[Nadine] Ich, ein Ladendieb? [Hotwife]

Manchmal passieren einem Dinge, die kann man sich nicht ausdenken. Zumindest dann nicht, wenn man nicht dauernd auf irgendwelchen Porno-Plattformen unterwegs ist und dort auf schräge Ideen kommt.

Der Sommer war in der heißen Phase und ich wusste eines schönen Morgens, also so gegen elf Uhr, nicht, was ich mit dem Tag anfangen sollte. Gamen hatte gerade keinen großen Reiz, was immer mal wieder vorkommt, einfach vor dem Fernseher chillen wirkte bei dem Wetter auch nicht so reizvoll, mich aber einfach alleine in den Pool legen fand ich auch nicht so prickelnd. Am Abend wollten wir Grillen, da war also so weit schon alles geregelt. Aber, was tun bis dort hin?

Max hatte zu tun. Der wollte sich mit seinem Anwalt, welcher insgeheim auch ein Gutachter ist, treffen und eine Immobilie besichtigen. Er hatte die fixe Idee im Kopf, eine Mietwerkstatt aufzubauen. Aber keine, wie es sie bei uns hier im Eck schon mehrfach gab. Nein. Er wollte eine im The Fast and the Furios Stil aufbauen.

Der offizielle Inhaber sollte einer im Vin Diesel Stil sein. Groß, breit, potentiell gefährlich mit Plan von Tuning. Dazu sollten noch ein bis zwei Leute im Format von Jesse . Also eher Nerds, die nicht nur wussten, was ein Krümmer ist, sondern gleich auch noch Berechnungen für Sturz, Spur und keine Ahnung was durchführen konnten.

Ziel war es, junge Tuner anzulocken und denen mehr oder weniger dabei zu helfen, ihre Autos mit Sinn und Verstand aufzumotzen. Aber alles im Underground-Stil. Die Kundschaft sollte einfach das Gefühl haben in einer Szene zu sein. Auch hatte Max schon die Idee, legale illegale Rennen zu veranstalten. Er hatte also mal wieder den Drang, Menschen zu helfen, die gar keine Hilfe wollten. Sollte mir Recht sein, ich hatte daran aber kein Interesse. Vielleicht mal als Grid-Girl so ein Rennen starten oder so. Aber an dem ganzen Drumherum reizte mich nichts.

Natalie hingegen war natürlich wieder viel im Gym und stellte für mich auch keinen Quell für Zerstreuung dar. Tony half mir leider auch nicht. Der wollte, sobald das Haus in Ordnung und alles erledigt war, ebenfalls eine Unternehmung mit einem Freund starten. Ich stand also alleine da.

Hat man aber für alles Mögliche das nötige Kleingeld und kann machen was man will, dann setzt man sich einfach ins Auto, fährt ein Stündchen in irgendeine Richtung und geht dort auf Entdeckungstour. Das war nicht mein erstes Mal und sollte auch nicht mein letztes Mal gewesen sein. Max hatte mich noch mit seiner Kreditkarte und für den Fall der Fälle ausreichend harter Währung versehen, ich konnte mich also austoben.

Ich war da also in einer Stadt, wo ich zuvor noch nie gewesen war und die ich so schnell auch nicht wieder besuchen würde. So ein bisschen kam ich mir dort vor, als hätte es mich in die Vergangenheit verschlagen. Nicht wegen der Fassaden, sondern wegen dem, was man dort zum Kauf angeboten bekam. Also an Kleidung gab es dort alles. Insofern man irgendwie in der Flower-Power-Zeit feststeckte. Fast alles war irgendwie knall bunt und wollte so gar nicht in meinen Kleiderschrank passen.

Allerdings war ja der Weg mein Ziel. Ich war in der Stadt und schaute mich um. Das sorgte für Kurzweil. Auch dann, wenn ich nichts finden konnte, was mich irgendwie angesprochen hätte. Auch ohne einen Kauf wäre der Ausflug schon deshalb ein Erfolg gewesen, da ich mich nicht langweilte.

Mir fiel hier aber etwas auf. In einer „normalen“ Stadt tummeln sich die meisten Leute auf den Hauptwegen rum, wo eben die meisten Geschäfte zu finden sind. Mir war aber aufgefallen, dass ganze Ströme von Menschen ihren Weg weg von diesem Trubel beschritten. Durch Gassen, in denen es meines Erachtens nach überhaupt nichts zu holen gab. Egal. Ich war neugierig und folgte diesen Leuten um festzustellen, ein gutes Stück ab der eigentlichen Geschäften, war noch ein Kaufhaus. Offensichtlich ein alt eingesessenes, denn die Fassade war alt, die Schaufenster an den Ecken schon fast blind und auf die Türen wirkten mit ihren Messing-Griffen ebenfalls nicht modern. Meine Neugier stieg.

In dem Laden gab es viel. Von einer Obst-Abteilung im Keller bis hin zu PC-Zeug ganz oben. Auch die Kleidung hier wirkte eher modern. Ich fühlte mich in meine Zeit als Teenie zurück versetzt, wo ich mit meinen Freundinnen durch solche Kaufhäuser bin. Bevor die pleite gingen, von anderen Kaufhäusern aufgekauft wurden und ihren Scharm verloren hatten.

