[Nadine] Sex ist Kopfsache!

Ich möchte mal etwas ansprechen, was irgendwie nur selten oder gar nicht Thematisiert wird. Was ist eigentlich Sex?

Fast jeder wird jetzt antworten, wenn ein Penis irgendwo eindringt. Andere gehen vielleicht auch etwas weiter und bringen noch das Vorspiel dazu. Aber irgendwie sind es nur ganz wenige, die wirklich sagen, wie es ist. Sex ist Kopfsache! Nicht mehr und nicht weniger!

Das zeigt sich doch auch schon im Leben selbst. Ein Mann geht aufs Örtchen und wenn er kein Sitzpisser ist, dann hat er dabei seinen Dödel in der Hand. Per Definition wäre das dann ja schon eine Form von Sex. Wir Frauen gehen oder sollten zum Frauenarzt gehen. Der stochert dann mit seinen Fingern oder irgendwelchen Gerätschaften in der Spalte rum. Also, auch wieder eine Form von Sex. Das Einführen eines Tampons wäre eine Form von Sex. Das Essen einer Banane würde die Männerwelt dann ins warme Lager verschieben.

Dem ist aber eben nicht so. Wenn ich überlege, als ich damals die erste Zeit zum Frauenarzt bin. Ich hatte mir extra eine Praxis in meiner Nähe gesucht, mit einer Frauenärztin. Doch wie mein Glück mich manchmal auf die Probe stellt, war genau zu meinem Termin die Frauenärztin krank und ein Frauenarzt hat mich untersucht. Der war sogar ganz niedlich und hatte mich untenrum auch eingehend untersucht. Dennoch war das für mich kein Sex. Ich war weder erregt, noch hat es mich in irgendeiner Form gereizt. Es war medizinisch und das erzeugte bei mir einfach keine Lust. So ist das auch bis heute. Wenn ich da hingehe und der mich untersucht, verspüre ich keine Regung sexueller Art.

Oder das Essen einer Banane. Die schäle ich, stecke sie in den Mund und beiße ab. Also, vom beißen abgesehen, genau das Gleiche wie beim blasen. Dabei werde ich auch nicht geil.

Es gibt aber noch eindringlichere Beispiele. So kann ich den ganzen Tag nackt durchs Haus laufen, da passiert bei Max überhaupt nichts. Warum? Ich bin doch nackt! Meine Brüste sind zu sehen und ich bin so gesehen doch einsatzbereit. Warum regt sich dann nichts?

Die Antwort ist simpel. Es geht nicht um Sex! Es ist eine Form meiner Faulheit. Es gibt einfach Tage, da dauert mich das mit dem anziehen nach dem Duschen einfach zu lange. Vielleicht bin ich mit jemand zum gamen verabredet oder was auch immer. Dann lasse ich das anziehen einfach weg. Es passiert dabei nichts!

Warum ist das so? Nun, weil der sexuelle Kontext fehlt. Im Kopf gibt es kein Kopfkino, was diese ganzen Emotionen, die Hormone und so zum Vorschein bringt. Ich bin dann eben einfach nackt. Oder werde untersucht, oder esse etwas.

Laufe ich die ganze Zeit nackt rum, hat das für Max keinen Reiz. Er kennt meinen Körper mittlerweile sehr gut und da wäre nichts, was er noch nicht gesehen oder berührt hätte. Warum soll der Anblick also eine Reaktion bei ihm auslösen? Dazu kommt auch noch, wir haben ja oft Sex. Max ist so weit immer befriedigt und weiß genau, er muss nicht jede Gelegenheit nutzen da er nicht weiß, wann die nächste kommt. Also schaltet sein Kopf da auch nicht um.

Ich werde auch nicht geil, wenn da Max Schwängel in Freiheit ist und selbst bei Natalie habe ich kein Hochwasser, wenn ich ihren aufregenden Körper nackt sehe.

Aber auf der anderen Seite, ich hatte schon mir mannigfaltigen Gegenständen sehr erfüllenden Sex. Das lag aber nicht am Gegenstand, sondern an meinem Kopf. Der macht es geil, sonst überhaupt nichts.

