In dem Jahr, in dem Nina zu uns kam, änderte sich etwas in unserer Gewohnheit. Wir machten Urlaub. Dazu sei gesagt, weder Max, Natalie noch ich sind Urlaubsmenschen. Früher ja. Vor Max war das anders. Da konnte ich den Urlaub kaum abwarten. Urlaub bedeutete da für mich jedoch noch, ein paar Wochen dem beschissenen Alltag entfliehen. Seit Max gibt es aber keinen beschissenen Alltag mehr. Urlaub bedeutet für mich eigentlich nur noch Stress. Bis alles gepackt ist und so, die Fahrt – ich kann gerne drauf verzichten. Urlaub ist für mich und Natalie bestätigt das, zum Alltag geworden. Da gibt es nichts mehr, dem man entfliehen müsste.
Dass Max in diesem Jahr überhaupt auf die Idee kam, war folgendes: In seiner Firma damals waren einige gebürtige Spanier angestellt. Nachdem er seine Firma verkaufen musste, dank seiner Ex-Frau, schien die es in dem Laden nicht mehr gehalten zu haben und sie gingen zurück in die Heimat. Da die sich untereinander aber gut verstanden hatten, suchten sie sich dort Häuser im selben Ort, um den Kontakt nicht zu verlieren. Einer von denen muss dann auf die Idee gekommen sein, einen Campingplatz aufzubauen. Sie haben sich also in der Nähe vom Strand ein Grundstück besorgt und alles hergerichtet. Dabei ging es ihnen vor allem darum, den Urlaubern echtes Spanien-Feeling zu verschaffen. Das muss auch von Beginn an recht gut funktioniert haben und einer von denen hatte Max nun davon berichtet.
Für Max hieß das, ein paar seiner liebgewonnenen Angestellten wiederzusehen, und für ihn war das Grund genug, ein paar Wochen Urlaub dort einzuplanen. Naturgemäß ließ er uns hier die Wahl. Wir konnten mit, mussten es aber nicht. Mein Interesse war am Anfang nicht besonders groß. Wie gesagt, Sachen packen und so, mir mutete das wie Stress an. Allerdings hatte ich da die Rechnung nicht mit Max gemacht. Bis zum Antritt der Reise vergingen noch ein paar Monate und Max hatte da schon eine Idee.
Auf den Campingplatz wollte er, aber nicht in einer der zur Verfügung gestellten Wohnungen. Zelten war auch nicht sein Ding und auch wenn er kurzfristig ein neues Wohnmobil ins Auge fasste, fand er keines mit Elektroantrieb, was ihn angesprochen hätte. Max wäre aber nicht Max, wenn er dafür nicht eine Lösung am Start gehabt hätte.
Er kontaktierte kurzerhand seine ehemaligen Angestellten und fragte nach, ob angrenzend noch Land zu haben sei. Ja, da gab es ringsum noch einiges an Land. Die Ecke, wo die ihren Platz angelegt hatten, war keine Touristenhochburg. Ergo, dort gab es noch genug zu kaufen. Max beauftragte also seine ehemaligen Angestellten, dort etwas Land zu kaufen, es an den Platz anzuschließen und ein Häuschen zu bauen. Etwas Strand sollte auch dabei sein und das Haus müsste mindestens genug Platz haben für fünf Personen, zwei Hunde und mindestens zwei Autos.
Warum fünf Personen? Ganz einfach. Tony gehörte irgendwie ja zu uns und der sollte einfach mit. Eigentlich nur als Freund, aber Tony kann eben nicht anders und ist eben auch dort unser Haushälter. Ist eben seine Art. Da Tony darauf bestanden hatte, Max hatte das im Vorfeld geklärt, mit seinem eigenen Auto zu fahren, brauchten wir eben auch noch Platz für zwei Autos. Da könnte man nun meinen, Tony hätte Angst vor Nina am Steuer. Hat er auch. Tony ging es aber mehr darum, sein Auto auch wirklich mal fahren zu können. Das steht mehr, als dass es rollt und für Tony war das eine Gelegenheit, die Kiste auch mal wirklich zu bewegen.
Okay. So weit war das geklärt. Max hatte seinen ehemaligen Leuten auch erklärt, der Strand und so könnten sie, solange wir nicht dort waren, gerne auch für die anderen Touristen öffnen, was denen natürlich sehr entgegenkam. Dank Max’ magischen Worten: „Geld spielt keine Rolle!“, war unsere Deadline, also unser geplanter Urlaub, auch durchaus einzuhalten.
