Neue Investitionsmöglichkeit?

»Ausserdem haben sie noch einen Lori. Voll auf Elektro umgerüstet. Das ist kein Auto mehr!«

»Doch, liebe Katja. Es ist nach wie vor ein Auto. Die Antriebsart und die Leistung haben nichts mit der Bezeichnung zu tun!«

Katja stemmte die Fäuste in die Hüfte.

»Das ist mir auch klar Herr Klugscheisser! Hast du schon einmal etwas von Metapher gehört? Es ist kein Auto mehr, weil man so etwas normalerweise auf der Strasse … Boah, warum diskutiere ich eigentlich mit dir?«

»Tust du nicht! Eine Diskussion würde bedeuten, du bringst …«

Katja unterbrach Waldemar mit einer harschen Handbewegung. R verstummte und das Thema war erledigt.

»Was macht ihr mit dem Ding? Aufmotzen und dann hier in der Garage stehen lassen?«

»Nö Maia. Wir wollen damit natürlich in Neunburg an den Rennen teilnehmen. Vielleicht sogar hier im Eck irgendwo eine entsprechende Szene aufbauen, wie die in Neunburg. Dafür fehlt aber das Geld und hier ist es auch nicht so einfach zu machen, wie bei denen.«

»Warum nicht Perry?«

»Weil man dafür ein entsprechendes Gelände braucht. Da muss dann eine Strasse drauf sein, die eine viertel Meile lang ist, dahinter eine Auslaufzone hat, auf der zwei Autos gefahrlos nebeneinander fahren können müssen und wo auch genug sicherer Platz für Zuschauer und geparkte Autos ist.«

»Hab ich!«

Maia erntete sofort schockierte Blicke.

»Wie, hast du?«

»Na hab ich Claudi! Ich hab vor ein paar Monaten in eine Firma investiert. Deren Shirts haben sich so schnell so gut verkauft, dass sie eine grössere Produktion gebraucht haben. Die haben jetzt neue Hallen und das alles und ich bekam das alte Gelände überschrieben. Ist nicht direkt in Heinzfort. Sind insgesamt knappe 20 Kilometer von hier. Aber, es müsste gross genug sein.«

»Wieso wurde dir das alte Gelände überschrieben?«

»War meine Idee Donald. Durch die neue Produktionsstätte und das ganze konnten sie mir die monatliche Dividende nicht ausbezahlen. Da hab ich den Vorschlag gemacht weil irgendwie war ich der Meinung, damit könnte ich mal was anfangen. Dachte zwar eher daran, mir dort mal alles wohnlich einzurichten, aber die Idee gefällt mir besser!«

»Worauf warten wir dann noch? Lasst uns das in Augenschein nehmen!«

»Perry, auch wenn ich deine Euphorie in gewisser Hinsicht teile, möchte ich einen Blick auf die Uhrzeit werfen!«

»Hast Recht Waldi. Können wir uns das morgen anschauen Maia?«

»Natürlich Perry!«

»Cool, dann müssen wir aber unbedingt Janine mitnehmen. Damit wenigstens einer dabei ist, der davon Ahnung hat!«

Diese Gegebenheit sorgte dafür, dass sich die Bettgeschichten ein wenig anders gestalteten, als normalerweise üblich. Natürlich vögelte Perry Katja, Donald Claudia und sogar Waldemar und Elena waren in seinem Zimmer zugange. Doch war es anders.

»Kannst du dir das vorstellen Schatz? Unser eigenes Gelände?«

»Kann ich Katja! So wie ich dich kenne, knallst du dann am ersten Abend schon alles durch, was einen Schwanz hat!«

»Natürlich! Die ganzen Ecken müssen doch geprüft und eingeweiht werden!«

Gesprochen, während Katja aktiv auf Perry ritt.

»Wenn ich nur daran denke, wie ich den Lion auf unserer eigenen Strecke besiege!«

»Ich … kann … da … nicht … dran … denken! Aber … fick … so … weiter!«

Kam von Claudia, die gerade so fest von Donald Doggy genommen wurde, dass die Orgasmen wie Wellen über sie hereinbrachen. Der Ehrgeiz hatte ihn gepackt und das bekam Claudia zu spüren.

»Ich werde meinen Freund Mario kontaktieren und mit ihm durchsprechen, wie man eine solche Strecke am sichersten mit Sensoren bestückt und den Kommandostand ausbaut. Doch denke ich, einen Transporter möchte ich nicht benutzen. Ich hätte es lieber stationär!«

Elena, die auf Waldemar ritt und es einfach immer noch nicht ganz glauben konnte, dass sie ihn soweit bekommen hatte, war dennoch etwas traurig.

»Denkst du eigentlich gar nicht an mich, während ich dich reite?«

Waldemar zog eine Augenbraue nach oben.