Kennt jemand von euch noch die Kommunionskerzen? Schön groß und dick und dazu noch diese christlichen Vibes. Ich hatte so eine und die war sehr lange irgendwo in meinem Schrank verstaut. Mit Erwachen meiner Sexualität war ich dann auf der Suche nach etwas, was ich mir einführen konnte und da fiel mir das gute Stück wieder in die Hände. Sofort war meine Geilheit geweckt. Nicht, weil es eine Kerze war oder so. Nein. Weil es irgendwie so schmutzig war. Ich kann euch sagen. Als ich die Kerze fand und den Plan gefasst hatte, war ich heiß wie eine Herdplatte bis es endlich Abend war und alles schlief.

Das Erlebnis an sich war dann aber gar nicht so toll. Die Kerze war sehr dick und ich bekam nicht viel davon in mich rein. Dennoch. Für mein Kopf war es schmutzig, verboten und das machte es so unendlich geil. Schnell war ich beim Höhepunkt oder zumindest bei dem, was ich bis dato für einen Höhepunkt hielt. Ich schlief befriedigt ein, wurde aber ein paar Stunden später wieder wach und musste eine zweite Runde einlegen. So geil hat mich das gemacht, obwohl ich eigentlich gar nicht penetriert wurde. Es war einzig mein Kopf, der daraus ein extra geiles Erlebnis gemacht hat.

Vielleicht hast du meine Geschichte bezüglich Sperma gelesen. Da beschreibe ich das ja auch. Eigentlich ist angespritzt werden nichts besonderes. Du kriegst da eben eine Flüssigkeit irgendwohin gespritzt. Ich werde ja auch nicht geil, wenn ich von einer Wasserpistole angespritzt werde oder von sonst etwas und genau genommen ist es ja das Gleiche.

Aber nicht für meinen Kopf! Beim Sex schaltet der da um und macht aus etwas banalem etwas großartiges. Diese Aufregung wenn ich weiß gleich kriege ich Sperma ab. Diese Geilheit wenn ich eine Zielscheibe bin, die auch noch das Ziel gut in Position bringt. Der Gedanke, dem Mann etwas zu geben, was er von vielen oder allen anderen Frauen nicht bekommen hat. Alles Dinge, die nur in meinem Kopf passieren und dort wirken.

Max ist da ja auch ein sehr gutes Beispiel. Wenn ich dem von meinen Abenteuern erzähle, ihm dabei einen Wichse und er so hart darauf reagiert, reicht das meinem Kopf durchaus aus, einen Orgasmus zu erreichen. Ich muss dabei nicht angefasst werden, nicht einmal nackt sein. Ich habe Max schon während der Autofahrt einen geschleudert und bin mit ihm gekommen, weil die ganze Situation einfach geil war und mein Kopf sein Übriges tat.

Blasen ist auch ein guter Punkt. Ich habe in meinen Lippen ja nicht die gleichen Nervenenden wie in meiner Spalte. Mein Gaumen hat keinen G-Punkt und biologisch gesehen, mache ich dabei eigentlich alles falsch. Denn seien wir mal ehrlich, durch Schlucken ist noch keine Frau schwanger geworden. Das wäre ja auch ein Ding, wenn da auf einmal etwas im Magen wachsen würde. Das später durch den Hals pressen, wäre schon irgendwie eng.

Nichts desto weniger, kann ich auch beim blasen kommen, ohne eine Berührung an der Spalte. Das ist dann auch wieder der Kopf. Ich bin versaut, unterwürfig vielleicht. Wobei, eine Frau kann auf den Knien mit Schwanz im Mund mehr Macht über den Mann haben also umgekehrt. Wenn ich in den Mund gefickt werde kommt dann noch der Punkt mit dem Objekt ins Spiel. Für mein Kopf ja das absolute Highlight!

Das klingt zwar jetzt alles so, als wäre der Akt selbst gar nicht wichtig. Das ist aber natürlich nicht so! Kopfkino ist ja schön und gut, aber ohne Handlung bleibt es Fantasie. Die macht mich vielleicht mal geil, aber zum Höhepunkt bringt sie mich definitiv nicht. Der Sex ist da also schon eine sehr wichtige Komponente, der alles real werden läßt.

Dabei darf man auch nicht vergessen, zum Sex gehören in der Regel zwei. Also wenn man den Handbetrieb mal außer Acht lässt. Eine zweite Person bedeutet aber auch, dass es unerwartet werden kann. Vielleicht fand man Doggy-Style gerade echt toll, der zieht in aber raus und leckt weiter. Damit hat man vielleicht nicht gerechnet und das macht es aufregend und spannend. Aber auch da ist es dann wieder das Kopfkino, was eigentlich stimuliert wird.

