Unmoralische Möglichkeiten

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben werde. Das Thema ist ein wenig heikel, zumindest für viele Menschen. Es geht schliesslich um unmoralische Angebote!

Wer also ein Problem damit hat, wenn sich der Partner für eine Gegenleistung ins Bett bringen lässt, der muss hier gar nicht erst weiterlesen, denn genau darum geht es in dem Artikel!

Ich gehe mal stark davon aus, der Artikel ist fast nur anzuwenden, wenn ein Mann seine Frau teilt. Einfach aus dem Grund, wie oft bekommt denn ein Mann ein unmoralisches Angebot gemacht? Von daher gehe ich auf diese Richtung gar nicht erst ein und behalte das bekannte Muster bei. Er teilt, sie wird geteilt.

Unmoralisches Angebot

Den Film kennen sicherlich viele. Kern des ganzen Films ist eigentlich nur das Angebot. Beziehungsweise die Frage, hat jeder seinen Preis? Nun, es scheint keine einfache Frage zu sein, denn sonst hätte man ja schlecht einen ganzen Film darüber drehen können.

Im Film ist die Problematik ja klar. Da wird das Angebot unterbreitet, 1.000.000 Dollar für eine Nacht mit der Frau. Wären die Menschen so treu und willensstark, wie sie sich gerne geben, wäre der Film mit diesem Angebot auch schon vorbei gewesen. Logisch, denn fremdgehen ist ja nicht und schliesslich sind die Menschen ja nicht käuflich. Offensichtlich scheint es ja nicht so zu sein. Diese Summe für eine Nacht? Meine Güte, was ist das für ein Stundenlohn?

Der Film wäre auch recht kurz ausgefallen, wenn das Paar Wifesharing praktiziert hätte. Er hätte das Angebot unterbreitet, die hätten es sofort angenommen, eine Nacht Sex, danach eine Überweisung, oder ein Geldkoffer und das Paar wäre munter auf dem neu gekauften Pferd in den Sonnenuntergang geritten. Sie hätte ihren Spass gehabt, denn angeblich war der Sex im Film ja gut, er hätte seinen Spass gehabt, denn sein Fetisch wurde ja bedient. Es wäre wohl nur ein Kurzfilm geworden, da man die Vertragserfüllung ja nicht gesehen hat.

Also. Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, da sind die Wifesharer echt im Vorteil. Wäre da nicht das kleine Problem, wann findet man denn schon so einen Millionär, der ausgerechnet die eigene Frau haben will und das auch noch zu dem Preis? In der Realität stellt sich die Sache wohl etwas schwierig dar, denn wer viel Geld hat kann eigentlich zwischen durchaus attraktiven Frauen wählen und das für weit weniger, als diese Summe.

Doch im Prinzip ist die Sache klar. Im Film wird es ja auch von ihr deutlich ausgedrückt:

Es war nur Sex!

In einer Szene unterhalten sich die Beiden ja auch darüber, dass sie schon vor der Beziehung Sex mit anderen Leuten hatten. Offensichtlich gab es dabei ja keine Abnutzung, oder sonstige Beschädigungen. Er kommt damit klar, wo liegt also das Problem?

Tja, in einer „normalen“ Beziehung gibt es da eben eine Fülle von Problemen, wie man im Film ja sieht. Die Beziehung geht dabei ja auch in die Brüche, obwohl er der Sache ja zugestimmt hat. Ein bisschen bescheuert, wenn man mich fragt.

Uns Wifesharer kratzt das natürlich nicht. Da will einer Geld für Sex mit der eigenen Frau bezahlen? Hallo? Was ist denn das für ein Kompliment? Ausserdem hat sie dabei ja hoffentlich ihren Spass, was ihm dann Spass bringt und dafür gibt es auch noch Kohle? Das Leben kann so schön unkompliziert sein, wenn man seinen Partner teilt!