Eine ganze Zeit verbrachte ich dort. So allgemein fand ich zwar nichts, was mich besonders angesprochen hätte, aber es machte mir einfach Spaß und die Zeit verging. Bis ich dann eine Abteilung für Badebekleidung fand. Ich bin da ja ziemlich eigen. Die meisten Badeanzüge oder Bikinis heute sind irgendwie sehr dünn. Das hilft zwar beim trocknen, trotzdem habe ich oft das Gefühl, damit wäre man auf einem Wet-T-Shirt Contest besser aufgehoben, als in einem Pool oder den Thermen. Ich bevorzuge dickeres Material. Möglichst glatt und es darf auch gerne schön schimmern.

Genau so etwas gab es hier in Hülle und Fülle. Ganze Badeanzüge mit angenähtem Rock, mich abnehmbaren Rock, Bikinis in verschiedenen Ausführungen, die mal mehr und mal weniger verhüllten, aber eben alles aus richtig gutem Material. Besonders teuer waren die auch nicht, obwohl ich darauf ja nun wirklich nicht achten musste.

Wie dem auch sei, ich hatte schnell eine breite Palette davon in einer Umkleide, probierte mich durch und wollte drei Stücke der Auswahl auch kaufen. Was ich in dem Moment aber nicht wusste, in dem Laden steht man stark unter Beobachtung. Ich steckte die drei Teile, die ich kaufen wollte, also in meine Handtasche und brachte den Rest zurück.

Das mache ich immer so. Ich hab keinen Bedarf, irgendwelche Körbe durch die Gegend zu schleppen. Also wandert das Zeug immer und überall in meine Handtasche. Ich hole es an der Kasse aber auch immer wieder raus, lege es aufs Band und stelle meine Tasche provozierend dahinter um zu zeigen, da kann man gerne reinschauen, wenn man mich unter Verdacht hat.

Probleme hatte ich damit noch nie, deshalb war ich auch hier der Meinung, ich hätte nichts zu befürchten. So bummelte ich also gemütlich weiter und war natürlich fest entschlossen, die Stücke auch ordnungsgemäß zu bezahlen. Ein Diebstahl, obwohl man mehr Geld hat als man ausgeben kann, ist einfach eine total bekloppte Idee. Es hat keinen Mehrwert. Außer natürlich, man steht auf den Nervenkitzel, was ich nicht tue.

Womit ich dann aber so gar nicht gerechnet hatte, dass ich mir gerade Röcke anschaute und auf einmal so ein Muskelberg an Security neben mir stand. Ich konnte mir gar nicht erklären, wo dem sein Problem lag. Der fragte auch sofort, ob ich da Ware in meiner Handtasche hätte. Das bestätigte ich natürlich und hielt ihm auch sofort meine Handtasche hin. Ich meine, ich war noch nicht einmal in der Nähe der Kassen gewesen, die Dinger hatten alle so einen Alarm Dings angetackert und das alles. Wie der auf die Idee kam, ich könnte etwas unrechtmäßig entwenden wollen, war mir schleierhaft.

Er nahm auch meine Tasche, zog die drei Stücke heraus und meinte dann, ich solle ihn mal begleiten. Diebstahl wäre in diesem Laden eine Todsünde und das müsse jetzt geklärt werden.

Könnt ihr euch mich in dem Moment vorstellen? Was ich da an Warenwert in der Tasche hatte, war nur ein Bruchteil von dem, was an Geld da drin war und dabei rede ich gar nicht von der Kreditkarte. Kam der Typ einfach und unterstellte mir Ladendiebstahl, obwohl ich nicht einmal in der Nähe der Kasse war, wo ich natürlich ordentlich das Zeug ausgepackt und bezahlt hätte.

Na ja, alles Reden half nichts. Der zog mich hinter sich her durch eine Tür nur fürs Personal. Dahinter verbarg sich ein halbes Labyrinth an nicht wirklich gepflegten Gängen und wir eierten ewig da durch, bis er mich schließlich in den hinter letzten Raum verfrachtete. Dort war ein viel zu großer Tisch, auf dem nur ein PC mit einem Monitor stand. Es gab für mich einen Klappstuhl und dort sollte ich mich hinsetzen. Er würde mir jetzt seine Beweise demonstrieren.

Okay. Ich war zu sehen, wie ich mit einer Ladung Badebekleidung in die Umkleide ging. Später kam ich heraus und hing das Meiste davon wieder an seinen Platz. Nicht so, wie es die Meisten machen. Also alles einfach achtlos irgendwo rein stopfen. Nein, ich brachte jedes Teil auch wirklich wieder dort hin, wo ich es hergeholt hätte.

Er sagte nun, es wäre klar zu erkennen, dass ich weniger zurück brachte, als ich mitgenommen hätte. Das gab ich auch zu und sagte auch, dass ich meine Ware immer in meine Handtasche stecke. Die danach aber an der Kasse wieder raus nehme und bezahle. Inklusive der sofortigen Möglichkeit, einen Blick in meine Tasche zu werfen.

Den ließ das kalt. Ich könnte alles Mögliche erzählen, für ihn sah das nach einem versuchten Diebstahl aus. Das er mir ja nicht einmal die Chance gegeben hatte, ob ich das Zeug bezahlen oder klauen wollte, da ließ er sich gar nicht drauf ein. Auch nicht auf die Tatsache, dass er sich ja hätte hinter der Kasse positionieren können um dann zu sehen, was ich tat.