Beim Treuetest kam dann noch der Erfolg dazu. Ich hatte mich ja wirklich angestrengt, den doch sehr standhaften Kerl zu knacken und dann zu gewinnen war für meinen Kopf wieder etwas großartiges. Ich hatte ihn ins Bett bekommen und vor allem, ich hatte mich dafür extra angestrengt. Das ist dann wieder im Kopf so eine geile Kombination.

Alles in allem ist es deshalb einfach so, dass guter Sex im Kopf stattfindet. Da kann auch ein Dennis mit seinem Riesen kommen. Wenn das Kopfkino nicht stimmt, ist da eben nur etwas großes in einem. Die Nervenenden werden zwar stimuliert, aber lösen im Kopf nicht das aus, was man für guten Sex einfach braucht.

Christian Grey beschreibt es im Film 50 Shades of Grey ja richtig gut, als er Anastasia in seinem Raum mit der Gerte bearbeitet. Es ist nicht der Schmerz, was die Sache geil macht und es muss auch gar nicht schmerzhaft sein. Es ist die gesamte Situation. Sie kniet da, weiß nicht, was er als nächstes Tut. Sie spürt. Die Gerte auf sich, dass sie sich freiwillig in diese unterwürfige Situation gebracht hat und erwartet Schmerz ohne zu wissen, wie sie letzten Endes darauf reagiert. Ihr Kopf muss in der Situation, also wenn man die Personen im Film betrachtet und nicht die Schauspieler, bis zum Anschlag angespannt gewesen sein. Das macht alles viel intensiver und auf einmal wird sie von Dingen erregt, die sie sich vorher gar nicht vorstellen konnte. Weil ihr Kopf das so realisiert, nicht die Handlung an sich.

Da zeigt sich dann auch, eine zweite Person ist äußerst vorteilhaft. Denn nur ein anderer Mensch kann diese Spannung aufbauen. Selbst kann man das einfach nicht, da man ja immer weiß, was als nächstes kommt. Ich spreche hier auch aus Erfahrung. Natürlich war ich damals auch total von dem Hype ergriffen mit den Büchern und den Filmen. BDSM war vorher nie interessant für mich. Nach dem Film wollte ich aber auch eine Sub sein und mein damaliger Freund war zum Glück auch davon befallen und ich durfte es erleben.

Soll ich euch was sagen? Eigentlich finde ich das total bekloppt. Unterwürfig zu sein passt einfach nicht zu mir. Ich will selbst aktiv sein und meinen sexuellen Partner überraschen können. Das macht mir viel mehr Spaß. Aber damals, wo es neu war, war es extrem aufregend und als ich da gekniet habe und mein Freund mich mit einer Fliegenklatsche bearbeitet hat, bin ich auch gekommen und zwar ziemlich hart. Diese Anspannung, diese Ungewissheit und die Tatsache, dass ich freiwillig in dieser Lage war, gaben mir voll den Kick.

Das kann übrigens auch sehr anregend sein. Also die Tatsache, etwas freiwillig zu machen, was einem eigentlich schadet. Ich sage mal so. Eine Fliegenklatsche kann ganz schön schmerzhaft sein. Aber, in meinem Kopf war es nicht der Schmerz, der mir die Lust brachte. Es war die Tatsache, dass ich da gekniet und später auf dem Bett gelegen habe und es zuließ. Ich war ja nicht gefesselt. Das heißt, ich hätte jederzeit damit aufhören können. Aber nein! Genau das gab mir ja den Kick. Ich habe es weiter zugelassen, weil ich es zulassen wollte. Ich habe mich zusammengerissen, um keine Abwehrhaltung einzunehmen, ihm weiter ein gutes Ziel zu geben, damit er mir wehtun konnte und das war so unsagbar geil.

Leider habe ich das mittlerweile verloren. Ein paar Mal haben wir das noch gemacht und bei jedem Mal wurde der Reiz weniger. Heute kann es spontan mal passieren, gerade bei Natalie. Ansonsten sehe ich darin allerdings keine besondere Neigung mehr.

Ein kurzer Sträter. Der Betreiber des Blogs schreibt auch Bücher. Da habe ich mittlerweile ein paar von gelesen und ich kann euch sagen, das Buch „Bis das Bett sich biegt“ ist um Welten besser, als 50 Shades of Grey. Das soll jetzt keine Werbung sein, ich wollte es nur gesagt haben.

