Claudias erster Porno

»Du vergleichst Autofahren mit ficken?«

»Natürlich Claudia. Sind beides Hobbys von mir. Ich mache da keine Unterschiede.«

Claudia strahlte. Von Katja und Elena kannte sie diese Einstellung, die wurde aber normalerweise von anderen Frauen nicht geteilt.

»Echt lustig, wie ähnlich du uns bist.«

»Oder ihr uns. Je nachdem.«

»Da könnt ihr euch später unterhalten. Jetzt konzentrier dich lieber, wir haben ein Video zu drehen.«

»Warum die Eile Rebekka?«

»Weil wir auch noch zu Aisha runter müssen. Schon vergessen?«

»Oh Verdammt, hab ich wirklich vergessen. Dann Hopp, was machen wir eigentlich heute?«

Janine ging an diese elektronische Tafel und aktivierte sie. Kurz darauf war eine Liste zu sehen.

»Mario, ist das Paket schon gekommen?«

»Jupp. Liegt schon unterm Tisch.«

»Dann packen wir das aus und gucken, was drin ist.«

Claudia und Katja schauten sich an.

»Ihr macht ein Video, wo ihr was auspackt? Ist das nicht ein bisschen banal?«

»Meiner Meinung nach schon Claudia. Aber eben, wir haben Fans und die können auf unserer Seite abstimmen, was sie sehen wollen. Jetzt steht ganz oben eben so ein Video. Eine ganze Ladung unserer Zuschauer haben irgendwas in die Kiste gepackt und ich bin wirklich gespannt, was da alles drin ist.«

Janine schien wirklich neugierig und ging auch schon zu dem Tisch mit den Kameras. Amy und Rebekka folgten. Mario startete die ganzen Kameras und das Licht, dann ging der Spass auch schon los.

Katja und Claudia schauten fasziniert zu, wie unkoordiniert und ungeplant das von Statten ging. Da gab es kein Skript, alles ergab sich rein intuitiv und das sah wirklich gut aus. Wenngleich der Inhalt des ziemlich grossen Paketes im allgemeinen ziemlich langweilig war. Veganes Essen war darin, dann immer wieder Freundschaftsarmbänder, auch hier und da mal Schmuck. Die Mädels schauten sich das alles an, gaben ihren Senf dazu und wiesen auch darauf hin, dass sie von den Schmuckstücken nichts tragen würden. Aus Fairness. Würden sie eines davon tragen, müssten sie alle tragen und das ging einfach vom Platz her schon nicht.

Tatsächlich spannend wurde es erst gegen Ende. Da kamen Dinge zum Vorschein, welche bei den Mädels, aber auch bei Katja und Claudia Schmunzeln und Gelächter auslösten. Dildos, Vibratoren, Peitschen, Fesseln und so ein Zeug.

Was die beiden Neulinge dabei positiv beeindruckte, auch dieses Zeug wurde nicht nur ausgepackt, sondern auch benutzt. Natürlich nicht ganz so, wie sich einige der Zuschauer es wohl erhofften. Doch einige der Dildos verschwanden in den Mündern der Mädels, Rebekka peitschte Amy und Amy fesselte Janine. Einen der Vibratoren bekam Rebekka in die Finger. Schnell waren da Batterien drin und sie liess dieses kleine Teil brummen. Die Leistung schien sie extrem zu verwundern und grinsend führte sie das Teil unter den Tisch. Schon kurz darauf waren ihre Augen geschlossen und sie begann zu stöhnen.

Was man im Video nicht sehen würde, wohl aber von Katjas und Claudias Position, Rebekka drückte das Ding gegen ihr Knie. Also nicht dorthin, wo die Zuschauer es wahrscheinlich vermuteten. Eigentlich gemein, doch blieb zumindest die Fantasie der Zuschauer gewahrt und der, oder die, wo dieses Teil geschickt hatte, würde sich mit Sicherheit freuen, oder auch mehr.

Als das Video abgedreht war, was deutlich länger dauerte, als die Mädels es gedacht hatten, es aber nie einen Schnitt, oder ähnliches gab und alles in einem Rutsch gemacht wurde, deaktivierte Mario wieder die Ausrüstung und ging sofort mit einem Berg voll kleinen Speicherkarten an seinen Computer.

»Mario, bevor du nicht mehr ansprechbar bist, machst du mal alles klar, wegen dem Video mit Claudia?«

»Warum ich? Ihr wisst selbst, wie man das aufbaut! Ich bin in meiner kreativen Phase und will jetzt nicht gestört werden.«

Claudia war still. So gut die Idee ihr anfangs noch erschien, schreckte sie nun doch etwas ab. Doch wurden in Neunburg keine halben Sachen gemacht. Sofort fingen die Mädels an, Kameras und Lichter zu besorgen. Offensichtlich waren sie damit mehr als ausreichend bestückt. Die Kameras kamen auf Stative, wodurch eigentlich gesehen wirklich jede Stellung aus allen Winkeln zu sehen sein musste. Alles, damit Claudia mit Amy intim sein konnte. Unglaublich!