Um die unkenden Mails der Diesel-Dieters schon im Vorfeld zu beantworten: Ja. Natürlich sind wir mit dem Model 3 Long Range gefahren. Jetzt stelle man sich vor, mit einem Ladestopp wäre das auch durchaus machbar gewesen. Selbstverständlich weiß ich, dass ein Dieter mit seinem 1,9-L-TDI die ganze Strecke mit 250 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit durchgeballert wäre. Es ist ja durchaus bekannt, dass die Diesel-Dieter jeden Tag 1.000 Kilometer mit besagten 250 km/h im Durchschnitt fahren. Wir fuhren aber eben in Urlaub und bestritten kein Rennen. Zumal man durch Frankreich ohnehin auf der Autobahn nur 130 km/h fahren darf und ganz ehrlich, alle 400 Kilometer mal die Beine vertreten, kommt mir sehr entgegen. Dazu noch die Hunde ausführen, mal das Örtchen besuchen und was essen – also ich möchte keine 1.000 Kilometer am Stück fahren.
Dazu sei auch gesagt, den größten Teil der Strecke fuhr natürlich Nina und die ist beim besten Willen niemand, der sich in den Windschatten hinter einen LKW klemmt. Auch die Klimaanlage war die ganze Zeit an und wir verzichteten auch sonst auf keinen Komfort. Das heißt, da wir definitiv so alle 400 Kilometer einen Stopp einlegen wollten, aus besagten Gründen und auch ein Diesel-Dieter in Frankreich nicht schneller als 130 km/h fahren darf, wären wir auch mit einem Diesel nicht schneller gewesen. Nur, um es im Vorfeld zu sagen.
Okay. So weit hatte Max das ja alles in die Wege geleitet und der Gedanke, dort in einem eigenen Haus zu leben, ließ mich tatsächlich über eine Teilnahme an dem Urlaub nachdenken. Nina blieb jedoch auch da unbeeindruckt. So ein Urlaub, darin sah sie keinen Mehrwert. Natalie hingegen war im Hinblick auf einen eigenen Strand sofort begeistert.
In einem Gespräch erklärte ich Max dann, dass ich einfach keine Lust hatte, hier erst alles zu packen, dort dann auszupacken, um das Spiel in ein paar Wochen zu wiederholen. Was dann kam, hätte ich mir eigentlich denken können. Max lachte und meinte, als ob wir irgendwas mitnehmen würden. Bestenfalls Klamotten für eine Übernachtung. Spätestens am ersten Tag unseres Urlaubs würden wir ohnehin shoppen gehen und dann konnte ich mich mit allem versorgen, was ich da unten brauchen würde und das würde dann auch dort bleiben. Anders ausgedrückt, wir würden nichts mitnehmen. Weder hin noch zurück. Das, was mich stresste, würde also komplett entfallen und damit hatte er mich überzeugt.
Das brachte dann Nina zum Nachdenken. Wenn wir alle weg waren, wollte sie auch nicht alleine hier bleiben. Sie bestand aber darauf, dort mit Internet versorgt zu werden, damit sie ihre Kunden auch dort betreuen konnte. Ja, Nina ist in der Hinsicht ein Workaholic. Die braucht das einfach. Max sah darin nun wirklich kein Problem, demnach war auch Nina überzeugt.
Was ich mitnahm, war dann auch wirklich überschaubar. Ein Satz Unterwäsche, einen Rock, ein Shirt und einen Badeanzug. Auch mein Ring durfte nicht fehlen. Ich kam nicht umhin daran zu denken, mir einen feurigen Spanier zu angeln. Da musste der natürlich dabei sein. Also, mein Gepäck bestand aus einem fast leeren Rucksack, den ich auch in wenigen Minuten gepackt hatte. Natalie und Nina hatten ähnlich leichtes Gepäck.
Okay. Der Tag der Abreise war gekommen. Tony hatte angeboten, die Hunde in seinem Auto mitzunehmen. Das gefiel Max jetzt nicht so, aber schlussendlich war es die sinnvollste Idee. Tony liebt die Hunde und demzufolge war auch klar, dass er sich gut um sie kümmern würde. Also, alle Mann ins Auto und ab die Post. Runde 1.400 Kilometer, die wir in etwas mehr als 14 Stunden hinter uns gebracht haben. Wow, mit einem E-Auto, wie krass oder? Wir kamen auch sehr entspannt, wenn auch etwas müde dort an. Eine Etappe bin ich auch gefahren und wenn ich von den ganzen Assistenzsystemen allgemein wenig halte, wenn man fast 400 Kilometer nur einen Finger am Lenkrad haben muss und das Auto den Rest übernimmt, ist das schon sehr entspannend.