Geld sparen

Da könnte ich nun einige Beispiele für bringen, habe mich aber für das Auto entschieden. Einfach, weil es da Klischees und sogar Pornos zu gibt.

Sagen wir einfach mal, unser Paar hat ein Auto. Das muss über den TÜV und der hat da einiges zu bemängeln. Unser Mann ist kein geschickter Autoschrauber und deshalb ist klar, die Kiste muss in die Werkstatt.

Viele Männer werden jetzt natürlich denken, dass übernehmen sie. Die Frau wird unter Umständen übers Ohr gehauen, oder Frauen haben mit Autos nichts zu tun. Wie auch immer, der Mann könnte die Entscheidung treffen, er bringt die Kiste in die Werkstatt.

Insofern seine Partnerin jedoch sexuell ansprechend ist, könnte das ein Fehler sein. Klar, es mag Werkstätte geben, in denen eine Frau als inkompetent angesehen und übervorteilt wird. Aber mal ganz ehrlich, auch viele Männer werden bei so etwas übers Ohr gehauen, weil sie schon mit einer Einstellung zum Mechaniker gehen, die einfach zum kotzen ist.

Warum könnte das denn nun ein Fehler sein, als Mann in die Werkstatt zu gehen? Nun, weil in den meisten Werkstätten eben Männer arbeiten. Kommt da eine Frau angefahren, vielleicht in aufreizender Kleidung und hat kein Symbol an sich, dass sie irgendwie vergeben ist, schlagen die Triebe des Mechanikers wahrscheinlich Wellen. Hier kommt dann ein Vorteil der Frauen zum tragen. Wenn der Mechaniker sich die Möglichkeit ausmalt, dass diese nette Dame vielleicht öfters kommt, wenn er korrekte Arbeit abliefert und nicht zu teuer ist, wird er wahrscheinlich nicht an schnellen Profit denken und die Dame nicht übervorteilen. Gute Qualität, angemessener Preis, das fördert die Stammkundschaft.

Soweit ist das aber auch in einer „normalen“ Beziehung noch machbar. Wobei es da jedoch unter Umständen nicht gerne gesehen wird, wenn sie einen eventuellen Ring als Zeichen der Beziehung ablegt. Davon aber abgesehen ist es aber problemlos in einer monogamen Beziehung machbar.

Der Wifesharer hat da natürlich Vorteile. Seine Partnerin könnte erst einmal die Werkstätten der Umgebung unter die Lupe nehmen. Arbeitet da vielleicht irgendwo jemand, der ganz passabel aussieht, mit dem sie sich etwas vorstellen könnte? Wenn ja, wäre das natürlich ein Glücksfall. Wenn nein, sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkt.

Gehen wir mal davon aus, da ist eine Sahneschnitte in der Werkstatt. Sie kommt angefahren, ist aufreizend angezogen und nichts verrät, dass sie eigentlich vergeben ist. Soweit waren wir aber schon. Doch in diesem Fall könnte sie sogar noch etwas flirten. Das werde ich jetzt hoffentlich nicht näher beschreiben müssen, die Mädels wissen normalerweise sehr gut, wie man einen Mann um den Finger wickelt.

Natürlich muss sie da nicht zwingend bei der Wahrheit bleiben. Sie könnte dem Mechaniker die Mängelliste geben und ihn fragen, was die Reparatur kosten würde. Wenn das jetzt nicht gerade ein Auto ist, was im Unterhalt schon seinen Preis hat, könnte sie nach dem Kostenvoranschlag nun anfangen unruhig zu werden. Da swäre schon heftig, sie verdient nicht so viel, kann sich das im Moment nicht leisten, ist aber auf das Auto angewiesen. Ausserdem kommen ja noch die Kosten für die Nachuntersuchung auf sie zu. Ach, Frauen wissen schon, wie man Mitleid erregt.

