten. Katja spürte etwas an ihrem Hintern. Es war breit und schien aus Holz.

»Ich werde dich nun schlagen. Fest schlagen! Dabei werde ich dich beobachten und danach entscheiden, wie es weiter geht. Du bist dabei still! Ich will keinen Laut von dir hören!«

Katja bekam Angst. Nicht gerade wenig. Fest schlagen mit Holz? Das würde mit Sicherheit sehr wehtun. Genau in dem Moment traf sie das Instrument und in der Tat, es war fest. Katja wollte schreien, doch brachte sie keinen Ton zustanden. Ihr Kopf verhinderte es, denn Pascal sagte, sie solle still sein.

Ein weiteres Mal traf das Instrument. Dann wieder und noch einmal. Ein weiterer Schlag und Katja war sich nicht sicher, ob sie nicht gleich ohnmächtig werden würde. Ihr Geist kämpfte jedoch dagegen an und zwang sie dazu, keinen laut von sich zu geben. Amy, die ihr weiterhin die ganze Zeit ins Gesicht schaute, sah die Tränen aus ihren Augen rinnen. Wie Wasserfälle. Ach, wie gut kannte sie diese Situation und sie wusste genau, egal wie gross der Schmerz in Katja in dem Moment war, genauso gross war auch ihre Befriedigung.

Ganze zehn Mal schlug Pascal zu, wobei Sterne um Katja tanzten. Dennoch. Weder bat sie zum Gnade, noch gab sie auch nur einen Ton von sich. Amy hatte Recht. Der Schmerz war überwältigend und dennoch war die Lust und Befriedigung in ihr kaum zu übertreffen.

»Mach sie los Amy! Katja, sei dir gewiss, du beeindruckst mich zutiefst! Meine Vermutung ist bestätigt. Du und Amy seit absolute Ausnahmen und das ehrt dich!«

Als Amy Katja befreit hatte richtete sie sich auf, liess die Hände an ihren Seiten hinab hängen und schaute zu Boden.

»Vielen Dank Sir!«

»Jetzt überlasse ich dir die Wahl. Entweder, ich züchtige Amy nun auf die gleiche Weise wie dich, oder ich werde dich mit der langen Peitsche drei Mal schlagen. Entscheide, jetzt!«

Amy züchtigen! Ja, Amy züchtigen. Katja wollte das sehen und so konnte sie dem Schmerz entfliegen.

»Ich möchte die Peitsche Sir!«

Das war zwar das genaue Gegenteil von ihren Gedanken, dennoch schossen in Katjas Intimbereich die Säfte zusammen, als sie es aussprach.

»Amy, bereite sie vor!«

Sofort liess Amy etwas von der Decke kommen. Ketten, an denen Katjas Arme fixiert und schliesslich nach oben gezogen wurden. Amy entfernte sich und kam kurz darauf zurück. So, dass sie hinter Katja stand. Katja spürte, dass da etwas an ihrem Rücken war. Es war kalt und schien Latex, oder ein ähnliches Material zu sein. Amy strich es glatt und Katja wunderte sich nur darüber, dass es an ihrem Rücken hielt, obwohl keine Gurte, oder ähnliches benutzt wurden. Dann trat Amy wieder vor Katja und blieb dort stehen. Sofort hörte Katja den Knall einer Peitsche, die anscheinend durch die Luft geschlagen wurde.

»Bist du bereit?«

»Ja Sir, ich bin bereit!«

War sie tatsächlich! Zwar überstieg die Angst in ihr alles, was sie bislang erlebt hatte, doch konnte sie es auch vor Geilheit nicht erwarten, dass es passieren würde.

Und es geschah! Wieder knallte es und Katja spürte einen Schmerz auf ihrem Rücken, der das schlimmste war, was sie je erlebt hatte. Sie schrie laut auf und weinte bitterlich. Doch keine Bitte um Gnade.

Es folgte der zweite Schlag und wäre Katja nicht an den Handgelenken angebunden gewesen, sie wäre zu Boden gegangen. In ihrem Körper war keine Kraft. Sie bekam auch nur noch verhalten mit, dass die Peitsche ein drittes Mal einschlug. Um sie herum wurde es dunkel und sie musste wirklich jedes bisschen Selbstkontrolle aufbringen, um nicht ohnmächtig zu werden.

»Hol einen Stuhl und mach sie los!«

Amy gehorchte. Katja spürte einen Stuhl hinter sich und Amy löste die Handfesseln. Aber nein! Sie würde nicht zusammenbrechen! Auch wenn sie schwankte, sie blieb stehen. Pascal trat vor sie.

»Katja, du hast mich zutiefst beeindruckt und erfreut! Seit Amy habe ich keine Frau erlebt, die mit dieser Hingabe ihre Leidenschaft ausübt. Ich fühle mich sehr geehrt!«

»Danke Sir! Vielen Dank Sir!«

Katja spürte eine Befriedigung in sich, die so ganz anders war als alles, was sie jemals erlebt hatte. Nicht besser, aber eben anders. Auch anders, als wenn Donald sie benutzte. Das mag aber daran gelegen haben, dass Pascal ein echter Herr war und ganz genau wusste, was er da tat. Donald war da eher frei Schnautze.

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