Nach der Hochzeitsnacht

Die Nacht und die entsprechende Feier zogen sich ganz schön hin. Besonders die Mädels aus der AAA-WG kamen dabei voll auf ihre Kosten. Na, sagen wir fast, denn irgendwie fehlten da ein wenig die härteren Drogen. Klar war, sobald sie wieder zuhause waren, würden sie ein Party feiern und da musste nur das beste Zeug dabei sein! Sie schienen zwar nicht wirklich abhängig von dem Zeug zu sein, schliesslich hatte keine von ihnen irgendwelche Entzugserscheinungen, aber sie hatten einfach den Wunsch, mal wieder richtig bereit zu sein und dann zu vögeln.

Wie dem auch sei. Auch diese Nacht schritt dem Ende zu und, nachdem alle soweit abgearbeitet waren, verschwanden nun endlich Alexis und Jerry gemeinsam. Einstimmig wurde ihnen noch viel Spass gewünscht, dann waren sie weg. Claudia fragte sich dabei, ob sie es anders empfinden würde, wenn sie Donald geheiratet hatte. Waldemar hingegen fragte sich, wie er Elena ehelichen konnte, dann aber um den Sex herumkommen würde. Gut. Dafür war aber noch Zeit, so eilig hatte er es mit dem Thema nicht.

Janine hatte es jedoch schwer. Je mehr sie intus hatte, desto mehr dachte sie an Kincaid und desto mehr vermisste sie ihn. Irgendwie eine sehr komische Situation, denn normalerweise dachte sie über den Tag gar nicht an ihn. Wenn sie nicht in Heinzfort war, kam er ihr eigentlich nie wirklich in den Sinn. Doch warum fing sie nun an so sentimental zu werden? Warum vermisste sie ihn plötzlich so sehr, dass sie am liebsten geheult hätte?

Spielte irgendwann keine Rolle mehr, denn wenn man sich mal umschaute, trotz Musik fingen immer mehr der Pärchen an einzuschlafen. Das sah stellenweise sehr unbequem aus und würde auch ein böses Erwachen geben, aber, es war eben eine Party. So etwas gehörte quasi dazu.

Und was gab ein böses Erwachen. Katja, die auf Perry geschlafen hatte, musste aufs Örtchen. Kein Problem. Sie stand auf, alles in Ordnung. Als dabei aber Perry wach wurde, wusste der gar nicht, über welche Schmerzen er sich zuerst beklagen sollte. Restlos alles tat ihm weh und durch verspannte Muskeln im Genick bekam er auch noch tierische Kopfschmerzen.

Nach und nach wurden die Paarungen wieder wach. Donald schien keine wirklichen Probleme zu haben, während Markus sich fast nicht bewegen konnte. Nur einer schien absolut unbeeindruckt. Pascal stand auf, streckte sich und schien das blühende Leben. Er rekrutierte schnell die Mädels, die ebenfalls aufgrund der bequemen Unterlage, alias ihrer Partner, keine Probleme hatten, um die Jungs wieder in Form zu bringen.

Dennoch, es dauerte fast 40 Minuten, bis auch der letzte verbogene Muskel von den zärtlichen Händen der Mädels wieder gelockert worden war. Die machten dabei natürlich ihre Witze. Eine Morgenlatte zu beseitigen waren sie ja gewohnt, doch dies war neu. Aber, irgendwie war es auch lustig.

Dann kamen endlich die Beiden frisch verheirateten aus dem Flugzeug und gesellten sich wieder zu den Anderen. Amy konnte natürlich ihre Neugierde nicht im Zaum halten.

»Und? Wie war die Hochzeitsnacht?«

»Gab keine!«

Jammerte Alexis.

»Bitte wie?«

»Gab eben keine Amy! Wir haben nicht gefickt!«

Ungläubige Blicke schwirrten durch den Raum.

»Darf ich mal fragen wieso nicht?«

Perry konnte das nicht verstehen. Als er geheiratet hatte war der Sex mit Katja hinterher ein echter Traum. Das die Beiden das hatten ausfallen lassen, konnte er nicht begreifen.

»Ganz einfach Perry!«

Fing Jerry an zu erklären.

»Der Geist war willig, doch das Fleisch war wund!«

Die Erklärung schien akzeptabel, denn alle fingen herzhaft an zu lachen!

Doch auch wenn die Erklärung ausreichte, Amy wollte sich das mit eigenen Augen anschauen. Sie bettelte und nervte so lange an Jerry rum, bis der schliesslich mit ihr ins Flugzeug ging, sich dort aufs Sofa setzte und sein Teil präsentierte.

Amy war schockiert. Die Eichel war nicht nur rot, sie schien auch noch über und über mit ganz kleinen Verletzungen übersät zu sein. So etwas hatte sie noch nie gesehen!

