Essen

Die Mädels zogen bald ab und liessen die Jungs zurück an die Arbeit. Wie Perry es tun sollte, schrieb er Katja sofort eine Nachricht. Auch wurden sie in diese berüchtigte Gruppe eingeladen und was da los war, überstieg Perrys Erwartungen. Es waren zwar fast nur Männer drin, neben Katja, Claudia und Elena gab es nur noch zwei weitere Frauen, doch die Gruppe war höchst aktiv. Während Perry und Donald sich wieder um ihre Arbeit kümmerten, meldeten ihre Handys im Minutentakt neue Nachrichten.

Nicht immer war es die Gruppe. Bei Perry meldete sich immer wieder Katja, während Donald von Elena und Claudia zu getextet wurde. Nur Waldemar blieb aussen vor. Er wurde zwar auch in die Gruppe eingeladen, doch verweigerte er sich. Diese Ablenkung war nichts für ihn.

Pünktlich 22 Uhr schaltete Waldemar seinen Rechner aus, machte sich etwas zu Essen und verschwand aufs Sofa. Sein allabendliches Ritual. Da konnte man machen was man wollte, um diese Uhrzeit beschlagnahmte Waldemar den Fernseher. Für genau eine Folge irgendeiner Serie.

Auch Perry deaktivierte sein Arbeitsgerät, doch anstatt ebenfalls die Folge der Serie anzuschauen, verzog er sich lieber ins Bett. Einerseits war er echt müde und andererseits war es viel zu aufregend, was Katja ihm da so schrieb.

Der kommende Tag erfreute Waldemar. Seine beiden Freunde hatten den Alltag wieder aufgenommen und es schien alles so zu sein, wie er es gewohnt war. Auch die Arbeit lief hervorragend! Donald beendete eine seiner Grafiken, während Perry ein paar neue Funktionen der Software zum testen freigab.

Bis dann gegen 14 Uhr die Klingel ertönte. Waldemar schaute auf die Uhr. Eigentlich unsinnig, denn sein Zeitgefühl war hervorragend. Perry schoss wie ein Torpedo zur Tür. Damit wollte er verhindern, dass wieder Donald die Küsse abstauben konnte. Doch wurde er enttäuscht. Er öffnete, die Mädels kamen mit Pizza-Kartons herein und selbst Katja ging einfach an ihm vorbei.

In gemeinsamer Runde, um den kleinen Tisch zwischen den Sitzgelegenheiten, ging das Essen los. Sogar Waldemar konnte nicht umhin zu bemerken, dass die Pizza wirklich hervorragend war. Echt ein Prädikat, denn normalerweise hatte er seinen Stamm-Lieferservice und war nur schwer davon zu überzeugen, woanders zu bestellten.

»Wie war die Party gestern?«

»Frag nicht Entchen! Der blanke Reinfall. Nur Claudi hatte Spass. Hätte mich Perry nicht dauernd aufgemuntert, wäre ich dort wahrscheinlich eingeschlafen.«

»Ach komm, so schlimm war es doch nicht!«

»Nein? Warum hast du mir dann gestern die ganze Zeit die Ohren voll geheult, dass du nachhause willst?«

»Ihr seit echt doof! Ihr hättet Beide was starten können!«

Und wieder zeigte sich eine kleine Erregung bei Perry.

»Warum geht ihr denn auf solche Partys, wenn es euch dort nicht gefällt?«

»Ui, Waldi nimmt an der Konversation teil! Ganz einfach. Wir machen das eben so in der Gruppe. Ruft jemand eine Party aus, gehen wir auch hin. So einfach ist das.«

»Und wenn ich fragen darf Katja, was genau war an dieser Zeitverschwendung nun so langweilig?«

»Alles Waldi. Unser Bekannter ist ein echter Proll! Gestern auch wieder. Jeder musste seinen neuen Plasma-Fernseher bestaunen und sich daran ergötzen, dass er sich mal wieder eine neue Uhr zugelegt hat.«

»Und dein Widerwillen dich dem auszusetzen ist auf Neid begründet?«

Katja fing an zu lachen.

»Worauf soll ich denn neidisch sein? Der tolle Plasma ist ein Witz gegen unser Gerät. Dem sein Zeug bezahl ich aus der Portokasse!«

»Fuck, ich hab was vergessen. Schnabeltier, hilfst du mir schnell?«

Perry, der sich gerade ein neues Stück Pizza genommen hatte, schaute ungläubig zu Elena. Was konnte sie denn vergessen haben, damit er ihr helfen musste? Zumal, wenn es etwas schweres war, wäre dann nicht Donald der geeignetere Helfer gewesen?

»Öhm ja, klar, von mir aus.«

Schnell schlang er noch das Pizzastück hinunter, während Elena schon ungeduldig wartete. Es ging in ihre Wohnung und dort direkt in ihr Zimmer. Perry schaute sich um, sah aber nichts, was auf einen Abtransport warten würde.

