Auch Gefühle bei Claudia?

Claudia sass auf Donald. Sein Schwanz ganz in ihrem Hintern und sie war dafür verantwortlich, dass er wirklich dort drin war.

»Premiere! Noch nie hab ich es geschafft, aus eigener Kraft einen Riemen da hinten rein zu kriegen!«

Donald lachte fast.

»Dank Perry!«

»Ja, auch!«

»Ist schon lustig, dass ausgerechnet von ihm der Tipp kommt. Bis vor kurzem fing bei ihm jeder Satz zum Thema Sex mit den Worten an, dass hätte er in einem Porno gesehen!«

»Tja, heute kann er sagen, dass hat er mit mir gemacht!«

Donalds Grinsen verschwand. Er war ein bisschen schockiert über ihre Worte. Natürlich hatte sie Recht, doch warum störte ihn diese Aussage?

»Hab ich was falsches gesagt?«

Das wollte Donald nicht bestätigen. Er fand die Situation zu eigentümlich, dass ihm Claudias Worte nicht gefallen hatte. Also nahm er den zweiten Grund, warum sein Grinsen verschwand und lenkte auf diese Weise ab.

»Nee. Aber du sitzt da auf mir rum. Das ist zwar angenehm, aber du könntest dich langsam mal bewegen!«

Claudia lächelte wieder und kam seiner Forderung nur zu gerne nach. Es war ein tolles Gefühl, Donald nackt in ihrem Hintern zu spüren. Ihre Bewegungen waren zaghaft. Erst ging sie so weit nach oben, dass Donald fast wieder aus ihr herausgerutscht wäre, dann senkte sie sich wieder mit gleichem Tempo. Es war einfach unglaublich, wie toll dieses riesige Ding sich in ihrem Hintereingang anfühlte.

Nachdem sie ihre Bewegungen ein paar Mal wiederholt hatte, mischte auch Donald mit. Er unterstützte ihre Bewegungen, wodurch die Geschwindigkeit etwas stieg. Claudia schaute Donald in die Augen, während sie sich immer wieder auf und ab bewegte und konnte nicht leugnen, dass sie noch nie so glücklich war, einen Mann ungeschützt in sich zu haben. Nun, es kam auch nur in ganz wenigen Ausnahmefällen vor und in den Meisten davon war es passiert, weil es ihr unter Drogeneinfluss egal war, dass da jemand ohne Gummi in sie eindrang.

Bei Donald war es aber irgendwie anders. Sie ritt auf seinem phänomenalen Schwanz und mit jedem Stoss stieg nicht nur ihre Erregung, sondern auch ihr Glück.

Eigentlich, so drang es in Claudias Gedanken, war die ganze Nummer wirklich wunderschön gewesen. Von Donald so gestreichelt zu werden, zu erwachen und ihn dann neben sich liegen zu sehen, war ein wirklich gelungener Start. Das konnte sie sich öfter vorstellen. Das und auch, neben Donald einzuschlafen. In dem Moment schlug die Erkenntnis in ihr ein.

Was passierte da eigentlich? Okay, Donald war in ihrem Hintern, aber dennoch fühlte sich alles deutlich mehr an, als würden sie miteinander schlafen. Das Gefühl, welches sie während einem Fick, auch mit Donald normalerweise hatte, kam nicht zum Vorschein. Ja, sie war sehr erregt, aber die Gefühle in ihr waren deutlich romantischer, als nur bei purer Geilheit. Dachte sie bis vor kurzem noch daran, dass Donald aufgrund ihrer Checkliste der Mann an ihrer Seite sein konnte, waren es nun ihre Gefühle, welche diese Gedanken noch unterstrichen.

Was sie nicht wissen konnte, Donald hatte in dem Moment genau die gleichen Gedanken. Auch für ihn fühlte sich die Nummer viel mehr nach Liebe machen an, als nach purem vögeln. Doch während Claudia aufgrund ihrer Vermutung keines Wegs betrübt war, wusste Donald damit nichts anzufangen. Natürlich, auch er hatte schon Sex mit Frauen und merkte dabei, dass er nicht nur geil auf sie war. Doch sein Wunsch nach Freiheit hatte dann immer dafür gesorgt, dass er den Kontakt mit der jeweiligen Frau reduzierte, oder gar einstellte. Bei Claudia war das nicht möglich. Er sah sie jeden Tag und sie würde mit Sicherheit auch weiterhin Sex mit ihm haben wollen. Dagegen würde er sich nicht wehren können und folglich würden die Gefühle bestenfalls stärker werden.

Bevor seine Gedanken seine Lust beenden würde, nahm er Claudia in die Arme, rollte sich herum, so dass sie unter ihm lag und nun fing er doch an, richtig zu ficken. Schnelle, feste Bewegungen. Claudia stöhnte wollüstig auf.

»Oh verdammt, ich fick so gern deinen Arsch!«

Claudia, die dabei wild stöhnte, gab Antwort.

