Warum wird um Sex eigentlich immer so ein Geschiss gemacht? Ich meine, es wird zu etwas ganz besonderem hoch stilisiert. Dieses „zwei Körper werden zu einem“, sich lieben und so auf der einen Seite, dann aber etwas verbotenes, worüber man nicht spricht, was nur zwei Partner ganz alleine im stillen Kämmerlein machen auf der anderen. Das verstehe ich einfach nicht!
Seien wir mal realistisch. Wir sind auf der Welt um Sex zu haben. Punkt. Nicht nur wir, sondern eigentlich jedes höher entwickelte Lebewesen, welches sich nicht einfach mal so teilen kann. Dabei geht es weniger um den Sex selbst, sondern um die Fortpflanzung. Der Sinn des Lebens ist eigentlich, seine Gene weiterzugeben und dazu gehört einfach Sex. Warum also aus dem Sinn des Lebens so etwas mystisches machen?
Zudem, Sex macht doch einfach eine Menge Spaß! Man muss sich doch nur mal vor Augen führen, welche Hormone da im Körper ausgeschüttet werden. Warum soll man das dann nur mit einer Person machen? Mir geht das nicht in den Kopf. Wie ich ja schon in anderen Geschichten gesagt habe, der Partner darf im Prinzip mit jeder anderen Person alles machen, nur Sex ist Tabu. Was ist das eigentlich für ein Schwachsinn?
Inspiriert zu dem Thema hat mich gestern Abend das gamen. Wir hatten wieder den Sprachchat offen und da waren einige Leute darin. Auch ein eher neues Mitglied der Gruppe und der fand es dann irgendwann befremdlich, dass Max so offen von seiner Sexualität erzählte. Da dachte ich mir dann, ich erzähle euch die Geschichte, die einige Wochen, es ging schon wieder in den Winter, vorgefallen war. Die wäre mir eigentlich zu banal, um sie zu erzählen, aber zu diesem Thema passt sie wunderbar.
Ein Bekannter lud uns zu seiner Geburtstagsparty ein. Bekannter trifft es auch ziemlich gut. Der ist hin und wieder mal bei uns im Garten, wenn er in unserer Gegend eine Baustelle hat, viel mehr Kontakt ist da nicht. Er lud uns ein, da er rund wurde und eine große Party geplant hatte.
An dem Wochenende war Natalie jedoch bei ihrer Familie und Max hatte auf so eine Party sehr wenig Lust. Ich hingegen fand die Idee eigentlich ganz ansprechend. Sex hatte ich dabei eher weniger auf dem Schirm. Besser gesagt, ich ging dort hin um zu feiern. Es war irgendwie einfach mal ein Grund, mich heiß anzuziehen, was zu trinken und diese spastischen Bewegungen zu machen, die ich tanzen nenne. Ja, ganz ehrlich. Ich beim tanzen inspiriere immer mal wieder die Leute dazu, einen Schlaganfall oder epileptischen Anfall bei mir zu vermuten. Das ist mir aber ziemlich egal.
An besagten Tag machte ich mich fertig. Rock, Nylons, hohe Schuhe, enges Top, einen einfachen Pferdeschwanz und Natalie macht mir noch schön dunkelblaue Nägel. Da ich nicht mit Sex rechnete, ließ ich meinen Ring auch zuhause. Wobei ich auch dazu sagen muss, ich rechnete nicht damit, ich schloss es aber auch nicht aus. Hier ging es einzig darum, ich ging nicht mit dem Plan dorthin, jemand aufzureißen. Mit Max und Natalie lief es super, ich hatte noch genug Feuer in mir von dem Treuetest, ich legte es eben einfach nicht darauf an.
Was ich auf der Party dann ziemlich schnell erkannte, der hatte einfach wild alles eingeladen, was er im Handy hatte. Zumindest wirkte es so. Das war fast wie in der Kneipe, wo sich kaum jemand kannte. Irgendwie nicht das, was ich mir unter einer Party vorstellte. Aber, es gab jede Menge zu trinken, die Musik war gut und nicht zu laut, die Stimmung im allgemeinen sehr ausgelassen. Es machte schon Spaß und ich bereute es nicht, dass ich dort anwesend war.
