Die Wette

Perry wollte nicht, dass er schon wieder eine Ladung unkontrolliert abfeuern würde, deshalb lenkte er schnell ab. Was Katja da sagte, war merkwürdiger Weise keines Wegs schmerzhaft, sondern einfach nur geil.

»Wars denn gut?«

»Wenn ich ehrlich bin, ich hatte mir mehr davon versprochen. Er ist normalerweise wilder und fordernder. Heute war er so entspannt.«

»Also nicht gut?«

Katja leckte sich über die Lippen. Perry wusste genau, was es zu bedeuten hatte.

»Doch, nur nicht eben so wie erwartet.«

Ablenken, Perry musste ablenken! Ihm kam seine Wette in den Sinn, die er mit Claudia abgeschlossen hatte. Zwar war er sich sicher, dass Claudia Recht gehabt hatte, doch er musste irgendwas machen, um nicht gleich wieder zu spritzen. Deshalb gab er Claudia Zeichen und sie kam an gehüpft.

»Claudia meinte, du hättest auf dem Rücken gelegen, Kopf über der Bettkante und der hätte, na weisst schon.«

»Meinen Mund gefickt?«

Perry nickte. Warum musste sie es aussprechen? Seine Aussage war eindeutig und er wollte extra diese Worte nicht verwenden, um nicht schon wieder zu erregt zu werden.

»Genau.«

»Das ist genau sein Ding, weil ich dabei dann gut sichtbar mit meinen Möpsen spielen kann. Aber nee, heute wollte er mich zwischen seinen Beinen. Warum?«

Claudia machte grosse Augen.

»Weil du damit gerade deinem Freund einen Freifahrtschein in meinen Arsch verliehen hast!«

Nun waren die grossen Augen bei Katja!

»Wie bitte?«

»Ja. Sie war der Meinung, du machst es genau so und ich wollte bei dem Gedanken noch nicht kommen. Was besseres ist mir zur Ablenkung nicht eingefallen.«

»Das tut mir leid Claudi. Aber eben, Wettschulden sind Ehrenschulden. Wann soll das steigen?«

Claudia schluckte. Donald und ihr Hintern war das Eine, aber das Schnabeltier? Wenn sie ehrlich war, wollte sie seinen Dödel nicht einmal in der Hand! Sie mochte Perry mittlerweile sehr, aber aufgrund seines Aussehens war an Sex nie zu denken.

»Haben wir nicht gesagt. Hoffentlich aber bald, damit ich es hinter mir habe!«

Perry spürte bei ihren Worten, dass sie da eigentlich gar keine Lust drauf hatte und wenn er ehrlich war, nachdem seine vorherige Erregung abgebaut war, wollte er das eigentlich auch nicht.

»Claudia, wir müssen das nicht machen. Das war eine dumme Wette aus der Not geboren. Ich bestehe nicht auf die Einlösung!«

Katja stemmte die Fäuste in die Hüften.

»Ich aber schon! Wettschulden sind Ehrenschulden! So haben wir das schon immer gehandhabt!«

Claudia schaute zu Boden.

»Da hat sie Recht Perry. Da müssen wir jetzt einfach durch!«

Erfreulicherweise schwächte dieser Umstand Perrys Erregung etwas ab und das Thema war damit auch weitestgehend beendet. Katja wollte was trinken, Perry setzte sich wieder aufs Sofa und war beeindruckt, dass Waldemar sich immer noch angeregt mit Elena unterhielt. Donald und einige der Kerle waren mit Trinkspielen beschäftigt und Perry erkannte, dass er langsam tatsächlich ein Partygänger war. Ein höchst erfreulicher Umstand.

Bis es dann Zeit wurde, die Segel zu streichen. Perry verspürte grosse Lust auf sein Bett, während sogar Waldemar noch keinen Anflug zeigte, die Gespräche mit Elena zu beenden. Würde er am nächsten Tag vielleicht mal länger schlafen? Perry war schon neugierig.

Katja kam, sah den Schlafzimmerblick bei ihrem Freund und nahm ihn bei der Hand. Noch schnell die Gäste verabschieden, dann ging es ins Tierheim. Doch an schlafen dachte Katja noch nicht. Sie waren gerade in der Wohnung, da musste Perry schon wilde und heftige Küsse über sich ergehen lassen. Katja fing an, Perry schon auf dem Weg ins Schlafzimmer auszuziehen. Nun, Perry blieb auch nicht untätig. Die Klamotten von Beiden legten eine Spur bis in sein Zimmer. Dort gab es noch einen heftigen Kuss, bevor sich Katja aufs Bett legte. Genauso, wie Claudia es beschrieben hatte. Perry guckte dumm.

