Die Reise geht weiter

Ruug und Tiffany kamen auf die Megaclite zurück, gingen auf die Brücke, wo Krieger offensichtlich schon auf glühenden Kohlen sass. Er erkundigte sich nur, ob alle wieder sicher an Board waren, dann gab er schon den Befehl zu beschleunigen. Das kam Tiffany sehr entgegen, denn sie hatte in der Tat das Bedürfnis, Pamela von ihrem Abenteuer zu berichten.

Eine halbe Stunde später hatte sie die Chance. Sie und Pamela gingen ins Arsch und Tiffany fing an zu erzählen. Als sie fertig war, schien Pamela aber nicht begeistert, sondern eher sauer.

»Hey, was ist mit dir?«

»Ach, nichts!«

»Pam, ich kenne dich jetzt lange genug. Also, erzähl keinen Blödsinn!«

»Und da bist du dir sicher?«

»Ja, bin ich. Also, welche Laus ist dir über die Leber gelaufen?«

»Na gut. Ich entdecke auf dem Planeten Raschniposa. Was ist das Erste, was ich tue? Ich komme zu dir uns sage, dass musst du ausprobieren. Jetzt entdeckst du so einen Kerl und was machst du? Mir nur dumm die Nase lang! Findest du das lustig? Vielleicht hätte ich den auch gerne mal ausprobiert! Daran mal gedacht?«

»Klar hab ich daran gedacht! Woher sollte ich denn wissen, dass Krieger sofort das Weite sucht? Ich dachte eigentlich, der schickt nach und nach Teams runter, damit sich jeder mal die Beine vertreten kann.«

»Oh ja, dass macht es ja viel besser! Vielleicht hättest du mich ja rufen können, als du dabei warst, oder so?«

Wie sollte Tiffany Pamela denn nun erklären, dass sie nicht rufen konnte? Selbst wenn, sie war doch viel zu weit weg, als dass irgendein Transporter Pamela hätte dorthin transportieren können.

»Hast Recht. Das war blöd von mir. Ich hätte ja auch nicht gedacht, dass ich da so ein Sex-Monster finde. Sonst hätte ich dich gleich mitgenommen!«

»Das ist aber eine ganz magere Entschuldigung.«

»Stimmt, aber mehr habe ich nicht zu bieten. Ich kann ja mal Ruug fragen, ob er …«

Pamela hob abwehrend die Hand.

»Sprich das gar nicht erst aus! Ich mag Ruug, dass weisst du, aber mehr dann auch wieder nicht!«

»Da entgeht dir aber was!«

»Kann schon sein, aber das Risiko gehe ich ein.«

Etwas später sass Tiffany in ihrer Kabine. Sie fragte sich, ob sie Ruug rufen sollte, denn irgendwie hatte sie tierische Lust auf ihn. Da gab es aber etwas, was sie noch etwas mehr interessierte. Hiess es nicht, wenn sie Bedarf an Kontakt mit diesem neuen Volk hatte, würden die sich schon bei ihr melden? Sie würden ein Auge auf sie halten, so sagten sie doch.

»Und das war auch ernst gemeint!«

Ertönte eine Stimme neben Tiffany. Die schreckte total zusammen, weil sie mit so etwas nie gerechnet hatte. Neben ihr auf dem Stuhl sass der Alte.

»Hallo? Gedankenleser, oder was?«

»Aber nein! Doch wir sagten ja, dass wir ein Auge auf dich haben werden und dein Gedankengang liess sich anhand deiner Gestik gut erkennen!«

»An meiner Gestik? Was mache ich denn bitte für eine, wenn ich hier sitze und nachdenke?«

»Nun, die Meisten würden gar keinen Unterschied bemerken. Doch wenn man Mimik lange genug studiert, fallen einem ganz subtile Änderungen auf.«

»Ach ja. Was wisst ihr eigentlich nicht?«

»Noch sehr vieles!«

Darauf wollte Tiffany nicht weiter eingehen. Sie hatte da eher einen Gedanken.

»Hör mal. Mein Begleiter, könnte der auch hier her kommen?«

»Aber natürlich kann ich das!«

Wieder erschrak Tiffany heftig, als neben dem Alten auf einmal ihr Begleiter stand.

»Boah. Also daran müssen wir arbeiten!«

Beide Männer lächelten.

»Aber hört mal. Zeigt ihr euch nur mir, oder würdet ihr, beziehungsweise du, auch mal einer Freundin einen Besuch abstatten?«

Die Beiden schauten sich einen Moment an.

