Perry riecht Lunte

Gemeinsam verblieben die Jungs noch eine Zeit bei den Mädels und unterhielten sich. Elena hatte es sogar geschafft, Waldemar zu halten. Das lag daran, dass sie ihn sehr viel und immer detailreicher Fragen über das Projekt stellte und, zu Waldemars Verwunderung, auch Ideen ansprach, welche das Projekt durchaus gut ergänzen konnten. Nach einiger Zeit verabschiedete sich Katja kurz, sie müsste Unterwäsche wechseln. Perry verstand das erst nicht und stellte eine Frage in die Luft.

»Warum muss sie denn jetzt die Unterwäsche wechseln?«

Claudia, die sich bei Donald auf den Schoss gesetzt hatte, musste grinsen.

»Na warum wohl! Denkst du, dein Zeug bleibt einfach so in ihrem Hintern?«

Wenn Perry ehrlich war, hatte er sich darüber nie Gedanken gemacht. Nun schien es ihm aber irgendwie logisch, dass sein Sperma nicht im Hintern seine Freundin geblieben sein konnte. Das musste ausgelaufen und sich in ihrem Höschen gesammelt haben. Irgendwie war ihm das unangenehm.

Schliesslich strichen die Jungs die Segel. Katja ging natürlich wieder mit Perry und im Tierheim ging es auch sofort ins Bett. Perry war echt müde, die Aufregung am Morgen hatte Spuren hinterlassen. Aber auch der Vierer steckte noch in seinen Knochen, jedoch anders, als er es erwartet hatte.

Sie lagen nackt, dicht aneinander gekuschelt im Bett. Katja mit dem Rücken an Perry, der hatte einen Arm um sie geschlungen und hielt ihre Brüste. Zwei Dinge gab es, die er geklärt wissen wollte.

»Kann ich dich was fragen?«

»Baby, du kannst mich vögeln! Da werde ich nichts gegen eine Frage haben!«

Das gefiel Perry natürlich und sein Kleiner zuckte ein wenig.

»Du sagst, dein Körper hat dir schon Türen geöffnet. Wie weit gehst du dabei?«

Katja grinste, was Perry natürlich nicht sehen konnte.

»Ganz ruhig! Ich prostituiere mich nicht! Aber wenn ich etwas will und es ist einfacher, wenn ich dabei ein bisschen Haut zeige, dann mache ich das schon. Das heftigste bisher war, dass jemand meine Möpse anfassen durfte.«

Perry war fröhlich und enttäuscht gleichzeitig.

»Das ist gut. Ich dachte schon.«

Katja drehte sich zu ihm um und schaute ihn verliebt an.

»Schatz, bisher gab es noch nie etwas, wo ich mehr für gegeben hätte. Käme morgen aber jemand und würde mir einen nagelneuen Lamberarri anbieten, wenn ich mit ihm vögle, dann wäre das eine andere Sache!«

Das war nicht ganz die Wahrheit. Katja empfand es aber auch nicht als Lüge, denn sie wollte die Hintergründe hinter Perrys Fragen prüfen. Selbst für so ein Auto hätte sie nicht die Beine breit gemacht, denn wenn sie eins haben wollte, hätte sie nur ihren Vater fragen müssen.

Eine Hand ging prüfend an Perrys Schwanz und siehe da, der war hart!

»Ach nee. Mein Freund mag es, wenn ich mich für materielle Dinge ficken lasse?«

Perry schwieg. Irgendwie war es ihm peinlich.

»Na wenn das so ist! Wenn wir das nächste Mal in die Kneipe gehen mache ich einen ordentlichen Deckel. Mal schauen ob sich jemand findet, der ihn mir für einen Blowjob bezahlt!«

Perry zuckte, was Katja zum schmunzeln brachte.

»Du bist echt ein Ei! So einen Mann habe ich noch nie kennengelernt!«

Perry hatte Angst.

»Ist das gut?«

Katja küsste ihn innig. Als sie aufhörte lächelte sie ihn mit einer Liebe in den Augen an, dass es Perry warm in der Brust wurde.

»Ja, gut! Wahrscheinlich bist du der einzige Mann, der mich wirklich halten kann und will!«

Perry war glücklich, aber seine zweite Frage drang in seinen Kopf.

»Du hast aber vorhin gesagt, dass du Donalds Schwanz liebst und der geiler ist als meiner! War das nur zum geil machen?«

Nun hatte Katja etwas Angst. Kleinlaut gab sie Antwort.

»Nein. Das ist wirklich so! Donalds Schwanz ist so mächtig und hat eine perfekte Form. Den in der Hand, dem Mund oder sonst wo zu haben ist schon einmalig.«

Perrys Kopf war traurig, sein Schwanz hingegen zuckte wie ein Vibrator. Nun wurde Perry kleinlaut.

