Katjas Abenteuer (Teil 1)

Im gleichen Moment, indem Katja aufstand, richtete sich auch Perrys Schwanz zur vollen Länge auf. Es war ganz klar, warum sie aufgestanden war und was nun passieren würde. Deshalb fragte auch niemand, oder nahm grössere Notiz davon, als sie Perry küsste und schliesslich verschwand.

Es war eigenartig. Sie entfernte sich vom Lager und fragte sich, warum sie überhaupt ging. Es hatte gerade echt Spass gemacht und die Unterhaltung war toll gewesen. Das alles, um einen Typ zu nageln, der aller Wahrscheinlichkeit nicht einmal im Ansatz das halten konnte, was Katja sich im Laufe der Jahre da zusammen fantasiert hatte?

Sie ging die Stufen zum Strang runter und als sie unten angekommen war, schien ein Schalter umgelegt worden zu sein. Auf einmal war die Distanz, zwischen ihr und Fabrizio, einfach nur unfassbar gross. Sie fing an sich zu beeilen und dennoch schien ihr jeder Schritt im Herzen wehzutun, da sie immer noch so weit von ihm weg war.

Der Strand mündete in den Weg am Fluss vorbei und auch wenn das Ziel im Licht schon zu sehen gewesen wäre, für Katja schien die Entfernung unüberbrückbar. Es war wie in einigen Filmen, wo sich ein Gang in eine schier endlose Länge zu ziehen schien und der Proband dieses Ziel niemals erreichen konnte. Genau so fühlte sich Katja.

Doch dann. Zur vereinbarten Zeit, an vereinbartem Ort stand eine Gestalt und auch wenn die Umrisse nur ganz schwach zu erkennen war, es konnte einfach nur Fabrizio sein und der schien schon sehnlichst zu waren. Katja kam bei ihm an, stand vor ihm und wie ein unerfahrener Teenie hatte sie überhaupt keine Ahnung, was sie da jetzt machen sollte. Sie schien sogar schüchtern zu werden, was man jedoch eigentlich ausschliessen konnte.

»Du haste schon einen beeindruckenden Mann, überaus!«

»Ja, mein Perry ist unvergleichlich.«

»Doch nun, mio amato, du alleine gehörst mir!«

Katja konnte gar nicht beschreiben, wie es bei diesen Worten in ihr kribbelte. Sie hatte zwar keine Ahnung, was er da in seiner Sprache von sich gegeben hatte, aber es war einfach nur toll.

Schon einen Moment später sassen die Beiden im Schlauchboot. Fabrizio hatte die Taue gelöst und fing an zu rudern. Es war tatsächlich beinah wie damals, nur dass Katja dieses Mal genau wusste, was auf sie zu kam und sie es jetzt schon so extrem wollte, wie sie es ebenfalls kaum zu beschreiben im Stande war.

»So gleich wie damals!«

Da hatte er ja so Recht. Nur das Schlauchboot war grösser. Katja konnte sich lang machen, den Nacken auf den Rand des Bootes legen und in den Himmel schauen. Sterne. Da waren ja so viele Sterne! Im Augenwinkel sah sie zudem Lichter einer Stadt. Das musste irgendwo in der Schweiz gewesen sein. Dazu die Umrisse der Berge, ach, es war einfach nur traumhaft hier. Das sie nicht dazu in der Lage war, es damals schon zu erkennen, verstand sie nicht. Gut, damals war sie aber auch gegen ihren Willen hier angekommen und vor allem, damals hatte sie ihre ganzen Freunde zurückgelassen.

Fabrizio verdrehte die Ruder, so dass sich nicht abhauen konnten.

»So lange es jetzt her ist, noch immer an alles erinnern ich mich tue.«

»Du erzählst mir jetzt aber nicht was von einem allumfassenden Energiefeld, was alle lebenden Dinge erzeugt, oder?«

»Verzeihen du mir bitte tun. Doch ich habe viel Deutsch gelernt aus Filmen!«

»Ich kann mir schon denken, welche Filme das waren!«

»Gesagt man mir hat, diese Filme ein grosses Kulturgut seien!«

Katja fing an zu lachen.

»Das ist schon Richtig, aber Grammatik und so. Ach, ist ja auch total egal. Bin ja hier zum ficken und nicht für einen Deutschkurs!«

Wie genau er es tat, bekam Katja gar nicht mit. Doch auf einmal lag er auf ihr und bevor sie irgendetwas sagen konnte, spürte sie ihn schon tief in sich.

»Oh Fabrizio! Es ist noch genauso wie damals!«

»Viel besser es ist! Gut eingearbeitet deine Grotte ist!«

Das nahm Katja als Kompliment und freute sich darüber. Doch nur einen Moment, denn seine langsamen, aber langen Stösse taten ihr so unglaublich gut!

Doch war es auch interessant für sie. Er war jetzt nicht besser, als ihre anderen Männer. Sein Ding war nicht grösser, seine Technik auch nicht gerade der Weisheit letzter Schluss. Aber, es war für Katja tatsächlich so, als würde er ein Verlangen stillen, was tatsächlich nur er stillen konnte. Als hätte sie die ganzen Jahre Juckreiz verspürt und konnte sie nun endlich kratzen. Allein dieses Gefühl war derart unglaublich, dass sie kam.