Nichts. Er beharrte darauf, dass ich Ladendiebstahl begehen wollte und erzählte die ganze Zeit, dass er jetzt gezwungen sei die Polizei zu rufen. Darauf wartete ich eigentlich nur. So schlau war ich schließlich auch, dass die Unschuldsvermutung höhere Priorität hat und man jemand nicht einfach für etwas verurteilen darf, was der noch gar nicht getan hat.

Interessant war, auch wenn er es dauernd betonte, nie nahm er den Hörer des Telefons und rief die Polizei. Das fand ich irgendwie verdächtig. Er benutzte nur immer wieder sein Funkgerät, erzählte was von irgendwelchen Protokollen, aber eine Antwort schien nie zu kommen. Ich war mir auch gar nicht so sicher, ob das Ding überhaupt eingeschaltet war.

Mir fiel aber noch etwas auf. Dieser Tisch hatte schon bessere Tage gesehen. Da waren viele Abnutzungsspuren, die aber auf so einem Tisch definitiv untypisch waren. Ich konnte sie mir eigentlich nur so erklären, dass da ein Hintern, ein Bein usw. drauf gelegen hatte. Verschwitzt und in Bewegung versetzt. Wie ich darauf kam? Nun ja, der Schreibtisch von Max im Keller hat ähnliche Spuren und ich wusste sehr genau, wie die entstanden waren. Jetzt nicht die gleichen Spuren, sie waren aber doch artverwandt und wenn das auf so einem sündhaft teuren Schreibtisch wie dem von Max auftrat, dann mit Sicherheit noch deutlich schneller auf so einem Billigteil.

Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen, was mein Kopf sich da zurecht zimmerte. So ein Raum, im hinterletzten Eck des Gebäudes, ein viel zu großer Tisch, ein Diebstahl, der gar keine war und darüber hinaus noch ein Wachmann, der immer nur mit der Polizei drohte, die aber nie rief?

Um es auf den Punkt zu bringen, ich war mir sehr sicher, dass es hier weder um einen Diebstahl, noch um eine Klärung dessen ging. Der Typ wollte mich ficken und mich so weich kochen, dass ich die Lage in Naturalien ins Lot bringen wollte.

Ich konnte mir ausrechnen, dass er diese Nummer nicht zum ersten Mal versuchte und wohl auch, wenn ich mir den Tisch so betrachtete, durchaus erfolgreich damit war. Heute weiß ich, dass es ganze Pornoserien zu dem Thema gibt. Damals war mir diese Methode allerdings neu. Ich wusste nur eins. Da hatte der gute Bub sich dieses Mal die Falsche ausgesucht. Wobei ich auch sagen muss, so vom aussehen her war der schon lecker.

Zeit für meinen Gegenangriff. Ich holte mein Handy heraus. Der wollte natürlich sofort wissen, was ich da tun würde. Ich meine, was wäre denn gewesen, wenn ich die Polizei gerufen hätte? Da konnte ich ihm beruhigen. Ich sagte ihm, dass ich meinem Freund schreiben würde, dass ich mich verspäte, damit der sich keine Gedanken macht.

So ein Amateur. Der glaubte mir das und ließ mich tippen. Entweder war er sich seiner Lage so sicher, dass er keinen Hinterhalt witterte oder so eine Situation war ihm nicht neu. Auf jeden Fall kontrollierte er mich nicht. Ich konnte Max also in kurzen Worten die Lage schildern, bat um seine Anwesenheit am Besten noch mit seinem Anwalt, falls der noch griffbereit war und schrieb auch, ich würde einen Anruf starten. Er solle aber nur dran gehen und nichts sagen. Nur mithören.

Von Max kam ein Daumen hoch. Ich drückte aufs Telefon und legte das Handy im Anschluss mit dem Display nach unten auf den Tisch. Ab jetzt war es mein Spiel.

Sofort erklärte ich meinem Peiniger, ich hätte wirklich nichts klauen wollen. Ich hatte das Zeug in meine Tasche gesteckt, hätte es aber natürlich an der Kasse bezahlt. Dazu erwähnte ich auch, dass ich keinerlei Versuch der Manipulation dieses Sicherheitsdings versucht hätte und folglich gar nicht ungestört hätte durch die Kasse gehen können. Freundlicherweise bestätigte der Typ das, was Max und vielleicht auch der Anwalt gehört haben mussten. Ich hatte mich also als unschuldig präsentiert und der hatte es zugegeben.

Aber oh je, ich hatte ja solche Angst. Die Lage musste doch zu retten sein. Zumindest spielte ich das. So sagte ich dem Typ, dass er mich nicht anzeigen könnte. Ich hätte einen sehr strengen Freund und wenn der das mitbekommen würde, hätte ich nichts zu lachen. Na da schau an, da grinste jemand ziemlich frech. Offensichtlich sah er mich endlich dort, wo er mich haben wollte. In der Defensive.

Er meinte, darauf könne er keine Rücksicht nehmen. Jeder Diebstahl in dem Geschäft würde zur Anzeige gebracht werden und er hätte leider keine andere Wahl, als die Polizei zu informieren. So ein Blödmann. Hätte er das wirklich gewollt, wäre schon genug Zeit verstrichen, dass die schon längst hier gewesen wären. Aber nein, er drohte nur damit.

Ich versuchte einen Ausweg zu finden und sagte ihm, ich hätte doch mehr als genug Geld dabei. Ich könne die drei Stücke problemlos bezahlen und wenn er die Sache unter den Tisch fallen lassen würde, könnte für ihn auch etwas herausspringen.