»Wie konnte das passieren?«

»Zu viele Frauen?«

»Denkst du? Also ich war nass genug, an mir kann das nicht gelegen haben!«

»Deine Muschi ja. Aber denk auch mal an deine Möpse! Die zu ficken ist definitiv geil, aber da wirst du nicht von selbst schmierig!«

Amy verstand. Es war nicht der Sex an sich, sondern die Spielerei drum herum.

»Dann glaub ich auch, hat Katjas Ring da auch ein bisschen Schaden verursacht, Aisha hat immer mal wieder mit ihren Zähnen über die Eichel gekratzt und das summiert sich wohl.«

»Das tut mir echt leid! Alexis hatte sich so gefreut.«

»Alexis? Was ist mit mir? Ich hab mich da auch extrem drauf gefreut! Eigentlich war es das, wo ich am Meisten bei der Hochzeit dran gedacht habe!«

Amy setzte sich neben Jerry.

»Ach, jetzt mal Kopf hoch. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du das Teil da in nächster Zeit benutzten kannst. Das heisst, die Hochzeitsnacht ist nur aufgeschoben, denn Alexis wird mit Sicherheit die Nächste sein, die du fickst!«

»Da kannst du Gift drauf nehmen! Egal wie toll ihr seit, ich freue mich auf keine so wie auf meine Frau!«

»Eigentlich verstehe ich das sogar!«

Jerry drehte sich verwundert zu Amy.

»Was heisst eigentlich?«

»Na ja, bis vor kurzem gab es für mich keinen Mann, der Phillip oder Markus übertreffen konnte. Nicht vom Sex her, sondern von der ganzen Stimmung. Nie kribbelt es mehr, nie bin ich aufgeregter. Dann kam Perry.«

»Perry? Wieso ausgerechnet der?«

»Du kannst beklopptes Zeug fragen! Ganz ehrlich! Der ist eben anders. Seine Art zu ficken ist einzigartig. Er dankt an Dinge, da scheint kein anderer Mann dran zu denken.«

»Also, er ist so gut?«

»Er ist der Knaller überhaupt!«

Jerry konnte das nicht glauben.

»Also echt besser als mein Bruder?«

Amy grinste frech.

»Die Wahrheit?«

»Logisch!«

»Markus ist nicht so der Held im Bett. Einfach nur Sex mit ihm zu haben ist gehobener Durchschnitt, würde ich sagen. Bei ihm ist es das Zusammenspiel mit dem SM. Da wird er auch beim Sex deutlich besser und durch das ganze drum herum bin ich eh derart sensibilisiert, dass ich schon bei einer Berührung am Arm kommen könnte.«

Jerry musste grinsen.

»So, so. Dabei erzählt er doch so gerne wie geil er ist!«

»Ist er ja auch. Gehobener Durchschnitt ist im Vergleich zu normalen Männern weit über Durchschnitt. Vergiss mal nicht, mit wem ich so ficke!«

»Ist schon richtig! Aber, wo wir gerade beim Thema sind. In seinem Spielzimmer hat er wirklich was drauf? Nicht irgendein Abklatsch aus dem Film?«

Amy schüttelt den Kopf.

»Nein, da ist er echt gut. Kein Pascal, aber er weiss schon ganz genau, wie er seine Lust an mir befriedigen kann, so dass ich auch Spass dran habe!«

»Pascal muss ja unglaublich sein, hab ich gehört.«

Amy musste grinsen.

»Hat Alexis dir erzählt, gibs ruhig zu!«

»Ja, ist schon richtig.«

»Da hat sie auch Recht. Pascal ist derart krass, wenn ich zu dem in seinen Raum muss, dann will ich alles, bis ich ohnmächtig werde.«

»Echt so heftig?«

Amy nickte.

»Ich hab dort schon ein paar Mal in den Seilen gehangen und war weg vom Fenster. Wenn du mal mit einer Langpeitsche gefoltert wirst, ist das auch relativ normal.«

»Langpeitsche? Hab gar keine Narben gesehen!«

»Hallo? Pascal ist ein echter Meister! Ich denke zwar immer, bei den massiven Schmerzen bin ich nur eine einzige blutende Wunde, aber wenn wir fertig sind und ich meinen Rücken im Spiegel betrachtet, dann ist der nicht einmal rot!«

»Hmm. Langsam verstehe ich anscheinend, was einen echten Meister in der Sache ausmacht.«

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3 Kommentare

      1. Nein, eine Sklavin würde in seinem Fall nicht passen dafür ist er nicht der Typ oder umgekehrt, aber ich würde mir da etwas überlegen das Perry auch weiterhin so seinen momentanen Status behält oder sogar noch verbessert, er ist auf jeden Fall jemand mit enormen Potenzial.

        Ich bin überaus erfreut welch großartiges du hier auf die Beine gestellt hast und es eine wahre Freude ist jeden Teil lesen zu dürfen, ganz herzlichen Dank dafür.

        LG
        Maia

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