Kincaids Stehvermögen

Die Stunden eilten dahin. Da Amy nicht bereit war, ein Video zu drehen, wurde kurzerhand Claudia rekrutiert. Elena bekam das Angebot zwar auch unterbreitet, wollte es jedoch nicht annehmen. Die Mädels bauten diesen Umstand auch hervorragend in das Video ein. Es war quasi ein Interview und Claudia sollte erzählen, wie es in Heinzfort und den WGs so lief. Klar war, Mario würde da vieles herausschneiden, da Claudia nicht immer ganz jugendfrei antwortete.

14 Uhr. Auch wenn die Gruppe aufgefordert wurde, die Commune zu besuchen, verweigerten die sich. Nicht aus Mangel an Interesse, sondern um ihren Verpflichtungen nachzukommen und die Einrichtung zu organisieren. Das sich dabei jedoch alle verweigerten, stand so ja nicht auf dem Plan. Elena war ein bisschen sauer, denn sie hatte irgendwie so ein bisschen Lust auf einen Dreier.

Die Tür ging auf, Donald, Waldemar und Perry kamen herein.

»Hey Mädels. Waldemar scharrt mit den Hufen. Er hätte Arbeit in der Werkstatt!«

»Ja und Schnabeltier? Dafür braucht er uns ja wohl nicht. Sind keine Teile da, die wir verbauen könnten.«

»Das ist so nicht ganz korrekt Claudia. Angeblich kommt heute, oder morgen das Getriebe. Es wäre also nicht unpraktisch, wenn wir das Alte schon ausbauen würden.«

»Na, okay. Soll mich nicht stören Janine. Elena, du willst ja sicher wieder Waldemars Assi spielen, oder?«

»Mit Verlaub, teure Claudia. Elena ist viel mehr als mein Assistent! Sie hat gestern bereits unglaubliches Verständnis für Schaltungen bewiesen und mich auch auf einen selbst verursachten Fehler hingewiesen. Ich betrachte sie in dieser Hinsicht viel mehr als Kontrollorgan!«

Perry und Donald waren sprachlos. Waldemar hatte Perry gegenüber ja schon zugegeben, dass er den Hauptteil des Programms geschrieben hatte, doch normalerweise bezeichnete er ihn dennoch als Gehilfe, oder eben Assistent, wenn er gefragt wurde. Das Elena einen solchen Stellenwert hatte, war quasi unglaublich. Perry erkannte jedoch auch, dass Amy nicht da war.

»Dann auf. Wobei, fickt Amy immer noch?«

»Nö, die pennt. Ich schreib ihr aber einen Zettel, sie kann ja nachkommen.«

»Alles klar Rebekka. Hat sie Kincaid in die Knie gezwungen, oder aufgegeben?«

»Weder noch Perry. Der muss weiter seinen Mann stehen!«

»Während Amy schläft?«

Rebekka verschränkte die Arme.

»Nicht mit Amy!«

Bei Perry schlug es ein. Ausser Amy fehlte hier nur noch eine und auch wenn er der Meinung war, die würde wahrscheinlich im Bad, oder in ihrem Zimmer sein, wusste er nun ganz genau, was Rebekkas Aussage bedeutete.

»Katja?«

»Jupp. Hat heute Morgen übernommen. Fliegender Wechsel, könnte man sagen. Sie ist Doggy über Amy gekrabbelt, Kincaid hat sein Ding aus Amy raus gezogen und direkt in deiner Freundin versenkt.«

Sofort war Perry die Hose wieder zu eng.

»Alles klar, geht ihr schon zum Auto, ich schaue noch schnell nach ihr!«

Ohne eine Reaktion abzuwarten, eilte er los. In Windeseile hatte er die Treppe überwunden und die Wohnung erreicht. Schon im Wohnzimmer hörte er leises Stöhnen. Beachtlich, da die Zimmer in den Wohnungen eigentlich ganz gut isoliert waren. Das entsprechende Zimmer war schnell ausgemacht und vorsichtig öffnete Perry die Tür.

Da lag seine Freundin, ganz am Rand vom Bett. Löffelchen, mit zu ihm gewendeten Körper. Kincaids Hand war an ihren Brüsten, sie hatte die Augen halb geschlossen und stöhnte, während er sein Schwanz immer wieder in sie bohrte. Ein Bein hatte sie aufgestellt, wodurch Perry alles sehr gut sehen konnte. Katja erspähte ihn.

»Hi Schatz!«

Stöhnte sie ihm zu.

»Hey. Dir machts Spass?«

Katja grinste, so gut es eben in der Situation ging. Stöhnend gab sie Antwort.

»Was heisst Spass? Bin nur hier um herauszufinden, ab wann er nicht mehr kann!«

Perry spürte schon, dass bei ihm die Dämme am brechen waren.

»Also ist es nicht gut?«

»Was? Doch klar ist das gut! Der fickt seit über 16 Stunden und ist immer noch so geil! Kann mich nicht beschweren!«

Oh ja, bei Perry war es fast schon zu spät.