Nun war ich mir sicher, dass der Typ einfach zu viele Filme geschaut hatte. Er kam sofort damit, ich würde versuchen einen Beamten im Dienst zu bestechen und all so ein Blödsinn. Beamter? Der war nichts weiter als ein vom Kaufhaus eingestellter Wachmann. Ein ganz normaler Arbeitnehmer. Okay, er hatte eine Uniform, Abzeichen und so, aber nicht einmal einen Elektroschocker. Was konnte er also schon für ein Beamter sein?

Ich drückte mir ein Tränchen heraus. Ganz schön schwer, wenn man eigentlich weder Angst noch Trauer empfindet. Tatsächlich gelang es mir nur, weil ich an Weihnachten dachte. Wie Max mich und Natalie über Nacht bei sich behalten hatte, weil wir seine Familie waren. Aber ehrlich, diese Träne hatte den Namen nicht verdient. Die kullerte vielleicht einen Zentimeter und vertrocknete schon. Es schien jedoch zu reichen.

Natürlich sagte ich, ich wolle niemanden bestechen. Es ginge mir einfach nur darum, nicht von meinem so bösen Freund mies behandelt zu werden, weil ich etwas klauen wollte. Er blieb jedoch hart und sagte, er müsse diesen Versuch bei der Polizei angeben. Haha. Bei welcher Polizei? Die, die er seit über einer halben Stunde rufen wollte?

Ich schluchzte so gut ich konnte und bat ihn, dies nicht zu tun. Er hätte ja keine Vorstellung, wie mies mein Freund zu mir sein konnte. Es wäre absolut in meinem Interesse, diese Situation ohne Anzeige zu klären, da ich wirklich Angst vor meinem Freund hätte. Das ich dabei nicht lachte, war echte Körperbeherrschung.

Aber, ich traf den richtigen Ton. Der Herr Wachmann fing an zu überlegen. Zumindest tat er so. Dann schaute er mich an und meinte, er könne sich ja nicht sicher sein, ob ich wirklich alles an Diebesgut herausgerückt hätte. Das ich die Situation nun irgendwie bereinigen wollte könnte ja auch nur ein Trick sein. Die Stücke in meiner Tasche könnten ja Ablenkung gewesen sein und ich würde vielleicht weitere am Leib tragen.

Ja, er hatte das mit Sicherheit nicht zum ersten Mal gemacht. Anstatt mir einfach anzubieten, ihn zu befriedigen und damit wäre alles gut, griff er nun nach einem Trick, damit ich mich ausziehen musste. Ohne seine wahren Absichten zu offenbaren. Ich war mir auch sehr sicher, dass er auf diese Weise so manches Mädel wirklich dazu bringen konnte, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht wollte. Ich war aber nicht so manches Mädel.

Ich hielt sofort meine Arme vor meine Brüste und sagte, ich könne mich hier ja schlecht ausziehen und das ich dafür dann doch gerne einen weiblichen Wachmann hätte. So wegen Scham und Frauenrechte usw. Er schüttelte aber nur den Kopf und meinte, hier würden nur Männer arbeiten und ich hätte nur die Wahl zwischen Polizei oder seiner Bereitschaft, für mich ein Auge zuzudrücken. Natürlich nur dann, wenn er sich sicher sein konnte, dass da nichts mehr irgendwo versteckt war.

Klever war er ja, da konnte ich nichts gegen sagen. Ein Mädel, welches vielleicht wirklich was klauen wollte oder einfach nur durch ihn als Person eingeschüchtert war, vielleicht Angst vor der Polizei hatte, konnte in seiner Art wirklich einen Ausweg sehen. Gar nicht übel von dem.

Kleinlaut, mit gesenktem Blick fragte ich ihn also, was ich nun tun müsste. Er sagte sofort, ich solle erst einmal aufstehen. Das tat ich dann auch. Er kam, drehte mich vor sich einmal im Kreis und begutachtete mich.

Dazu sei aber auch gesagt, ich hatte gar nicht genug an, um groß etwas zu verstecken. Es war Sommer, warm, also knappe Klamotten Wetter. Ich trug ein ärmelloses Top mit Ausschnitt, einen weiten Rock und Turnschuhe. Ich hätte eigentlich nur einmal das Top und den Rock geben müssen und er hätte gesehen, dass da nichts drunter ist. Das war ja aber nicht sein Plan.

Ich sollte mein Top ausziehen. Ja, ausziehen. Nicht hochschieben oder so. Das sollte komplett weg. Hier begann dann auch das Spielchen für mich aufregend zu werden. Wie gesagt, der war schon lecker, hatte mich eh schon in Gedanken auf seinem Tisch und wenn der in der Hose was zu bieten hatte, war er mit Sicherheit ein Abenteuer wert. Zumindest bis Max ankam, dann würde er sein blaues Wunder erleben.

Was ich aber auch zugeben musste, seine Taktik machte mich neugierig. Er hatte wirklich eine Art drauf, die einem panischen Mädel den Kopf so verdrehen konnte, dass er nicht mehr wie der Feind, sondern der Helfer in der Not wirkte und ich wollte wissen, wie er das nun so weiter trieb, bis er ficken durfte,

Gespielt beschämt drehte ich mich um und zog mein Top aus. Schon da war eigentlich klar, wirklich was verstecken konnte ich gar nicht. Denn da war nichts. Ich trug keinen BH, ergo zeigte schon mein Rücken, dass da nichts versteckt war. Er wollte jedoch, dass ich mich umdrehe.

