Es wird ernst!

Meine erste, echte Erfahrung mit meiner Frau, kam so überraschend wie unerwartet. Wir waren schon jahrelang zusammen, verstanden uns eigentlich auch hervorragend, wenngleich es im Bett hier und da zu einer Flaute kam. Nicht unbedingt ungewöhnlich. Wer sich Gedanken um das verflixte siebte Jahr gemacht hat wird erkannt haben, nach Jahren erreicht man Stufe 4 der Liebe. Der Alltag! Alles ist so bekannt und gewohnt. Die Berührungen reizen eher weniger, da man sie bereits kennt und vielleicht sind auch alle möglichen Spielarten im Bett ausgeschöpft. Der evolutionäre Auftrag sagt: »Zeit weiterzuziehen!«

Wie viele Ehen und Beziehungen scheitern an diesem Punkt? Es ist, meiner Meinung nach, die letzte Hürde, bevor eine lange, glückliche Zeit ins Haus steht! Denn, so meine Erfahrung, wenn man diese Hürde gemeistert hat, ist man im Alltag so genial zusammengewachsen, dass man wie eine Einheit funktioniert. Auf einmal scheint alles zu passen und auch wenn es immer mal wieder ein bisschen Streit gibt, der Partner ist zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden und die Gefahr, dass nun doch etwas aus evolutionärer Sicht schief geht, ist gering. Wäre da nicht das mit dem Sex und dem Wunsch, dann doch seine Gene noch anders zu verbreiten!

Wie alles begann

Ich habe nie ein Geheimnis aus meinen Fetischen gemacht. Warum auch? Wenn man nichts davon erzählt, wird der Partner auch nie wissen, dass er einem damit einen Gefallen tun kann! Wer geht denn schon davon aus, dass der Mann mehr Gefallen an Frisuren und Kleidung finden kann, als an Brüsten? Es ist eher die Ausnahme und wenn man es nicht sagt, wird es der Partner auch kaum erkennen!

Genauso auch das Wifesharing. Warum es geheim halten? Es ist ein Teil von mir und damit muss mein Partner umgehen können. Meine Frau hatte damit auch keine Probleme, wohl aber ihre Schwierigkeiten damit umzugehen. So war schon früh klar, passieren wird das nicht! Ihr schlechtes Gewissen stand ihr dabei einfach im Wege und für sie schien es ausgeschlossen, dass es jemals dazu kommen könnte.

Aber, meine Frau liebt mich und es kam nun, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, zu kleinen Hilfsaktionen für meinen Fetisch. Sie fing an von ihren Ex zu erzählen. Vorwiegend von einem, der ihr offensichtlich auch heute noch im Kopf herum spukt. Schon damals sagte sie, wenn sie den jemals wieder treffen würde, dann würde es knallen. Komme wer da wolle! Der Effekt war grossartig! Der Typ hatte es ihr also so angetan, dass selbst das schlechte Gewissen keine Chance mehr hatte. Folglich waren ihre Emotionen gross und so wie sie es ausdrückte, auch absolut ernst gemeint.

Sie kam mir auch teilweise damit entgegen, dass sie sich kleine Geschichten ausdachte. Geschichten, was sie nach dem Einkaufen getrieben hatte und ähnliches. Nutzbringend, aber nicht wirklich erfüllend. Es fehlte da etwas. Die Ernsthaftigkeit. Ja, wie sie es erzählte war wirklich gut, hatte aber einen Nebeneffekt! Sie selbst hatte dabei keine wirklichen, körperlichen Reaktionen und das schwächte die Sache schon ein Stück ab. Bestärkt wurde es dann jedoch wieder damit, dass meine Frau das für mich tat!

In der Zeit schrieb ich ihr auch viele kleine Geschichten, wie ich mir das vorstellte und gab sie ihr zum lesen. Daraus entstand dann schliesslich das Buch »Wifesharing: Teilen macht Spass«, welches man auf Amazon lesen und kaufen kann! Probelesen kann man es auch hier im Blog, falls es jemand interessiert.