Ich kann euch sagen, wenn Max die magischen Worte sagt, kommen echt coole Dinge dabei heraus. Die hatten in den paar Monaten dort einen Bungalow mit Dachterrasse hin gezimmert, der sich nahtlos in das spanische Flair einfügte. Mit einem kleinen Innenhof. Ich war total begeistert. Auch unser Strand war großartig. Sauber, wundervoll angelegt und eben absperrbar. Da hatten sich Max’ ehemalige Leute richtig etwas einfallen lassen. Sie hatten dort nicht einfach einen Zaun gesetzt oder so. Nein, sie hatten eine Hecke gepflanzt, aber in Pflanzkübel, die man bewegen konnte. Wenn wir nicht dort sind, wird diese Hecke einfach bis zum Ende vom Strand gedreht und sperrt unser Haus damit ab. Sind wir da, wird die Hecke an der Grenze zu unserem Grundstück einfach wieder zurück gedreht. Ein echter Geniestreich. Max meinte aber, er hatte von seinen ehemaligen Angestellten nichts anderes erwartet. Die waren schon immer genial, wenn es um solche Lösungen ging.
Das Haus selbst war pragmatisch unterteilt. Man kam durch eine Tür in den Innenhof und von dort entweder hoch aufs Dach oder ins Haus hinein. Direkt ins Wohnzimmer. Das war nicht so groß wie hier in der WG, aber gemütlich und so viel Zeit würden wir dort ja auch nicht verbringen. Über einen Flur, welcher sich um den Innenhof bewegte, kam man erst in die Küche, Tonys Revier, dann ins Bad mit Dusche und Badewanne, zu den vier Zimmern für uns und am Ende vom Flur, also einmal ums Haus herum, hatte Max sein großes Schlafzimmer für sich und die Hunde. Alles etwas kleiner als hier, aber immer noch um Welten besser als eine Ferienwohnung.
Tony bestand darauf, das erste Zimmer im Flur beziehen zu können. So konnte er morgens aufstehen und uns Frühstück machen. Direkt das nächste Zimmer wollte Nina haben. So konnte auch sie morgens aus den Federn fallen, um arbeiten zu können, ohne uns zu wecken. Als ob ich von so etwas wach werden würde. Streit gab es nur zwischen Natalie und mir. Wir wollten beide möglichst nah an Max. Das lösten wir dann schließlich mit Schere-Stein-Papier.
Hier muss ich anmerken, ich hatte dabei einen fiesen Vorteil. Wir knobelten das im Wohnzimmer aus, wo Nina hinter Natalie stand. Wenn wir also von eins bis drei zählten, machte Nina hinter Natalie eine entsprechende Geste für Stein, Papier oder Schere. Ich folgte ihrer Vorlage und siehe da, ich gewann alle drei Durchgänge. Vielleicht war das gemein, aber ich muss ja auch nicht immer das brave Mädchen spielen. Etwas später erfuhr ich dann, dass ich diesen Vorteil auf meiner Seite hatte, lag nur daran, dass Natalie ihr den Rücken zugedreht hatte. Hätte ich an ihrer Position gestanden, hätte sie den Vorteil Natalie zukommen lassen. Sie war da also fair.
Bald kam der Abend und wir wurden von Max’ Leuten zum Essen im Restaurant des Platzes eingeladen. Ganz ehrlich, ich habe in meinem Leben noch nie gesehen, dass sich ehemalige Angestellte so über die Ankunft ihres ehemaligen Chefs gefreut haben. Der eine war sogar den Tränen nahe. Ein starkes Indiz, dass Max wirklich ein toller Chef war. Das bestätigte sich dann auch beim Essen. Die redeten unentwegt von früher und sagten nie auch nur eine schlechte Sache über Max. Ganz im Gegenteil. Die waren am Boden zerstört, als Max den Verkauf der Firma angekündigt hatte. Seine Belegschaft musste sogar Pläne geschmiedet haben, den Laden zu kaufen und Max als Geschäftsführer zu behalten. Allerdings war der Marktwert der Firma dann doch um Welten höher, als die Angestellten hätten aufbringen können.
Jetzt könnte man ja annehmen, ich hätte einen dieser Jungs für ein Stelldichein ins Auge gefasst. Ich meine, es waren definitiv echte Spanier und schlecht sahen die auch nicht aus. Aber mich störte da etwas kolossal. Die sprachen fließend Deutsch und irgendwie machte das mein Bild kaputt. Also die vielen aus.
Super fand ich dann aber, sie boten uns an, am nächsten Tag für uns den Shopping-Guide zu machen. Einer würde uns in ihrem Touristenbus zu guten Einkaufsmöglichkeiten fahren und dolmetschen. Ja, hier in der Ecke war eben wirklich das echte Spanien. Keine Touristenhochburg, wie ich ja schon erwähnte. Das hieß, ohne Dolmetscher war ich verloren. Aber als Einzige. Max konnte, was ich da erst in Erfahrung brachte, ziemlich gut Spanisch. Natalie und Nina ein bisschen, während Tony es sprach, als wäre es seine Muttersprache. Tja, so lernt man an den Menschen, die man zu kennen glaubt, wieder neue Dinge.
