Merkwürdige Zeiten

Langsam wurde es immer anstrengender für Perry. Wie sehr wünschte er sich, hier und da vielleicht doch mal etwas trainiert zu haben. Doch nein, hatte er natürlich nicht und langsam wurde seine Freundin immer schwerer. Seine Bewegungen wurden langsamer und auch wenn der Höhepunkt noch lange nicht erreicht war, es würde auf diese Weise nicht mehr lange gehen.

»Keine Power mehr?«

Katja grinste liebevoll. Perry schüttelte nur stöhnend den Kopf, ohne seine Bewegungen zu stoppen.

»Soll ich dir einen blasen?«

Einerseits war die Idee grandios, andererseits wollte Perry es nicht aufgeben, ungeschützt in seiner Freundin zu sein.

»Nee, geht schon!«

»Glaub ich dir nicht! Wenn es nur wegen dem Gummi ist, mach dir mal keine Gedanken. Das machen wir jetzt immer so!«

Unwillkürlich musste Perry grinsen.

»Also? Soll ich deinen kleinen Schwanz lutschen? Wenn du magst, dann kannst du mir auch ins Gesicht spritzen!«

Perry war überzeugt! Etwas unbeholfen liess er Katja wieder auf die Füsse, die entliess seinen Schwanz aus ihrem heissen Inneren und schon war sie auf den Knien. Es dauerte nur einen Wimpernschlag, bis sie seinen Harten wieder tief im Mund hatte und Perry ein Glück bescherte, welches er seiner Meinung nach kaum verdient hatte.

Dann kam der ersehnte Moment. Perry kam und als Katja das spürte, zielte sie dieses Mal sehr genau. Noch einmal wollte sie nicht versagen und siehe da, sie traf! Es kam zwar nicht ansatzweise so viel, wie zuvor bei Donald, doch reichte es, um wirklich viel von ihrem Gesicht zu besudeln. Sie hatte dabei die ganze Zeit die Augen geöffnet und schaute Perry verliebt an.

Katja rieb so lange sein Teil, bis es vollständig erschlafft war. Erst dann richtete sie sich wieder auf, grinste Perry mit ihrem verschmierten Gesicht an, bevor sie anfing sich zu säubern. Perry hatte da aber eine Frage im Kopf, die er eigentlich schon am Anfang stellen wollte.

»Warum ist eigentlich dein Hintern so rot?«

Uff! Daran hatte Katja gar nicht mehr gedacht! Auch wollte sie Perry nicht sagen, dass Donald sie einfach nach eigenem Ermessen benutzt hatte.

»War wohl zu wild für die Ente. Der hat mir im Rausch eine geklatscht. Sieht aber wahrscheinlich schlimmer aus, als es ist!«

Sofort hatte sie wieder ein schlechtes Gewissen. Sie hatte Perry schon wieder angelogen und das gleich zweimal. Donald hatte das mit voller Absicht getan und nun, da ihre Hormone zurückgingen, tat es doch schon ganz schön weh.

Die folgenden Tage waren alles andere als normal für Katja. Aber auch Perry und Donald hatten damit so ihre Schwierigkeiten. Eines war jedoch klar. Keiner der Drei hatte bislang solche aufwühlenden Zeiten durchgemacht!

Perry eilte dabei von einem Glücksmoment zum nächsten. Es war zu einem festen Ritual geworden, dass Katja nach der Arbeit zu ihm kam, sie Sex hatten und schliesslich gemeinsam einschliefen. Am Morgen gab es Frühstück, bevor sie ging. Dabei war ihre Abwesenheit für Perry überaus aufregend. Er konnte sich nie sicher sein, dass von Katja nicht die Nachricht über ein Abenteuer mit einem anderen Mann kommen würde, schliesslich war sie fast täglich mit ihren Freundinnen bei Leuten aus der Gruppe. Eigentümlicherweise kam jedoch nie eine solche Nachricht! Der Einzige, der neben Perry anscheinend noch Zugang zu Katja hatte, war Donald. Der konnte es sich nicht verkneifen, immer wieder sein Spielzeug zu benutzen.

Donald war ebenfalls nicht frei von Verwirrung. In der Zwischenzeit hatte er Katja wieder ein paar Mal benutzt und das jedes Mal so, wie er es wollte. Er hatte ihr zwar keinen roten Hintern mehr verpasst, aber ansonsten seiner Lust freien Lauf gelassen. Sei es, dass er sich nur hinlegte und sie machen liess, oder sie sich mit dem Hintern auf seinen harten Schwanz setzen musste, egal was, sie tat es! Auch ihre Brüste wurden immer wieder gefoltert und nicht einmal beklagte sie sich.

Mit Abstand am schwierigsten war es jedoch für Katja. Montags eilte sie sofort zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Gerade sie, die normalerweise nur im absoluten Notfall eine Arztpraxis von innen sah. Sie war so unendlich glücklich, neben Perry einzuschlafen und wieder aufzuwachen, mit ihm zu schlafen und ihm Frühstück zu machen. Gleichzeitig erfüllte es sie aber auch zutiefst, Donalds Spielzeug zu sein. Sie genoss es in vollen Zügen, ihm einen blasen zu müssen, ohne selbst auch nur berührt zu werden. Insgeheim wünschte sie sich jedoch, dass er sie quälen würde. Das gab ihr irgendwie ein besonderer Kick, denn diese Variante durfte ausschliesslich Donald.