Es bahnte sich etwas an

Ebenfalls überraschend war, dass meine Frau die Möglichkeit bekam, in einer Kneipe als Bedienung anzufangen. Wenn ich eins von ihr wusste, dann dass diese Arbeit ein Wunschtraum meiner Frau war und ist. Die Arbeit hinter der Theke macht ihr viel Spass und auch der Umgang mit den Gästen gefällt ihr sehr! Es war mehr als logisch, dass sie diese Möglichkeit wahrnehmen wollte und natürlich hatte sie meine volle Unterstützung. Hier ging es nicht um Geld, oder irgendwelche Unabhängigkeit. Nein, es war ein Traum von ihr und der konnte wahr werden. Also, nichts wie ran an den Speck!

Solche Lokalitäten haben nun einen netten Nebeneffekt. Dort trifft man Leute! Vor allem dann, wenn man acht Stunden hinter der Theke steht. Meine Frau lernte neue Menschen kennen, traf welche, die sie seit Jahren nicht gesehen hatte und ich musste feststellen, all das entspannte sie sehr! Klar, nach der Arbeit war sie geschafft und in der Regel auch müde, aber auch ausgeglichen und zufrieden. Natürlich nicht immer, denn natürlich lief nicht immer alles wie geplant. Doch im Allgemeinen kann man sagen, auch diese Arbeit half uns über viele Schwierigkeiten in unserer Ehe hinweg. Für uns also ein echter Gewinn!

Interessant wurde es, als da ein junger Mann auftauchte. Anscheinend war die Unterhaltung mit diesem für meine Frau immer sehr angenehm und sie redete auch viel über ihn. Vorwiegend aber auch deshalb, weil diese Person ganz gerne grössere Summen aus den Spielautomaten zog, ohne dabei entsprechend viel einzusetzen. Er machte also Gewinn und dadurch motiviert, wurden die Gespräche auch etwas offener. Nicht in sexueller Hinsicht, aber eine gewisse Vertrautheit stellte sich ein.

Es war auch etwas an ihr zu entdecken. Sie redete immer mehr von diesem Mann. Das er wieder in ihrer Schicht war, wie er wieder gespielt hatte und das sie sich viel unterhalten hatten. Irgendwann hiess es auch, da er gut gewonnen hatte, würde er sie zum Essen einladen. In mir ergab das zwei Emotionen. Auf der einen Seite freute sich natürlich der Fetisch. Andererseits war es auch ein wenig deprimierend zu wissen, dass ja doch nie etwas passieren würde. Meine Frau wollte das schliesslich nicht, wegen ihrem schlechten Gewissen und so. Es war also nicht so, dass mein Fetisch sofort in Angriffsstellung war, da meine Vernunft ihn in Schach hielt!

Spielchen meiner Frau

Nun, meine Frau war ja nicht nur mit mir zusammen, weil ich ein praktisches Nutzobjekt war. Ich gab zwar mein Bestes, doch so perfekt bin ich nun auch wieder nicht. Dennoch, meine Frau verstand es, diesen Mann für unser Liebesspiel zu nutzen.

Anfangs war es etwas zögerlich. Es machte auf mich ein wenig so den Eindruck, als würde sie es sich nicht wirklich trauen. Das war auch gut so, denn einfach rücksichtslos ans Werk gehen hätte ja auch negative Konsequenzen haben können. Für Sharer, die zum ersten Mal in dieser Hinsicht bedient werden ist es auch gut, wenn man mit etwas Vorsicht dran geht. Vielleicht ist die Fantasie stärker, als die Realität? In meinem Fall war das jedoch unnötig. Ich wusste damals schon ganz genau, dass ich mit der Erfüllung meines Fetischs keine Schwierigkeiten hatte.

