Schwierige Zeiten für Katja

Sie redeten noch ein bisschen über das, was gerade geschehen war. Katja wollte wissen, was Perry gefühlt hatte, während sie erzählte und der versuchte es ihr zu erklären. Irgendwann schliefen sie ein und während Perry der glücklichste Mensch der Welt war, war Katja wegen ihren Gefühlen besorgt.

Der nächste Tag begann harmlos. Katja und Perry waren schon vor Donald wach, frühstückten, sie unterhielt sich noch ein bisschen mit Waldemar, dann ging sie nachhause. Perry hatte zu arbeiten und sie hatte Waldemar ja ein Versprechen gegeben.

Natürlich wollten Claudia und Elena genau wissen, wie es mit Donald war. Nach Perry fragte keine. Katja erzählte und war amüsiert, dass selbst Claudia nervös wurde, als sie von dem Analsex erzählte. Ausgerechnet Claudia, die daran ja eigentlich keinen Spass hatte. Soweit lief alles ja noch ganz normal und harmlos. Katjas Gewissensbisse schwanden und als es gegen Mittag dann wieder zu einem Treffen der Gruppe ging, hatte sie ihre Probleme total vergessen.

Bei dem Treffen selbst ging es ihr hervorragend! Sie wusste nun, dass sie Sex haben konnte und Perry daran seinen Spass haben würde. Doch zu ihrem eigenen Entsetzen war es Claudia, welche dieses Mal die Oberhand hatte. Sie verschwand mit dem, den Katja gerne gehabt hätte und als die Beiden fertig waren, musste er sich auch leider schon verabschieden. Doch schlimm fand Katja das nicht. Es war nicht das erste Mal, dass sie bei einem Treffen leer ausging.

22 Uhr rückte näher. Die Mädels waren schon wieder zuhause und gammelten auf den Sofas. Jede mit ihrem Handy in der Hand, schliesslich wollte die Gruppe ja gepflegt werden. Schon kurz vor 22 Uhr wurde Katja nervös. Ihre innere Uhr hatte sich anscheinend schon so eingestellt, dass sie genau wusste, wann sie zu ihrem Freund zurück konnte. Das war beeindruckend, denn sie konnte sich nicht daran erinnern, wann sie jemals emotional zu einem Mann gezogen wurde und nicht nur sexuell.

Sie machte sich auf den Weg ins Tierheim. Claudia und Elena blieben zurück, da sie zu faul waren sich zu bewegen. Als Katja die Tür geöffnet bekam, drangen die unangenehmen Gefühle wieder in sie vor. Donald hatte ihr geöffnet und eine Stimme in ihr sagte, dass sie sein Eigentum war. Doch warum? Sie liebte doch Perry, oder?

Als Donald den Weg frei gab, Katja eintrat und Perry auf einem Sessel sitzen war, waren ihre Gefühle klar. Ja, diesen Mann liebte sie. Ihr Herz liess daran keinen Zweifel, denn da war dieses Glück, als sie ihn sah. Was waren das dann für Gefühle bei Donald? Sie war irritiert.

Über eine Stunde blieb die Lage jedoch entspannt. Katja setzte sich bei Perry auf den Schoss, sie schauten irgendwas, was Waldemar sehen wollte und Essen gab es auch. Alles ganz normal und schön, wie Katja empfand. Glücklicherweise schien Donald es nicht darauf anzulegen, Katja in die Kiste zu bekommen. Sie redeten zwar, aber mehr über belangloses. Über ihren Vater, die Mädels, was sie über den Tag gemacht hatten usw. Als Donald dann kurz nach Waldemar die Segel strich und ins Bett wollte, atmete Katja innerlich auf. Auch sie und Perry verzogen sich schliesslich in die Federn.

Dabei merkte Katja etwas. Wenn Perry sich auszog, erregte sie das kein Stück. Noch so ein Punkt, der ihr zu schaffen machte. Sie liebte ihn zwar und der Gedanke, er würde sie gleich vögeln gefiel ihr sehr, doch sein Anblick hatte keinen Reiz auf sie. Sie machte sich schwere Vorwürfe deswegen, die sich beim Sex in ziemlich wilden Eskapaden während der einzelnen Stellungen und Spielarten ausdrücken. Perry bekam ihre Selbstzweifel nicht mit, für ihn war es nur unglaublich, wie geil seine Freundin doch war.

So zogen sich die Tage dahin, bis schliesslich Samstag war. Am Abend zuvor waren die Mädels auswärts auf einer Party gewesen und wieder merkte Katja, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Da waren Jungs, auf die sie eigentlich ziemlich viel Lust hatte und dennoch konnte sie sich nicht überwinden, eines der vielen Angebote anzunehmen. Nicht, dass sie nun monogam werden wollte. Beim besten Willen nicht! Doch war da dieser Gedanke. Was, wenn sie bei denen genauso reagieren würde, wie bei Donald?

Dann der Samstag und das Treffen mit ihrem Vater. Katja war beeindruckt, als sie Perry im Anzug sah. Er sah wirklich toll aus und zu ihrer Freude verzichtete er auch auf eine Krawatte. Er und Donald, während Waldemar natürlich mit einer sorgfältig gebundenen Krawatte erschien.

