Auswertung und Sieger

Nach einiger Zeit kam Markus mit einem Blick heraus, der so ganz anders war, als die Leute sich das vorgestellt hatten. Er kam nicht erregt, oder befriedigt daher, sondern massiv verwirrt.

»Alles klar dicker?«

»Du sollst mich nicht so nennen Alexis. Aber nein, so ganz okay bin ich nicht. Ich war mir absolut sicher, ich würde meine Freundin unter allen Frauen herausfinden können. Aber ganz ehrlich, erst dachte ich, Amy sitzt in Kabine eins. Dann hätte ich schwören können, sie ist in Kabine zwei. Das irritiert mich. Ich sollte meine eigene Freundin doch erkennen können!«

»Ach was! Glaub mir, die Anderen haben das auch nicht zweifelsfrei bestimmen können!«

»Denkst du Alexis?«

»Jede Wette. Aber jetzt, komm mal mit, da hinten ist ein Busch. Ich brauche jetzt ein bisschen Spass!«

Perry sah, wie Alexis sich Markus schnappte und mit sich zog. Das hiess, es blieben noch Viper und er übrig. Da Viper Perry gegenüber ein deutlich besserer Stratege war, wählte er sorgfältig. Er hatte Perry jetzt ein paar Mal beobachtet und der wählte immer zwei Dinge. Spock, oder Stein. Also war seine Wahl klar. Das Spiel begann, Perry kam mit Spock und Viper mit Papier. Papier widerlegt Spock, Viper hatte gewonnen. Er grinste noch frech, als er an Perry vorbei nach drinnen ging.

Eigentlich war der Zeiger für Perrys Erregung schon hinter den roten Bereich geschlagen, aber die Sache hatte auch einen Vorteil. Er konnte spritzen, da nach ihm ja keiner mehr kam. Ergo, ob Hormone oder nicht, er hatte keine Probleme.

Probleme hatte dafür Viper. Wer war das in Kabine eins? Im ersten Moment dachte er an Amy, doch auch wenn die eigentlich ein Nimmersatt war, so heftig war sie normalerweise nicht. Sprich, es war nicht Amy. Oder? Er hatte ja auch schon mit Katja das Vergnügen und die war auch nicht ansatzweise so extrem.

Gut, da kam auf jeden Fall eine fünf auf den Zettel und es ging zur zweiten Kanine. Schwanz durch das Loch und wieder hörte er einen Engelschor. Nein, dass war Amy. Oder? Vielleicht ja doch Katja? Nein. Wobei, eigentlich konnte es auch jemand ganz anderes gewesen sein. Er erinnerte sich an seine damalige Verlobte. Ja, die war ganz ähnlich gewesen, doch sie war ja leider schon lange aus seinem Leben getreten. Jasmin! Ja, die war so ein Monster. Doch nein, die war noch heftiger. Selbst wenn sie nicht so gut drauf war, war sie noch brutaler. Ausserdem, wie hätte sie hierher kommen sollen? Es konnte nur Katja oder Amy sein, nur war Viper nicht dazu in der Lage, es zu bestimmen.

Auch die zweite Karte bekam eine fünf, beide wurden bei den Aufpassern abgegeben und es ging nach draussen. Bevor Elena etwas sagen konnte, hatte Viper sie schon geschnappt, auf die Arme genommen und in den Bus getragen. Ob da Derrick drin war, interessierte ihn dabei herzlich wenig. Seine Wahl fiel auch nur deshalb auf Elena, weil die ihm am nächsten war. Ihr machte es nichts aus. Eine Viper in der Kiste zu haben war immer wieder aufregend!

Nun war es an Perry. Aufgeregt betrat nun er die Halle, ging zu den Kabinen, holte seinen Kleinen aus der Hose und schob ihn durch das erste Loch. Irgendwie gefiel ihm das nicht. Da waren vorher schon Schwänze drin und vermutlich dran gewesen. Irgendwie empfand er das als äusserst unangenehm! Aber gut, da musste er jetzt durch.

Mario und Waldemar merkten, dass da etwas anders war. Aus der Kabine kamen nicht nur die typischen Geräusche. Amy schien mit vollem Mund zu stöhnen! Das war bislang nicht vorgekommen. Weder bei ihr, noch bei Katja. Mario fragte sich, ob es die Erregung war, denn langsam hatten die Mädels ja einiges mitgemacht. Oder lag es an Perry?

Amy verstand das auch nicht. Da war ein Schwanz, der war nicht besonders gross, aber ihn zu lutschen war fast so, als hatte sie ihn in ihrer Muschi. Wieso? Das war doch unlogisch! Ausserdem waren da jetzt schon einige Schwänze in ihrem Mund gewesen und da war das Gefühl nicht so. Sie verstand es nicht. Auch nicht, als sie fast einen Orgasmus erreicht hatte, bevor Perry sein Teil wieder aus dem Loch zog.