Der nächste Tag begann sofort mit einem Schock. Ich wurde geweckt und auf der Uhr stand eine acht. Was war das denn für ein Mist? Nun, besagter Bus war ab Mittag voll verplant, weswegen wir eben am Morgen los mussten. Frechheit. Wie konnte ich denn, ohne meinen Schönheitsschlaf, an die Eroberung eines Spaniers denken? Wobei mir am Vorabend im Bett auch noch der Gedanke kam, wo sollte ich denn überhaupt einen Spanier auftreiben? Der Platz war, wie man uns gesagt hatte, fast voll mit Deutschen, gepaart mit ein paar Österreichern und Schweizern. Da würde ich mir noch etwas einfallen lassen müssen.
Aber gut. Shoppen in Spanien ist irgendwie anders. Egal wo man reinkommt, jeder begrüßt einen mit einem sehr freundlichen: „¡Hola!“. Ich hatte irgendwie das Gefühl, die begrüßen einen da so, als ob sie mich seit Jahren kennen. Die Freundlichkeit ist echt heftig, genau wie die Hilfsbereitschaft. In kürzester Zeit hatten wir Max’ Konto um eine beträchtliche Summe geschröpft. Oder wie Max sagt, um einen Rundungsfehler. Klamotten hatten wir sofort im Überfluss. Von was Feinem zum Ausgehen über Alltägliches bis hin zu Badeklamotten. Auch Haargummis, Spangen, Klammern, Kissen, alles war schnell besorgt. Schuhe, Badelatschen, Natalie ergatterte sogar einen ganzen Schwung Nagelzeugs. Selbst eine Nina kam nicht umhin, sich mit sommerlicher Kleidung einzudecken. Weite Röcke und bauchfreie Tops. Das hätte ich von ihr wirklich nicht erwartet. Alles natürlich im spanischen Stil, so durften auch große Strohhüte nicht fehlen. Anfangs wusste ich nicht genau, was ich damit machen sollte, ich würde sie aber noch lieben lernen.
Einzig in einem Punkt liefen wir trocken. Irgendwie gab es in der Ecke keinen einzigen brauchbaren Sexshop. Dabei hatten Natalie und ich unser Arsenal zu Hause gelassen. Das war irgendwie blöd. Jetzt kein Beinbruch, wir hatten ja Max und Tony als Spielzeuge dabei, aber für uns beide konnte das noch zu Problemen führen. Zumindest befürchtete ich das.
Selbstverständlich deckten sich auch Max und Tony mit Klamotten ein, wobei Tony bei jedem einzelnen Stück fragte, ob es für Max finanziell okay sei. Der war davon sichtlich genervt, machte aber gute Miene zum bösen Spiel. Ich kam nicht umhin zu bemerken, in den neuen Klamotten wäre Tony durchaus als Spanier durchgegangen.
Bei einer Sache fragte Tony jedoch nicht ein einziges Mal, ob es für Max okay sei. Er besorgte Haushaltsmittel. Zum Kochen, zum Saubermachen, zum Waschen. Das Witzige ist, hier hätte Max dann wahrscheinlich ein Veto eingelegt. Wir waren im Urlaub und das galt auch für Tony. Er sollte hier nicht für uns arbeiten. Er bestand jedoch darauf.
Gegen Mittag waren wir zurück und ich hielt mich an die spanischen Gepflogenheiten. Ich hielt Siesta. Also ab ins Bett und den versäumten Schlaf nachgeholt. Da war ich aber die Einzige. Nina schnappte sich ihren Laptop und ihren neuen Hut, eilte hoch aufs Dach und fing an zu arbeiten. Tony fing sofort an, alles einzuräumen und unsere neuen Sachen zu waschen, ja, wir hatten in einem kleinen Nebenhäuschen auch Waschmaschine und Trockner sowie eine Wäschespinne, während ich, bevor ich einschlief, eine Natalie wild stöhnen hörte. Die hatte sich ganz offensichtlich Max vorgenommen. Einen Moment war ich versucht, den beiden Gesellschaft zu leisten, aber mein Bett war einfach zu gemütlich und ich schlief ein.
Kleiner Fun-Fact. Schon im nächsten Jahr wurde das Haus erweitert. Tony bekam in sein Zimmer eine Tür, damit er zum Waschen nicht immer um das ganze Haus laufen musste und für Nina wurde auf dem Dach ein Büro aufgestockt.
