Sex mit Überschall

Nachdem Amy, Janine und Rebekka die Geschichte erzählt hatten, sie war in der Tat deutlich spannender, als behauptet wurde, erlosch auch schon das Zeichen zum Anschnallen.

»Gut Ladys. Wer will, kann jetzt gerne mal ins Cockpit. Da das aber ziemlich klein ist geht ihr am Besten einzeln.«

Katja liess sich das nicht zweimal sagen. Sofort war der Gurt weg und sie auf dem Weg. Die Tür war jedoch verschlossen. Nachdem sie geklopft hatte, ertönte kurz darauf so etwas wie ein Summer und die Tür liess sich öffnen. Sofort sah Katja ein bisschen durch die Frontscheibe und war augenblicklich fasziniert. Als sie ganz nach vorne ging, war die Faszination komplett.

»Meine Güte! Was für ein Blick!«

Viper und Derrick drehten sich um. Viper sass vorne Rechts, Derrick Links daneben. Mario sass an der Rechten Seite und schaute auf irgendwelche Kontrollen.

»Katja. Ja, ich bin auch immer fasziniert!«

»Wie hoch sind wir?«

»60.000 Fuss. Also runde 18 Kilometer.«

Derrick sagte das, als wäre es nichts.

»Und wie schnell?«

»Aktuell fünffache Schallgeschwindigkeit.«

Das haute Katja fast von den Socken. Das war eine Geschwindigkeit, die vollkommen surreal klang.

»Unglaublich. Einfach unglaublich! Ich hielt euch die ganze Zeit für Spinner wegen der Story.«

Die Jungs lachten.

»Wundert mich nicht. Die ist auch so fantastisch, dass ich sie selbst oft nicht glaube. Aber siehst ja, alles echt!«

Katja konnte einen Moment nicht antworten. Sie stand einfach nur da und schaute nach draussen. Da war die Erde und sie erschien rund. Der Himmel war schwarz und auch wenn Amy wusste, dass der Weltraum noch weit entfernt war, fühlte sie sich ein bisschen wie ein Astronaut.

Viper schien ihr Schweigen anders zu werten. Wohl auch, weil sie immer wieder zu den Männern schaute.

»Oh, hat da jemand Lust auf ein Quickie mit Überschall?«

Katja wurde aus ihren Gedanken gerissen und schaute zu Viper. In der Tat hatte sie daran kein Stück gedacht. Doch nun, da Viper es erwähnte, ging in Katjas Höschen sofort die Post ab.

»Ähm, geht das?«

»Natürlich geht das! Der Vogel ist auf Autopilot und die nächsten rund 45 Minuten ist nichts zu tun. Also alles kein Problem!«

Als sie sich jedoch im Cockpit umschaute und an das geringe Platzangebot in der Kabine dachte, war sich Katja nicht mehr so sicher, wo sie vögeln sollten.

»Und wo?«

Viper löste seine Gurte, schob den Sitz zurück, welcher dann auch noch ein Stück zur Seite glitt und wand sich unerotisch heraus.

»Komm mit!«

Eine definitiv falsche Formulierung, denn Viper kam nicht an Katja vorbei. Deshalb drehte er sie um und schubste sie einfach zurück in die Kabine. Als sie dort ankamen, grinsten sofort die Mädels aus Neunburg. Offensichtlich war denen klar, warum die Beiden hier waren.

Sie erreichten die Tür hinter den Sitzreihen. Viper öffnete sie und dahinter war so etwas wie ein Aufenthaltsraum. Keine Sitzreihen, sondern bequeme, anscheinend drehbare Sessel, Tische und im hinteren Teil, bevor wieder eine Wand kam, waren auch zwei offensichtlich bequeme Sofas die Wände entlang angebracht. Katja war erneut fasziniert! Doch ging es noch weiter. Auch die nächste Tür öffnete Viper und siehe da, Betten! Vier Stück. Jeweils zwei auf jeder Seite hintereinander. Viper schob Katja hindurch und schloss die Tür.

»Darauf warte ich schon, seit ihr angekommen seit!«

Katja drehte sich um und blitzt Viper sofort mit erregten Augen an.

»Ach ja? Warum bin ich dann schon den dritten Tag hier, ohne, dass etwas passiert ist?«

»Elena war einfach schneller!«

»Jetzt sind aber wir zusammen. Redest du jetzt nur, oder fickst du mich?«

Gleichzeitig ging Elena ins Cockpit. Auch sie war ab dem Moment, wo sie durch die Frontscheibe schauen konnte, total vom Anblick in seinen Bann gezogen.

»Der Wahnsinn!«

»Glaub mir Süsse, daran gewöhnt man sich nie! Ich war mittlerweile schon so oft hier oben und immer wieder bin ich total begeistert!«

»Ich wäre wahrscheinlich ständig mit dem Ding unterwegs. Die ganze Welt erkunden!«

Mario lachte.