»Willst du mich so?«

Perry starrte. Das war tatsächlich ein grandioser Anblick! Wieder kam sein hoch erregtes Nicken.

»Wie wäre es dann, wenn du herkommen würdest? Mein Mund wartet schon sehnsüchtig auf dich!«

Wie in Trance ging Perry zu seiner Freundin und in ihrem Blick lag wirklich jede Menge Erwartung. Es war beeindruckend, wie einfach man bei dieser Stellung Zugang zu ihrem Mund hatte. Kaum war sein Schwanz nah genug, liess ihn Katja schon in ihren Mund gleiten und liebkoste ihn voller Hingabe. Jedoch nur einen Moment. Sie liess ihn wieder frei und schaute zu Perry.

»Um meinen Mund zu ficken, musst du dich schon bewegen Schatz!«

Perry war beschämt. Dem anderen Typ wäre das sicher nicht passiert. Doch nun fing er mit seinen Bewegungen an. Erst langsam und vorsichtig, um die Lage zu sondieren. Als Katja dann aber anfing, ihre Brüste so zu kneten, wie Claudia es vorhergesagt hatte, wurde er unwillkürlich wilder. Sein ganzer Schwanz verschwand in ihrem Mund und die wilde Art, wie sie da an sich spielte, war für ihn ein Zeichen, dass es ihr gefiel.

Doch Perry konnte etwas feststellen. Ihren Mund auf diese Weise zu penetrieren war anders, als wenn sie ihm normal einen blies. Es fühlte sich tatsächlich mehr nach ficken an und es war grossartig.

Allerdings wollte Perry bald mehr. Er zog sich aus ihr heraus, schaute sie an und es überkam ihn.

»Du reitest mich jetzt!«

Katjas Augen glühten. Ihre Freund war fordernd und das gefiel ihr sehr. Sie wartete, bis Perry auf dem Bett lag und schon war sie über ihm. Sein Schwanz fand seinen Weg und er genoss ihren Gesichtsausdruck. Diese geschlossenen Augen, der leicht geöffnete Mund und das zarte stöhnen. Er war vielleicht nicht der Beste im Bett, aber seine Freundin konnte ihn geniessen und das machte ihn wirklich glücklich.

Bis Katja dann die Augen öffnete. Perry erkannte, dass da eine Gemeinheit durch ihren Kopf ging.

»Du fickst Claudis Arsch?«

Wenn Katja nun hoffte, Perry damit zu reizen, war sie auf dem Holzweg. Seine Erregung verschwand zwar nicht, aber gesteigert wurde sie dadurch auch nicht.

»Will ich aber eigentlich gar nicht!«

Katja bewegte sich langsam, aber intensiv.

»Warum denn nicht?«

»Keine Ahnung. Ich will dich und hab nur bei dir den Wunsch nach Sex.«

Katja küsste ihn.

»Soll ich dir was sagen?«

Perry nickte.

»Das ist auch gut so! Ich fordere von dir zwar nicht, dass du treu sein musst, weil ich lass mich ja auch gerne von anderen bürsten, aber wenn du es von dir aus bist, macht mich das schon glücklich.«

Sie hatte so einen Glanz in den Augen. Perry fand das toll.

»Das will ich auch! Ich mag es, wenn du was mit anderen Männern machst, aber ich selbst will nichts mit anderen Frauen machen.«

Wieder bekam er einen Kuss.

»Das ist toll! Aber Claudi und Elena sind keine anderen Frauen. Da kannst du machen was du willst!«

Komisch, wie Katja da dachte. Was war an den Beiden denn anders?

»Okay, aber wollen tu ich es eigentlich nicht.«

»Musst du ja auch nicht. Nur die Wette, da kommst du nicht drum rum!«

Perry dachte nach und auch wenn ihre Bewegungen und die Gefühle grossartig waren, irgendwie waren die Gedanken ablenkend.

»Wegen dieser Wettschuld-Geschichte?«

Nun grinste Katja.

»Nee. Weil ich es will!«

Jetzt verstand Perry gar nichts mehr. Dabei hatte er diesen Umstand doch langsam abgelegt.

»Warum willst du das?«

»Weil ich will, dass du auch Claudi so gut knallst, dass sie hinterher weiss, was du im Bett drauf hast!«

»Dein Ernst?«

Katja presste sich fest auf Perry und der konnte spüren, wie ihre Erregung immer weiter steig.

»Mein Ernst! Du fickst sie und bist so grossartig wie bei mir, klar soweit?«

Perry verstand und ihre Art steigerte tatsächlich seine Lust!

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