Probefahrt

Auch wenn Donald eigentlich geplant hatte, Katjas Mund nach dem peitschen zu ficken, schien die junge Frau zu ramponiert. Er hielt Abstand davon, nahm sie schliesslich auf die Arme und brachte sie zu Perry. Der hatte sofort einen sehr besorgten Gesichtsausdruck, da er ihre Schreie natürlich deutlich vernommen hatte. Katja beschwichtigte.

»Alles gut Schatz! Ich bin in Ordnung.«

»Ach ja? Warum muss Donald dich dann tragen?«

»Muss er gar nicht! War seine Idee.«

»Du hast aber schon brutal geschrien.«

»Ich weiss. Ich muss mir auch mal so einen Ball kaufen, wie Vero einen hat. Dann ist das nicht mehr so heftig.«

Perry dachte nach. Sie wollte sich etwas kaufen, damit sie nicht mehr so schrie? Ja, schon wurde er erregt.

»Gute Idee! Aber so doll treib ich das nicht mehr.«

»Warum nicht?«

Perry schüttelte innerlich den Kopf. Donald wollte in Zukunft keine so harte Gangart mehr einlegen und die einzige Frage von Katja war, warum er das nicht mehr tun wollte.

»Weil das doch ein bisschen heftig war.«

»Ja und? Du wolltest es doch! Wenn du es so willst, dann soll es so sein!«

Donald liess sie runter.

»Du bist echt ein bisschen Gestört.«

Katja hob ihre Hand und hielt Donald seinen Ring hin.

»Bin dein Eigentum, schon vergessen? Wenn du den Garzella nur auf Ecke Anschlag fährst, dann macht der das doch auch mit und beschwert sich nicht, oder?«

»Du bist aber kein Auto Katja.«

»Nein, aber die Umstände sind die Gleichen. Ich gehöre dir und was du mit mir machen willst werde ich dir erfüllen.«

Perry schüttelte nun wirklich den Kopf.

»Schatz, wenn ich dich nicht gleich hier nageln soll, dann sollten wir jetzt schnell das Thema wechseln!«

»Dann schnell wechseln! Ich muss erst ein bisschen regenerieren, bevor ich wieder einsatzbereit bin!«

Perry bekam nicht die Zeit, sich über ihre Antwort Gedanken zu machen. Denn genau in dem Moment klopfte jemand an das Garagentor. Donald ging sofort nachschauen. Doch ging er nicht in die Garage, sondern zum Eingang, vorne bei der Glasfront. Kurz darauf kam er mit Veronika zurück, die gar nicht begeistert schien. Sie warf zwei rote Nummernschilder auf den frisch zusammengebauten Tisch.

»Hier, bitte! Dafür bist du mir was schuldig!«

Donald lachte.

»War wohl kein guter Fick?«

»Sicher nicht! Dem sein Schwanz ist zwar geil und das Piercing hat schon seinen Reiz irgendwie, aber der ist so lahm! Da denk ich automatisch an damals meine Ex-Freunde. Von daher, was auch immer du von dem haben willst, schick nächstes Mal Katja. Mein Bedarf ist gedeckt.«

Katja verzog angewidert das Gesicht.

»Na Danke Vero. Ich hab auch keinen Bock auf den, zumal ich an so einem Piercing echt nichts gutes finden kann!«

»Ach komm schon. Wenn der in dir reibt, dass ist doch schon geil!«

»Nee, beim besten Willen nicht. Mir geht das überhaupt nicht ab!«

Wieder schüttelte Perry den Kopf. Seine Freundin sprach da von Sex mit einem anderen Mann und tauschte sich mit Veronika darüber aus. Das machte seinen kleinen wieder extrem hart.

»Hört Mal. Wir haben jetzt rote Nummern und ein Auto, welches getestet werden will. Wie wäre es mit einer Spritztour? Donald lädt uns ein!«

Donald schaute verwundert. Ja, er wollte Perry einen ausgeben, von den Mädels war aber keine Rede. Schlussendlich war es ihm aber egal. Geld hatte er ja mittlerweile und die Mädels hatten es auch verdient.

»Von mir aus. Aber wir haben da ein Problem! Die Kiste hat keine Rücksitze. Müssen wir also mit zwei Autos fahren!«

»Ja und? Ich kenne die Karre. Ihr Jungs fahrt mit der Kiste zur Kneipe und auf dem Rückweg kann Katja mitfahren. Dann sind alle glücklich!«

So war das beschlossene Sache. Donald würde das Auto bis zu ihrer Stammkneipe fahren und Perry mit Katja als Beifahrer wieder zurück. Die machte sich dabei aber Gedanken, ob sie die Fahrt wegen ihrem Hintern überstehen würde.