So erfuhr ich dann, während eines Liebesspiels, was in der Zeit nicht unbedingt häufig vorkam, dass die Beiden auch miteinander schrieben und das nicht immer nur brave Sachen. Es waren jetzt keine Nachrichten, die eindeutiges Interesse von einer, oder beiden Seiten gezeigt hätten, aber es ging in die sexuelle Richtung und das war natürlich toll für mich!

Mein Fetisch wurde das erste Mal wirklich von meiner Frau ans Tageslicht gebracht und ich glaube auch, dass sie damals zu akzeptieren begann, dass sie mich damit wirklich nicht verletzten konnte. Auf jeden Fall wurde sie etwas mutiger!

Ihr erstes Geständnis

Wie gesagt, zu der Zeit war unser Liebesspiel zwar vorhanden, aber die Pausen dazwischen relativ gross. Auch will ich nicht sagen, dass wir schlechten Sex zu der Zeit hatten, im Leben nicht! Es ist immer aufregend, mit meiner Frau intim zu werden. Das klingt vielleicht nach einer erzwungenen Aussage, da auch meine Frau diesen Blog hier liesst, aber ich gebe mein Ehrenwort, dass ich die Wahrheit sage! Meine Frau ist ein Profi und kann das mehr als deutlich ausdrücken! Schon alleine ihre Handarbeit übertrifft alles, was ich vor ihr erleben durfte. Ja, ich bekomme die goldene Schnecke für die längste Schleimspur, aber ich empfinde es eben so! Sie hat es drauf und das in jeder Hinsicht! Was sie mit ihrem Intimbereich anstellen kann, dass geht fast gar nicht! Es kann schon der Hammer sein, nur in ihr zu sein. Sie macht dann Dinge mit meinem kleinen Freund, dass ist der Wahnsinn!

Okay, genug geschleimt! Nicht das noch jemand neidisch wird :-).

Es verhielt sich so, dass diese Person immer wieder ein Gesprächsthema war. Sei es im Bett, oder einfach so. Sein Name fiel oft und das störte mich keines Wegs! Im Gegenteil! Natürlich hatte ich stark die Hoffnung, dass da vielleicht doch etwas draus werden würde, doch allgemein zeigte sich eher, dass er, bei unserem Liebesspiel, nur Mittel zum Zweck war. Ernste Absichten konnte ich keine finden, auch wenn der Fetisch händeringend danach suchte!

An einem Abend, ich hatte eigentlich überhaupt nicht mit Sex gerechnet, da meine Frau keine Anstalten in der Richtung machte, war ich oben und hatte etwas zu erledigen. Es dauerte ein bisschen länger als sonst, so dass meine Frau sich genötigt sah, mir zu schreiben und mich nach unten zu zitieren. Wenn ich ehrlich sein soll, in dem Moment war ich sogar ein wenig genervt. Ich hatte da oben meine Aufgabe und wurde nach unten gerufen. Mein erster Gedanke war, ich hatte vielleicht irgendetwas falsch gemacht, oder etwas in der Art. Mit dem, was da auf mich zu kam, rechnete ich keine Sekunde!

Ich ging also wieder nach unten. Meine Frau lag im Bett. Hätte sie vielleicht irgendwie vorher eine Andeutung gemacht, dass sie Lust hatte, wäre ich in dem Moment anders drauf gewesen. Ich hatte aber so den Eindruck, vielleicht sollte ich ihr Trinken bringen, oder etwas anderes banales. Nicht falsch verstehen, da ich sowieso von oben kam war es nicht unlogisch, dass ich für Getränke sorgen sollte. Ich ging schliesslich daran vorbei.

Doch nein. Sie rief mich zu sich. Irgendwie witterte ich ein Problem. Hatte ich an dem Tag irgendetwas erledigen sollen und hatte es vergessen? War sie deshalb vielleicht sauer? War ich zu lange oben geblieben? Ich dachte an alles, nur nicht an das, was da passieren sollte.

