Tipps für den Partner

In diesem Beitrag ist einmal der Partner des Sharers im Mittelpunkt. Es soll darum gehen, dem Partner ein paar Tipps an die Hand zu geben, wie er denn möglichst effektiv den Fetisch seines Partners bedienen kann, insofern das sein Wunsch ist. Weiterhin möchte ich auch dem Partner ein paar Tipps geben, warum es sich durchaus lohnen kann, sich teilen zu lassen.

Ich gehe davon aus, dass die hier genannten Tipps nicht auf jede Art des Fetischs zutreffen und man sollte sie auch nicht Wort für Wort umsetzen. Es ist nicht mein Ziel, irgendein Drehbuch zu schreiben! Es ist eure Aufgabe herauszufinden, wie sich der Fetisch bei eurem Partner ausdrückt und damit könnt ihr dann die Tipps aus diesem Beitrag entsprechend adaptieren. Seit ruhig fantasievoll, euch sind eigentlich keine Grenzen gesetzt! Aber, vorher nachdenken, um kein Potential zu verschwenden.

Eine Sache setze ich jedoch voraus! Wer das hier liest, der sollte von sich aus den Wunsch verspüren, seinem Partner mit den Tipps etwas gutes tun zu wollen! Wer vom Partner überredet wurde, vielleicht sogar gedrängt, der sollte es lieber sein lassen! Kommt es nicht von einem selbst, dann wird es dem Partner im Regelfall nur wenig helfen, da viele Dinge in dem Fall einfach nicht umsetzbar sind!

Was bringt es mir, mich teilen zu lassen?

Die Frage ist gar nicht so selten! Warum sollte man sich eigentlich teilen lassen, was hat man davon? Dazu habe ich schon einiges im Beitrag »Wifesharing und der Partner« geschrieben. Es gibt aber natürlich noch andere Punkte, weswegen es sich für euch, als Partner eines Sharers, lohnen kann, euch teilen zu lassen.

Ihr macht den Partner damit glücklich!

Gut, dass sollte soweit klar sein. Aber in wie fern lohnt es sich für euch?

Nun, da gibt es gleich mehrere Gründe. Besonders interessant dürfte dabei der Punkt sein, wenn ihr den Fetisch eures Partners gut bedient, dann wird es ihn so stark an euch binden, dass er Himmel und Hölle in Bewegung setzen wird, um euch zu behalten! Aber nicht nur, weil ihr ihm eben mit dem Fetisch weiterhelft, sondern weil ihr ihm damit etwas beweist. Auf eine Art, wie sie wahrscheinlich unnachahmlich ist!

Geht ihr fremd, macht den Partner damit glücklich und findet dabei auch noch Dinge, die an eurem Liebhaber besser sind, als an eurem Partner und kommt trotzdem immer wieder zu ihm zurück, liebt ihn und wollt ihn nicht aufgeben, dann beweist ihr auf unbeschreiblich intensive Art, dass er der Partner für euer Leben ist! Im Gegenzug werden seine Gefühle für euch so gross werden, dass er sich ein Leben ohne euch nicht mehr vorstellen kann! Das kann ich von mir bestätigen!

Ihr macht den Partner wild!

Das ist ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte! Solange ihr nicht auf langsamen „Blümchensex“ steht, sondern es in der Kiste gerne wild habt, dann ist geteilt werden ein Garant dafür, dass ihr auf eure Kosten kommt. Weiter im Text kommen auch Tipps die ihr ausprobieren könnt, um den Effekt zu überprüfen, ohne gleich fremdgehen zu müssen. Es würde mich sehr wundern, wenn ihr es erfolgreich umsetzt, natürlich auf die Bedürfnisse eures Partners zugeschnitten und ihr hinterher nicht der Meinung wärt, dass es bislang noch nie so wild war!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn meine Frau in den richtigen Momenten das richtige sagt, oder mich im Vorfeld schon entsprechend angestachelt hat, dann bin ich extrem wild und das, bis wirklich das letzte bisschen Energie verbraucht ist! Nicht selten bin ich hinterher quasi zerstört aufs Bett gefallen und musste mich erst regenerieren, bevor ich aufstehen konnte. Wer es also gerne wild hat, der tut sich mit dem bedienen dieses Fetischs einen echten Gefallen!

Ihr gebt euch Freiheit!

Wobei damit nicht die Freiheit gemeint ist, dass ihr auch andere Leute vögeln könnt. Es ist vielmehr die Freiheit, euch über euer Verhalten keine Sorgen machen zu müssen. Ihr könnt mit anderen Menschen umgehen, als wärt ihr single! Flirten, baggern, sexuelle Anspielungen. Alles könnt ihr machen, ohne euch den Kopf darüber zu zerbrechen, wie euer Partner darauf reagieren könnte. Eifersucht werdet ihr nicht zu befürchten haben!

Ich habe schon viel Eifersucht erlebt. Auch am eigenen Leib. Immer diese Gedanken, ob man damit vielleicht etwas falsches gemacht hat. Oder, dass man sich selbst (platonischen) Spass verwehrt, weil der Partner das vielleicht nicht gut finden könnte. Vielleicht schreibt man auch immer wieder mit einer Person, die eine frivole Art zu schreiben hat und die man gut findet. Man muss sich keine Gedanken machen, ob der Partner das herausfinden könnte und wie er dann reagiert!