»Komm mal her Schatz!«

Perry kam näher, wobei das laufen nicht gerade einfach war, vor lauter Wachs in seinen Knie. Kaum war er bei ihr, fummelte sie schon seinen Schwanz aus der Hose, rieb ihn kurz und liess ihn in ihren Mund gleiten. Bei dem Sog, den sie dabei entwickelte, musste Kincaid echt heftig sein!

»Sauerei! Mir bläst niemand einen!«

»Warum nicht?«

»Weil die doch wissen wollen, wie lang ich ficken kann.«

»Ja, so hat jeder sein Kreuz zu tragen.«

Die Antwort war zwar dämlich, aber durch Katjas Liebkosungen fielen ihm keine besseren Worte ein.

»Aber Alter, deine Freundin ist echt der Hammer! Die zu ficken ist einfach nur geil!«

Schlagartig entlud sich Perry aufgrund dieser Worte in Katjas Mund. So überraschend, dass sie sich fast verschluckte. Er stöhnte auf und während er die Luft aus seinen Lungen liess, gab er Antwort.

»Oh ja, ich weiss!«

Nun kam jedoch das Problem mit den Hormonen. Zumindest befürchtete Perry das. Deshalb steckte er sein Teil schnell wieder in die Hose und verschwand, ohne sich gross zu verabschieden. Das Letzte, was er in dem Moment wollte war, dass er wegen den fehlenden Hormonen eine Szene anfangen würde. Doch nein, es gelang ihm den Raum schnell genug zu verlassen.

Unten warteten schon die Anderen. Da sie den Lion Amy überlassen wollten, musste auch Perry sein Auto nehmen. Es ging zur Werkstatt und dort war Waldemar der Erste, der aus dem Auto sprang. So voller Tatendrang hatten selbst seine Freunde ihn noch nicht gesehen. Zumindest nicht bei Dingen, die ihm keinen finanziellen Vorteil versprachen.

Wie angekündigt, ging es ans Getriebe. Wieder zeigte sich, wie schlecht die Arbeit doch ohne Hebebühne war. Erst musste der Garzella aufgebockt werden, dann konnte es losgehen. Claudia und Rebekka verschwanden unter der Karre und Rebekka zeigte Claudia, was da jetzt alles weg musste. Die fing an zu schrauben.

Gleichzeitig begann Waldemar, die Firmware für seine Armaturen zu schreiben. Davon verstand Elena nun nicht so viel, doch sie konnte ihm damit zur Hand gehen, immer wieder Informationen über den Microcontroller bereitzustellen. In weiser Voraussicht hatte Waldemar seinen Laptop mitgebracht und nebeneinander wurde gearbeitet.

Dann kam Perrys Sternstunde. Das Getriebe war soweit lose und konnte nun abgenommen werden. Nur noch eine Schraube hielt das schwere Teil an seinem Platz. Janine wollte erklären, dass man da den Wagenheber drunter schieben konnte, um das Getriebe abzulassen und raus rollen zu können. Rebekka hatte andere Pläne.

»Okay. Donald, du krabbelst unter das Auto, dann schraubt Claudia oben die letzte Schraube ab. Aber Achtung, dass Ding ist schwer! Wenn du denkst, du packst es nicht, sag bitte Bescheid, bevor die Schraube ganz ab ist, sonst haben wir ein Problem!«

Natürlich war Perry geknickt. Klar wurde Donald da drunter geschickt und nicht er. Seine Depression kam langsam wieder in ihm hoch, während Claudia schraubte. Doch dann meldete Donald recht eindrucksvoll, dass ihm das doch zu schwer war.

Rebekka schickte ihn wieder unter dem Auto raus und nun sollte sich Perry versuchen. Eingeschüchtert und mit mangelndem Selbstvertrauen kam er der Aufforderung nach. Wenn Donald das nicht gepackt hatte, dann er doch erst Recht nicht. Doch während Claudia weiter schraubte und er das Gewicht immer mehr spürte, kam es ihm gar nicht so schlimm vor.

Schliesslich war die Schraube ab und Perry hatte das ganze Gewicht auf seinen Armen. Vorsichtig liess er es ab, bis es auf seiner Brust lag. Rebekka kam zu seinen Füssen und zog. Zusammen mit dem Getriebe kam Perry unter dem Auto herausgerollt, auch wenn da kaum noch Platz zwischen Getriebe und Stossstange war.

War das ein Gefühl! Donald hatte es nicht geschafft, dass Gewicht zu stemmen. Er hingegen hatte nicht einmal ernsthafte Probleme damit. So gut hatte sich Perry nicht mehr gefühlt, seit er zum ersten Mal mit Katja Sex hatte. Da war wohl wirklich was dran! Das ganze Training hatte sich ausgezahlt und mittlerweile war er stärker, als sein Freund. Viel besser war jedoch der Gedanke, er hatte etwas körperliches geschafft, an dem Donald gescheitert war!

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