Als ich bei ihr am Bett war, sie lag unter der Decke, schaute sie mich mit so einem Blick an. Das verstand ich nicht. Auch konnte ich mir auf ihren Blick keinen Reim bilden. In aller Regel fing der Sex bei uns anders an. Wir kuschelten, durch die Berührungen kam es zur Erregung und dann passierte es einfach. Das sie mich so anschaute, war irgendwie neu und ich konnte es nicht einordnen.

Dann kam der erste Hammer. Sie warf die Decke zurück und anstelle eines Slips und eines T-Shirts, was sie in der Zeit zum Schlafen in aller Regel anhatte, zeigte sich aufregende Unterwäsche. Nun gut, der Fetisch machte sich noch nicht bemerkbar, wohl aber meine Erregung! Ja, man kann auch nach einigen Jahren den Partner noch absolut aufregend finden! Sogar jetzt, nach 13 Jahren (Stand 2018), bietet meine Frau für mich immer noch einen hochgradig erotischen Anblick und sie nackt zu sehen führt nahezu immer zu Erregung!

Natürlich liess ich mir das nicht entgehen. Ich meine, sie hatte sich bestimmt nicht ihrer Gesundheit zuliebe so angezogen. Sie wollte Sex und da liess ich mich noch nie lange bitten. Ist vielleicht ein Fehler, denn es gibt ihr eine gewisse Kontrolle über mich, doch was soll ich machen?

Ich fing also an, sie zu streicheln. Hintern, Bauch und natürlich auch die tollen Brüste. Alles über den Stoff, denn das steigert die Aufregung. Aber, ich hatte irgendwie so das Gefühl, sie hatte was auf dem Herzen und kämpfte gerade damit, ob sie es sagen sollte, oder doch lieber nicht. Nun, sie war mutig genug, es mir zu sagen und genau genommen kann man es als eine Art Geständnis bezeichnen.

Sie fragte mich schliesslich, was denn nun wäre, wenn sie wirklich mit dem Typ ins Bett wollte? Auftritt Fetisch! Meine Erregung ging durch die Decke und ich bestätigte ihr noch einmal, dass ich das wollte und es vollkommen okay war. Das sie sich keine Sorgen machen müsse, denn wenn sie das wirklich machen wollte, dann hatte sie meine Erlaubnis und das voll und ganz!

Ja meine Güte! Der folgende Akt war heftig und garniert mit Aussagen, dass sie es wirklich wollen würde. Hier merkte ich dann das erste Mal bei ihr, dass ihre Vagina ein vorzüglicher Lügendetektor war. Schon vorher war mir aufgefallen, wenn sie von diesem Mann beim Liebesspiel sprach, schien sie das zu erregen, wodurch sie noch feuchter wurde. Das legte ich bis dato aber so aus, dass meine Reaktionen darauf mich etwas machen liess, was sie entsprechend mehr stimulierte. Bei diesem Akt jedoch konnte ich einfach in ihr bleiben und mich nicht bewegen. Sprach sie davon, es wirklich mit dem Mann zu treiben, schoss quasi ihre Erregung direkt in ihren Intimbereich, was ich mehr als deutlich spüren konnte.

Kurz gesagt, es war eindeutig, dass sie echtes Interesse an der Sache hatte und das reizte meinen nahezu brachliegenden Fetisch derart, dass ich wilder wurde! Ihr wiederum gefiel das und auch sie wurde lauter und ihre Bewegungen intensiver!

Dummerweise schlich sich dann irgendwann ein ungewollter Effekt bei ihr ein. Sie bekam Schuldgefühle. Damit hatte sich der Akt erledigt und von da an hiess es für mich, für meine Frau da zu sein. Das möchte ich in aller Deutlichkeit noch einmal betonen. Bei diesem Fetisch sind andere Menschen involviert, die Gefühle haben! Schlagen diese Gefühle ins Negative um, was in aller Regel eher ungewollt ist, dann hat man die Pflicht, sich darum zu kümmern! Sex und Fetisch hin oder her, in solchen Fällen zählen die Gefühle des Partners einfach mehr! Da gibt es nichts dran zu rütteln! Erst der Partner, dann der Fetisch. Punkt!