Gegen 16 Uhr wurde ich dann wach, mein Körper hatte seinen Schönheitsschlaf beendet und es zog mich zum Strand. Also rein in meinen Badeanzug, den ich mitgebracht hatte, in die neuen Badelatschen und ich besorgte mir noch ein Handtuch, um mich an den Strand legen zu können. Ich machte mir sogar einen schönen Dutt. Dieses Mal aber nicht, um Max zu reizen. Man mag es echt nicht glauben, aber so ein Dutt mit Kissen taugt auch wirklich prima als Kopfkissen.
Ich also am Strand. Meine Güte, Spanien ist ganz schön heiß. Also jetzt was Temperaturen angeht. Wir hatten über 30 Grad Celsius. Aber über das Meer kam immer eine schöne Brise, so war das tatsächlich erträglich. Auch das Wasser war eine Wucht. Die Temperatur war so toll, dass ich einfach reinlaufen konnte, ohne mich daran gewöhnen zu müssen. Dennoch war sie nicht zu hoch, so dass auch Abkühlen absolut drin war. Echt toll und besonders viele Wellen gab es auch nicht.
Nun will ich euch aber nicht mit weiteren Details langweilen. Fast der ganze Urlaub bestand aus dem gleichen Muster. Gegen Mittag aufstehen, die Brötchen und Marmeladen, die Tony jeden Tag besorgte, genießen, ab zum Strand, dann irgendwann fein machen zum Essen gehen, was wir in der Regel auf dem Platz im Restaurant machten, wobei wir hin und wieder auch auf Tour gingen, um woanders zu essen, dann oft Spaziergänge, Spanien ist echt toll und dann in der Regel noch ficken und schlafen. Wobei weder Max noch Tony zu kurz kamen. Lediglich Nina blieb abstinent.
Was mir riesigen Spaß macht, wenn wir dort sind, ist das Tollen mit den Hunden im Wasser. Die haben dabei so viel Spaß und es ist einfach nur super. Wo ich mich aber schwer mit tue, sind Haie. Der Platz hat dafür extra Leute, die da aufpassen und in der Dämmerung soll man am besten vom Wasser weg bleiben. Bullenhaie sind dort wohl, wie in jedem Meer, gelegentlich anzutreffen. In den letzten Jahren habe ich sogar tatsächlich einen gesehen. Am Tag sind die wohl kein Problem und in der Nacht auch nicht. Nur in der Dämmerung kann es da zu Problemen kommen.
Ich muss aber auch sagen, da sind den ganzen Tag Boote draußen, die da ein Auge drauf haben und zu den entsprechenden Zeiten laufen auch Leute über den Strand, auch bei uns, die vor Baden gehen zu der Zeit eindringlich warnen.
Okay. Es wurde aber dann doch noch spannend. Sagte ich nicht, ich hätte da ein Problem gesehen, auf diesem Platz einen feurigen Spanier zu finden? Was die Gäste anging, da hatte ich Recht. Aber der Platz wurde ja nicht nur von Max’ ehemaligen Angestellten gepflegt. Da gab es eine ganze Reihe Bedienstete, die waschechte Spanier waren. Einer war dabei, der den ganzen Tag über den Platz ging, um Müll aufzusammeln. Wobei ich es schon als Schande ansehe, dass man das überhaupt haben muss. Aber ganz ehrlich, die Leute sind echte Schweine. Gerade die in den Zelten. Was da an Müll rumliegt, geht auf keine Kuhhaut. Die Jungs mit den Greifern und Müllsäcken sind aber auf Zack, die halten alles wirklich sauber.
Nun gut. Ich hatte mir den einen also ausgeguckt und keine Mühen gescheut, ihn auf mich aufmerksam zu machen. Ja, einmal bin ich sogar im Bikini und offenen Haaren an ihm vorbei, um ihn zu reizen. Aber Fehlanzeige. Ich bekam zwar immer das freundliche: „¡Hola!“, mehr ergab sich jedoch nicht. Es war sogar richtig schlimm, denn ich sah den Knaben immer mal wieder mit einem weiblichen Gast am Arm. So abgeneigt war der also nicht und einmal sah ich auch, wie der in das Zelt von einer Urlauberin gekrabbelt ist. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob die gefickt haben, aber was anderes kann ich mir in einem Zelt jetzt auch nicht vorstellen.
Ein paar Tage vor meiner Abreise, ich habe das aber erst später erfahren, kam mir dann Nina zu Hilfe. Sie quatschte den Typ an und fragte einfach knallhart, ob ich nicht reizvoll für ihn wäre. Das Ergebnis war, reizvoll war ich auf jeden Fall für ihn und er war definitiv auch kein Kostverächter. Was er aber nicht wusste, war, ob wir, da wir mit dem Haus und so ja einen besonderen Status hatten und der Verbindung zu seinen Chefs, ob bei uns denn was zu holen wäre.
