Burger

Frisch angezogen stürmten die Drei das Tierheim.

»Perry, Waldi, Burger. Jetzt!«

Perry richtete sich sofort auf, nur Waldemar drehte sich missbilligend herum.

»Wenn ich fragen darf, mein lieber Freund Donald, wie kommst du auf den absurden Gedanken, dass ich meine Arbeitszeit in irgendeiner Form verkürzt habe und nun Zeitlich flexibel genug bin, um mit dir essen zugehen?«

»Ganz einfach. Wenn du das nicht tust rufe ich Amy und und sage ihr, sie soll Mario verbieten mit dir zu spielen!«

Waldemar verschränkte die Arme.

»Und warum glaubst du, teurer Freund, würde Amy auf dich hören?«

»Auf Donald vielleicht nicht, aber wenn ich ihr eine neue Runde anbiete, im Ausgleich dafür, wird sie sicherlich zugeneigt sein Waldi!«

Katja grinste. Es war toll anzusehen, wie ihr Mann immer mehr Selbstvertrauen aufbaute.

»Ich finde es nicht freundschaftlich von dir, Perry, dass du mir derart in den Rücken fällst!«

»Es geht um Burger! Da falle ich jedem in den Rücken!«

»Also Waldi. Wie schauts?«

»Donald, mir wird ja keine Wahl gelassen. Ich brauche meinen Partner für diese Arbeit!«

»Waldi, ihr macht da irgendwas mit den Pyramiden und schlussendlich wird da nichts bei rauskommen! Also, warum die Hektik?«

»Meine liebe Katja. Was dabei herauskommt, wird sich am Ende zeigen. Darüber hinaus geht es nicht darum, ob meine Arbeit sinnvoll, wichtig, oder weltbewegend ist. Ich habe sie zu erledigen und nehme diese Pflichten sehr ernst. Was man von diversen Personen in diesem Raum ja nicht sagen kann!«

»Ich hole mal die Mädels. Bevor ich dem guten Waldi hier noch einen Vogel zeigen muss.«

»Katja, ob du mir einen Vogel zeigst, oder es mir sagst, spielt weniger eine Rolle am Endresultat!«

»Er ist so schlau der Waldi!«

Sagte Katja und ging die Tür raus. Dennoch dauerte es eine gute Stunde, bis die ganze Gruppe schliesslich im in dem Laden versammelt waren. Schuld daran war Elena, die sich noch ausgiebig von einem der Gruppe in der Kommune knallen liess und nicht dazu zu überreden war, den Akt vorzeitig abzubrechen. Maia, die mit Katja gegangen war, empfand es als unglaublich angenehm, dass man in der Kommune auch einfach so in den Sex anderer Leute platzen und mit denen reden konnte, ohne irgendwelche Scheu. Sex wurde hier zu etwas normalen gemacht, für was man sich nicht schämen musste und genau so etwas gefiel Maia unglaublich gut.

Während dem Essen war Waldemar dann neugierig.

»Liebe Elena. Macht es für dich einen Unterschied, wieder zuhause zu sein und mit den ganzen Männern Geschlecht zu verkehren?«

Elena biss ab, kaute und fing an zu sprechen. Katja sah da einen gewissen schlechten Einfluss von Amy wirken.

»Was soll da für ein Unterschied sein Waldi?«

Waldemar verdrehte angewidert die Augen.

»Im Hinblick auf unsere Experimente in Amerika und der Tatsache, dass wir so etwas wie eine Partnerschaft eingegangen sind.«

Elena schluckte unter.

»Da gibt es in der Tat einen Unterschied. Es ist schon angenehm, einfach mit einem Kerl ficken zu können, ohne dabei wissenschaftliche Vorgaben und Erwartungen zu haben.«

Waldemar veränderte seine Art.

»Interessant. Dann werde ich dir nun etwas auf den Weg geben! Heute, 23 Uhr findest du dich in meinem Zimmer ein! Dann werden wir klären wie …«

»Vergiss das gleich Waldi! Ich komme nicht zu dir und du hältst mir dann Vorträge!«

»Keines Wegs! Ich wollte dir eigentlich demonstrieren, wie der Verkehr mit mir ist, ohne weitere wissenschaftliche Voraussetzungen!«

Elena verschluckte sich am letzten Krümel, den sie noch im Mund hatte und musste erst einmal wild husten, wobei Claudia ihr auf den Rücken klopfte.

»Ich soll zu dir kommen, damit wir ficken können?«

»Mir behagt die Formulierung den Akt zu vollziehen deutlich mehr, aber im Prinzip ist es korrekt!«

Elena grinste so breit, wie selbst Katja und Claudia es selten gesehen hatten.