»So. Herr Mario? Guck mal bitte, ob dir das so gefällt!«

Mario, der die ganze Zeit wie ein besessener an seinem Computer arbeitete, schaute nur kurz zu dem Sofa.

»Ja, sieht gut aus! Noch Videobrillen, würde ich sagen!«

Claudia traute sich gar nicht zu fragen. Katja hingegen wusste, was Mario meinte und fand die Idee überaus gut. Wäre doch auch mal was für sie und Perry, oder Donald!

»Gut. Geht ihr zu Aisha runter? Nehmt Katja mit. Ich will mich noch kurz mit Claudia unterhalten.«

»Unterhalten? Nennt man das bei euch so?«

Rebekka und Janine kamen zu Katja, hakten sie ein und bewegten sie in Richtung Tür.

»Ja, nennt man bei uns so. Wenn zwei Menschen ungestört miteinander reden wollen. Wie nennt man es denn bei euch?«

»Ach komm schon Janine. Das ist doch nur eine Umschreibung für Sex!«

»Also, bei uns nicht. Dann hätte Katja gesagt, sie will deine Freundin vernaschen. Wenn sie aber sagt, sie will reden, dann ist das auch so.«

In der Tat. Kaum waren die drei Mädels verschwunden, schnappte sich Amy Claudia und setzte sie aufs Sofa, um sich daneben zu setzen.

»Du bist eigenartig. Ich hab das Gefühl, du willst das gar nicht.«

»Doch schon. Aber ich bin schon ein bisschen überfordert. Ich komme hier her und habe das Versprechen abgegeben, keinen Sex zu haben. Das wollte ich auch durchhalten und auch als Derrick fragte, ob ich keine Lust hätte, konnte ich nein sagen. Dann hat er aber nicht gefragt, sondern bestimmt und sofort musste ich mitmachen. Mein Versprechen habe ich also gebrochen. Jetzt soll ich mit dir intim sein und eigentlich habe ich es nicht mit Frauen. Zudem die ganzen Kameras und so. Das ist alles ein bisschen viel für mich.«

»Du weisst aber schon, dass du hier keinem Zwang unterliegst? Wenn du nicht willst, dann müssen wir auch nichts machen und wenn das dann doch nicht gefilmt werden soll, ist das für mich auch okay.«

»Nee du. Ich mache keine Rückzieher. Wir ziehen das durch. Nur eben, ich bin im Moment einfach ein bisschen überfordert. Das gibt sich aber.«

»Bist du sicher?«

»Hallo? Ich bin ein Profi! Wirst du noch sehen!«

Amy grinste.

Zur gleichen Zeit in Amys Haus. Elena erwachte neben einem männlich schnarchenden Viper. Die Nacht war lang. Viper bewies im Bett ein Stehvermögen, welches Elena jetzt schon zu lieben begann. So lange, so feste, so viele Stellungen. Dieser Mann wusste ganz genau, was er wollte und hatte dazu eine bestimmende Art, die nicht dominant war, aber Elena einfach das Gefühl gab, ihr nachkommen zu wollen. Definitiv, Viper war einer der besten Liebhaber, den sie jemals hatte.

Sofort griff sie nach ihrem Handy. Den Verbleib ihrer Freundinnen wollte sie in Erfahrung bringen. Die waren aber schon unterwegs und hatten sie einfach so zurückgelassen. Einerseits fand Elena das gar nicht lustig. Auch sie wollte sehen, wie die Mädels arbeiteten. Doch offensichtlich waren ihre Freundinnen schon länger auf den Beinen und das hätte sie konditionell nicht geschafft. Ausserdem, auf diese Weise gab es da einen Viper und auch noch einen Manfred und um die konnte sie sich in der Zwischenzeit kümmern. Wenn Manfred ähnlich gut war wie Viper, dann würde das noch ein echter Spass werden.

Das brachte Elena auf eine Idee. Die Jungs waren Freunde. Hiess das aber auch, dass sie ein Mädel teilten? Konnte sie die Männer dazu verführen, einen Dreier mit ihr zu machen? Was ein genialer Gedanke! Sofort war Elena wieder einsatzbereit und heckte einen Plan aus, wie sie die Jungs verführen konnte. Leider lag Viper auf dem Bauch, so dass sie keinen Zugang zu seinem Schwanz hatte. Irgendwie hatte sie das Bedürfnis, dieses Ding wieder anzufassen. Wohl nur kurz, einfach um ihn berührt zu haben, aber das Verlangen war dennoch stark. Allerdings auch unmöglich zu realisieren. Sie hätte Viper dafür wecken müssen und das passte nicht zu ihrem Plan. Erst wollte sie duschen und sich vorbereiten. Wenn alles glatt laufen würde, dann hatten sie später, wenn ihre Freundinnen zurück waren, etwas zu erzählen. Eigentlich wäre es ihr sogar lieber gewesen, wenn sie von denen mitten drin erwischt worden wäre. Einfach, um den Neid in ihren Augen zu sehen. Gerade bei Claudia, die ja hier in Neunburg nicht durfte.

Print Friendly, PDF & Email

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.