Jetzt aber was interessantes. Er begründete es damit, dass viele Frauen mit meiner Oberweite das Diebesgut unter die Brüste klemmen würden und deshalb mein Rücken keine ausreichende Information bot. Respekt! Ja, ich kann durchaus etwas unter meine Titten klemmen. Die sind dafür groß und schwer genug. Die Schwerkraft, diese alte Bitch, hilft da direkt. Also, er war echt versiert bei der Nummer.

Ich drehte mich um, hielt dabei aber meine Brüste natürlich durch meine Arme bedeckt. Aber, er konnte erkennen, dass ich da nichts drunter geklemmt hatte. Jetzt war ich gespannt, wie er meine Arme da weg kriegen wollte.

Er hatte eine Methode. Zwar sagte er, er würde mich wirklich nur sehr ungern darum bitten, ich müsste ihm aber auch meine Hände zeigen. Bei dem, was ich eingesteckt hatte, wäre auch durchaus etwas klein genug gewesen, dass ich es mit meinen Handflächen hätte verdecken können. So ein Fuchs!

Nun gut. Ich nahm alles zusammen, was ich an Schüchternheit aufbieten konnte und nahm dann meine Arme von den Brüsten. Aber absichtlich so, dass meine Handflächen nicht zu sehen waren. Mir ging es darum herauszufinden, wie stark er in seiner Rolle bleiben konnte.

Überraschend stark! Zwar konnte er seinen Blick zu meinen Brüsten nicht verbergen, schaute dann aber sofort zu meinen Händen und sagte, er müsse die Handflächen sehen. Wieder rang er mit Respekt ab. Er blieb in seiner Rolle, auch wenn sein Ziel absolut klar war. Aber, er ließ nie den Zweifel aufkommen, dass er dann doch etwas kontrollieren wollte und die nackten Brüste einfach nur da waren, ihn aber nicht interessierten. Für ein eingeschüchtertes Mädel musste das schon wirkungsvoll sein.

Nun sollt eich meinen Rock ausziehen. Zugegeben, hier war ist jetzt wirklich gespannt. Ausnahmsweise war da mal ein Tanga drunter, aber da war nicht genug Material, um irgendetwas zu verstecken. Zumal, er hätte mich auch einfach bitten können, den Rock zu heben. Der war ja weit und da konnte ich nicht irgendwas mit festhalten. Trotzdem, er bestand darauf.

Also gut. Ich schob den Rock über meinen Hintern und der fiel zu Boden. Mein weißer Tanga verdeckte kaum etwas und wie gesagt, da war nichts, womit ich irgendetwas hätte verbergen können. Er er hier jetzt den Bogen spannen konnte, dass ich auch den ausziehen sollte, da war ich so richtig gespannt.

Er enttäuschte mich nicht. Natürlich sollte ich auch den Tanga ausziehen. Da fragte ich aber nach dem Grund, denn der konnte nichts verbergen. Oder? Nein, der Tanga nicht. Ich bin aber eben eine Frau und ich habe ein Versteck, in dem sich sogar Babys verstecken können. Wenn ich alleine an das Volumen der Schwänze von Max, dem BBC und besonders Dennis denke, da war auf jeden Fall mehr als genug Platz zum schmuggeln. Mal ganz davon abgesehen, was mit gutem Willen alles in die Hintertür passt. Falls ihr daran Interesse habt, schreibt mir eine Mail, dann schreibe ich dazu mal was.

Ich spielte die Entsetzte. Ich sollte mir den Tanga ausziehen, weil er meine Löcher prüfen wollte? Er bestätigte. Da musste ich dann aber energisch darauf bestehen, dass ich so etwas nur von einer Frau machen lassen würde. Dieser Hund! Er sagte nichts, ging sofort ans Telefon, nahm sogar die Hörer ab und meinte, er hätte nun wirklich guten Willen gezeigt, aber wenn es eben sein muss, dann müsse jetzt die Polizei übernehmen.

Ach du meine Güte. Ja, er hatte das Spiel wirklich drauf. Damit bekam er mit absoluter Sicherheit mehr als genug Mädels rum. Die hatten jetzt schon genug getan, was sie eigentlich nicht wollten, dann jetzt doch noch die Polizei vor die Nase gesetzt zu bekommen, wirkte mit Sicherheit irrsinnig. Trugschluss der verlorenen Kosten.

Ich wehrte natürlich sofort ab. Denn ich war ja naiv, verängstigt und vor allem eingeschüchtert. Zumindest sollte er das denken. Ich gab also klein bei und sagte, ich würde es zulassen. Insofern er frische Handschuhe tragen würde. Ach, schau mal einer an. Selbstverständlich waren diese sofort zur Hand. Ich sag ja, der hatte dieses Spiel schon sehr oft gespielt, da war ich mir sicher.

Er bat mich also, mich mit dem Oberkörper und einem Bein auf den Tisch zu legen, damit er freien Zugang hatte. Ich war ja neugierig und kam ihm nach. Siehe da, sowohl mein Bauch, wie auch mein Bein verdeckten exakt die abgenutzten Stellen. Mein Verdacht was also korrekt.

Was ich ihm zu gute halten musste, er machte die Untersuchung wirklich so, dass es wie eine Untersuchung wirkte. Mit den Handschuhen zog er meine Spalte auseinander und schaute sich das da drin wohl genauer an. Er drang aber nicht ein, berührte nicht meinen Kitzler oder so. Alles wirklich so, als wolle er sich nur vergewissern.