Jetzt kommt der Knaller. Am darauffolgenden Abend verabschiedete sich Nina nach dem Abendessen. Sie wolle ein bisschen losziehen. Tat sie auch, aber zu dem Haus, in dem mein Zielobjekt lebte, um sich von ihm durchschaukeln zu lassen. Das erfuhr ich aber auch erst später. Nina hatte hormonellen Notstand und wollte ein Urlaubserlebnis mit nach Hause nehmen. Ja, auch Nina kann, wenn sie will. Den monatlichen Sex holte sie sich dann eben bei ihm, nicht bei Max. Es sei ihr gegönnt.
Am darauffolgenden Tag war bei mir irgendwie die Luft raus. Ich wollte gamen, zurück in meinen Alltag. Vier Wochen sind eben doch schon eine recht lange Zeit. So lag ich nachmittags am Strand und schlief ein. Ich verschlief das Abendessen, den Spaziergang und wurde erst wach, als es schon dunkel war. Das ist ja das Schöne bei uns. Jeder kann das machen, was er machen will. Kein Gruppenzwang oder so.
Ich wurde aber eigentlich nicht wach, weil ich ausgeschlafen war. Ich wurde wach, weil mich da jemand am Arm stupste. Als ich die Augen offen hatte und die ihren Dienst wieder korrekt verrichteten, sah ich meinen Spanier neben mir in der Hocke. Bewaffnet mit einem Tablett feinstem Essen, was ich mir in letzter Zeit nur zu gerne gegönnt hatte. Er redete auch irgendwelches Zeug, was ich natürlich nicht verstand. Offensichtlich hatte er das Essen besorgt und mir vorbeigebracht. Ja, da war dann auch Nina wieder dran schuld. Sie hatte ihm gesteckt, dass ich am Strand liegen würde, noch nichts gegessen hatte und noch ein paar Stunden alleine sein würde.
So saß ich also da. Am Strand, feines Futter in mich reinschaufelnd, während der mich zugetextet hat und ich kein Wort verstand. Aber ganz ehrlich, auf mich wirkte es, als hätte er mir etwas vorgesungen. Ich lauschte seinen Worten und fand es super.
Als ich fertig war, legte ich mich wieder hin und er redete weiter. Ob er jetzt dachte, ich würde ihn verstehen oder ob er einfach nur das Neueste aus der Politik zum Besten gab, weiß ich nicht, war mir aber auch egal. Denn so etwa eine halbe Stunde nach meinem Mahl kamen da ein paar Finger, strichen mir über den Bauch und den Arm. Er hatte sich mittlerweile neben mich gesetzt und seine Berührungen verursachten in mir brutale Gänsehaut.
Schon nach kurzer Zeit fing auch ich an, ihn zu streicheln. Ich rollte mich zu ihm hin und streichelte sein Bein und seinen leichten Waschbrettbauch. Ach, war ich da schon so geil. Aber ich wollte den Moment einfach nur weiter auskosten.
Nach Minuten, die mir wie Stunden vorkamen, war mir aber klar, der fickt mich jetzt auf jeden Fall. Wann wusste ich noch nicht, aber es würde passieren. In weiser Voraussicht hatte ich in meinem kleinen Beutel, wo ich Sonnenmilch und so drin hatte, auch meinen Ring dabei und der rutschte an meinen Finger.
Die Frage blieb, ob er den Hintergrund hinter dem Ring verstanden hatte oder es ihn einfach geil machte. Auf jeden Fall zog ich den Ring an und seine Finger wanderten sofort von meinem Bauch hoch zu meinen Brüsten. Oh leck, diese Schauer, die ich dabei hatte. Er war sehr zärtlich und gefühlvoll.
Ein Finger suchte dann den Weg unter den Bund meines Badeanzugs. Aber nur ein Stück und er schaute mich fragend an. Ich war so aufgeregt, dass ich wieder zum Tolpatsch mutierte. Als Antwort wollte ich ihn küssen, kam also mit meinem Kopf näher an seinen. Gleichzeitig wollte ich aber auch nicken. Ende vom Lied, eine nicht ganz unsanfte Kopfnuss.
Da saßen wir also. Beide die Hand an der Stirn und beide herzhaft am Lachen. Bis dieser Moment dann vorüber ging. Ich schaute ihn an, er schaute zurück. Meine Finger glitten unter die Träger meines Badeanzugs, zogen diese nach unten und gaben meine Brüste frei. Seine Augen waren groß, so viel konnte ich im Mondlicht erkennen. Seine Hände hingegen gingen sofort auf Wanderschaft und liebkosten meine Brüste vom Feinsten. Echt, der Kleine hatte es voll drauf. Kein Wunder. Der vernaschte in der Saison garantiert jede Menge Frauen und ich war eben die Nächste. Ein sehr geiler Gedanke für mich.