»Ist schon okay. Wenn du lieber mit Donald vögelst, dann komme ich damit klar.«

Katja riss Perry fast an sich und schaute ihm tief in die Augen.

»Jetzt hör mal zu Kleiner! Ja, Donalds Schwanz ist um vieles geiler als deiner! Aber deinen liebe ich! Das meine ich ernst! Wenn wir zwei intim werden ist das um vieles, vieles besser als wenn ich was mit Donald mache! Ich war unter der Dusche viel glücklicher, als vorher bei Donald und auch wenn wir hier Sex haben ist es tausend Mal erfüllender! Sein Schwanz ist geiler, dafür gehört dir mein ganzes Herz und wenn das mitspielt ist der Riemen völlig egal! Also erzähl mir nichts von wegen wenn ich lieber mit Donald vögele!«

Perry war eingeschüchtert. Ihre Worte waren schon heftig.

»Ist das so?«

Nun lächelte Katja wieder.

»Liege ich bei dir, oder bei ihm?«

Da hatte sie natürlich Recht und Perry war tatsächlich beruhigt.

»Das ist gut! Ich hatte da drüben schon ein bisschen den Eindruck, dass du schon stark auf Donald hörst!«

In Katja brach Panik aus.

»Ach herrje, nur weil ich gemacht habe, was er gesagt hat? Schatz, ich war komplett geil! Zwei Schwänze die ich benutzen kann, Claudi dabei, ich hätte bei ihr genauso reagiert, wenn sie was gesagt hätte!«

Am Liebsten wäre sie in Tränen ausgebrochen, denn natürlich waren ihre Worte eine knallharte Lüge.

»Na wenn das so ist! Guck, der ist schon wieder einsatzbereit! Lutsch ihn!«

Na, dem kam die junge Frau natürlich gerne nach. Aber, weil sie selbst Lust darauf hatte und nicht, weil Perry es befohlen hatte.

Nichts desto weniger, die Nummer mit Perry war wieder wirklich toll für Katja, doch danach hatte sie wieder Probleme mit dem einschlafen. Perry, den sie bis zum Orgasmus geritten hatte, blieb genau in der Stellung liegen und schlief schon, bevor sie sich sauber gemacht hatte.

Das war einfach alles zu viel für sie. Normalerweise hatte sie keine Skrupel, einen Kerl anzulügen. Wie vielen hatte sie schon bescheinigt, sie seien die Besten im Bett gewesen und hinterher wollte sie nicht mehr, weil in Wirklichkeit die Kerle nur ermüdend und langweilig waren? Perry gehörte jedoch ihr Herz und jede neue Lüge war wie ein Messer, dass sich quälend langsam hinein bohrte.

Am nächsten Tag bei den Mädels schnappte sich Katja Elena und zog sie in ihr Zimmer. Claudia war für solche Gespräche nicht zu gebrauchen, da die immer nur »Hmm« sagte. Sie hockten sich aufs Bett.

»Elena, ich bin kurz vorm verzweifeln!«

»Perry ist wohl doch nicht der Mann für dein leben.«

»Was? Blödsinn! Er ist es und genau das ist mein Problem!«

»Hmm.«

»Jetzt fang du nicht auch noch so an!«

»Dann erklärt doch mal, was dein Problem ist!«

»Ich lüge Perry die ganze Zeit wegen Donald an. Jetzt hab ich Angst, dass ich irgendwann was mache und Perry kriegt es raus. Ich kann mich aber nicht gegen Donald wehren! Wenn der was will, dann muss ich das einfach machen. Ich kann nicht anders!«

Elena dachte nach.

»Süsse, dann gibt es nur eine Möglichkeit. Sag ihm die Wahrheit! Das tut ihm vielleicht weh, aber es kommt von dir. Das ist viel besser, als wenn er es einfach herausfindet.«

»Weiss ich. Aber ich hab echt Angst, dass ich ihn deshalb verliere!«

Elena zog eine Augenbraue hoch.

»Katja. Jetzt mal ganz im Ernst! Das Schnabeltier hatte vor dir noch nie eine Freundin, nie Sex und bei ihm geschlafen hat auch noch keine. Er war noch nie mit einer duschen. Glaubst du ernsthaft, der macht mit dir Schluss?«

Katja dachte nach. Wahrscheinlich war das wirklich nicht.

»Gemein ist es trotzdem von mir!«

»Gemein ist, was du dir gerade selbst antust! Du fickst nur noch mit Perry und Donald und ich sehe doch, wie geil du auf manche von unseren Jungs bist. Du legst dir selbst Fesseln an! Was denkst du was passiert, wenn du das weiter so durchziehst? Du wirst unglücklich und irgendwann fängst du an Perry zu hassen, weil er dich verändert!«

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