Es dauerte auch nur ein paar Sekunden bis er dann sagte, es sei nichts zu sehen. Dann eine kurze Pause. Schließlich frate er, ob ich ihm eine Frage beantworten würde. Ich liebe das ja. Eine Frage stellen um eine Frage stellen zu dürfen. Dennoch wirkte es höflich und auch ein bisschen schüchtern. Also sagte ich ihm, es wäre in Ordnung.

Na, jetzt ging der Spaß dann wohl wirklich los. Denn er fragte, ob ich erregt sei. Mein Intimbereich und ja er nannte es so, wäre sehr feucht und würde sogar glänzen. Sehr lustig. Sicher war ich feucht. Er konnte ja schlecht wissen, dass ich schon lange nach meinen Regeln spielte und er mittlerweile mein Opfer war und nicht ich seins. Also gab ich kleinlaut zu, dass ich tatsächlich erregt sei.

Meine Spannung stieg. Hätte er jetzt gesagt, dass wir das dann ja auch diese Weise unter den Teppich kehren könnte, wäre es plump und berechnend gewesen. Aber nein, so dumm war er nicht. Er fragte mich aber, wo diese Erregung denn her käme, schließlich sei die Situation ja eher abschreckend und nicht erotisch. Also gab ich kleinlaut zu, dass ich zwar durchaus abgeschreckt und eingeschüchtert sei, er aber dennoch ein hoch attraktiver Mann war, der mich nicht nur nackt gesehen hatte, sondern mich auch an meiner intimsten Stelle berührt hatte.

Da schlug es dann 13. Anstatt das jetzt schamlos auszunutzen sagte er nur, dass auch er nicht leugnen könnte, mich sexuell attraktiv zu finden. Aber eben, hier ging es ja nicht um so etwas, sondern um einen Diebstahl. Junge, Junge. Er war schon so kurz vor dem Ziel und fiel dennoch nicht aus der Rolle. Er schien es darauf anzulegen, dass ich den Vorschlag machen würde, durch ein Intermezzo die Sache aus der Welt zu schaffen. Gut, damit konnte ich dienen.

Leise, mit künstlich zitternder Stimme fragte ich ihn, ob es denn vielleicht möglich sei, die Situation einfach zu nutzen und er mich danach vielleicht einfach gehen lassen könnte. Ich war verblüfft denn er sagte, dass wäre eigentlich nicht machbar. So leid es ihm tun würde, so könnte ich mich nicht aus der Affäre ziehen.

An dem Punk fragte ich mich dann, ob ich ihn nicht vielleicht falsch eingeschätzt hatte und er wirklich nur meinen angeblichen Diebstahl regeln wollte. Denn mal ganz ehrlich. An dem Punkt hätte er doch einwilligen müssen. Zumindest war das für mich absolut logisch.

Aber nein. Er meinte sogar, ich könne mich wieder anziehen. Moment! So lief mein Spiel aber nicht! Ich war nackt, der hatte mich befummelt und ich wollte jetzt ficken! Also nein mein Freund, so lief der Hase hier nicht.

Ich sagte dann kleinlaut, schüchtern und zögerlich, er hätte aber doch noch gar nicht sicher sagen können, ob ich da nicht doch etwas versteckt hätte. Ich erwähnte auch, da wäre ja nicht nur der Eingang. Drin wäre ja noch Platz. Tada, da stimmte er mir zu und fragte, ob ich einverstanden wäre, wenn er auch etwas weiter drin suchen würde. Dem stimmte ich selbstverständlich zu.

Da waren seine Finger wieder. Doch dieses Mal nicht nur an meinen Schamlippen. Dieses Mal drangen sie ein und er machte etwas, was ich echt heiß fand. Erst schob er einen Finger der einen Hand hinein, dann einen der anderen und dann dehnte er mich. Nicht ein bisschen, sondern anständig. Boah, damit hatte er mich sofort am Haken, denn ich liebe so etwas und nur wenige Kerle machen das.

Ich fing ein wenig an zu stöhnen. Sofort kam von ihm die Frage, ob mich das nun weiter erregen würde. Ich bestätigte und fügte hinzu, dass mich seit vielen Jahren da nur mein Freund berührt hätte und es sehr aufregend wäre, jemand anderes zu spüren.

Na endlich taute er auf. Er gab zu, dass es eine gewisse Aufregung auch nicht abstreiten konnte und es sich sehr gut anfühlen würde. Er hörte mit dem dehnen auf, fing aber an zu fingern. Mit beiden Händen. Ein Finger rein, einer raus und dann anders herum. Geil! Mir ging das sofort richtig ab und ich stöhnte intensiver.

Dann, nach ein paar Minuten, fragte er endlich, ob ich denn wirklich zu mehr bereit wäre. Ich stimmte zu und sagte aber eindeutig, dass wir danach das mit dem Diebstahl aber vergessen würden. Ein Moment Pause, während er aber brav weiter fingerte, dann stimmte er schließlich zu.

Hier machte er dann aber seinen ersten Fehler. Kaum hatte ich zugestimmt, ging eine Schublade auf und er hatte ein Kondom zur Hand. So gut er bis hier gewesen war, dieser Schritt war mehr als auffällig. Damit Max auch verstand, was gerade passierte sagte ich, dass er wohl auf alles vorbereitet sei oder ob jeder Wachmann Kondome in seinem Schreibtisch hätte.

