Claudias Haarfetisch

Amy klärte noch schnell ab, dass es auch keine Missverständnisse gab und verschwand. Claudia, die in einen erregenden Dialog mit Donald getreten war, bemerkte nicht, dass Alexis zu Viper ging.

»Kannst du deine Leute zu einem Kaffee einladen? Ich wäre gern ein paar Minuten mit der Kleinen da alleine.«

»Echt jetzt? Du hast sie vor zehn Minuten erst kennengelernt!«

»Ja, genau! Aber ihr seit spätestens morgen wieder weg und niemand kann mir sagen, wann ich die wiedersehe. Also tue ich es entweder gleich, oder gar nicht!«

»Dann sag mal an, wo man hier Kaffee trinken kann. Hab jetzt keine Lust in die Innenstadt zu fahren.«

»Brauchst du auch nicht. Geh einfach die Strasse nach Rechts. An der Kreuzung siehst du schon ein kleines Diner. Kann man super frühstücken.«

Viper nickte. Alexis hingegen machte sich sofort auf den Weg ins Bad.

»Gut Leute, ich würde mal sagen, wir gehen was frühstücken. Oder hat keiner Lust?«

Die Lust war da. Keiner hatte bislang was gegessen, während Elena, Katja, Viper und Derrick schon schwer aktiv waren. Von daher gab es Zustimmung.

»Alles klar, dann rücken wir ab.«

Claudia war so vertieft in ihr Handy, dass sie von der ganzen Aktion nichts mitbekam. Elena, die ihre Freundin aus ihren Gedanken holen wollte, wurde von Viper abgefangen. Möglichst unauffällig machte sich die Gruppe auf den Weg aus der Wohnung. Viper brauchte dabei nur wenige Blicke, dass Katja verstand und Claudia zurück liess.

»So? Sind wir also ganz alleine?«

Alexis war aus dem Bad zurückgekommen. Claudia reagierte jedoch nicht.

»Claudia? Claudia heisst du doch, oder?«

Claudia fühlte sich angesprochen und schaute von ihrem Handy hoch. Als Erstes sah sie, dass niemand mehr da war. Dann traf ihr Blick Alexis. Die war ohnehin attraktiv für sie, doch eben auf weibliche, nichtssagende Art. Doch in dem Augenblick war das anders. Claudia sah sie und erkannte, dass sie ihre blonden Haare zu zwei Knödel oben am Kopf frisiert hatte. Das löste etwas in ihre aus. Ja, sie war erregt! Wie zuvor bei Amy, schien die Lust durch die Frisur zu kommen. Wie war das möglich?

»Wo sind denn alle hin?«

»Frühstücken.«

»Ohne mich?«

»Wohl eher ohne uns! Aber das ist okay. Ich wollte mal schauen, ob ich ein besonders Frühstück bekomme.«

»Du meinst jetzt aber nicht mich, oder?«

Alexis schaute sich um.

»Na ja, ist ja sonst keiner hier, oder?«

»Mag ja sein, aber wir kennen uns erst ein paar Minuten und du bist eine Frau!«

Alexis griff erst nach ihren Brüsten, dann zu ihrer Frisur.

»Ja, sieht so aus, dass ich das bin. Nicht gut?«

Was war das nur? Als Alexis ihre Brüste berührte, war das für Claudia absolut nichtssagend. Warum auch? Sie hatte selbst welche und konnte die anfassen, wann immer sie wollte. Als Alexis jedoch die Frisur berührte, wurde Claudia irre feucht.

»Doch, schon. Was machst du da?«

Alexis spielte wieder an der Frisur.

»Was soll ich machen?«

»Keine Ahnung, aber irgendwie …«

Alexis kam näher. Claudia sass auf dem Sofa und Alexis kniete sich vor sie.

»Dir scheint das zu gefallen? Kann das sein?«

Wieder strichen ihre Finger über die Frisur. Claudia verstand es nicht, aber ja, es gefiel ihr! Ihr schoss Katja in den Kopf, wie sie sich für Perry mit diesen beiden Dutts von ihr hatte frisieren lassen. Hatte sie das erregt? Eigentlich nicht. Warum also jetzt bei Alexis? Zumal ihre Frisur weit weniger perfekt war, wie jene, die sie Katja gemacht hatte. Irgendwas war komisch.

»Ja, irgendwie schon.«

Alexis nahm Claudias Hände. Das Handy lag in ihrem Schoss. Alexis führte die Hände immer näher zu ihrer Frisur und Claudia beobachtete das alles mit unglaublicher Neugier, hohem Puls und immer weiter steigender Erregung.

»Ich mache dir einen Vorschlag. Wenn du meine Haare berührst und das Gefühl hast, mich zu wollen, dann lassen wir es krachen. Wenn nicht, gehen wir hinterher. Was denkst du?«

Claudia dachte gar nicht. Das war alles einfach zu fremd für sie. Sie erkannte sich selbst nicht, doch sie nickte.