Es wurde spannender

Meine Frau gewöhnte sich nur langsam daran, dass mein Fetisch wohl wirklich keine Fantasie war, sondern dass ich es mit dem Ausleben absolut ernst meinte. Sie wurde langsam immer etwas mutiger und das drückte sich auch in ihren Nachrichten zu dem Mann aus. Langsam führte sie das Gespräch daraufhin, dass sie tatsächliches Interesse haben könnte, was sich in den Nächten mit mir natürlich hervorragend einsetzen liess.

Wäre da nicht ihr schlechtes Gewissen gewesen, was sich leider immer wieder meldete und dafür sorgte, dass wir nicht zu einem Höhepunkt kamen. Unangenehm, da die Hormone in mir langsam die kritische Masse erreichten! Aber, damit muss man leben und vor allem, muss man damit umgehen können. Partner zuerst, wie schon erwähnt!

Es kam auch dazu, dass meine Frau diesem Mann erklärte, dass ich damit keine Probleme hatte! Ein Punkt, der ihre Glaubwürdigkeit noch deutlich weiter verstärkte! Sie hatte es anscheinend tatsächlich voll akzeptiert, dass sie die Möglichkeit hatte und wirklich nutzen konnte! Das war äusserst aufregend für mich und bewies mir auch, vielleicht ist der Partner zu Beginn der Beziehung nicht bereit, sich teilen zu lassen. Die Jahre werden aber ihren Tribut fordern und irgendwann, unter den richtigen Voraussetzungen, entsteht dann doch Interesse. Da ist es doch von Vorteil, wenn man diese nicht geheimhalten muss, sondern dem Partner dabei sogar noch einen Wunsch erfüllt, oder?

Die Aufregung gipfelte schliesslich in dem Punkt, dass meine Frau sich Kondome besorgte! Nun, so ungewöhnlich war das nicht, da wir hier und da ebenfalls die Lümmeltüten verwenden. Nicht, um uns zu schützen, sondern aus eher praktischen Gründen. Analverkehr zum Beispiel, da haben Gummis ihren Vorteil! Abstreifen, wegwerfen und man kann vaginal weitermachen. Oder eben auch, der Samen muss ja irgendwohin! In der Nacht ist das weniger ein Problem, aber bei einem Quickie? Vielleicht vor der Arbeit? Da ist es doch praktisch, wenn man das Zeug hinterher bequem und rückstandsfrei entsorgen kann! Mir muss auch keiner was davon erzählen, nur Sex ohne Kondom ist wirklich gut! Man kann das Ding auch durchaus zum Vorspiel einsetzen! Meine Frau zieht mir so ein Teil zum Beispiel gerne mal mit dem Mund über und da muss mir kein Mann erzählen, dass würde ihn nicht heiss machen! Das Kondom an sich kann aber auch schon erregend sein. Wenn eine Frau einem ein Kondom in die Hand drückt, damit sie flach gelegt werden kann, dass ist doch aufregend!

Gut, ich schweife ab. In diesem Fall ging es nämlich nicht darum, dass wir für den Fall der Fälle Gummis im Haus hatten und unser Liebesspiel ungestört fortgesetzt werden konnte. Nein! In diesem Fall hatte sie die Kondome gekauft, um mit einem anderen Mann intim werden zu können! Ich darf gar nicht daran denken!

Hier machte ich dann auch meine Erfahrung mit der Anzahl der Kondome. Zu beginn ihrer nächsten Schicht steckte sie sich nämlich welche ein und die Frage kam auf, eins, oder lieber zwei? Ich entdeckte die Wirkung dieser Frage! Eins war okay und zeigte auch, dass sie es ernst meinte. Zwei hingegen bewiesen mir, wie ernst sie es damit nahm! Wenn eins kaputt gehen sollte, war Ersatz da und das hiess nichts anderes, sie wollte es sich auf keinen Fall verderben! Grandios!