»Und womit genau soll ich dir helfen?«

Elena grinste diabolisch.

»Mit einem Orgasmus Schnabeltier! Laut Katja bist du ziemlich gut, auch wenn du noch keine Erfahrung hast und das will ich überprüfen!«

Perry konnte nun nicht leugnen, dass es ihn nicht erregt hätte. Es war jedoch gänzlich anders als mit Katja.

»Und jetzt soll ich dich einfach bespringen, oder wie?«

Elena kam näher.

»Zum Beispiel! Oder hast du keine Lust herauszufinden, ob sich der Sex mit verschiedenen Partnern nicht anders anfühlt?«

Da hatte sich Perry gar keine Gedanken drum gemacht und wenn er ehrlich war, so eilig war es ihm auch gar nicht, diesen Umstand herauszufinden.

»Und du willst jetzt einfach mit mir vögeln, weil Katja was gesagt hat?«

»Ich bin schon neugierig!«

Sie kam ihm noch näher und da sie etwas kleiner war als er, konnte er von oben problemlos in ihren Ausschnitt schielen. Einen BH konnte er nicht erkennen.

»Ich weiss nicht Elena. Das ist irgendwie komisch, wenn anscheinend nur Katjas Worte dein Interesse erregt haben.«

»Das hab ich doch gar nicht gesagt! Ausserdem, Katja will sich ja auch von Donald knallen lassen, weil ich was gesagt habe.«

War das jetzt Absicht von Elena, dass sie Katja ins Spiel brachte? Falls ja, dann ging ihr Plan voll auf. Ihre Worte versetzten Perry in Erregung und mit einem Mal war alles irgendwie aufregend.

»Will sie das? So, so.«

»Jupp. Sie hat einen Fabel für Anal und da dein Freund da ziemlich forsch drin ist, ist sie neugierig!«

»Und du? Was macht dich neugierig?«

Elena packte gnadenlos in Perrys Schritt.

»Das macht mich neugierig! Wenn jemand beim ersten Mal gleich Lobeshymnen aus meiner Freundin kriegt, dann muss an dem Teil was dran sein!«

Nun grinste Perry. Die Worte gefielen ihm.

»Und wie läuft das jetzt ab?«

»Zieh dich aus, leg dich aufs Bett und dann sehen wir weiter!«

Perry dachte einen Moment nach. Wollte er das wirklich? Er dachte an Katja und irgendwie, nein. Irgendetwas sagte ihm, es war nicht richtig. Doch dann dachte er daran, wie sein Freund Donald Katja in den Hintern vögeln würde, weil sie das so haben wollte. Schon gefiel ihm die Idee und ungeschickt fing er an sich zu entkleiden. Mit einem Satz sprang er aufs Bett und schaute zu Elena.

Die musterte Perrys Körper und ihr Gesichtsausdruck zeugte nicht gerade von grosser Erregung. Doch aufhalten liess sie sich davon nicht. Erst entledigte sie sich ihres Oberteils und Perry sah die zweiten Brüste in seinem Leben. Nicht so toll wie die von Katja, aber geil machte es ihn dennoch. Ihr Schuhe flogen einfach weg, da machte sie kein Geschiss drum. Doch als sie ihre Hose öffnete, Perry ihren Hintern hinstreckte, während sie den Stoff darüber gleiten liess, ging bei seinem Schwanz ganz schön die Post ab. Ein weisser Tanga kam zum Vorschein. Elena entledigte sich auch diesem mit sehr geschmeidigen Bewegungen.

Als sie schliesslich nackt war und Perry den Anblick kaum glauben konnte, fing auch sie an im Nachttisch zu wühlen. Perry, der grosse Profi, wusste natürlich, was sie dort suchte und tatsächlich kam kurz darauf ein Kondom zum Vorschein.

»Stört dich hoffentlich nicht.«

»Was? Nee. Machst du das auch mit dem Mund drüber?«

»Von mir aus.«

Das kam sehr gleichgültig. Katja war da anders gewesen, sie schien Spass daran zu haben. Doch schlimm war das weniger. Perry beobachtete Elena, wie sie zu ihm aufs Bett gekrabbelt kam. Er war sich sicher zu merken, dass er vielleicht nicht gerade der erregendste Anblick für sie war, doch anscheinend schien sie das weniger zu stören. Sie hatte auch so ein Funkeln in den Augen und wenn Perry das richtig interpretierte, sprach da die Geilheit aus ihr. Ein aufregendes Gefühl! Vielleicht waren es wirklich nur Katjas Worte, die ihn in Elenas Bette gebracht hatten. Doch nun, da er darin lag, schien sie es wirklich zu wollen. Sex und das mit ihm! Die Gedanken, ob er da vielleicht einen Fehler machte, verschwanden komplett. Sein Schwanz hatte die Kontrolle und der wollte definitiv in Elena hinein, egal wo!

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