Ganz vorsichtig liess Alexis Claudias Hände ihre Haare berühren. Die spürte die Frisur, die Haargummis und sofort war ihr klar, die Kleine war reif. Jetzt sofort. Ob sie sich erst ein paar Minuten kannten, war ihr völlig egal.

»Und?«

Alexis hatte einen hoffnungsvollen Glanz in den Augen. Claudias Antwort war eindeutig. Sie griff diese Knödel, zog Alexis zu sich und fing an sie zu küssen. Schon während dem Kuss schoben die Mädels gegenseitig die Textilien aus dem Weg und fingen an zu fummeln. Wobei Claudia merkte, sie wurde von den Haaren deutlich mehr erregt, als von den Brüsten.

Augenblicke später hatte Alexis Claudia nach hinten gedrückt. Sie war ein Stück näher gerückt, wodurch Claudias Schenkel sich öffneten. Ihr Kopf sank dazwischen und die verwunderte Claudia spürte schon bald kaum merklich ihre Zunge. War das so irre! Alexis leckte ähnlich wie Perry. Immer nur so, dass man die Berührung mehr erahnte, als wirklich spürte. Der helle Wahnsinn!

Doch damit noch nicht genug! Wieder nahm Alexis Claudias Hände und wieder erreichten diese ihre Frisur. Es war für Claudia, als wäre gerade Donald in sie eingedrungen. Gefühle ohne Ende und die verstärkt durch die Frisur.

Claudia griff zu und zog Alexis Kopf fest an sich. Sie bewegte sich und stöhnte wollüstig auf, während ihre Muschi eine kaum zu glaubende Menge an Sekret absonderte.

Nach einer Zeit war das Claudia jedoch nicht mehr genug. Sie genoss zwar gerne, aber auf Dauer wollte sie auch nicht untätig sein.

»Setzt du dich, ich bin dran!«

Alexis folgte ihrer Anweisung. Claudia kam sich jedoch komisch vor, als sie sich zwischen ihre Schenkel kniete und da war kein Schwanz. Ein kurzer Blick zu Alexis Haaren reichte jedoch aus, um ihr unglaubliche Lust auf diese Spalte zu machen.

Claudia dachte dabei an das, was Perry gemacht hatte. Sie fand es super und wollte das nun ebenfalls versuchen. Während sie zu lecken begann, führte sie gleich drei ihrer Finger widerstandslos in ihre neue Bekanntschaft ein. Alexis stöhnte dabei intensiv auf, was Claudia signalisierte, was sie tat war gut.

Unwillkürlich wanderte Claudias andere Hand in ihren Schritt. Als sie sich berührte erlebte sie interessante Gefühle. Es war irgendwie verrucht, eine andere Frau zu lecken und sich dabei selbst zu befriedigen. In der Tat gefiel es ihr überaus gut! Es machte höllischen Spass und auch wenn die Gefühle ganz anders waren, als beim Sex mit einem Mann, waren sie dennoch grossartig und Claudia gab alles.

Bis sie von einem Orgasmus überrascht wurde. Der war plötzlich da und verleitete die junge Frau dazu, ihre Zunge fest auf den Kitzler von Alexis zu drücken und ihre Finger in ihr weit zu spreizen. Alexis stöhnte noch intensiver auf und räkelte sich.

Was Claudia so nicht kannte, sie war von dem Orgasmus extrem ermüdet. Es schien, als wäre er ein Muskel, der zum ersten Mal wirklich benutzt wurde und nun einfach nur ausgepowert war. Interessant, so ein menschliches Gefühlsleben.

»Alter, du bist ja eine Wucht!«

»Ja? Wenn ich dir jetzt sage, dass es erst das zweite Mal war, wo ich mit einer Frau fertig geworden bin, glaubst du mir das sicher nicht, oder?«

»Echt? Nee, würde ich dir nicht glauben.«

»Wieso die Frisur?«

»Amy hat da so was angedeutet. Ich dachte, ich versuche es einfach mal.«

»Och nee. Sag jetzt nicht, ihr hattet es da vorhin von Haarschmuck und nicht von Drogen?«

»Wenn du meine Frage nach dem Zeug meinst doch.«

»Das heisst, im Bad gibt es kein Nachtisch?«

»Nur, wenn du mit mir duschen willst.«

Claudia war ein bisschen enttäuscht.

»Ist das normal für dich, einfach eine abzuschleppen?«

»Normal nicht, aber Amy hat mir beigebracht, dass man sich nehmen muss, was man haben will. Ich war zwar noch nie ein Kind von Traurigkeit, aber so war ich vor ihr nicht.«

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