Mein BBC ist ja auch so ein Fall. Wenn ich mit dem Sex habe, schaltet mein Kopf in einen ganz anderen Modus. Du hast ja vielleicht mein Abenteuer mit dem gelesen und so ist es bis heute noch. Wenn ich mit dem was habe, mache ich Dinge voller Gier und Geilheit, bei denen ich bei jedem anderen Mann eher kotzen würde. Beim BBC ist das aber voll geil. Mein Kopf sagt mir da ganz eindeutig, ich gehöre ihm und egal was er will, ich habe es zu machen. Frag mich jetzt nicht, warum das bei mir so ausufert. Aber dieses „Er will, ich muss“, ist einfach nur irre. Aber, auch alles wieder nur eine Sache in meinem Kopf. Ist der Sex vorbei, kann der von mir verlangen was er will, es juckt mich nicht.

In meinen Augen ist das aber auch der Grund, warum viele Frauen in Sex nichts tolles sehen. Eher diese Befriedigung der Hormone. Sie leben es nur körperlich aus und halten ihren Kopf dabei bedeckt. Wie oft habe ich schon von Frauen gehört, dass sie beim Sex den Kopf ausschalten. Tony hat dafür mal eine super Analogie gefunden. Das ist, als würde man bei einem Auto den Motor abschalten und nur mit dem Anlasser fahren. Sehe ich genauso.

Oder, was ich auch oft höre auf die Frage, was meine Gesprächspartnerin für Fantasien wegen Sex hat, ist, sie machte sich darüber keine Gedanken. Das ist so eine Verschwendung, ganz ehrlich. Wenn man sich keine Gedanken macht, keine Fantasien hat, worauf soll man sich da freuen? Was soll den Nervenkitzel wecken? Wo bliebt die Aufregung? Da höre ich dann oft, es muss ja im Vorfeld nicht aufregend sein. Stimmt. Aber es macht es dann trotzdem viel geiler!

Ein schönes Beispiel kam erst kürzlich. Eine unserer Bekannten hat erzählt, sie war sich mit ihrem Mann ein neues Wohnzimmer anschauen. Wie sie durch die Möbelhäuser sind und wie schön das war. Jetzt sei sie aufgeregt, wenn das geliefert wird und so. Ach ne. Da geht es, beim Sex aber nicht? Wenn ich die nach Sex frage, kommen die typischen Antworten. Sie haben ab und an mal. Kein Feuer, keine Leidenschaft. Keine Fantasien, kein bisschen experimentierfreudig. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass ihr Mann, wenn er alleine bei uns ist, sein Sexleben stark bemängelt.

Ich verstehe das nicht! Der Kopf ist eine Hochleistungsmaschine, die sich die unterschiedlichsten Situationen einfallen und ausarbeiten kann. Warum nutzen die Meisten das nicht? Ich sitze zum Beispiel jetzt hier und Tippe. Heute war ich mal etwas früher wach, aber ich bin letzte Nacht auch relativ früh eingeschlafen. Natalie hat mich fertig gemacht. Aber, ich habe schon Ideen im Kopf, wie ich Max heute über den Tag so richtig geil mache und gehe davon aus, dass er das die Nacht dann an mir auslässt. Ich hab die Haare schon zu einem Bun und als er eben kurz in den Keller gekommen ist, waren seine Augen schon glasig. Meinem Kopf sagt das, mein Plan ist am laufen und ich werde in einigen Stunden hart von ihm gefickt. Da hab ich Kribbeln im Bauch und weiter unten. Ich weiß, was da passieren wird. Also jetzt nicht jeden Schritt, aber so allgemein kann ich es mir natürlich schon vorstellen. Das macht mich also keines Wegs kribbelig. Aber, dass ich hier sitze, mit Bun auf dem Kopf und Max deshalb geil auf mich wird, wie ich ihn heute über den Tag immer mehr reize, nur um heute Abend seinen Schwanz in der Spalte zu haben, ist einfach total aufregend. Weil mein Kopf das so sieht. Ich mache mich selbst zu einem Objekt, welches Max anheizen soll. Ich ziehe meine Register, um ihn immer wilder zu machen. Für meinen Kopf ist das riesig.

Es sind aber nicht nur die Frauen, die in der Hinsicht ihren Kopf nicht benutzen. Einer unserer Bekannten zum Beispiel war vor ein paar Jahren total geil auf seine neue Kollegin und es sah auch so aus, dass zwischen denen was laufen könnte. Ich hab ihn gefragt, was er sich da so vorstellt. Er macht sich keine Gedanken. Was soll der Scheiß? Auf was freut der sich dann überhaupt?