Die Stunden zogen sich dahin. Ich lernte einen Haufen neuer Leute kennen, die ich aber irgendwie auch schnell wieder vergaß. Es gab auch einige Kerle dort, die ich durchaus ansprechend fand. Aber zu jedem von denen gehörte auch eine Frau, welche mit Argusaugen über sie wachten. Aber wie gesagt, ich war ja eh nicht auf der Jagd, also war das kein Problem. Wohl aber beim tanzen. Ich machte da also meine unkoordinierten Bewegungen und hin und wieder tauchte dann auch ein Kerl auf, der sich zu mir gesellte. Kurz darauf war dann aber auch immer eine geifernde Frau in der Nähe und zog den Kerl dann wieder von mir weg. So lächerlich.
Es kam dann aber irgendwann das, was ich an Partys am Meisten mag. Wenn sich die Meisten verabschiedet hatten und nur der harte Kern übrig blieb. Schön in einem verwüsteten Partyraum, gut einem im Tee und so. Das mag ich bei solchen Partys am Meisten. Da ich was getrunken hatte war mein Plan, irgendwann ins Auto zu kriechen, die Heizung anzumachen und dort zu schlafen. Kissen und Decke hatte ich dabei und auf so manch längerer Fahrt auch schon festgestellt, dass ich in dem Auto hinten wunderbar schlafen konnte.
So weit war es allerdings noch nicht. Überraschenderweise waren am Ende noch mehr Frauen da als Männer. Zum guten Schluss waren wir dann auch nur noch drei Mädels und der Gastgeber. Ich kann nicht mehr so genau sagen, über was wir uns da unterhielten. Das spielte aber auch keine Rolle, es machte eben einfach nur Spaß. Die Musik lief noch, wenn auch leiser, man konnte sich einfach an den Getränken bedienen und der Alkoholspiegel lag definitiv recht hoch. Es wurde viel gelacht, auch bei eigentlich nicht witzigen Themen und die Stimmung hatte ein echtes Hoch erreicht.
Man muss sich die Lokalität dabei so vorstellen. Es war ein großer, viereckiger Raum. Auf der einen Seite war eine richtige Theke mit Barhocker davor und auf der einen Seite, zur Wand hin, auch daneben. In der Mitte des Raums war viel Platz zum Tanzen und an den Seiten standen Sofas, Stühle und was sonstige Sitzgelegenheiten. Ich hatte mich in einem Stuhl niedergelassen. Wobei Stuhl? Keine Ahnung, ob es die richtige Bezeichnung dafür ist. Der war, ich glaube, aus Bambus oder so, hatte Armlehnen und war doch schon ziemlich bequem. Wie genau man das jetzt aber nennt weiß ich auf Anhieb nicht.
Irgendwann fiel mir aber auf, dass eines der Mädels offensichtlich immer mehr Spaß mit dem Gastgeber hatte. Die waren an der Seite der Theke, wo drei Hocker nebeneinander standen. Die kamen sich näher. Dann begann ein wildes küssen, welches in Fummeln überging. Ich hingegen hatte mittlerweile so einen sitzen, dass es mich eigentlich nicht kümmerte. Die anderen Mädels anscheinend auch nicht.
Etwas später sah ich dann, wie das Mädel auf dem Vordersten der Hocker saß, mit dem Rücken zu uns. Ich konnte noch zwei Beine erkennen, die wohl zum Gastgeber gehörten. Der hingegen war nicht zu sehen. Sie war nach vorne gebeugt und machte Bewegungen, die ihre Handlung eindeutig beschrieben. Sie blies dem einen. Mich interessierte das dann aber auch eher am Rande. Mit den beiden anderen Mädels unterhielt ich mich weiter munter und ich glaube, wir unterhielten uns über das Weltall. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Nach einiger Zeit hörte sie dann aber damit auf und erhob sich von ihrem Platz. Ich ging davon aus, die würden sich jetzt ins Schlafzimmer verziehen und dort die Nummer beenden. Wahrscheinlich war das auch der Plan, denn auch der Gastgeber kam wieder zum Vorschein. Der bemühte sich aber gar nicht erst, deinen Schwanz wieder einzutüten. Das Mädel bewegte sich schon in Richtung Tür, als einem der anderen Mädels der blanke Riemen auffiel. Aber nicht schockiert oder so, sie war eher amüsiert darüber.
Der Gastgeber nahm das zum Anlass, einen kleinen Tanz aufzuführen, wodurch sein Ding natürlich munter umher schwang. Wir Mädels klatschten dabei anfeuernd und es war in der Tat sehr unterhaltsam. Er fing dann irgendwann an, sich zu entkleiden. Gar nicht schlecht, was der für einen Body hatte. Er war gepflegt, minimal sportlich und das wirkte für ihn sehr stimmig. Die Stimmung war dabei echt riesig. Zumindest für alle bis auf das Mädel, dass wohl zu gerne langsam aber sicher im Bett gelandet wäre. Aber auch sie stimmte irgendwann in das Anfeuern mit ein.