»Du lässt mich ja nicht ausreden, meine Gespielin! Denn ich möchte einen stationären Kommandostand, um hin und wieder auch das Vergnügen haben zu können, dich sexuell zu benutzen!«

Elena blieb auf ihm sitzen und schaute ihn mit ungläubigen Augen an.

»Du willst mich benutzen? Dein Ernst?«

Der rationale Teil von Waldemar wollte sofort eine Erklärung abgeben. Aber da war auch dieser andere Teil und der behielt die Kontrolle.

»Natürlich! Immerhin bist du meine Gespielin! Auch wenn ich es erlaube, dass du mit anderen Männern und Frauen Verkehr hast  bedeutet das nicht, ich würde mich vernachlässigen lassen! Wenn ich merke, dass es dir mit den ganzen Männern, die wahrscheinlich bei solchen Rennen dabei sein werden, zu gut gefällt, werde ich dir zeigen müssen, zu wem du gehörst!«

Elena verdrehte die Augen, zuckte total wild und stöhnte inbrünstig. Dabei feuerte ihre Vagina ein derartiges Feuerwerk um Waldemars steifes Glied ab, dass auch der zu einem brachialen Höhepunkt kam.

»So glücklich hat mich noch nie ein Mann gemacht!«

Lächelte und schnaufte Elena, als sie sich auf ihn legte.

»In der Tat muss ich zugeben, so intensive Gefühle hat auch noch keine Frau bei mir ausgelöst, meine liebe Elena.«

Wie dem auch sei, die Aussicht auf ein eigenes Renngelände löste heftige Reaktionen bei der Gruppe aus. Als am nächsten Morgen Waldemar es sogar nicht erwarten konnte, bis Maia endlich kam, tauchte Janine im Tierheim auf und wurde sofort mit den Neuigkeiten von niemand anderem überfallen, als von Waldemar selbst, was seine Freunde natürlich sofort wieder irritierte.

»Klingt ja super! Es geht einfach nichts über ein eigenes Gelände! Dort kann niemand meckern und es werden keine unbeteiligten in Gefahr gebracht. Seit aber mal nicht so euphorisch. Die Anforderungen an so ein Gelände sind nicht gerade gering!«

»Mit Verlaub, meine liebe Janine, da möchte ich dir widersprechen! Ohne deine Erfahrung schmälern zu wollen, eine Strasse ist der entscheidende Faktor bei einer solchen Geschichte!«

»Wenn du denkst Waldi! Wir werden es ja sehen!«

So kam es auch. Bald tauchte Maia auf und es ging los. Direkt an der Kommune vorbei, was normalerweise ja weniger die Art der Mädels war. Bald hatten sie das Gelände erreicht und während eigentlich alle total begeistert waren, schaute sich Janine länger Zeit skeptisch um. Donald, Perry, Elena, Claudia und Katja warteten gespannt auf ihr Urteil.

»Okay. Hat Potential! Aber, hier muss man noch viel Geld in die Hand nehmen! Die Strasse ist zu kurz! Wenn ihr da ein Rennen drauf ausrichtet, landen die Autos da hinten im Feld. Bliebe also die Frage, kann man da noch ein Stück Land bekommen, um die Strecke zu erweitern?«

Maia hatte die passende Antwort in Form einer Geländekarte. Darauf eingezeichnet war die Strasse in einem grösseren rot markierten Gebiet.

»Das gehört alles hier zum Gelände?«

»Japp. Platz wäre hier für die Fertigung genug gewesen, aber die Infrastruktur ist einfach mies. Wirkliches Internet gibt es hier nicht, auch nicht mobil. Ziehst du hier zu viel Strom, fliegt die Hauptsicherung und die Wasserleitungen haben auch bessere Zeiten gesehen. Das war mal das Grundstück von einem Bauer. Für den hat das alles gereicht, aber nicht für eine Firma.«

»Darf man hier denn was bauen? Strasse und so?«

»Was du willst!«

»Dann, meine Freunde, muss man zwar etwas Geld in die Hand nehmen und es wird auch etwas dauern, aber dann kann hier durchaus etwas draus werden!«

Die Mädels sprangen vor Freude in die Luft!

»Ich stelle aber Bedingungen für die Nutzung!«

Die Euphorie war dahin und alle schauten entsetzt Maia an.

»Ich will, dass es hier nach illegalen Rennen aussieht! Baut mir also keine hoch moderne Superrennstrecke, die nur aus Asphalt, Tribünen und so besteht!«

»Na da mach dir mal keine Sorge! Ich will es schmutzig und verrucht!«

Bestätigte Perry.

»Gut! Darüber hinaus bin ich die Erste, wenn alles fertig ist, die hier gefickt wird. Klar soweit?«

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