Das Treffen selbst war eher zwanglos und diente ihrem Vater nur dazu, sich ein Bild von den Jungs zu machen. Auftreten, Überzeugung und Ehrgeiz wollte er ergründen. Über das Projekt selbst fragte er nur ganz wenig, dass würde in ein paar Tagen mit dem Vorstand seiner Firma besprochen werden. Er bestätigte jedoch, dass die Jungs einen Fuss in der Tür hatten und wenn sie ihre Karten richtig ausspielen würden, wäre ihnen ein Sponsor sicher.

Das musste natürlich gefeiert werden. Katja und die Mädels hatten Champagner besorgt und schleiften die Jungs in ihre Wohnung. Es wurde angestossen und die Stimmung war grossartig. Katja hatte ihr Problem schon verdrängt, als Donald es wieder zum Vorschein brachte. Sie sass dicht an Perry und Donald, der beschwingt durch den Alkohol immer geiler wurde, wollte nun Spass haben. Claudia und Elena boten sich zwar die ganze Zeit mehr als deutlich an, doch gerade die Zurückhaltung von Katja schien ihn besonders zu reizen.

Was Katja nicht wusste, Perry hatte in den letzten Tagen viel mit Donald geredet. Von daher war es Donald klar, er tat seinem Freund einen Gefallen, wenn er Katja vögelte. Sie hatten sich so ausgiebig über das Thema ausgetauscht, dass er sich keine Gedanken machte, als er folgendes sagte.

»Katja, ich glaub, du musst dich um meinen Schwanz kümmern!«

Katja war entsetzt! Warum hatte er das so formuliert? Bestand er also doch darauf, dass sie sein war? Panik brach über ihr herein. Ihr ganzer Körper schrie, dass sie sofort Donald schnappen und ihm zu Willen zu sein hatte. Nur ihr Herz hielt sie zurück. Ein echter Kampf tobte in ihr.

»So? Muss ich das?«

»Jupp! Das Ding ist hart und hat Lust auf dich!«

Dummerweise war Katja nass und hatte die selbe Lust auf seinen Schwanz, wie der auf sie. Sie schaute Perry an und der hatte Hoffnung und Geilheit im Blick. Klar, sie konnte mit Donald gehen, aber sie wollte nicht das Perry denkt, der müsse nur pfeifen.

»Und wer sagt, dass ich nicht lieber meinen Freund nach drüben schleife und mich um den kümmere?«

»Ich sag das. Mach kein Geschiss, auf in dein Zimmer!«

Katja zuckte. Ihr Körper schien auf Donalds Kommando reagieren zu wollen und nur ihr Verstand hielt sie auf. Doch Perry hatte es gemerkt. Sein Blick hatte sich verändert und Katja konnte nicht herausfinden, in welche Richtung. Der Dussel sagte auch nichts! Hätte er sie geschickt, wäre sie nur zu bereitwillig darauf eingegangen.

»Jetzt mach mal halblang, so toll bist du jetzt wieder nicht!«

Elena und Claudia sahen das ganz anders! Die waren etwas stinkig, dass sie nicht von Donald erwählt worden waren.

»Also, ich geh jetzt in dein Zimmer! Du kommst mit!«

Donald ging tatsächlich und Katja musste jedes bisschen Selbstbeherrschung aufbringen, um ihm nicht nachzulaufen. Sie schaute zu Perry.

»Na geh schon! Ich seh doch das du willst! Dann hast du nachher was zu erzählen und du weisst ja, wie ich dann abgehe!«

Na endlich! Er hatte sie geschickt und nun konnte sie reagieren. Sie küsste ihren Freund noch schnell, dann ging sie hinter Donald her. Eigentlich wollte sie rennen und musste sich zwingen, möglichst unauffällig zu gehen. Doch kaum war sie im Flur, wurde ihr Schritt schneller. Sie kam in ihr Zimmer, wo Donald schon ausgezogen auf ihrem Bett lag und schloss die Tür.

»Donald, dass muss aufhören!«

Donald staunte nicht schlecht, als sie das sagte.

»Was muss aufhören?«

»Du kannst nicht so offen zeigen, dass ich dir gehöre! Damit komme ich nicht klar!«

Nun, damit kam dann Donald nicht klar.

»Was? Was fährst du denn für ein Rennen?«

»Jetzt mach nicht so! Deine ganze Art! Ist schon schlimm genug, dass es wirklich so ist. Du musst das nicht auch noch an die grosse Glocke hängen!«

Ach, wenn Donald nur gewusst hätte, von was Katja da redete!

»Bist du blau? Was redest du da für einen Quatsch?«

»Na was? Dieser Befehlston! Ich komme damit nicht klar! Ich liebe Perry und hab Angst, dass ich ihm damit weh tue. Verstehst du das nicht?«

Nein, tat er tatsächlich nicht!

»Nein! Deshalb mal langsam, ich krieg es nicht auf die Reihe!«

»Mensch Donald! Ich gehöre dir, dass kann ich leider nicht abstellen. Von mir aus kannst du mich auch benutzten, wenn wir alleine sind, aber nicht wenn Perry dabei ist!«

Jetzt verstand Donald gar nichts mehr!

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