Der Moment der Wahrheit

Es kam schliesslich soweit, dass das Interesse meiner Frau so intensiv wurde, dass sie es wirklich tun wollte! Entsprechend aufgeregt war ich. Sie hatte mir gesagt, an diesem Abend würde sie es tun, sich von ihm mit zu sich nehmen lassen und dann würde es passieren! Das Interesse von ihm schien also auch vorhanden zu sein.

Bewaffnet mit den Kondomen ging es also los und ich konnte es kaum erwarten, bis ihre Nachricht bei mir ankam, dass sie nun mit zu ihm fahren würde. Die ganze Zeit stand ich unter Starkstrom und meine Konzentration war im Keller! Nur noch sie spukte durch meinen Kopf. Meine Frau, die schärfste Frau, die man im Bett haben konnte, würde mit einem anderen Mann nachhaus fahren, um mit ihm intim zu werden. Meine Güte, alleine darüber zu schreiben und wieder daran zu denken bringt mich aus der Bahn!

Es kam keine Nachricht. Doch ein Anruf! Das verwunderte mich und mit zitternden Händen ging ich ran. Wollte sie mich vielleicht auf diese Art daran teilhaben lassen? Die Idee war schon irgendwie aufregend. Doch leider wurde ich enttäuscht. Sie bat mich lediglich darum, dem Mann zu bestätigen, dass sie die Erlaubnis dafür hatte. Nun gut, also damit hatte ich keine Probleme und gab das in aller Deutlichkeit auch wieder. Leider versuchte der Kerl sich dann mit irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden der Sache zu entziehen, was ihm schliesslich auch gelang. Sehr bedauerlich, diese falschen Moralvorstellungen! Um ein Haar hatte es meine Frau geschafft, meinen Fetisch glücklich zu machen, doch leider, leider spielte der Typ im richtigen Moment nicht mehr mit. Genauso leider muss man das aber auch akzeptieren. Toleranz eben.

Leider war das auch für meine Frau nicht unbedingt angenehm, da sie hier und da daran zweifelte, auf diesen Mann wirklich reizvoll gewirkt zu haben. Aus meiner Sicht kann ich aber nur sagen, für mich war das Interesse da und hielt sich auch noch. Ich würde eine grosse Summe Geld, welches ich eigentlich gar nicht habe, darauf verwetten, ohne mich wäre an diesem Tag da ganz schön was abgegangen! Aber eben, es gab und gibt mich und es war nicht das letzte Mal, dass ich störender Faktor spielen würde. Sehr bedauerlich, diese Moralvorstellungen! Noch bedauerlicher, Toleranz ist eben eine Münze mit zwei Seiten und man kann sie auf der einen Seite nicht wollen, aber auf der anderen nicht geben. Alles nicht ganz so einfach!

Seither

Seither muss ich eine Sache ganz klar ausdrücken. Unser Liebesleben hat sich verbessert! Sowohl die Häufigkeit, als auch die Experimentierfreudigkeit! Auch meine Frau hat neue Seiten an sich erkannt, oder nun akzeptiert und die Tatsache, dass sie fremdgehen darf, hat sich bei ihr etabliert. Vielleicht hat gerade die Tatsache, dass sie neue Gefühle entwickeln und zulassen darf dazu geführt, dass Liebesspiel nicht mehr ganz so routiniert zu erleben. Auf jeden Fall kann ich klar sagen, seit dieser Zeit ist einiges wirklich besser geworden! Unsere Ehe hat auch an Kraft gewonnen und ich habe keinerlei Bedenken, dass sie mich einfach so aufgeben würde!

Seither kamen da immer mal wieder Männer, an denen sie Interesse hatte und ihre Scheu davor wird immer geringer. Nicht unlogisch, denn ich gehe stark davon aus, dass ich bislang noch nie einen Grund dafür geliefert habe, an meiner Ehrlichkeit in der Hinsicht zu zweifeln! Ehrer im Gegenteil! Je mutiger sie wird, desto heftiger sind meine Emotionen und die sind für sie mit Sicherheit spürbar!

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