Seine Ausrede war schwach. Angeblich würde ihn hin und wieder seine Freundin hier besuchen und dann würde auch was passieren. Es war nicht ganz aus der Luft gegriffen, aber schon doch etwas lahm. Ich hatte immerhin eine Begründung, warum ich meinem Freund fremdging. Welche hatte er? Nein, die Nummer war schwach.

Ich denke aber auch, wenn ein Mädel bis zu diesem Punkt gebracht wurde, fragt die sich nicht mehr, wo jetzt das Kondom her kam. Sie hatte nur vor Augen, dass sie jetzt etwas Spaß haben würde und danach die Anzeige vom Tisch war. Von daher denke ich also, es dürfte seiner Erfolgsquote nicht im Wege gestanden haben.

Wirklich was anbrennen ließ er dann aber auch nicht. Das Kondom war schnell drüber und er dann mit Wucht in mir. Schon witzig. Normalerweise weiß ich ja, was da in mich rein will. Seinen Schwanz hatte ich bis dato aber nicht gesehen. Wohl aber gespürt und das war ordentlich. Seine Stöße übrigens auch. Ja, ganz ehrlich, ich war recht schnell in Ekstase.

Ich hielt mich an der Tischplatte fest, schob mein Bein noch etwas weiter darauf und gab ihm so guten Zugang, wie ich nur konnte. Jetzt würde ich ihn nicht als besonders guten Liebhaber bezeichnen, schließlich musste er sich an einem Max, einem Tony, einem BBC und einem Dennis messen, doch war er definitiv wirklich gut und meine Emotionen entsprechend schnell gepusht. Dazu noch mein Lieblingsreiz. Ich war schmutzig, ein Lustobjekt und natürlich tat das sein übriges.

Er hatte auch Power. Keine Ahnung, wie lang er mich in der Stellung fickte, er wurde dabei aber kein bisschen langsamer oder schwächer. Deutliches Plus für ihn und ein Orgasmus für mich.

Irgendwann fragte er dann aber, ob wir die Stellung wechseln könnten und ich mich auf den Tisch setzen würde. Na klar! Wenn der mit den Händen so gut war wie mit dem Schwanz, dann konnte er gerne auch an meinen Titten spielen. Er zog sich also aus mir raus, ich drehte mich schnell um und hockte mich breitbeinig auf den Tisch, lehnte mich zurück und stützte meine Arme auf. Da sah ich dann auch, dass er wirklich ein ordentliches Geschoss zu bieten hatte. In etwa von Max Format. Gefiel mir!

Schnell war er wieder zwischen meinen Beinen, ging mir dann aber zuerst an die Titten, bevor er wieder in mich eindrang. Gut, er hätte ruhig zwischenzeitlich die Handschuhe ausziehen können, aber wenn er es so wollte, war ich damit einverstanden.

Einverstanden, willig und voller Hingabe. Irgendwo fand ich es schade, dass ich ihn auf diese Weise kennenlernen musste. Denn eigentlich hätte ich mir durchaus vorstellen können, noch ein paar Runden mit ihm zu gehen. Aber nein, er musste ja so eine linke Tour fahren. So leid es mir auch tat, wenn Max hier ankam, würden wir ihm das Handwerk legen und dafür sorgen, dass keine anderen Frauen mehr auf diese Weise vergewaltigt werden würden. Ja, ich sehe in seiner Tat definitiv eine Vergewaltigung. In meinem Falle jetzt nicht, aber ich bin mir sehr sicher, alle anderen waren nicht so drauf wie ich.

Eine fast schon kleine Ewigkeit später, ich hatte mittlerweile nach zwei sehr angenehme Orgasmen, flog die Tür auf. Da war Max, der Anwalt und ein Typ, der höchst wahrscheinlich ein hohes Tier in dem Laden war. Der Herr Wachmann hüpfte sofort von mir weg und beteuerte, es sei nicht so, wie es aussehen würde. Das wäre alles meine Idee gewesen. Ich hätte ihn verführt, ihn willenlos gemacht und so etwas sei noch nie vorgekommen.

Ich kippte zur Seite vor lachen. Befriedigt war ich ja, also war es kein Problem, dass die Nummer hier endete. Natürlich schaute er mich dumm an, dann drehte ich einfach mein Handy um und er musste mit Schrecken erkennen, dass er einen riesigen Fehler gemacht hatte.

Max bat mich darum, mich anzuziehen. Hier würde jetzt einiges geklärt werden müssen. Dem kam ich nach, während der Wachmann immer noch die Hose unten hatte und das Gummi auf seinem Steifen war. So köstlich!

Ein wenig später hatte sich das Blatt komplett gewendet. Nun saß der Wachmann auf einem Stuhl im Büro vom Chef, der tatsächlich die Polizei gerufen hatte. Ich hatte den Fall geschildert und auch wenn er der Meinung war, Kleidung in die Handtasche zu stecken würde wirklich verdächtig wirken gestand er mir auch zu, dass man mir die Chance hätte einräumen müssen, die Ware dann doch zu bezahlen. Das der Wachmann schon vorher eingeschritten war, wäre ganz klar gegen die Geschäftspolitik. Das es diesen Raum gab, wusste der Chef bis dahin auch nicht. Für ihn war das ein Raum zum Aufbewahren von Putzutensilien und Ersatzteilen für die Installationen. Darüber hinaus stand auch in der Geschäftsordnung, dass im Falle eines Diebstahls immer zwei Bedienstete anwesend sein mussten.

