Idee für eine Community

Mahlzeit meine lieben Leser!

Ja, es gibt bereits eine Community, aber so allgemein gefällt mir das alles nicht so sehr.

Ich spiele mit dem Gedanken, eine eigene Software für eine Community zu entwickeln. Weg vom Browser und seinen ganzen Lasten. Das heisst aber auch, die Software muss portabel sein! Ich selbst kann die Linux-Variante davon schreiben und da ich C/C++, cmake, clang und Qt benutze, sind im Prinzip alle Weichen gestellt!

Aber, Windows mag ich irgendwie noch hinbekommen, auch wenn mit Qt dort schwer zu schaffen macht. Doch habe ich keinen Zugriff auf Apple-Hardware und kann entsprechend nichts dafür portieren. Auch bin ich nicht gerade bewandert mit Android und schon gar nicht mit iOS.

Gibt es unser euch denn jemand, der damit Erfahrung hat und mir unter die Arme greifen will?

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9 Kommentare

  1. Leider kenne ich mich da absolut nicht aus in der Apple Welt. Aber wäre nicht ein bereits fertiges Forum System eine Alternative?

    Generell eine klasse Idee, denn ich glaube so wie es momentan ist, wird die Community nicht richtig angenommen.

    1. Sehe ich auch so.

      Aber, ein fertiges Forum wäre wieder Web-Basiert und das möchte ich eigentlich gerne vermeiden. Web ist immer mit Risiken verbunden. Im Prinzip ist das natürlich kein wirkliches Problem, aber irgendwann wird die Umsetzung der neuen Urheberrechtsgesetze kommen, da beisst die Maus keinen Faden ab. In fertigen Foren bestehen aber zu viele Möglichkeiten, nicht mehr legalen Content zu veröffentlichen und als Betreiber eines solchen Forums kann man da auch quasi nichts dagegen machen. Mit meiner eigenen Software umgehe ich das Problem, denn da kann ich sicher alle Richtlinien einhalten und bin nicht darauf angewiesen, dass irgendein Eintwickler sich mal darum kümmert, der vielleicht in einem Land sitzt, wo er mit solchen Problemen nicht behaftet ist und deshalb keine Gründe dafür sieht, etwas zu ändern.

      Ausserdem gehe ich auch davon aus, eine eigene Software macht die Sache auch etwas flotter. Zudem wenn man bedenkt, wie viel Speicher so ein Browser frisst. Das ist weit mehr, als so ein Programm überhaupt braucht.

  2. Da hast du natürlich vollkommen Recht. Dann drücke ich mal die Daumen, dass es klappt, könnte der ganzen Sache hier absolut gut tun, denn momentan gehen denke ich die Posts absolut verloren.

    Danke für deine Mühen.

  3. Soviel ich das verstanden habe, kannst du das unter iOS vergessen. iOS hat hunderte Richtlinien die du einhalten musst um bei denen irgendwo was veröffentlichen zu können. Wohl oder übel musst du auf fertiges Foren System zugreifen. Somit hast du wenigstens kein Problem mit der Kompatibilität. Die größte Sorge die du hast ist ja die dsgvo.
    Kann man nicht hier
    Auf ein Forum empfehlen das irgendwas . COM ist, du somit nichts dafür kannst (Haftungsausschluss für links) dort Kein Impressum ist (weil ja kein Geschäftsverhaltnis besteht) und selbst wenn müssten die ja den Admin-C anklagen, der wiederum nicht richtig genannt wird. Hmm. Ich weiß es nicht. Aber irgendwie muss es doch gehen.

      1. Es gibt da Tricks, mit denen es geht. Ich habe einen sehr guten Anwalt zur Seite, der sich speziell mit solchen Fällen auskennt. Die DSVGO ist da noch das kleinste Übel. Korrekt angewendet nützt die mir als Betreiber sogar mehr, als sie mir schadet. Augenblicklich wäre es überhaupt kein Problem, ein Forum aufzusetzen. Die Probleme kommen erst bei der Umsetzung der kürzlich beschlossenen Urheberrechtsgesetze. Uploadfilter und das alles. Da wird es dann eng und das grosse Problem an gewöhnlichen Foren ist einfach, die laufen in einem Browser. Ich weiss jetzt nicht, wie gut du dich mit dieser Technik auskennst, aber alles mit http ist anfällig ohne Ende. Das liegt einfach daran, dass HTML nie für das gedacht war, was es mittlerweile ist. Die Idee dahinter war im Prinzip nichts anderes, als das Anzeigen von Multimedia-Inhalten. Alles, was darüberhinaus geht, ist hinterher eingebautes Flickwerk. Siehe Javascript. Von daher ist es meiner Meinung nach fast unmöglich, eine ansprechende Seite zu erstellen, die auch einen wirklich sauberen Code hat.

        Aber klar kann man die meisten Probleme mit dem Gesetz umgehen. Das fängt aber schon dabei an, dass ich einen Server in einem Land mieten müsste, der sich nicht an die europäischen Gesetze hält. Aber auch da gibt es dann wieder mächtig Probleme. Das fängt schon damit an, dass viele Anbieter anonymer Server ihr Geld damit verdienen, dass sie jede dort gehostete Seite mit Werbung voll stopfen. Oder auch, Browser lassen eine Verbindung zu diesen Servern gar nicht zu, da sie irgendwo auf einer schwarzen Liste stehen. Dazu kommt noch, solche Server loggen dann auch ganz gerne die Daten der Zugriffe mit und auch die volle IP. Dummerweise sind unsere Gesetzeshüter auch keineswegs dumm. Anders, als es in der breiten Öffentlichkeit ganz gerne behauptet wird. Dort sitzen IT-Spezialisten, die keine grossen Probleme haben dürfte, solche Daten zu ermitteln und schon wäre meine IP bekannt und die kann man recht problemlos zurückverfolgen. Ergo, ich müsste auch dafür sorgen, dass ich dort nie eine zurückverfolgbare IP hätte. Das wäre zum Beispiel mit Tor zu realisieren. Doch wie sich ja in letzter Zeit gezeigt hat, auch da haben die Gesetzeshüter Spezialisten sitzen, die trotz Tor dazu in der Lage sind, die wahre Herkunft einer Person zu rekonstruieren. Könnten sie das nicht, würden nicht dauernd Plattformen im Darknet geschlossen werden.

        Das ist alles nicht ganz einfach. Zudem kommt auch noch, es ist ja überhaupt nicht gesagt, dass mein Vorhaben auch auf fruchtbaren Boden stösst. Ich kann noch so gute Idee haben und die Umsetzung kann noch so genial sein, wenn es nicht angenommen wird, ist es eine Totgeburt. Siehe die vielen Messenger, die es neben WhatsApp gibt und die funktional gesehen mehr zu bieten haben. Ich bin schon vor Jahren auf Line umgestiegen, weil es einfach deutlich bessere Möglichkeiten bietet. Es ist aber wirklich richtig schwer, andere Leute davon zu überzeugen. Die haben ihr WhatsApp und sind glücklich damit, auch wenn Line eigentlich genau das bietet, was sie bei WhatsApp bemängeln.

        Deshalb bleibe ich im Moment bei meinem Vorhaben. Selbst wenn es hinterher nicht angenommen wird kann ich auf dem Weg Erfahrung sammeln, die ich hinterher in anderen Projekten verwenden kann. So ist die Sache nicht gänzlich unnütz.

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