Das heisst jetzt jedoch nicht, dass sie damit auf jeden Fall Erfolg haben wird. Ist der Mechaniker verheiratet und monogam, wird da nicht viel bei rumkommen. Ein paar Euro vielleicht, weil er ja kein Arschloch sein will. Kann sich auszahlen, aber wahrscheinlicher ist eigentlich, dass sie eben wirklich die Leistung bekommt, die sie zu erwarten hat und am Ende nur ein bisschen weniger zahlt, als sie eigentlich müsste. Bleibt im Rahmen, würde ich jetzt nicht als besonderen Gewinn ansehen.

Was aber, wenn er zu haben ist? Wenn er die Möglichkeit sieht, ihr entgegen zukommen und dabei vielleicht Punkte zu machen?

Ich kenne das im Prinzip so. Er rechnet sich Chancen aus, will aber ihre Bereitschaft dafür erkunden. Also könnten Sprüche kommen wie:

Ich könnte ihnen ja prinzipiell entgegen kommen, aber wenn ich das bei ihnen mache, wollen andere das später auch.

Oder auch:

Ich könnte ihnen noch entgegenkommen, aber ich muss ja auch schauen wo ich bleibe.

Das könnte man nun entschlüsseln und in beiden Fällen sagt es genau das aus:

Ich mach es billiger, dafür will ich aber was!

Natürlich könnte er es auch so ausdrücken, der Erfolg wäre aber mit Sicherheit gering. Denn genau der Code gibt ihr die Chance, ihre Bereitschaft zu bekunden, ohne es direkt aussprechen zu müssen.

Normalerweise, wenn eine Frau nicht zu Gefälligkeiten bereit ist, wird sie einfach Verständnis ausdrücken und die Sache ist vom Tisch. Ist sie aber dazu bereit, könnte sie ihm beispielsweise sagen, wenn er ihr entgegenkommt, könnte sie auch ihm entgegenkommen. Simpel, aber nicht eindeutig. Sie müsste sich also keine Gedanken machen, ob sie ihm da jetzt ein unmoralisches Angebot gemacht hat.

Auf jeden Fall, schon hier wird sie schnell erkennen, dass sein Entgegenkommen immer besser ausfällt. Vielleicht will er ein paar Arbeitsstunden wegfallen lassen? Da gibt es ja so viele Wege!

Doch schon jetzt, obwohl sie gar nichts gemacht hat, kann die Ersparnis deutlich zu Buche schlagen. Allerdings, je nachdem, kann sie es natürlich noch weitertreiben!

Männer sind relativ simpel gestrickt. Selbst bei Frauen, die sie eigentlich gar nicht kennen, können bestimmte Dinge schon ganz schön was bewegen. So könnte sie ihn fragen, bis wann die Kiste denn fertig sein könnte. Er wird einen Tag nennen, was sie dann etwas traurig macht. Ausgerechnet an dem Tag könnte ein Geburtstag sein, eine Feier, oder was auch immer. Wäre das mit dem Auto nicht dazwischen gekommen, hätte sie sich dafür vielleicht neue Kleidung, oder Schuhe gekauft, aber jetzt geht das natürlich nicht mehr wegen dem verdammten Auto. Sie sollte da vielleicht ins Detail gehen. Ein knappes Kleid nennen, oder High-Heels, oder worauf der Durchschnittsmann eben steht.

Hoffnungen, dass er deshalb dann gleich sagt, er geht noch weiter mit dem Preis runter, braucht sie sich jedoch keine zu machen. Da muss sie schon auch für ihn etwas bieten. Was bringt es ihm schliesslich, dass er den Preis anpasst, die Kleidung dann aber nie zu sehen bekommt? Unser Mädel ist aber nicht dumm!

Humoristisch unterlegt könnte sie scherzhaft sagen, wenn er ihr mit dem Preis noch etwas entgegen kommen würde und sie sich dadurch die Kleidung kaufen könnte, würde sie damit das Auto abholen kommen und er darf bewerten, ob es ihr steht. Ist kein Garant für einen weiteren Preisnachlass, aber zumindest daran denken wird er.