Genauso habe ich auch schon etliche Kerle gefragt, was für sie geiler Sex ist. Die Antwort ist immer die gleiche. Bam, bam, bam, blasen, lecken, spritzen. Warum holen die sich dann nicht einfach eine Puppe? So Kerle gehen mir im Bett überhaupt nicht ab. Hauptsache das Ding rein stecken. Wo bleibt die Fantasie? Der Reiz? Warum kommen die nicht auf die Idee, auf die Frau zu achten und zu schauen, wie sie diese ans Limit treiben können?

Meine Güte, es gibt doch so viel, was man im Bett machen kann. Außer rein stecken. Man muss kein BDSM-Fetisch haben, um der Frau mal den Hintern zu versohlen oder ihr an den Haaren den Kopf in den Nacken zu ziehen oder auf den Schwanz. Man muss seine Finger nicht einfach nur wie eine Nähmaschine in die Spalte rammen. Rein schieben und spreizen? Wie wäre es denn damit? Da unten was machen und schauen, wie die Frau reagiert? Wäre das nicht einmal eine Idee? Die Kerle wollen es ja auch nicht, wenn man beim wichsen die ganze Zeit nur die Hand wie beim schütteln einer Ketchup-Flasche hoch und runter bewegt. Da dürfen es ja auch gerne mal die Nägel sein, die Eier wollen gekrault werden oder man variiert in der Geschwindigkeit. Einfach mal den Kopf benutzen! Wenn sie beim Fingern auf einmal noch mehr abgeht, noch wilder wird, lauter stöhnt und ihr Becken immer intensiver bewegt, weil man neue Dinge da unten macht, unerwartet ist und so, dass ist doch eine Genugtuung für den Kopf. Man macht ja schließlich etwas richtig und die Gespielin geht immer mehr wegen einem ab.

Aber nein. Viele denken dann auch noch, Sex wäre wie in einem Porno. Glaubt mir, ich habe in meinem Leben schon viele Pornos gesehen und echter Sex hat damit nichts zu tun. Ich kenne keine Frau, die sofort stöhnt und sich windet, weil ein Kerl ihr an die Titten geht. Klar, es ist schön und kann sehr geil sein. Aber dabei geht man doch nicht ab, als hätte man einen riesigen Riemen in der Spalte! Das ist alles so ein unsagbarer Blödsinn.

Ich habe schon einige Male versucht, so einen Porno nach zuspielen. Einer meiner Ex fand das total geil und soll ich euch was sagen? Es ist dämlich! Wie viele der Frauen da schon stöhnen, wenn sie einen Schwanz anfassen. Klar, es ist geil, aber warum sollte ich da stöhnen? Meine Hände haben dafür gar keine nennenswerten Nervenenden, die hier stimuliert werden könnten. Wenn mein Kopf da nicht mitspielt, bleibe ich trocken wie eine Wüste.

Generell ist es auch der Kopf, welcher überhaupt bei Berührungen erst die Lust generiert. Ich gehe oft mit Natalie zusammen duschen und wir seifen uns auch gegenseitig ein. Das ist wunderschön und ich liebe das sehr. Aber geil werde ich deshalb nicht. Es ist eben nichts sexuelles und mein Kopf weiß das. Wenn wir aber im Bett sind und ich berühre ihre Brüste, geht meine Spalte ab wie ein Wasserfall bei Hochwasser. Es sind die gleichen Brüste, nur mein Kopf ist anders.

Ich kann dir und jedem anderen Leser nur eines sagen. Die Geilheit kommt nicht aus deinem Schwanz oder wenn du eine Frau bist aus deiner Spalte. Sie kommt einzig und alleine aus deinem Kopf! Mein Rat an jeden ist ganz einfach, schalte deinen Kopf ein! Stell dir etwas vor, schmiede Pläne, mach dir Gedanken! Benutz deinen Kopf fürs Bett!

So, nachdem ich ja meine E-Mail Adresse in meinem anderen Beitrag schon korrigiert habe, benutz sie doch einfach mal. Schreib mir, wie du das siehst. Mich würde das sehr interessieren.

privatnadine3@gmail.com

Nur zur Sicherheit. Da kann man mit mir auch über Google-Chat schreiben.

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