Bald fingen wir dann an, uns ohne Kopfnuss zu küssen und auch da konnte er überzeugen. Aber er sah meine Brüste. Wo blieb sein Schwanz? Den musste ich selbst aus seiner Hose holen. Kein Riese, aber auch nicht klein. Für mich in dem Moment einfach nur perfekt. Ich fing an ihn zu reiben und musste sofort an Max denken, wie er später abgehen würde, wenn ich ihm davon erzählte. Sein Ring wieder an dem Schwanz eines anderen Mannes. Er würde wieder durchdrehen.
Nach einer gewissen Zeit stand er dann auf. Eine wirklich interessante und zugleich auch ästhetische Situation. Da stand er, beleuchtet von dem Mondlicht, während im Hintergrund das sanfte Geräusch der Wellen zu hören war. Ja, ich war hin und weg von dem Moment. Bis ich mich fragte, was er da jetzt vorhatte. Sein Schwanz blieb draußen, also gehen wollte er nicht. Nur, was wollte er? Dass ich mich hinsetzte und ihm einen blies? Dafür war er zu weit weg. Ficken wollte er mich aber wohl auch nicht, sonst wäre er auf mich gekommen oder hätte mich auf sich gezogen. Es ergab in dem Moment nicht wirklich Sinn.
Er hielt mir seine Hand hin. Ich ergriff sie und er zog mich mit Kraft nach oben. Sofort ging meine Hand wieder an seinen Schwanz und ich küsste ihn erneut. Aber nicht lange. Er unterbrach mich, was ich wieder nicht verstand. Dann machte er mit dem Kopf eine Geste zum Wasser. Im Wasser? Prinzipiell eine nette Idee, aber was war mit den Haien?
Die Sprachbarriere zerstörte dabei etwas die Erotik. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich mir Sorgen wegen besagter Fische machte. Er verstand es nur nicht. Wobei ich mir eigentlich denke, Hai müsste ihm ein Begriff gewesen sein. Erst, als ich die Melodie vom Weißen Hai brummte, verstand er und fing an zu lachen. Seine Gesten daraufhin waren eindeutig. Ich solle mir keine Sorgen machen, keine Gefahr.
Nun, was macht Frau nicht alles, um von einem Spanier gebumst zu werden? Also, ich hielt ihm meine Hand hin und wir gingen Händchen haltend ins Meer. Bis zu den Hüften. In dem Mondlicht ergab das eine total surreale Szenerie, aber ich fand es wirklich toll in dem Moment. Zwar immer noch ein paar Bedenken wegen den Haien, aber ich war schon zu weit. Der musste mich jetzt einfach knallen.
Tat er aber nicht. Er spielte wieder mit meinen Brüsten, woraufhin ich seinen kleinen Freund bearbeitete, unter Wasser. Da kam mir ein Gedanke. Ich konnte hier etwas tun, was ich noch nie getan hatte und das ist ja selten bei mir. Er bekam einen ordentlichen Kuss, ich drückte seinen Schwanz an meinen Bauch, dann tauchte ich ab. Blasen im Meer unter Wasser. Neu, aber nicht so toll, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber geil war es trotzdem.
Besonders die Momente, wo ich zum Luftholen auftauchen musste. Jedes Mal zog er mich hoch, ließ mir einen Moment zum Atmen, dann gab es einen Kuss, bevor ich wieder abtauchte. Ja, geil war es auf jeden Fall. Im Süßwasser wäre es mit Sicherheit besser gekommen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Dann tauchte ich wieder auf, bekam wieder meinen Kuss, doch bevor ich wieder abtauchen konnte, hob er mich einfach unter den Armen nach oben. Mir war klar, was nun folgen würde und sofort schlangen sich meine Beine um ihn. Fragt mich jetzt nicht, wie er das gemacht hat, aber sein Schwanz schob den String meines Badeanzugs zur Seite und drang in mich ein. Gekonnt ist eben gekonnt.
Ich würde mal schätzen, 15 bis 20 Minuten fickte er mich so. Im Meer, bei Mondschein, während ich mich fest an ihn klammerte, mich ab und zu auch zurücklehnte und mich nur mit den Händen in seinem Nacken festhielt und ihn immer wieder küsste. Seine Hände waren fest an meinem Hintern und führten mich in einem wirklich guten und abwechslungsreichen Takt. Alter Schwede, er hatte es absolut drauf.