Warum sollte er denn aber daran denken? Er verdient weniger und ausser einem eventuell schönen Anblick hat er nichts davon. Nun, da muss man mal kurz überlegen. Der Mechaniker verdient in der Regel dadurch, dass er etwas auf den Preis für die Ersatzteile schlägt und die Arbeitszeit. Rechnen wir jetzt den Unterhalt für die Werkstatt mal nicht ein, kann er alles wegstreichen, bis auf die echten Kosten der Ersatzteile und er macht keinen Verlust. Der Spielraum ist da schon beachtlich!

Es ist also durchaus möglich, dass er ihr tatsächlich preislich weiter entgegenkommt und alles was sie dafür tun muss ist, in der entsprechenden Kleidung das Auto abzuholen. Ob die nun neu gekauft ist, oder schon im Schrank hängt und noch neu aussieht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Er wird sich mit relativer Sicherheit nicht den Kassenzettel zeigen lassen!

Das Lustige ist, es ist überhaupt nichts passiert, dennoch würden die meisten monogamen Beziehungen hier schon scheitern. Eigentlich bescheuert!

Und wenn er den Preisnachlass in Aussicht stellt aber anfügt, es könnte ihn schon zu dummen Ideen verleiten, wenn sie in dem Outfit das Auto abholt?

Tja, hier hat sie nun wahrscheinlich einen Fuss in der Tür. Unter Umständen ist das allerdings nur im Spass gemeint, der Erfolg kann aber dennoch eintreten!

Sie könnte darauf reagieren, indem nun auch sie in Aussicht stellt, dass dumme Ideen auch bei ihr eintreten könnten. Allerdings nicht wegen einem Outfit. Aber man weiss ja nie, was er sich da einfallen lässt!

Wieder ist es nicht ausgesprochen, obwohl jeder ganz genau weiss, was gemeint ist. Er könnte nun überlegen. Meint sie das ernst? Was sie gesagt hat könnte durchaus auch ein Spass gewesen sein. Risiko! Wobei, eigentlich kein Risiko. Hat er es Ernst gemeint und kommt wirklich bei der Abholung auf dumme Ideen, kann sie immer noch darauf bestehen, dass er sich etwas einfallen lassen muss, damit auch sie auf dumme Ideen kommt. Wenn nicht, ist auch nichts verloren!

Zwischen Abgabe und Abholung

Die Geschichte hat natürlich nicht nur einen finanziellen Vorteil! In der Zeit, wo sie auf die Fertigstellung der Reparatur wartet, kann sie natürlich alles munter bei ihrem Partner einsetzen. Sie kann ihm beim Liebesspiel erzählen, wie sie mit dem Kerl geflirtet hat. Er kann fragen, wie sie den findet usw. Win-Win.

Natürlich wird auch die Frage kommen, falls der wirklich mehr will und bereit ist dafür den Preis weiter zu drücken, macht sie mit? Schon wenn sie das bestätigt kann es bei ihm, es sei denn er will nicht das seine Partnerin eine Bitch ist, ganz schöne Reaktionen auslösen. Sagt sie jedoch, dass sie auch mehr mit dem Macht, selbst wenn der Preis nicht weiter sinkt, geht die Post ab! Es bezeugt ihren Willen und ihre Lust und wie ich ja schon oft beschrieben habe, es ist in den meisten Fällen der Dreh und Angelpunkt des Fetisch!

Die Abholung

Ach, bei einer „normalen“ Beziehung ist die schnell beschrieben. Die geleistete Arbeit wird durchgesprochen, die geforderte Summe beglichen, der Schlüssel übergeben und auf Wiedersehen! Das wäre aber langweilig!

Unser Mädel, da sie ja sowohl die Erlaubnis wie auch die Wunsch ihres Partners hat, kann ungezwungener an die Sache rangehen. Vielleicht bringt er sie ja auch an die Werkstatt? Die Aufregung steigt auf jeden Fall bei ihm.