Die Jungs waren extrem aufgeregt, als sie im Auto sassen. Die Garage war geöffnet und es konnte losgehen. Draussen warteten die Mädels in Veronikas Vehikel. So schlimm, wie Katja es sich ausgemalt hatte, war das Sitzen gar nicht. Donald hatte anscheinend nur die Stellen ramponiert, die nicht direkt zum Sitzen benutzt wurden.

Donald startete den Motor. Gleichzeitig bekamen beide Jungs Gänsehaut. Als er dann noch den Gang einlegte und die Handbremse löste, bekam Perry sogar leichten Brechreiz vor Aufregung. Nachdem die ersten Meter aber überwunden waren, fanden die Männer es nur unglaublich geil!

Donald konnte es natürlich nicht lassen. Sein Weg führte ihn nicht direkt zur Kneipe, sondern erst auf die Autobahn. Zumindest einmal wollte er erleben, was jetzt schon in dem Auto steckte. Als er Gas gab fühlte Perry deutlich, wie er in den Sitz gepresst wurde. Ein irres Gefühl!

Bei den Mädels hingegen, die auf direktem Weg zur Kneipe fuhren, war Katjas Hintern das Gesprächsthema. Natürlich merkte Veronika, dass Katja immer wieder hin und her rutschte.

»Alles gut bei dir?«

»Ja. Donald hat mich eben heftig gepeitscht. Hier und da zwickt es ein bisschen beim sitzen.«

»Sag mal, warum machst du das eigentlich?«

»Was?«

»Dich peitschen lassen und alle seine Befehle befolgen.«

»Muss ich einfach. Kann ich dir so nicht erklären. Aber wenn Donald was befiehlt, dann muss ich ihm einfach gehorchen. Das ist, als schaltet mein ganzer Körper sofort um und will nur noch den Befehl befolgen. Egal was es ist.«

»Auch wenn er dir wehtut?«

»Ja, auch. Er hat mich gerade 25 Mal geschlagen und das ziemlich heftig. Bin sogar fast ohnmächtig geworden. Aber ich wollte unbedingt durchhalten.«

»War das so schlimm?«

»Vero, kann ich dir gar nicht deutlich genug sagen. Schlimm ist gar kein Ausdruck.«

»Und was empfindest du dabei? Also ausser Schmerz?«

»Befriedigung. Ich bin super Glücklich. Dabei komme ich auch immer wieder und zwar fast so heftig wie bei Perry.«

Veronika schwieg und Katja meinte den Grund dafür zu kennen.

»Du willst auch benutzt werden, oder?«

»Benutzt? Nein, eher nicht.«

»Komm schon Vero. Ich seh dir doch an, dass du da irgendwelche Gedanken hast.«

Da hatte Katja sogar Recht, doch Veronika schämte sich dafür.

»Jetzt sag schon! Ansonsten könnte es sein, dass ich Donald auf verrückte Ideen bringe!«

Veronika riss die Augen auf. Das war eine klare Ansage. Vielleicht war es doch besser zu reden.

»Okay. Aber schwör mir, dass du niemandem was sagst!«

Katja hob die Finger.

»Gut. Seit ich damals die Aufnahmen gemacht habe, gefesselt, mit Gag-Ball und so, da hat es mich angemacht, wie mich der Fotograf behandelt hat. Seither träume ich manchmal davon, wie ich mich so anziehe, mir den Ball in den Mund stecke und dann die Fesseln anlege. Dann gehe ich zu jemand der mich einfach nur …«

Veronika machte eine kurze Pause, bevor sie weitersprach.

»Misshandelt. Ja, etwas in der Art eben. Geht mir dabei nicht um Sex. Der soll mich einfach nur, ja eben. Du verstehst schon.«

»Also wie ich eben. Ich bin zum Garzella, hab mein Rock hochgeschoben und mich auf das Auto gelehnt. Dann hat mich Donald nur verhauen. Der hat sich nicht einmal ausgezogen.«

»Ja. Genau das meine ich. Kein Sex oder so. Einfach nur wehtun.«

Katja grinste.

»Dann würde ich sagen Süsse, nächstes Mal machst du einfach mit!«

Veronika erschrak.

»Was? Nein! Das kann ich nicht!«

»Süsse, klang das wie ein Vorschlag?«

Veronika schluckte. In ihr kribbelte es heftig und sie war nicht in der Lage etwas dagegen zu sagen.

»Siehst du? Also. Kram dein Zeug aus der Kiste und halte es bereit. Ich geb dir Bescheid und dann schiebst du deinen Hintern zu mir. Keine Wiederworte! Du musst da nichts machen, ich regele alles!«

Auch wenn es Veronika mit der Angst zu tun bekam, war das Kribbeln in ihr doch schon ziemlich stark. Schüchtern nickte sie.

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