In mir keimten wieder die Gedanken. Wenn er in mir kam und ich schwanger werden würde, würde ich einen kleinen Spanier zur Welt bringen und der Gedanke gefiel mir so gut, dass ich dabei kam. Nicht zum ersten Mal bei ihm, aber am heftigsten. Wahrscheinlich massierte dabei meine Muschi ihn so gut, dass auch er das Ziel erreichte. Aber er kam nicht in mir. Nein, er warf mich förmlich von sich weg, wobei ich erst einmal unterging. Als ich wieder hochkam, war seine Ladung schon verschossen.
Dann tat er etwas, was nicht besser hätte sein können. Er zog mich an sich ran, küsste mich noch einmal, dann hatte er es auf einmal sehr eilig. Wir gingen aus dem Wasser, er verstaute seinen schlaff gewordenen Riemen wieder in der Hose, textete mich noch kurz zu, dann machte er die Biege. Er hatte mich echt nur benutzt. Wie geil war das denn?
Ich schnappte mir Handtuch und meinen Beutel, dann eilte ich zum Haus. Die Mühe, meine Brüste wieder einzutüten, machte ich mir dabei nicht. Im Haus brannte Licht, was mir bis dahin gar nicht aufgefallen war. Drinnen war aber keiner. Nicht unlogisch, die saßen mit Sicherheit auf dem Dach. Ich hing also in den Hof und rief, Max solle in zehn Minuten in seinem Schlafzimmer sein.
Die zehn Minuten brauchte ich, um den Badeanzug loszuwerden, meine Haare zum Dutt zu frisieren und zur Feier des Tages steckte ich mir die Creolen an. Max steht auf die und der Ring blieb natürlich am Finger.
Pünktlich erschien Max im Schlafzimmer, hatte sich in Windeseile ausgezogen und sich aufs Bett geworfen. Sofort lag ich neben ihm, fing an zu wichsen und zu erzählen. Dass ich gerade aus dem Meer kam und deshalb noch feucht war. Also auf der Haut, da unten war ich nass. Ich erzählte, wie ich da gefickt hatte und dass das noch keine 15 Minuten her war. Wie ich ihm unter Wasser einen blies und vor allem, wie geil mich das Vorspiel gemacht hatte.
Max drehte durch. Gerade eben auch weil ich ihm sagte, dass ich die ganze Zeit seinen Ring getragen hatte. Seine Hand griff immer wieder nach meinem Dutt und dabei berührte meine Creole seinen Arm. Er war ganz schnell wieder in seiner eigenen Welt voller Ekstase und Gier. Er sprudelte, zuckte, pumpte. Genauso, wie ich es haben wollte.
Als ich dann aber merkte, dass er am Kommen war, presste ich seinen Schwanz an der Wurzel zusammen. Prima Trick, um den Orgasmus hinauszuzögern. Aber nicht, um noch länger erzählen zu können. Ich wollte mir das holen, was der Spanier mir nicht gegeben hatte. Also war ich schnell auf ihm, sein Schwanz schnell in mir und ich stöhnte.
Dann sagte ich ihm, dass da vor wirklich kurzer Zeit ein sehr geiler Spanier drin war. Max schickte sich an zu kommen. Aber ich legte mich auf ihn, küsste ihn und flüsterte ihm zu, dass ich mir sehr gewünscht hatte, der würde mich schwängern.
Feierabend. Endlich spürte ich, wie meine Muschi mit Druck gefüllt wurde. Ach, war das so geil. Es reichte problemlos aus, mich heftig explodieren zu lassen. Max war fertig. Ich rollte von ihm runter, blieb eine Zeit schnaufend neben ihm liegen und hielt dabei die ganze Zeit seine Hand. Es war traumhaft.
Danach war ich noch duschen und bin hoch zu den anderen. Da ich ja ordentlich vorgeschlafen hatte, konnte ich mühelos den Rest der Nacht mit schönen Gesprächen und viel Lachen genießen.
Ich muss aber sagen, als wir nach diesen vier Wochen wieder daheim waren, war ich echt glücklich. Spanien war toll, aber mein Daheim war besser. Als ich dann ein paar Tage nach unserer Rückkehr erfuhr, dass Nina es eingefädelt hatte und auch von dem Spanier gefickt wurde, war ich natürlich neugierig und wollte sie ausfragen. Aber typisch Nina, da kam nicht viel. Sie hatten gefickt und es war gut. Mehr war ihr nicht zu entlocken. Eine Schande, denn ich sah an Max, dass ihn die Sache wirklich sehr gereizt hatte.
Einen Monat später sagte mir Max aber voller Stolz, dass sie bei ihrem monatlichen Sex dann doch den Spanier erwähnt hatte, um Max zu reizen. Zwar keine besonderen Details, da es aber Nina war, brachte es Max trotzdem um den Verstand.
Wie ist das mit euch? Hat von euch auch schon jemand ein Abenteuer im Meer gehabt? Wenn ja, schreibt mir mal, wie eure Erfahrung dabei war.