»Du bist auch der einzige Kerl, bei dem ich mir das Wünsche und so oft wie du war da auch noch keiner drin!«

Verdammt! Hatte sie das sagen müssen? Denn es macht Donald sehr glücklich, was sie da sagte. Nicht wirklich geil, nur eben einfach glücklich. Zur Sicherheit entschied er, sie nun so hart ran zunehmen, dass sie nichts mehr sagen konnte und der Presslufthammer kam wieder zum Vorschein. Dummerweise spürte er, dass dabei nicht nur seine Erregung stieg, sondern auch ein Orgasmus immer näher kam. Doch lieber ein frühzeitiger Abgang, als wieder solche Worte, die seine Gefühle noch verstärken würden.

Claudia stöhnte unter der Macht von Donald. Es fühlte sich bei jedem Stoss so ausgefüllt in ihrem Hintern an. Dazu war Donald so schnell und fest. Er hatte es tatsächlich fertig gebracht, dass sie sich nach dieser Behandlung sehnte. Als erste Mann überhaupt. Ja, auch wenn er nicht alle Punkte ihrer Liste abhaken konnte, er war definitiv der, der sie glücklich machen konnte.

Dummerweise führten sie diese Gedanken dann doch dazu, wieder etwas zu sagen. Das war zwar nicht so gut zu verstehen, da seine Stösse immer wieder Lustlaute in ihr zum Vorschein brachten, doch sie waren verständlich genug.

»Donald, ich liebe deinen Schwanz! Ich liebe es, wenn du mich in den Arsch fickst!«

Da passierte es. Nicht nur, dass Donald durch ihre Worte mal wieder von einem Orgasmus hinterlistig angesprungen wurde, er sich mit aller Gewalt in sie presste und zu pumpen begann. Nein, er verspürte auch ein Glück in seiner Brust, welches er da nicht haben wollte. Es war jedoch viel zu stark, um es zu unterdrücken und während Claudia, die durch das Anschwellen seines Riemens ganz offensichtlich ebenfalls zum Höhepunkt gekommen war ihn mit Leuchten in den Augen anschaute, konnte er einfach nicht anders. Seine Lippen pressten sich auf die ihren und er gab bei einem unglaublich intimen Kuss die Gefühle weiter, die er da in seiner Brust spürte.

Der Kuss dauerte deutlich länger, als der Orgasmus. Donald konnte spüren, wie sein Lümmel in Claudia langsam erschlaffte, doch an aufhören dachte er nicht. Erst in dem Moment, wo sein Grosser schon fast zu klein war, um in Claudia bleiben zu können, löste sie den Kuss.

»Hallo? Gehst du mal bitte runter von mir, bevor das alles aufs Bett läuft?«

Die Worte waren so unerotisch, dass Donalds Gefühle stark abnahmen. Natürlich kam er ihrer Bitte nach und rollte sich von ihr runter. Das hatte jedoch zur Folge, dass nun doch einiges von seinem Sperma auf dem Bett landete. Claudia hatte das natürlich gespürt.

»Na toll. Bett versaut! Was, wenn ich noch eine runde schlafen wollte?«

»Zick nicht rum. Wenn du noch schlafen willst, bei mir drüben steht auch ein Bett. Also stell dich nicht so an!«

»Pff. Ist ja wohl nicht das Selbe! Hast du ein Glück, dass da bald die Putztruppe kommt!«

»Ihr seit echt unglaublich faul! Weisst du das?«

»Jupp, haben mir schon andere gesagt. Aber, na und?«

»Egal. Aber sag mal, da kommt jeden Tag jemand und macht sauber. Zumindest behauptet ihr das immer. Warum habe ich noch nie jemand gesehen?«

»Spezial-Service. Die Typen sind darauf spezialisiert, möglichst unbemerkt zu bleiben. Kostet zwar mehr, aber dafür sieht man die fast nie. Wir haben schon gevögelt, als die sauber gemacht haben.«

Echt jetzt? Damit hatte Donald nicht gerechnet. Aber, er hatte da natürlich eine Frage im Kopf.

»Und was sind das für welche? Männer? Frauen?«

»Männer. Das heisst, Donnerstags kommt meistens eine Frau. Ansonsten aber nur Kerle.«

»Sind die heiss?«

Claudia lachte.

»Falls du dich fragst, ob wir die schon vernascht haben, nein. Sind alle älteren Baujahrs und in den komischen Klamotten sehen die auch nicht zwingend aufregend aus. Also keine Panik!«

»Panik? Wer redet von Panik?«

»Das ist nur ein Spruch! Aber jetzt würde ich gerne duschen. Kommst du mit?«

Wieder dieses angenehme Gefühl in Donald. Das brachte ihn dazu, Claudias Bitte abzulehnen. Sicher war sicher!

»Klar doch!«

Scheisse! Also das war doch nun gar nicht sein Plan!

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