Er fing dann an, immer näher an uns heran zu tanzen. Das sorgte für immer mehr Heiterkeit. Ich gehe auch davon aus, dass er sich dabei nichts besonderes erhoffte. Es war eine Show Einlage wie von einem Stripper und er kam auch keiner zu nahe, als dass er sie versehentlich hätte berühren können.
Aber ja, Alkohol, gesenkte Hemmschwelle, hohe Stimmung, es war nur eine Frage der Zeit, bis hier mehr passierte und so kam es dann auch. Er tanzte zu der hin, die ja eigentlich mit ihm ins Bett wollte und die, schließlich hatte sie sein Ding ja schon im Mund gehabt, packte dann auch zu und wichste ein wenig. Direkt vor uns, gut sichtbar. Ich fand das großartig. Wie ihr ja vielleicht wisst, ich mag es sehr, wenn Sex ein Spiel ist und das war es in dem Moment.
Womit ich dann weniger gerechnet hatte, nach kurzer Zeit tanzte er wieder zu den anderen Mädels, die in meiner Nähe auf einem Sofa saßen. Wieder wedelte er mit seinem Teil vor denen rum, bis eine von ihnen dann ihre Hand ausstreckte und ihn berührte. Die andere hingegen zierte sich, was ich aber auch voll okay fand.
Schließlich tanzte er zu mir. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich ihm groß einen gewichst hätte, aber er stand vor mir und ich wollte sein Teil auch mal anfassen. Ja, ich machte schon die typische Bewegung. Aber nur kurz und dann krallte ich meinen Nägel in seinen Schaft. Mir gefiel das und ihm offensichtlich auch.
So ging das Spiel eine ganze Zeit weiter. Die, mit der er eigentlich ins Bett wollte, blies ihm einmal einen, er streckte uns anderen Nacheinander seinen Hintern hin, dann auch wieder die Vorderseite wobei auch die Letzte im Bund dann Hand anlegte und es wurde immer hitziger.
Die Stimmung erreichte dann ihren Siedepunkt, als er zu seiner Hose ging und ein Kondom zum Vorschein brachte. Was das bedeutete war klar. Er wollte sei Teil versenken und es war stark davon auszugehen, dass er bei seiner eigentlichen Beute nicht halt machen würde.
Als kleine Anmerkung. Ein Kondom ist hier ja wegen ungewollten Schwangerschaften zielführend. Nicht aber, wenn es um Geschlechtskrankheiten geht! Das selbe Kondom in verschiedenen Frauen könnte durchaus etwas übertragen. Falls ihr also mal in so eine Situation kommt, denkt daran!
Er machte aus dem Überziehen eine richtige Show und wurde weiter von uns angefeuert. Allerdings machte er, zur aktuell laufenden Musik, die total falschen Bewegungen, was irgendwie witzig war. Nachdem das Gummi dann drüber war, wedelte er vor jeder von uns damit herum. Es wirkte so ein wenig, als sollten wir uns vom korrekten Sitz überzeugen.
Schließlich ging er zu seiner eigentlichen Beute und ich war überrascht, wie einfach er die Jeans von ihr runter bekam. Dieser Move war definitiv sehenswert und deutete daraufhin, dass er nicht zum ersten Mal eine Frau auf diese Weise entkleidet hatte.
Trainiert war er auf jeden Fall. Er ging halb in die Hocke, hob ihre Beine und die Party ging in die nächste Runde. Das war schon ein witziges Bild. Er nagelte sie, wir klatschten dabei anfeuernd. So etwas hatte ich auch noch nicht erlebt, aber, es gefiel mir. Witzigerweise kam ich dabei überhaupt nicht auf den Gedanken, dass er wohl auch zu mir kommen würde und ich dann in dieser Position gefickt wurde.
Ein paar Minuten später ging es dann weiter. Er ließ von ihr ab und kam zu einer der beiden Anderen. Mit dem gleichen Move entfernte er auch ihre Hose und kurz darauf hatte er seinen Schwanz in der zweiten Frau. Die war davon auch keines Wegs abgeneigt und machte schnell wilde Geräusche. Weiterhin durch uns angefeuert.
Noch bevor er die Nächste ins Visier nahm, stand diese schon auf, entledigte sich freiwillig ihrer Hose und ihres Oberteils und kniete sich aufs Sofa. Er hingegen dachte offensichtlich noch gar nicht daran, von seiner aktuellen Gespielin abzulassen. Für mich ein echtes Wunder. In der Position wären mir schon nach ein paar Sekunden die Oberschenkel durchgebrannt.
