Ein ungeahntes Wochenende (Teil 18)

Etwas unglücklich war Pluto dann aber, als Maia richtig loslegte, ihn dabei auch oft intensiv küsste und er schon seinen Höhepunkt erreichte, lange bevor es ihm eigentlich Recht war. Zu gerne hätte er noch viel Zeit mit seiner neuen Freundin verbracht, doch seine Erregung machte ihm da einen Strich durch die Rechnung.

Als er kam, tat Maia das, was sie angekündigt hatte. Sie sah, wie sein Gesicht sich veränderte, sein Stöhnen immer intensiver wurde und schliesslich spürte sie auch in sich, wie sein hartes Teil zu pumpen begann. Also presste sie sich fest auf ihn und sorgte dafür, dass er so tief wie möglich in ihr war, als er schliesslich seine Ladung verschoss.

Unerwarteterweise spürte sie es sehr genau, wie sein heisses Sperma in sie vordrang und auch wenn sie es selbst für unwahrscheinlich hielt meinte sie auch, es schliesslich durch den Muttermund in ihre Gebärmutter eindringen zu spüren. Wahrscheinlich war es nur Einbildung gewesen, doch es erfüllte sie auch mit sehr viel Glück.

Nun gab es aber ein Problem! Mit dem Sperma schossen da auch die ganzen Hormone aus Plutos Körper und das bedeutete, Waldemar würde sehr schnell die Kontrolle zurückerlangen. Normalerweise war das auch in Ordnung und auch Teil der Abmachung. Doch dieses eine Mal durfte es einfach nicht geschehen! Sie war noch nicht soweit!

Es war ihr zwar absolut bewusst, dass eine Schwangerschaft unmöglich war, Pascal hatte es ja angekündigt und der irrte sich in der Hinsicht ja angeblich nie. Aber, sie wollte nicht, dass er schon aus ihr glitt. Sein Schwanz sollte das auslaufen des Spermas aus ihr so lange es ging verhindern. Sie wollte nicht irgendwann von den Gedanken verfolgt werden, dass sie in diesem Moment des perfekten Glücks nicht wirklich alles unternommen hatte, um doch befruchtet zu werden. Unmöglich oder nicht, sie wollte sich nie diese Frage stellen müssen.

Doch wie lange hatte sie Zeit, bis Waldemar die Kontrolle wieder übernahm? Normalerweise waren es nur ganz wenige Sekunden. Also musste ihr schnell etwas einfallen. Die Frage war nur, würde ihr hastig zusammengezimmerter Plan das in Pluto auslösen, was ihn bei ihr halten würde, oder eben nicht?

Sie nahm seine Hand und legte sie auf ihre Brust. Genau dahin, wo das Tattoo hin sollte. Dann legte sie sich wieder auf ihn und kam seinem Gesicht sehr nahe.

»Genau da kommt dein Tattoo hin und ich hoffe, wann auch immer ich es dir zeige, tauchst du auch für mich auf und fickst mich wieder so geil wie eben!«

Da zuckte was in ihr. Offensichtlich hatte sie den richtigen Ton getroffen. Pluto schaute ihr in die Augen und sie spürte förmlich, dass es immer noch Pluto war.

»Versucht da jemand den Wechsel zu verhindern?«

Pluto lächelte.

»Ja. Ich bin noch nicht fertig mit dir!«

»Das finde ich zwar toll, aber ich kann dir keine zweite Runde versprechen. Waldi wird immer stärker!«

»Ich will gar keine zweite Runde. Ich brauche nur dein Schwanz und da ist etwas, was ich noch klären will.«

»Was willst du klären und warum brauchst du meinen Schwanz, wenn du keine zweite Runde willst?«

»Deinen Schwanz brauche ich, damit dein Sperma noch nicht aus mir herausläuft und klären, na ja. Pluto als Namen für den Typ, dessen Schlampe ich bin ist ja okay, aber als Namen für meinen Freund?«

Pluto musste lachen, wodurch sein Teil sich in ihr ein bisschen bewegte, was sie wieder erregte.

»Du hast mir den Namen doch gegeben. Jetzt ist er nicht mehr gut genug?«

»Als Namen meines Freundes sicher nicht!«

»Dann mach mal einen Gegenvorschlag!«

Maia wusste sofort, welchen Namen sie ihm geben wollte. Das hatte auch seinen Grund und den wollte sie ihm zuerst nennen.