»Das hinge von einigen Faktoren ab. Wer ist es, warum sollte ich mich ihr zeigen? Ist sie vertrauenswürdig?«

»Es ist meine beste Freundin. Zeigen sollst du dich, na ja eben wegen dem, was wir da gemacht haben und ja, ist sie. Sie kann ein Plappermaul sein, aber wenn ich ihr den Mund verbiete und du sie gut geschaukelt hast, sagt sie keinen Ton. Dann will sie lieber einen Nachschlag!«

Tiffany stand auf.

»Prima. Dann lass uns das in Angriff nehmen!«

»Jetzt?«

»Ja, jetzt! Ich hab mich ihr gegenüber nicht korrekt verhalten und das will ich wieder gut machen!«

Ihr Begleiter schaute zu dem Alten, der nickte und war weg. Das war so etwas, was Tiffany nicht verstand. Der war einfach aufgetaucht und schien dabei die Luft in dem Raum nicht verdrängt zu haben. Nun war er wieder weg und hinterliess kein Vakuum. Wie ging das? Nun, damit würde sie sich später befassen.

»Sehr cool. Kannst du uns in ihre Kabine bringen?«

Er berührte Tiffany an der Schulter und schon standen sie hinter Pamela, die sich gerade am umziehen war.

»Du Pam ich …«

Pamela schrie auf, drehte sich um und sah Tiffany, wie auch diesen fremden Mann, mit weit aufgerissenen Augen an. Das sie dabei obenrum nackt war, schien sie gar nicht zu registrieren.

»Ich, du, der, was geht hier ab?«

»Tiffany, du hast nicht gesagt, dass deine Freundin derart weiblich geformt ist!«

Pamela schaute an sich hinab und erkannte, dass sie ja halb im Freien stand. Wie der Blitz hatte sie ihre Hände über ihre Brüste gelegt.

»Lass den Quatsch Pam! Der fickt dich eh gleich und da zeigst du ihm sowieso alles. Du hast dich doch beklagt, dass ich dich nicht gerufen habe. Also hab ich ihn gerufen und jetzt können wir das nachholen.«

»Aber, aber wie? Ich verstehe gar nichts!«

Tiffany lachte.

»Warte, ich erkläre dir das gleich. Du, kannst du uns da zu deinem Arbeitsplatz bringen?«

Pamela wollte zurückzucken, als er sie zu berühren versuchte, doch war sie dabei viel zu langsam. Im nächsten Moment sah sie sich auf der Oberfläche eines Planeten und verstand gar nicht, was da überhaupt los war. Tiffany hingegen bemerkte, dass ihr Körper von frischen Luft umspült wurde. Als sie an sich hinab schaute, war sie komplett nackt.

»Hallo? Da war aber keine Rede davon, dass du mich hier nackig machst!«

»Ich dachte, dass wir zum Zwecke des Verkehrs hergekommen sind und da wäre Kleidung doch überflüssig, oder?«

»Hallo? Erklärt mir mal bitte jemand, was hier eigentlich los ist?«

Und die Erklärung begann. Der Mann fing an, wie zuvor bei Tiffany, ihre Technologie zu erklären, wo sie sich gerade befanden, einfach das volle Programm. Er merkte dabei schnell, dass Pamela nicht das gleiche Verständnis aufbringen konnte, wie Tiffany zuvor. Sie schien zwar in etwa nachvollziehen zu können, was er da sagte, doch ein wirkliches Verständnis kam in ihr nicht auf.

»Okay. Also wir sind jetzt hier irgendwo so weit weg von der Megaclite, dass die uns zu Lebzeiten nie erreichen würde?«

»So ist es.«

»Aber Pam, kein Wort zu niemandem. Klar?«

»Ja, klar, aber …«

»Kein aber! Pam, ich warne dich! Wenn du irgendwas ausplauderst, dann kommt der uns nie wieder besuchen!«

»Ich, ja aber, ähm, war das eine Drohung?«

»Worauf du einen lassen kannst!«

»Und warum sollte mich das stören?«

Tiffany ging zu dem Mann, dessen Kleidung sich mit Tiffanys Nähe wieder in Luft auflöste. Sie griff nach dessen Teil und Pamela sah, wie es augenblicklich zu wachsen begann.

»Komm her und fass mal an!«

Das musste sie Pamela nicht zweimal sagen. Die kam, griff zu und als Tiffany ihre Hand wegnahm, wuchs das Ding noch einmal ein gutes Stück.

»Heilige Scheisse. Es ist also war, dass dieser Schwanz sich immer an den Benutzer anpasst?«

Tiffany lachte auf und nickte.

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