Claudia die irritierte

Einen Moment blieb Claudia ganz auf Donald sitzen und schaute dabei in seine Augen. Dieser Mann war ganz tief in ihrer Hintertür und das konnte sie unglaublich genau spüren. Es fühlte sich so ausgefüllt und fest in ihr an und sie genoss es in vollen Zügen. Leicht schockiert ereilte sie dabei ein Gedanke. War Donald vielleicht der Mann, den sie ihr ganzes Leben gesucht hatte? Vieles ihrer Liste, die der Mann ihres Lebens erfüllen musste, konnte Donald abhaken. Auch eben diesen Punkt, dass Claudia sich von ihrem Partner Analsex wünschte.

Da die Gedanken höchst ablenkend waren, schob sie diese zur Seite. Langsam fing sie an sich zu bewegen, wobei Donald die Augen verdrehte und schliesslich schloss. Schmerzen verspürte Claudia keine mehr. Es war nur noch grossartig, Donald in sich zu spüren und jede Bewegung lösten Wellen an Erregung in ihr aus.

Soweit es das enge Auto zu liess, erhöhte Claudia das Tempo. Sie war schon mit einigen Männern hier gewesen, um deren Auto zu benutzen, doch noch nie war es so aufregend wie mit Donald. Doch sah Claudia in diesem Fall nicht Donald als Urheber für diese Aufregung. Es war wohl eher das Auto, denn im Gegensatz zu den grossen Limousinen, welche Claudia gewohnt war, fühlte es sich in dem kleinen Lion weit mehr nach Sex im Auto an.

Mit steigendem Tempo wurde Donald fordernder. Claudias Oberteil eignete sich nicht wirklich dafür, ihre Brüste in der beengten Umgebung freizulegen. Donald musste ihr ganzes Oberteil nach oben schieben, was aufgrund der beengten Verhältnisse und Claudias Bewegungen nicht ganz einfach ausfiel. Claudia verspürte ein Kribbeln in ihrem Rückenmark, als Donald schliesslich den Stoff über ihre Brüste schob und den BH ins Freie brachte. Ach, wie wünschte sie sich in dem Moment, den blöden BH zuhause gelassen zu haben. Bis Donalds Augen zu leuchten begannen.

»Das ist ja der BH von dem Bild!«

Raunte er zu ihr.

»Ja. Denkst du ich zieh mich extra um?«

»Sehr gut!«

Claudia bewegte sich langsamer, dafür mit mehr Kraft.

»Gefällt er dir?«

»Ei klar! So einen hab ich noch nie gesehen und die Herzform ist grossartig!«

Claudia grinste.

»Unterstreicht mein grosses Herz für Tiere, mein Entchen!«

Nun lachte Donald.

»Wohl eher für das Bürzel vom Entchen, kann das sein?«

Claudia presste sich fest auf ihn.

»Oh ja, kann man so sagen!«

Keine weiteren Worte. Claudia wurde wieder schneller und irgendwie schickte sich ein Orgasmus an, sie zu übermannen. Claudia, die sich eigentlich als Feministin sah, fand den Ausdruck übermannen trotz allem sehr aufregend! Eines der wenigen Wörter, welche sie noch nie versuchte auch in weiblicher Form auszudrücken. Überfrauen klang einfach bescheuert!

Je näher der Orgasmus kam, auch Donalds Reaktionen wurden immer heftiger, drückte sich ein Wunsch in Claudias Gedanken, mit ähnlicher Intensität, wie Donalds Schwanz sich in ihren Hintern drückte. Sie wollte gemeinsam mit ihm kommen und ihn dabei küssen. Ausgerechnet sie! Beim Sex ging sie zumeist sehr sparsam mit dem küssen um und das sie es sich ausgerechnet bei Donald wünschte, irritierte die junge Frau etwas.

Sie war allerdings nicht dazu in der Lage, lange darüber zu brüten, denn Donalds stöhnte immer heftiger auf, atmete schneller und sein Schwanz schwoll noch ein Stück in Claudia an. Fast unerwartet presste er sich so fest in sie, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte und das pulsierende Pumpen in ihr gab ihr den Rest. Sie riss die Augen auf, denn was da an Orgasmus über sie rollte, war eine ganz heftige Marke.

Sie konnte nicht anders! Also der Orgasmus ihren Körper zum Beben brachte, presste sie ihre Lippen auf die von Donald und küsste die ganzen Emotionen, die im Amoklauf durch sie hetzten, aus Donald heraus. Der war zuerst verwundert, dann schloss er sie jedoch in die Arme und erwiderte den Kuss mit der selben Leidenschaft, die auch von ihr ausging.

Nun kam das, was Claudia so überhaupt nicht leiden konnte. Die Hormone waren weg, die Erregung am abklingen und mit einem Mal war der Schwanz in ihr äusserst unangenehm. Der musste da raus.