»Da gab es mal einen Jungen in meinem Leben. Ich war extrem verliebt und viel zu schüchtern, ihm das zu zeigen. Monatelang bin ich um ihn herum geschwänzelt, aber habe nie etwas gemacht. Hat er mich angeschaut, habe ich schnell in eine andere Richtung geschaut und so getan, als wäre ich etwas am machen. Der Knaller war dann, als ich gerade so viel Mut zusammengekratzt hatte, um auf ihn zuzugehen, habe ich dann etwas erfahren. Seine Eltern wollten auswandern und er, da er noch nicht volljährig war, musste logischerweise mit. Ich habe ihm also nie gesagt, was ich für ihn empfunden habe. Bis dann eines schönen Tages meine alte Schule auf ihrer Homepage die Möglichkeit anbot, dass die Schüler dort Nachrichten austauschen konnten. Sowohl die aktuellen Schüler, wie auch die alten Jahrgänge. Ich hab das genutzt und wieder Kontakt mit ein paar alten Freundinnen gewonnen. Aber auch er hat das genutzt und eines schönen Tages hatte ich eine Nachricht im Postfach. Wir haben ein bisschen geschrieben und dann kam auf einmal der Knaller. Er schrieb mir, dass er damals bis über beide Ohren in mich verknallt war. Aber da ich ihm ja immer die kalte Schulter gezeigt hatte, hat er es mir nicht gesagt.«

Pluto hörte sich das alles an und musste erkennen, je mehr sie davon sprach, desto mehr gewann Waldemar die Oberhand. Irgendwie war das für ihn nicht gerade aufbauend.

»Falls du damit zu einem Punkt kommen willst, solltest du dich beeilen. Waldi ist schon verdammt stark!«

»Der Punkt ist, ich habe damals meine Chance komplett zerstört, weil ich schüchtern war. Ich werde auch bei ihm nie wieder eine Chance haben, da er mittlerweile verheiratet ist und zwei Kinder hat. Trotzdem bedeutet er mir etwas.«

Mit diesen Worten hätte Waldemar fast den Wechsel geschafft gehabt. Wäre da nicht in Pluto so etwas wie Wut entstanden. Diese hielt Waldemar zurück.

»Klasse. Eben erzählst du mir, dass ich dich schwängern soll und im nächsten Moment bekomme ich um die Ohren gehauen, du stehst eigentlich auf einen Anderen. Super!«

»Jetzt sei mal nicht gleich eingeschnappt! Ich habe schon lange keine Gefühle mehr für ihn. Es geht ja auch gar nicht um ihn als Person, sondern um seinen Namen. Denn seit ich damals in ihn verliebt war und seit ich weiss, dass ich meine Chance verbockt habe, ist der Name sehr symbolträchtig für mich. Im Moment steht er für eine fatale Fehlentscheidung. Ich wünschte mir aber, er würde für etwas glückliches stehen.«

Pluto war verwirrt. Sie riskierte mir ihrem mächtigen Monolog den Wechsel zu Waldemar, wobei es ihr aber eigentlich nur um den Namen ging? Wenn seine Neugier auf den Namen nicht so gross gewesen wäre, Waldemar hätte auf jeden Fall in dem Moment die Oberhand gewonnen.

»Dann sag den Namen. Hoffentlich ist es nicht Franz, oder Peter!«

»Manchmal kannst du ein ganz schöner Depp sein! Aber nein. Er hiess Matteo.«

»Hmm, okay. Jetzt würde es dir gefallen, wenn ich diesen Namen tragen würde?«

Maia nickte.

»Dann küss deinen Matteo. Aber dann schnell runter von mir, sonst wechsel ich wieder zu Waldi, während ich noch in dir stecke!«

Maias Augen leuchteten vor Freude. Sie küsste ihn und hatte ihm Kopf, dass er nun ihr Matteo war. Etwas, was sie sich schon so lange gewünscht hatte. Gut, wer dieser Matteo sein würde, dass konnte sie natürlich nicht wissen, doch er war perfekt!

Er hatte auch Recht. Sie küsste ihn, huschte dann schnell von ihm runter und schon schauten sich verwirrte Blicke um.

»Darf ich davon ausgehen, dass du deinen Spass hattest?«

Maia lachte.

»Und ob ich den hatte! Echt Waldi, es ist schon eine Schande, dass du Elena immer nur so gezwungener Massen vögelst. Du könntest sie doch einfach mal richtig glücklich machen! Glaub mir, du kannst echt ein Tier sein!«

Waldemar richtete sich auf und musste feststellen, da gab es einiges, was gereinigt werden musste.

»Und genau aus diesem Grund werde ich nur dann sexuell mit meiner Partnerin aktiv, wenn die Situation es erfordert. Ich bin ein Mensch. Die höchste Stufe der irdischen Evolution. Es wäre nicht angebracht, diese Meisterleistung der Schöpfung zu verunglimpfen, indem ich wieder animalisch werde.«

Maia lachte weiter.

»Mag sein, aber Elena würde es gefallen!«

Waldemar war diese Konversation nicht ansprechend genug.

»Ich werde deine Dusche benutzen müssen.«

Maia war sich schon am anziehen.

»Klar, tob dich aus.«

Nachdem er sich geduscht und angezogen hatte, war er alleine in ihrem Zimmer. Das fand er hervorragend. Er eilte zu Pascal zurück, dann zurück zum Kommandostand. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, dass offensichtlich niemand mit seinem Verschwinden ein Problem hatte.

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