Sie kommt also in dem zuvor genannten Outfit. Unter Umständen folgt nur ein Kompliment und der Rest läuft von Statten, wie bei der monogamen Dame. Es kann ja aber auch sein, dass er sie sieht und sofort bescheinigt, die dummen Ideen sind im anrücken!

Er öffnet also die Tür und nun liegt es an ihr, wie es weitergehen soll. Sie könnte dennoch nach oben dem Beispiel fortfahren und die Sache wäre vorbei. Aber sie könnte auch sagen, wenn er dumme Ideen hat, vielleicht kann er sie ja auch auf dumme Ideen bringen?

Natürlich ist der Mechaniker auch nicht ganz dämlich. Der wird natürlich nicht sofort die Rechnung nehmen, insofern es eine gibt und sie in den Mülleimer werfen. Auch er will sich schliesslich nicht übervorteilen. Am Ende drücken sich ihre dummen Ideen nur dadurch aus, dass sie sich mal bückt, oder ähnliches. Dann würde er sich wahrscheinlich ganz schön verarscht vorkommen.

Aber nein. Wahrscheinlicher ist, dass er einen Posten der Rechnung nimmt und fragt, welche dummen Ideen sie denn hätte, wenn der wegfallen würde? Er wäre dämlich, wenn es dabei nur um fünf, oder zehn Euro ginge, denn das wird sie kaum auf solche Ideen bringen. So ab 25 Euro aufwärts, wird es erst interessant.

Sie steht jetzt vor einer Entscheidung. Zu welchen Ideen würde sie der Preisnachlass denn animieren? Wahrscheinlich kaum zu etwas, wo er sie anfassen darf. Zumindest nicht bei allem unter 50€. Doch nehmen wir an, sie trägt ein Kleid, oder Rock. Sie könnte dann auf die dumme Idee kommen ihm zu zeigen, was da drunter ist.

Warum auch immer, viele Männer reagieren darauf. Wohl weil sie annehmen, da ist nichts drunter, oder sie die Unterwäsche sehen wollen. Erschliesst sich mir nicht ganz, ist aber eben so. Die Möglichkeit ist also gegeben, dass er darauf eingeht.

Das heisst aber nicht, dass sie einfach die Kleidung anhebt. Da wäre sie wirklich nicht schlau. Sie könnte zu ihrem Auto gehen, die Tür öffnen und sich hinein bücken. Schön tief, mit durchgestreckten Beinen. Der Rock, oder das Kleid rutscht hoch und er sieht, was drunter ist.

Klar ist, sollte da nichts drunter sein, übernimmt sein Genital das Kommando. Aber auch aufreizende Dessous können die Sache schon ins Rollen bringen. Insofern er denn gewillt ist, auch noch weiterzugehen!

Es ist nicht ausgeschlossen, dass er eine Anmerkung fallen lässt. Das er jetzt vielleicht noch dümmere Ideen im Kopf hat, oder ähnliches. So kann das Spiel dann weitergehen. Er bekommt dumme Ideen und kommt ihr entgegen, damit auch sie auf weitere dumme Ideen kommt. Das könnte darin gipfeln, dass die Rechnung als beglichen gilt, obwohl sie keinen Cent bezahlt hat. Dafür hatte sie aber unter Umständen schmutzigen Spass in der Werkstatt. So kann man sparen!

Nach der Abholung

Auto repariert, Geld gespart und hinterher hat das Paar dann auch noch jede Menge Material, über das sie sich beim Liebesspiel unterhalten und die Sache noch aufregender machen können. Es ist vielleicht unmoralisch, aber wenn man dadurch bekommt was man will, Geld spart und auch noch Spass im Bett hat, wo liegt das Problem? Ich sehe auf jeden Fall keins!