Ganz alleine ließ er Nummer drei allerdings nicht. Während er Munter Nummer zwei vögelte, fing er an Nummer drei zu fingern. Nummer eins und ich jubelten ihm dabei richtig zu und Nummer eins hatte auch angefangen, es sich selbst zu machen. Ich hingegen saß einfach nur da, klatschte und jubelte und hatte nicht einmal wirklich Erregung in mir. Es war eben einfach irgendwie cool das alles und es machte jede Menge Spaß.
Er wanderte dann zu Nummer drei. Nummer zwei klatschte ihm bald auf den Hintern und stachelte alles noch weiter an. Es war schon ein interessantes Schauspiel. Eigentlich alles genau mein Ding. Es war zwar Sex, aber es die ganze Situation machte einfach riesig viel Spaß. Genau so sollte es meiner Meinung auch sein.
Interessant wurde es dann, als er von Nummer drei abließ und sich auf mich zubewegte. Natürlich war mir klar, was er wollte. Allerdings will ich jetzt nicht behauten, ich hätte darauf gewartet, wäre irgendwie aufgeregt gewesen und tatsächlich war ich auch nicht besonders erregt.
Er kam jedoch zu mir, seine Absichten waren klar und er schien sich auch absolut sicher zu sein, dass ich Nummer vier werden würde. Er fragte nicht, wartete nicht, sonder handelte einfach. Er packte meine Beine, hob sie an wodurch ich auf meinem Stuhl etwas nach vorne rutschte und da war er auch schon im mir drin. Zugegeben, diese Selbstverständlichkeit in dieser Situation machte mich schon genug an, um schnell genug feucht zu werden, dass er auch in mich eindringen konnte.
Die ganze Situation wurde dann auch wirklich heiß für mich. Der nahm mich einfach. Ich war einfach Nummer vier und das machte mich zu einem Objekt und genau darauf stehe ich ja. Man könnte da jetzt theoretisch von Vergewaltigung reden. Da ich ich aber in keinster Weise gewehrt und es auch nie abgelehnt hatte, blieb alles im grünen Bereich.
Zugegeben, auch wenn er in seiner Hocke nicht besonders schnell oder fest sein konnte, gut war es dennoch. Also wirklich gut. Ich kam schnell zu dem Schluss, er musste definitiv einiges an der Erfahrung mit Frauen gesammelt haben. Hätte ich ihm so eigentlich nicht zugetraut.
Eine ganze Zeit ging das Spielchen so weiter. Nummer eins beklagte sich, also ging er zu der. Nummer drei erwähnte, dass ihr langsam kalt werden würde, also ging er sie wärmen und so weiter. Nummer zwei zog sich dann irgendwann auch aus und kniete sich neben Nummer drei. Ihm gefiel das und er verbrachte etliche Minuten damit, einmal die zu vögeln und die andere zu fingern und umgekehrt.
Gegen Ende hin waren wir dann alle nackt und knieten nebeneinander auf dem Sofa. Er fickte uns, wie er gerade lustig war. Dabei fingerte er und versohlte uns den Hintern. Es war köstlich, wirklich köstlich und ich hatte schnell einige gute Orgasmen auf der Habenseite.
Nummer zwei hatte dann irgendwann auch eine und war somit fertig. Der muss auch heftig gewesen sein, denn sie zitterte am ganzen Körper. Sie entfernte sich danach jedoch und fing wieder an sich anzuziehen. Bald darauf folgte Nummer eins, die ebenfalls lautstark kam und die Runde verließ. Ich bin immer wieder richtig froh darüber, dass ein Orgasmus für mich nicht das Ende darstellt. Ich genoss die ganze Nummer in vollen Zügen und es gefiel mir, dass es doch seien Zeit dauerte.
Das große Finale bekam aber Nummer zwei. Er fickte sie, stöhnte laut auf und presste sich in sie. Ich war etwas neidisch, denn so wie sie reagierte, pumpte er in ihr nicht schlecht und ich wäre nicht böse gewesen, wenn er in mir gekommen wäre. Aber egal, ich hatte meinen Spaß gehabt.
Auch hier wieder die Anmerkung, ein Gummi ist nicht 100% sicher! Ein interner Orgasmus kann durchaus zu ungewolltem Nachwuchs führen!