Doch genau da lag das Problem! Katja log und das mittlerweile dauernd! Als sie Donald nur einen geblasen hatte, erzählte sie Perry später, es wäre einfach zu geil für sie gewesen und deshalb wäre es nicht zum Sex gekommen. Wenn Perry fragte, warum sie immer sofort aufspringen würde, wenn Donald rief, log sie erneut. Sein Schwanz wäre einfach zu geil, sie könnte einfach nicht anders. Zwar gefiel das Perry sehr, doch war es einfach nicht die Wahrheit. Gut, Katja war nun keine, die immer nur die Wahrheit sagte und bei anderen Menschen kümmerte sie sich auch nicht darum. Doch Perry anzulügen belastete sie schwer!

Aber noch etwas drückte schwer auf ihre Stimmung! Sie war mit Claudia und Elena regelmässig unterwegs und da waren natürlich die Jungs, die sie eigentlich sehr gerne im Bett hatte. Die Lust war auch da und das nicht zu knapp. Dennoch hatte Katja höllische Angst. Irgendwas war bei ihr passiert und was es war, erschloss sich ihr einfach nicht! Niemals hätte sie es für möglich gehalten, sich einem Mann gänzlich zu schenken. Was, wenn ihr das nun öfters passieren würde? Bei Donald bestand keine Gefahr, dass der das einfach so Perry erzählte. Aber die Anderen? Was, wenn es passieren würde und der Kerl dann, wenn mal wieder eine Party bei AAA war, es Perry aufs Brot schmierte?

Katja erfuhr etwas, was sie eigentlich noch nie erlebt hatte. Sie verweigerte sich und das regelmässig! Gerade sie, die zuvor eigentlich bei jeder Gelegenheit ihre Geilheit befriedigte! Die Jungs fingen schon an sich über sie lustig zu machen. So eine Granate und die verschwendete sich an einen Typ wie das Schnabeltier. Prinzipiell war ihr das egal, denn auch wenn Perry optisch kein Leckerbissen war, er war ein traumhafter Mann, grossartiger Liebhaber und er machte sie unglaublich glücklich!

Claudia und Elena hingegen empfanden Katjas Abstinenz als profitabel. Sie konnten sich die Jungs aufteilen und da Katja aus dem Rennen war, waren die auch zumeist verfügbar und willig. Auch Donald liess sich meistens nicht lange bitten, eine der Beiden durchs Bett zu scheuchen. Claudia musste sich dabei zugestehen, wenn sie mit ihm intim wurde, dann verspürte sie oft die Hoffnung, er würde wieder ihren Hintern nehmen!

Für die beiden Mädels war das Tierheim jedoch auch noch in anderer Hinsicht immer beliebter geworden. Nachdem sogar Waldemar seinen Tagesablauf so änderte, dass die drei Frauen einen Platz darin fanden, ergab sich eine Gemeinschaft, die angenehmer kaum sein konnte. Es war fast so, als wären beide Wohnungen eine einzige, grosse Wohngemeinschaft geworden. Die Türen wurden nicht mehr abgeschlossen und alle Beteiligten wanderten von einer in die andere Wohnung, so wie es gerade angebracht war. Gemeinsames Abendessen wurde genauso zur Gewohnheit, wie das Schauen von Filmen und Serien. Wenn Waldemar mal wieder etwas schauen wollte, worauf Perry und oder Donald keine Lust hatten, gingen sie einfach zu den Mädels und vergnügten sich dort.

Was jedoch bei allen auffällig war, es entstanden Freundschaften! Kam Waldemar zu den Mädels, wurde er freudig aufgenommen. Andersherum, wenn eine der Damen ins Tierheim kam, auch wenn die gerade am arbeiten waren, störte sich auch ein Waldemar nicht daran. Es bedeutete zwar immer eine Unterbrechung, doch hielten die sich immer im Rahmen. Waldemar war sogar soweit, diese Unterbrechungen als Pause anzusehen und beteiligte sich auch, insofern er etwas dazu sagen konnte, an den Gesprächen.

Während eigentlich wirklich schöne Zeiten angebrochen waren, drückte Katjas Gewissen immer heftiger auf ihren Verstand! Nachts einzuschlafen fiel ihr immer schwerer und gelegentlich, wenn Perry schon schlief, drehte sie sich zu ihm und gestand ihm alles. Irgendwie hatte sie die Hoffnung, dass er es unterbewusst hören und sie am nächsten Tag danach fragen würde. Doch diese Hoffnung erfüllte sich nicht.

Jeden Tag wurde es ein wenig schwieriger für Katja, dieses Kartenhaus aufrecht zuhalten. Wenn Donald sie zu sich zitierte, hätte sie es am liebsten sofort Perry gestanden. Vor allem aber, wenn der Akt schliesslich vorbei war, traf sie ein tiefes Schuldgefühl. Dazu hatte sie heftige Angst, wie Perry darauf reagieren würde. War ihr Donald wirklich so viel wert, den Mann zu verlieren, den sie wirklich liebte und der sie, trotz ihrer Art, als feste Freundin haben wollte? Katja war verzweifelt!

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