»Was du nicht sagst! Nachdem wir offiziell in Besitz der Maschine gekommen sind, also mit Registrierungsnummer und dem ganzen Mist, waren wir auch dauernd unterwegs. So oft, dass ich einmal Morgens wach wurde und nicht einmal mehr wusste, in welchem Land ich überhaupt war.«

Nun lachte auch Derrick und griff sich bestimmend in den Schritt.

»Oh ja! Russland, Polen. So unglaubliche Frauen!«

»Nicht Schweden?«

»Schweden? Die sehen zwar echt gut aus, aber sind im Bett eher durchschnitt. Nee. Eine Polin, oder Russin. Boah, dass sind richtige Raubkatzen!«

»Man sagt aber auch einigen deutschen Frauen nach, dass sie echte Raubkatzen seien!«

Irgendwie war Elena eingeschnappt, dass Derrick so abwertend über ihre Landsleute sprach. Das brachte natürlich Derrick auf eine Idee. Er nahm sich so etwas wie ein kleines Handfunkgerät und führte es zu seinem Mund.

»Würden zwei der Mädels mal ins Cockpit kommen?«

Elena verstand nicht. Wollte Derrick ihr nun zeigen, dass es auch aufregende deutsche Frauen gab, oder warum rief er die nach vorne?

Kurz darauf kamen Amy und Janine vorne an.

»Was gibts denn?«

»Übernehmt mal bitte. Die Dame will mir zeigen, dass auch deutsche Frauen Raubkatzen sein können.«

Nun verstand Elena überhaupt nichts mehr. Amy und Janine sollten fliegen? Konnten die das überhaupt?«

»Ihr könnt fliegen?«

»Ich weiss nicht, ob man das fliegen nennen kann. Aber sollte eine Meldung kommen, können wir schon eine Kurskorrektur vornehmen, oder den Vogel auf Kurs halten, sollte der Autopilot streiken.«

Elena war von Amy fasziniert. Sie selbst hätte sich das nicht zugetraut.

»Eigentlich geht es nur darum, falls irgendetwas passieren sollte, sitzt jemand am Steuer und kann uns rufen.«

Elena verstand. Die Mädels spielten quasi nur menschliches Überwachungssystem. Dennoch hatte sie gemischte Gefühle bei dem Gedanken, dass kein echter Pilot am Steuer sass und eigentlich wollte sie schon anmerken, dass sie lieber auf Vipers Rückkehr warten würde, bis Derrick sie haben konnte.

»Alles klar. Komm Kleines, lass uns ficken!«

Nun spürte auch Elena, was die Mädels aus Neunburg und auch Claudia mittlerweile mehrfach erwähnten. Derrick sprach die Worte aus und sofort gab es nur noch ein Gedanke in Elenas Kopf. Sie wollte Derrick und das sofort! Egal wie, egal wo. Hauptsache, er nahm sie.

Auf dem Weg nach hinten sah Elena Claudias entsetzte Augen. Doch ihr war es gänzlich egal. Sie musste Derrick haben. Sofort! Auch Rebekka schien Claudias Blick gesehen zu haben und sie fing sofort damit an, die fast schon panische Frau zu beruhigen. Nun, wie oft war man auch schon in dieser Höhe unterwegs und dann kamen gleich beide Piloten aus dem Cockpit?

Für Elena endete die Reise jedoch in dem Aufenthaltsraum. Derrick schob sie bis zu den Sofas, drehte sie um und schaute sie mit einem Blick an, den Elena fast hätte schmelzen lassen. Wobei, weder seine Augen, noch sein Gesicht waren ein echtes Highlight. Elena wusste eigentlich gar nicht, was ihn so reizvoll machte. Sie wusste nur eins. Wenn er sie nicht ficken würde, würde das zu einem mächtigen Trauma in ihrem Kopf werden.

Da bestand jedoch kein Grund zur Besorgnis. Derrick schaute einen Moment, dann fing er auch schon an zu fummeln. Elena fand es nun sehr angenehm, dass sie sich nicht zu viel angezogen hatte. Nur ein banales Shirt und eine kurze Hose. Das würde schnell weg sein und dann konnte Derrick sie nehmen. Egal wie! Elena war definitiv zu allem bereit! Aber, nicht so wie bei Viper und Manfred. Dort wusste sie, wo die Erregung herkam. Bei Derrick hingegen hatte sie überhaupt keine Ahnung. Es war, als hätte er sie verzaubert, als würde ein Bann über ihr liegen. Sie würde Donald bestätigen können, dass Derrick diese Macht hatte, falls der fragte.

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4 Kommentare

  1. Ich denke da ist Sex im Flugzeug nix gegen.
    Würde mir auch gefallen, außergewöhnliche tolle Idee von dir, bravo und danke.

    LG
    Maia

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