»Dann 23 Uhr mein Freund!«

»Gut. Wenn die da schon so intim sind, du willst also mit mir in die Kiste Maia. Warum?«

Maia schaute sich verlegen um.

»Warum habe ich so das Gefühl, ich mache da etwas falsch?«

»Weiss ich nicht. Ich bin nur neugierig!«

»Also, ich habe eben schon viel von dir gehört durch Veronika. Ich kann zwar nicht so ganz nachvollziehen, warum du so unattraktiv sein sollst, aber sie meinte ja, deine Leistung im Bett würde jeglichen optischen Makel wettmachen. Von daher bin ich einfach sehr neugierig. Die Meisten Männer unterscheiden sich ja nur durch die Länge ihres Johannes und hier und da ein bisschen in der Technik. Du hingegen sollst ja ein absolutes Monster sein!«

»Hallo? Ich kann euch hören!«

Fügte Donald genervt hinzu.

»Ja? Ich hab nicht gesagt, dass du schlecht bist, oder?«

»Nein, aber baust sofort darauf auf, dass Perry ein Monster sei.«

»So wird es mir eben erzählt Donald!«

»Behalt die Nerven Entchen! Du hast ganz andere Qualitäten wie mein Schatz, wird Maia dann auch sehen. Man kann euch nicht vergleichen!«

Donald legte den Rest seines Burgers hin.

»Schatz, würdest du bitte auch mal was dazu sagen?«

»Klar. Also Maia, Perry ist wirklich eine ganz eigene Hausnummer!«

»Wie bitte? Du solltest mich verteidigen!«

Claudia schaute verwirrt.

»Verteidigen? Gegen was? Hat dich doch niemand angegriffen!«

»Pff. Das muss ja Liebe sein!«

»Maia, ich kann das auch bestätigen. Perry ist eine echte Marke!«

»So ähnlich wie du Süsse! Machst zwar auch nichts anderes als die Anderen und dennoch hat man bei dir ganz andere Empfindungen!«

Donald schüttelte den Kopf.

»Kannst du dich noch an die Zeiten erinnern Perry, als ich hier der Hengst in der WG war?«

»Bist du doch immer noch! Du hast eben zwar Weiber geknallt. Eine war sogar meine Frau. Also, was regst du dich auf?«

Claudia lachte.

»Mein Schatz hat einen kleinen Knick im Ego. Vor kurzem war er noch der mit dem vielen Sex und jetzt schwärmen die Frauen alle von dir!«

»Wieso sollte ich ein Knick im Ego haben? Es ist Perry und ich hab mit immer gewünscht, dass er mehr sexuelle Aufmerksamkeit bekommt. Dann bin ich doch deshalb jetzt nicht depri. Nur eben, es ist echt nicht leicht zu verdauen, wenn selbst meine eigene Freundin behauptet, es wäre besser wie ich!«

»Als ich!«

»Waldi! Das Letzte, was ich jetzt gebrauchen kann, sind deine Vorschläge! Also bitte, halt dich zurück!«

»Es ist aber so! Gleichgut wie, besser als!«

»Waldemar! Ich hab dir noch nie eine gezimmert, aber es könnte gleich soweit sein!«

»Leute, jetzt bitte kein Streit wegen mir! Ich hab den Sex mit dir ja genossen Donald und kann mir auch gut eine weitere Runde vorstellen! Ganz bestimmt will ich deine Leistung nicht herabwürdigen, nur weil ich neugierig auf Perry bin! Wenn ich ehrlich sein soll gehe ich sogar davon aus, dass er die Erwartungen nicht erfüllen kann, welche Veronika da aufgebaut hat!«

»Oh doch, tut er!«

Sagten Katja, Elena und Claudia gleichzeitig. Donald wurde komplett rot im Gesicht.

»Boah Entchen! Angebot von mir. Wenn Perry Maia knallt, kommen Elena, Claudi und ich zu dir und melken dich.«

»Setzt noch Janine und Veronika drauf, dann bin ich einverstanden!«

»Janine kann ich dir nicht versprechen, die klebt an Kincaid wie Kaugummi. Aber Veronika sollte sich machen lassen.«

»Okay. Aber versuch es wenigstens!«

Maia war ja so glücklich in dem Haufen. Diese Art mit Sex umzugehen war genau das, was sie sich immer gewünscht hatte. Einfach frei raus, als wäre es etwas ganz normales. So, genau so wollte sie das haben, denn für sie war Sex nicht nur Sex, sondern auch ihr liebstes Hobby!

Print Friendly, PDF & Email

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.