Nun gut. Auch wir zogen uns dann schließlich an und lümmelten noch eine Zeit herum. Wir bekräftigten auch, dass keiner von uns mit so einer Nummer gerechnet hatte. Schon gar nicht Nummer drei, denn die hatte nun Gewissensbisse, da sie anscheinend einen Freund hatte, der an dem Abend aber nicht mit wollte. Ja, so kann es passieren. Wenn die Triebe das Kommando übernehmen, kann man sich nur schwer dagegen zur Wehr setzen.
Irgendwann verkroch ich mich dann ins Auto. Ein paar Stunden später wurde ich wach, öffnete schnell die Tür und ließ mir einiges an Alkohol wieder durch den Kopf gehen. Es zog mich dringlichst nachhause und ja ich bin mir bewusst, ich hatte noch genug Alkohol im Körper, um bei einer Kontrolle in echte Probleme zu geraten.
Aber, warum hat man denn ein Auto mit autonomen Fahren? Das benutze ich zwar nie, aber in dem Moment war es meine Rettung. Ich kroch auf den Fahrersitz, stellte das Ziel ein und fuhr los. Wenige Meter später aktivierte ich den Autopilot und ließ mich vom Auto nachhause fahren. Ja, mir ist absolut bewusst, dass ich in einer Kontrolle so trotzdem in Bedrängnis geraten wäre. Aber, dass Auto war nüchtern und ich vertraute einfach darauf, dass es in einer brenzligen Situation besser reagieren würde als ich.
Daheim angekommen schleppte ich mich schnell ins Bad, schickte noch einiges an Mageninhalt in den Rückwärtsgang, um schließlich in Klamotten in mein Bett zu fallen und sofort einzuschlafen. Wobei Max irgendwas eingebaut haben musste, denn mein Bett drehte sich mit beeindruckender Geschwindigkeit.
Oh je, der nächste Morgen war übel. Der Kopf war dick und mir war ja so schlecht. Wieder der bekannte Meineid von wegen: „Nie wieder Alkohol“. Ich schleppte mich in die Küche, wo Max mit Tony am reden war. Die beiden schauten mich an und lachten. Dann machte Tony etwas, was ich in diesem Haushalt so noch nie gesehen hatte. Er machte Frühstück für mich. Eier, Speck und so ein Kram. Das war auf Max Mist gewachsen. Der schien mich, nach meiner Rückkehr, im Bad gehört zu haben und hatte Tony den Auftrag erteilt, mir Katerfrühstück zu besorgen. Max eben.
Mein Gott, war mir bei dem Geruch so schlecht. Immer wieder dachte ich, ein schneller Sprint zum Klo wäre eine gute Idee. Doch ich behielt es unter Kontrolle. Es war auch echte Überwindung, mir die ersten Bissen in den Mund zu schieben. Aber letzten Endes wurde es dann mit jedem Bissen besser und am Ende hatte ich den ganzen Teller verputzt und mir ging es schon um Längen besser. Das ich dabei jedoch pures Wasser vorgesetzt bekam, fand ich dann etwas frech.
Am Abend berichtete ich natürlich Max von meinem Erlebnis und der war davon erwartungsgemäß sehr angetan. Meine Geilheit stieg dabei natürlich auch, wobei er mich dieses Mal ziemlich intensiv fingerte. Einen Monster Orgasmus verschaffte er mir aber am Ende. Nachdem ich alles erzählt hatte und er final gekommen war, rammte er seine Finger in mich, zog mich damit etwas zu sich, was für sich schon sehr heiß war und knurrte mir zu, dass er aber der sei, bei dem ich ein Objekt wäre. Sonst keiner.
Alter Schwede. Nein, Max erhebt keine Besitzansprüche an mir. Aber eben, er kennt mich lange genug um zu wissen, dass mich solche Worte gepaart mit seiner Handlung radikal explodieren lassen. In diesem Fall eben auch und ich zitterte nicht weniger, als er bei meiner Erzählung.
So. Jetzt ist die Frage, hätte ich mich dieser Geschichte verweigern sollen? Weil es eben Sex war und Sex ja was mystisches, böses ist, was nur in eine Partnerschaft gehört? Ich sage nein. Es war eben einfach nur Sex und es hatte verdammt viel Spaß gemacht. Da war nichts mit liebe, es war nicht pornografisch oder so. Wir hatten eben einfach nur Sex. Ich für meinen Teil sehe hier überhaupt keinen Grund, wegen irgendwas da jetzt die Nase zu rümpfen, mich schlecht zu fühlen oder es verwerflich zu sehen.
Habt ihr dazu auch eine Meinung? Mein Postfach würde sich freuen!