Perry hingegen hatte keinen Zweifel. Das war Amy, mit absoluter Sicherheit. Also ging er zum zweiten Loch, steckte seinen Schwanz hinein und kaum war das Teil in ihrem Mund wusste Perry, dass er Recht gehabt hatte. Katja war hinten am Gaumen ein kleines bisschen rauer als die anderen Frauen, die er kannte. Dementsprechend war es für ihn keine schwere Aufgabe. Das war Katja. Seine Freundin. Seine schwangere Freundin und die stöhnte genauso wie zuvor Amy. Alles zusammen, mit dem massiven Überdruck reichte dann aus, um ohne Vorwarnung einfach zu spritzen. Er konnte es genau solange halten, bis Katja sein Teil ganz im Mund hatte, dann brachen die Dämme. Ganz zum Leidwesen von Katja, die wild hustend anfing zu meutern und sich damit verriet.

»Gut gemacht Katja! Damit ist Perry aus dem Rennen!«

»Sehr komisch Mario! Lass du dir mal ohne Vorwarnung in den Rachen ballern! Dann reden wir weiter!«

»Hat Luigi schon mehr als einmal gemacht, also heul nicht rum. Ihr könnt dann auch raus kommen, wir haben alle!«

Ein paar Minuten später waren alle draussen.

»Ich habe ein Ergebnis zu verkünden. Zwei Personen sollten bewertet werden. Ich nenne sie derzeit noch Kabine eins und Kabine zwei. Perry, ich bitte dich Stillschweigen zu bewahren.«

Alle schauten zu Perry, doch der blieb stumm.

»Gut. Mario und ich haben die Vorgänge genau beobachtet. Mit Nichten wurde ein Manipulationsversuch gestartet. Alles blieb den Regeln entsprechend und …«

»Jetzt sag endlich das verdammte Ergebnis Waldi!«

Amy war sauer. Sie wollte das jetzt endlich wissen.

»Demnach kann ich sagen, das Ergebnis ist unvoreingenommen. Jeder hat entsprechend abgestimmt, ich habe es zusammen mit meinem Freund …

»Waldi, du riskierst gerade dein Leben!«

Auch Katja hielt die Spannung nicht mehr aus. Doch Waldemar musste seine Rede einfach beenden.

»Mario ermittelt und komme nun zum Ergebnis.«

Eine dramatische Pause. Amy und Katja hatten in etwa die selben Gedanken dabei und in beiden Fällen verlor Waldemar unglaubliche Mengen an Blut.

»Das Endergebnis lautet 18 zu 17 und gewonnen hat Nummer zwei!«

Da Katja und Amy nicht wussten, welche Nummer ihre Kabine hatte, waren sie natürlich noch nicht schlauer als vorher.

»War mir irgendwie klar, dass Amy gewinnt!«

Sagte Donald recht sicher. Für ihn war Amy in Kabine zwei gewesen.

»Dann muss ich dich enttäuschen, mein lieber Donald. Kabine zwei war die ganze Zeit Katja!«

Donald schaute nicht schlecht. Das war Katja? Er kannte sie doch eigentlich gut genug, warum hatte er das also nicht erkannt?

Katja freute sich natürlich und zeigte auf Amy.

»Hab dir doch gesagt, dich besiege ich noch mit Kiefersperre!«

»Jetzt trommel hier mal nicht so rum! Das war nur ein Punkt. Was mich mehr schockiert, wieso hat keine von uns 20 Punkte? Ich hatte tatsächlich damit gerechnet, dass wir beide am Ende 20 Punkte haben.«

»Ich eigentlich auch. Dummerweise werden wir nicht herausfinden, wer da nicht die volle Punktzahl gegeben hat.«

»Da hast du Recht. Wenn ich es wüsste, wer mich nicht mit einer fünf bedacht hat, dem würde ich nachher zu gerne mal beweisen, dass ich durchaus eine fünf Wert bin!«

»Sorry Amy, aber ich hab dir nur eine vier gegeben.«

Bevor sich noch jemand melden konnte, stürmte Amy auf Donald los.

»Was? Du Arsch hast mir nur eine vier gegeben? Ich glaub es hackt! Hast du schlechtes Gras geraucht, oder das falsche Abführmittel genommen? Eine vier? Ich! Du abgebrochener Riese, du müsstest hier auf die Knie fallen und ein Danklied anstimmen, dass ich dich überhaupt oral befriedige. Eine vier, ich glaub ich spinne!«

Damit war klar, sonst würde sich niemand mehr zur vier oder weniger bekennen. Natürlich war das für Amy auch nur wieder ein Spass. Wenn Donald sie eben nur mit vier bewertete, dann war das nicht besonders schlimm. Aber einen kleinen Aufstand wollte sie proben.

»Jetzt behalt mal die Nerven Amy! So schlimm ist eine vier nicht!«

»Donald, die zieht dich nur auf. Glaub mir, wenn Amy wirklich sauer ist, merkst du es. Dagegen ist das da Kindergarten!«

Donald schaute zu Markus und irgendwie glaubte er ihm jedes Wort. Wenn Amy mal richtig finster drauf war, dann war das sicherlich ein Grund zum Mond auszuwandern, oder ähnliches. Dazu musste er sich nicht einmal ausmalen, wie Amy zuschlagen konnte. Alleine ihre Art eine Furie zu sein durfte schon Grund genug sein, mit sofortiger Wirkungen ins Zeugenschutzprogramm zu wollen!

Print Friendly, PDF & Email

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.