Notlagen

Was aber, wenn man in finanzielle Schwierigkeiten kommt? Ob verschuldet, oder unverschuldet? Wenn man auf einmal vor echten Problemen steht und nicht mehr weiss, wie man die regeln soll?

Sagen wir mal, ein Paar hat eine schöne, grosse Wohnung bezogen. Beide stehen in Lohn und Brot und können es sich leisten. Doch auf einmal fällt ein Job weg! Vielleicht nur zeitweise und eine neue Arbeit ist bereits in Aussicht. Den Vermieter wird das nicht sonderlich viel interessieren. Der will seine Miete, ansonsten droht die Kündigung. Ja, es gibt natürlich auch Vermieter, mit denen man reden kann, aber wir sagen jetzt einfach mal, der hier genannte Vermieter ist ein Arschloch. Geld oder Kündigung.

Natürlich gibt es viele Wege, dieses Problem zu lösen. Es ist nur eine Wohnung! Dann wird eben gekündigt und die Beiden suchen sich etwas anderes. Was aber, wenn das wiederum mit Problemen verbunden wäre? Wenn neue Möbel beschafft wurden, die nicht in eine kleinere Wohnung passen? Oder auf die Schnelle keine passende Wohnung zu finden ist? Das ist natürlich auch lösbar, aber dennoch eine unangenehme Angelegenheit.

Ein „normales“ Paar ist in dem Fall natürlich eingeschränkt. Vielleicht kriegen sie einen Kredit, oder jemand leiht ihnen das Geld und sie können es so zurückgeben, wie sie eben können. Das ist die wahrscheinlichste Variante für diese Geschichte. Es bedeutet aber Schulden, ob man will oder nicht.

Beim Wifesharing sieht die Sache natürlich anders aus. Da könnte nun sie auf die Suche nach einer Geldquelle gehen! Es gäbe sehr viele Möglichkeiten, wie sie das machen kann. Kontaktanzeige im Internet, einen Mann fragen, der schon länger scharf auf sie ist, oder was auch immer. In diesem Beispiel entscheide ich mich dafür, dass sie auf die Tränendrüse drückt.

Sie könnte also auf Tour gehen. Vielleicht in eine Kneipe, oder was auch immer. Sie ist ansprechend, aber nicht aufreizend angezogen, sitzt herum und nippt nur hin und wieder an ihrem Getränk.

Frauen haben es da ja ziemlich einfach. Sind sie alleine, wird früher oder später ein Mann sich zu ihnen gesellen. Die Absichten sind klar. Vielleicht geht bei der ja etwas! Natürlich darf sie dabei nichts tragen, was auf eine Beziehung hindeuten würde.

So eine Bekanntschaft will natürlich auch gepflegt werden. Hallo sagen reicht da nicht. Wie das abläuft kennt man ja. Sie wird gefragt, was sie alleine hier macht, wo sie herkommt und all so ein Mist. Small-Talk eben. Nichts aufregendes. Irgendwann wird er natürlich fragen, warum sie so zögerlich mit ihrem Getränk ist und die Show kann beginnen.

Tja, wenn die Kohle knapp ist, kann man natürlich auch in einer Kneipe keine grossen Sprünge machen, aber sie musste eben mal raus. Mit nahezu absoluter Sicherheit wird er sich sofort anbieten, ihre Getränke auf seinen Deckel schreiben zu lassen. Sie findet das natürlich super lieb, aber helfen tut es ihr nicht. Sie hat viel grössere finanzielle Probleme. Geschickt verschweigt sie jedoch, um was es eigentlich geht. Vor allem, um welche Summe. Das ist wichtig, denn knallt sie ihm ungefragt eine Summe hin, durchschaut er vielleicht ihr Vorhaben.

In aller Regel wird dann nicht viel passieren. Die Beiden unterhalten sich, trinken und er wird versuchen, sie etwas abzufüllen. Betrunkene Frauen sind angeblich ja leichter zu verführen, auch wenn ich das nicht bestätigen kann.