Aber es war anders als sonst. Sie kam und das sehr intensiv. Doch war sie nicht in der Lage, diese Emotionen durch lautstarkes Stöhnen, wie man es von ihr gewohnt war, auszudrücken. Sie schaute Fabrizio nur in die Augen und es war so, als würden diese im Dunkel der Nacht leuchten. Auch ein unglaubliches Gefühl für sie.

Doch da gab es etwas, was noch nicht ganz stimmte. Bislang schien alles eher eine Wiederholung von dem gewesen zu sein, was sie damals erlebt hatte. Soweit war das ja gut, aber sie war ja jetzt eine gestandene Frau, die zudem ja auch noch verheiratet und dieses Mal ja aus freien Stücken hier Urlaub machte. Dieser Part musste definitiv noch in das Liebesspiel eingearbeitet werde!

Energisch zog sie ihn an sich und fing an ihn in einer Leidenschaft zu küssen, die ihm deutlich den Atem raubte. Ausserdem fing sie an ihr Becken mit seine Bewegungen zu koordinieren, wodurch er noch etwas weiter aus ihr heraus und dafür noch tiefer in sie kam.

»Leg dich zurück!«

Hauchte sie ihm zu, als sie ihre Lippen von den seinen trennte. Er sagte nichts, stiess noch einmal zu, was in Katja ein riesiges Gefühl der Wonne hervor rief, zog sich dann zurück und legte sich, genau wie Katja.

Nun kam Katja über ihn. Aber nicht so, wie er es erwartet hatte. Nein, er drang zwar in sie ein, jedoch tief in ihren Mund.

»Eh, du hast ja doch ein Gummi drüber!«

»Si! Vorbei die Zeiten sind, wo ich gefickt habe ohne Sorge!«

Wo war eigentlich der chinesische Akzent abgeblieben, fragte sich Katja? Aber, sie fragte sich noch etwas. Wieso zog sie ihm das Gummi vom Schwanz? Sie hatte doch gar keine Ahnung, ob er noch eins dabei gehabt hatte und ausserdem war da ja auch noch die Frage, warum hatte sie, die ja eigentlich immer vorsorgte, keines dabei?

Es gab keine Antwort, dafür lutschte sie so voller Wonne an seinem Schwanz, nun fing er an wollüstig zu stöhnen.

»Viel geübt du hast!«

»Ja! Dazu geilen Schwanz ich lutsch!«

Sie musste selber lachen, als sie das sagte und wichste ihm in der Zeit einen, was sie ebenfalls als herausragend geiles Gefühl empfand. Doch Fabrizio zuckte merkwürdig.

»Alles okay mit dir?«

»Si! Spüren das Zeichen eurer Liebe ich tue!«

Okay! Langsam fühlte sich Katja von seiner Art zu reden doch etwas verarscht. Doch irgendwie hatte sie ganz stark das Gefühl, dass Pascal da seine Finger im Spiel hatte. Sollte in dem Moment aber keine Rolle spielen, denn natürlich spürte Fabrizio den Ring an ihrem Finger. So gross wie der war, ging es gar nicht anders.

»Findest du das gut?«

»Soll ich sagen die Wahrheit?«

»Nein, lüge mich einfach an, aber voll!«

Auch wenn sie es nicht sehen konnte, Fabrizios blöder Gesichtsausdruck konnte Katja direkt spüren. Sie wichste etwas energischer weiter.

»Jetzt sag schon, oder ich höre auf!«

»Eigentlich, gut finden ich tue es nicht! Du die Frau eines anderen Mannes. Doch, du will wichsen mich, also ich muss sein etwas ganz besonderes!«

»Bist du Fabrizio. Dich hier jetzt so berühren zu können bedeutet mir wirklich sehr viel!«

Genau so war es auch. Der Schwanz war nicht gut zu erkennen, doch sie spürte ihn natürlich. Sie spürte, wie sie ihn in der Hand hielt und langsam auf und ab bewegte. Wie er so hart war wegen ihr und das der Ring, den ihr Perry bei ihrer Vermählung gegeben hatte, daran rieb.

Irgendwie war es so geil. Sie war jetzt hier, weil sie es wollte. Möglich gemacht hatte es aber ihr Mann. Er war zu Fabrizio gegangen, hatte das Schlauchboot gefahren und ihm erklärt, dass er sie benutzen durfte. Nun war sie hier, war eben schon gefickt worden, hatte das Teil schon im Mund und rieb es nun. Zudem der Kuss. Irgendwie überkam sie die Angst, alles könnte irgendwo nur ein Traum sein, denn wie viel Glück konnte ein einzelner Mensch denn haben? Sie hatte den besten Mann der Welt und der sorgte auch noch dafür, dass sie sich voll austoben konnte. Einfach ein Traum!

Print Friendly, PDF & Email

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.