»Au, au, au, verdammte Scheisse!«

Das Auto wirkte auf einmal auch irgendwie enger.

»Alles klar?«

»Nein! Ich hasse es, dass Ding hinterher wieder raus zu kriegen!«

Sie bewegte sich weiter und verzog immer mehr das Gesicht. Es war unangenehm und als die Eichel ihren Hintern verliess, tat es ihr sogar richtig weh.

Völlig geschafft rollte sie sich zurück auf den Beifahrersitz und verschnaufte. Das war doch deutlich anstrengender gewesen, als sie es während dem Sex geahnt hatte. Ausserdem fühlte sie sich unglaublich befriedigt, obwohl es lange nicht die geilste Nummer gewesen war, die sie erlebt hatte. Lag das alles an Donald?

»Mein Schwanz scheint ja schon gut zu sein, wenn selbst du Anal forderst!«

Claudia schaute zu Donald. Hoffentlich ahnte er nicht, was es für sie bedeutete, einen Mann um Analsex zu bitten. In der Liste ihrer Bedingungen, welche der Mann fürs Leben erfüllen musste, war Analsex ein kritischer Punkt. Eben, weil Claudia daran eigentlich keinen Spass hatte. Der Mann ihres Lebens musste jedoch so umwerfend sein, dass sie selbst das wünschte und eindeutig konnte Donald dieses Kriterium erfüllen.

»Ach, die Mädels übertreiben da ganz gerne! Ich mag es eigentlich schon, nur das eindringen und später das raus ziehen geht mir nicht ab.«

Das war gelogen, aber Claudia wollte es sich selbst nicht eingestehen.

»Und wo kam der Kuss da auf einmal her? Der war irgendwie heftig!«

Ja, war er! Zudem kam er tief aus Claudias Brust und auch das wolle sie nicht zugeben.

»Liegt wahrscheinlich am Auto, weil du so nah an mir warst.«

»Könnte ich mich dran gewöhnen!«

Claudia auch und das war ihr Problem! Auch wenn Donald schon einige Punkte ihrer Liste gemeistert hatte, sein Verlangen nach Sex mit anderen Frauen passte nicht zu dem Mann in Claudias Leben. Ausserdem gehörte ihm Katja und Claudia wusste nicht, ob sie damit zurechtkommen würde. Einmal, weil sie ihrer Freundin damit etwas nehmen würde, dann eben auch noch, weil sie von ihrem Partner Treue forderte.

»Ist ein cooler Platz hier oben. Woher kennst du den?«

»Noch von früher. Elena war damals mit einem ihrer Jungs hier oben. Der hatte schon ein Auto und das wollten sie einweihen. Da haben sie den Eck entdeckt. Ich hab das meinem Papa erzählt und der hat hier oben zugeschlagen. Das wird immer alles gemäht und ordentlich gehalten und im Sommer machen wir hier oben oft Party!«

Donald verstand, wenngleich er das alles nicht nachvollziehen konnte. Seine Eltern waren nun auch nicht arm gewesen und ein Führerschein samt Auto waren zu seinem 18. Geburtstag auch drin, aber einfach mal so Land kaufen, weil es ihm gefallen hätte, dass wäre für seine Eltern nicht machbar gewesen. Er wunderte sich eigentlich, dass die Mädels das Geld in vollen Zügen entgegengeworfen bekamen, gleichzeitig aber keine Spur angeberisch waren.

»Der ganze Eck hier gehört deinen Eltern?«

»Nö, mir. Mein Papa hat dafür keine Verwendung und deshalb wurde das auf meinen Namen eingetragen.«

Donald schaute sich verwundert um.

»Die ganze Lichtung?«

Claudia lachte.

»Die Lichtung, der Weg, und ein Stück vom Wald.«

»Was heisst, ein Stück vom Wald?«

»Ach, was weiss ich. Eben alles, wo der Weg durchgeht und noch ein Stück um die Lichtung rum. Gehört alles zusammen und mein Vater musste eben alles kaufen.«

So merkwürdiges es auch anmutete, sofort dachte Donald nicht mehr an Sex, oder an die Frau neben sich. Es gab etwas, was er vor Jahren gemacht hatte und gerne wiederholen würde. Paintball! Doch dafür brauchte man Platz, den Donald bislang nicht hatte. Hier das Grundstück war jedoch prädestiniert dafür und natürlich dachte Donald sofort daran, Claudia zu so etwas überreden zu wollen. Wie cool wäre das denn gewesen? Paintball mit drei Gruppen. Er und Claudia gegen Katja und Perry, sowie Waldemar und Elena. Das würde mit Sicherheit ein riesiger Spass werden!

»Und du darfst hier machen was immer du willst?«

»Klar. Gehört mir ja alles. Warum, was hast du denn im Kopf?«

Donald grinste.

»Es hat was mit Gewehren und Farbe zu tun!«

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