Doch egal was er macht, ihre Stimmung wird einfach nicht besser! Das gefällt ihm natürlich nicht und irgendwann kommt dann die Frage, um wie viel Geld es denn überhaupt geht. Die Gretchenfrage. Beschämt gibt sie die Summe preis und nun ist die Frage, kann er sich das überhaupt erlauben? Da redet man ja locker von ein paar hundert Euro! Das Problem ist, kann er es nicht, ist die Sache eigentlich schon gelaufen. Viel Mühe für nichts, ausser Freigetränke. Falls er nicht ohnehin jemand ist, auf den sie Lust hat, wird sein Traum von einem Schäferstündchen nun platzen.

Wenn er das Geld jedoch aufbringen kann, stellt sich eine ganz andere Frage. Konnte sie ihn bislang soweit bringen, dass er sie auch wirklich unbedingt haben will? Das ist nicht leicht, wenn man dazu noch eine Depression vortäuschen muss. Zum Glück gibt es ja den Alkohol. Vielleicht wird sie zutraulicher, fasst ihn öfters an, oder gewährt Blicke in den Ausschnitt? Frauen haben da die absolute Macht, müssen sie nur eben richtig ausspielen.

Hat sie Glück, kann eine ganz bestimmte Frage kommen. Ob sich denn ihre Stimmung bessern würde, wenn sie das Geld hätte. Da darf sie dann natürlich nicht in Jubel ausbrechen. Auch Männer sind nicht dumm und unter Umständen spielt er ihr die Grosszügigkeit nur vor und prellt sie hinterher. Sie sollte also darauf bestehen, die Kohle zu sehen und zu bekommen, damit sich ihre Stimmung auch wirklich bessert.

Wie es weitergeht sollte klar sein. Ist er gewillt ihr das Geld zu geben, was ein Risiko für ihn bedeutet, hellt sich ihre Stimmung natürlich sofort auf und siehe da, mit verbesserter Stimmung scheint er auch deutlich besser auf sie zu wirken. Zum guten Schluss wird wahrscheinlich ein Schäferstündchen bei rauskommen, wobei die Beiden hoffentlich ihren Spass hatten und sie das Geld sicher weiss. Win-Win, könnte man sagen, obwohl eine Prostituierte natürlich deutlich günstiger gewesen wäre. Die macht es aber professionell und das geht ja gar nicht!

Das war dann also ein Erfolg. Die Kohle für die Miete ist gesichert, ein Umzug abgewendet. Gleichzeitig hatte sie noch ihren Spass und gibt das in gemeinsamen Liebesabenteuern an ihren Partner weiter. Besser kann es ja eigentlich nicht laufen, oder?

Fazit

Natürlich ist es gesellschaftlich unmoralisch, Sex gegen Zuwendungen auszuüben. Eine „normale“ Beziehung kann dadurch sogar gefährdet, wenn nicht gar zerstört werden!

Doch beim Wifesharing ergeben sich Möglichkeiten. Insofern man bereit ist, es mit der Moral nicht ganz so eng zu sehen. Der grosse Vorteil dabei ist allerdings der. Sie tut unter Umständen etwas, was man für fragwürdig ansehen könnte. Doch gleichzeitig tut sie auch etwas, was ihrem Partner sehr entgegenkommen wird! Es ist also nicht nur der finanzielle Aspekt, der hier eine Rolle spielt, sondern eben auch die Tatsache, dass es dem eigenen Liebesleben zu Gute kommt! Ob unmoralisch, oder nicht. Unangenehme Nebenwirkungen sind kaum zu erwarten. Vielleicht kommt ein schlechtes Gewissen zum Tragen. Sie könnte sich vielleicht Vorwürfe machen, so weit gegangen zu sein. Aber auch er könnte sich die Frage stellen, ob er damit nicht zuweit gegangen ist. Doch das ist nichts im Vergleich zu den Problemen, die ein „normales“ Paar in diesem Fall hätte!

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