Kurz gesagt, zusammen mit dem, was Max und der Anwalt während der ganzen Nummer vernommen hatten, sah es für den Kollegen echt finster aus. Gerade auch im Bezug auf das Kondom. Denn laut Aussage des Chefs und des direktem, langjährigen Partners des Wachmanns sei er schon seit Jahren Single und würde sich immer wieder damit und seinen vielen Eroberungen brüsten.

Ende vom Lied, die Polizei rückte an. Beeindruckend, wie schnell die waren. Die ließen sich alles noch einmal erklären und fragten mich schließlich, ob ich eine Anzeige wegen Vergewaltigung anstreben würde. Im Augenwinkel sah ich, wie der Anwalt den Kopf schüttelte und demnach verneinte ich es. Ich gab aber noch an, dass in dem Raum vieles darauf hindeuten würde, dass ich nicht die Erste war. Die Polizei nahm das dankend entgegen und veranlasste sogar den Einsatz der Spurensicherung.

Auf dem Rückweg erfuhr ich dann vom Anwalt, dass alles, was ich da getrieben hatte, durchaus gegen mich hätte verwendet werden können. Alleine schon die Tatsache, dass ich Max informiert hatte und dennoch alles mitgemacht hatte würde klar gegen eine Vergewaltigung sprechen. Demnach hätte eine Anzeige auch zu seinen Gunsten ausgelegt werden können.

Ich muss wohl nicht extra erwähnen wie Max in der Nacht bei meiner Erzählung abging. Nicht nur, dass ich mal wieder die Hotwife war. Nein, ich war gleichzeitig auch wie ein Geheimagent, welcher einen Fall aufklärte und das gefiel ihm sehr gut. Das mir der Typ auch noch Spaß gemacht hatte, war ein Garant für so manche heftige Reaktion und ein paar intensive Abschüsse.

Wahrscheinlich interessiert es euch, wie die Geschichte ausgegangen ist. Ihr könnt ja mal recherchieren, ob dieser Fall in den Zeitungen publik gemacht wurde. Sommer 2019. Aber natürlich erzähle ich es euch auch gerne.

Einige Zeit später hatte ich schließlich ein Schreiben im Briefkasten, wo ich als Zeuge geladen wurde. Auch wenn ich davor keine Sorgen hatte bestand Max darauf, dass er und der Anwalt zur Sicherheit mitkommen würden. Natalie war natürlich auch dabei, sie wollte sich das nicht entgehen lassen.

Ich war beeindruckt. Eine ganze Reihe junger Frauen waren zugegen und alle gaben ihre Erlebnisse mit dem Wachmann zu Protokoll. Meine Vermutung war absolut korrekt. Der zog die Nummer schon eine geraume Zeit durch und die Aussagen der Frauen veränderte sich jedes Mal. Während die aus der Anfangszeit noch die Vermutung hatten, es könnte eine krumme Nummer sein, sagten immer mehr aus, dass sie in dem Wachmann wirklich so etwas wie einen Retter erkannten und deshalb mitgemacht hatten. Der war also echt fit in der Hinsicht.

Etwas erschrocken war ich über drei Aussagen. Die Frauen hatten das Spiel durchschaut, den Wachmann damit konfrontiert und waren so, ohne vergewaltigt zu werden, aus der Situation entkommen. Aber keine hatte es für nötig gehalten, entweder beim Chef oder Polizei das Verhalten zu melden. In meinen Augen tragen diese Frauen für alle anderen Frauen, die danach kamen, eine Mitschuld. Sie hätten das Treiben beenden können, hatten es aber nicht gemacht. Der Richter fand die Sache auch nicht gerade witzig. Ob denen aber danach etwas angelastet wurde, weiß ich nicht.

Schluss der Geschichte, der Kollege musste an jede der Frauen ein Schmerzensgeld zahlen und fuhr für ich glaube zwei Jahre ein. Ohne Chance auf Bewährung oder vorzeitige Entlassung, da man ihm Vorsatz in mehreren Fällen nachweisen konnte. Der Gerechtigkeit wurde also Genüge getan. Wobei ich selbst, da ich ja an der Klage nicht beteiligt war, kein Geld bekam. Wäre ohnehin unsinnig gewesen.

Ich sage ja, es gibt Dinge, die kannst du dir nicht ausdenken. Nicht nur diese dreiste Masche. Nein, auch diese Frauen, die der Sache entkommen waren und trotzdem nichts unternahmen. Bei denen, wo er Erfolg hatte, ist die Lage ja klar. Die wollten ja nicht auffallen und haben es, um der Polizei zu entgehen, mitgemacht. Aber diese anderen? Ich bin nach wie vor erschüttert. Da muss dann erst eine Nadine kommen, diese Angewohnheit mit der Handtasche haben und dazu auch noch ihr eigenes Spiel treiben, um dem das Handwerk zu legen.

Zugegeben, ich bin schon ein bisschen Stolz darauf. Nicht nur, dass ich dem ins Handwerk pfuschen konnte. Nein. Auch wegen der Tatsache, dass ich so ein Spiel überhaupt spielen kann. Das ich die Indizien erkannt habe und genau wusste, wie ich mit Max dem Kerl an den Karren pinkeln konnte. Ich fühle mich wirklich gut damit und die Belohnung mit Max hinterher war alle Mühe wert.

Wie ist es mit euch? Habt ihr schon einmal von so etwas gehört? Vielleicht schon so einen Porno geschaut? Sagt mir doch mal eure Meinung.

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