Wie oft habe ich schon mitbekommen, dass Menschen in einer Beziehung erwähnen, wie cool es doch war, ein Single zu sein. Andersherum habe ich auch schon oft gehört, wie sich Singles nach der Stabilität einer Beziehung gesehnt haben.

Ihr seit nun in der Position, beides haben zu können! Ihr könnt euch verhalten wie ein Single, habt aber die Stabilität einer guten Beziehung!

Hier könnte man nun natürlich sagen, dass in einem solchen Fall es mit der Beziehung ja nicht weit her sein kann! Das ist aber falsch! Natürlich gibt es auch Beziehungen, wo man machen kann was man will, weil es dem Partner einfach egal ist. Beim Wifesharing hingegen ist es dem Partner keines Wegs egal! Je mehr ihr euch als Single aufführt, flirtet und euren Spass habt, desto glücklicher macht ihr euren Partner und der wird es euch durch bedingungslose Liebe und echt wilden Sex danken! Ein riesiger Unterschied!

Wie finde ich heraus, ob er es ernst meint?

Wenn ihr zu dieser Frage gekommen seit, seit ihr meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg! Ihr stürzt euch nicht einfach kopflos in irgendetwas hinein, sondern macht euch Gedanken darum! Glückwunsch, ihr nehmt die Sache ernst!

Es gibt gleich mehrere Wege um herauszufinden, ob der Partner es wirklich damit ernst meint, oder ob es dann doch nur eine fixe Idee von ihm ist. Gleichzeitig können einige dieser Dinge auch dazu beitragen, den Fetisch zu ergründen und herauszufinden, in welche Richtungen er sich entwickelt hat.

Ex-Partner

Sie eignen sich hervorragend dazu, dem Partner mal auf den Zahn zufühlen! Sie haben so die nette Angewohnheit, eben die Ex-Partner zu sein und es wird ja Gründe dafür gegeben haben, warum ihr nicht mehr mit denen zusammen seit. Das ist ein Vorteil, denn eine fremde Person birgt das Risiko, dass ihr den vielleicht lieber als Partner hättet und das kann zu Komplikationen führen.

Es funktioniert natürlich nur dann, wenn ihr Partner hattet, die ihr sowohl wirklich geliebt habt, die aber auch wirklich gut im Bett waren!

Ihr könnt dann ganz behutsam vorgehen. Nehmen wir an, ihr verbringt gerade eine tolle Zeit mit eurem Partner im Bett und wollt nun herausfinden, wie ernst es ihm mit seinem Fetisch ist. Bringt dann einfach mal einen Ex ins Spiel. Sagt einfach, dass ihr genau das, was ihr gerade macht, auch mit dem Ex gemacht habt und achtet auf die Reaktionen. Ist es dem Partner ernst, dann werden seine Bewegungen und Reaktionen dabei nicht schwächer, sondern stärker. Vielleicht kommt es allerdings doch zu einer kurzen Unterbrechung, weil der Partner es noch nicht so ganz einordnen kann, warum ihr das gesagt habt. Ein paar klärende Worte sollten das aber bereinigen.

Gut, euer Partner lässt sich also nicht stören, sondern bleibt weiter bei seiner Aktivität. Vielleicht wird er sogar ein bisschen intensiver dabei, da können natürlich Unterschiede bestehen. Es ist aber klar, schlecht findet er es nicht! Ihr könnt also davon ausgehen, es gefällt ihm und ihr könnt weitermachen.

Hier ist nun natürlich die Frage, wie weit seit ihr über seinen Fetisch informiert und was bevorzugt er? Will er vielleicht, dass jemand anderes besser ist, als er selbst? Darauf kann ich keine Antwort geben, dass müsst ihr untereinander klären. Doch eines ist relativ sicher. Eure Gefühle dürften eine grosse Rolle dabei spielen!

Deshalb könnt ihr nun den nächsten Schritt machen. Wieder erzählen, dass ihr genau das mit eurem Ex gemacht habt und dabei dann auch erwähnen, dass ihr es vielleicht geliebt habt, wie es damals war! Spätestens jetzt müsste er reagieren! Wahrscheinlich wird er wider und intensiver. Sagt er nichts, dann könnt ihr weitermachen und eurem Partner vielleicht sagen, was euer Ex in der Situation mit euch gemacht hat. Vielleicht gestreichelt, oder geküsst. Irgendwas, was euch gut gefallen hat! Quittiert er es damit, dass er sich erneut steigert, dann könnt ihr davon ausgehen, er meint es ernst!

Und wenn nicht? Nun, wenn er dabei schon eine gewisse Eifersucht zeigt und es den Anschein macht, als kommt er nicht damit klar, dann sollte er sich das mit dem Fetisch noch einmal gründlich überlegen!

Der eingebaute Lügendetektor

Es ist egal, ob bei Mann oder Frau. Beide haben diesen eingebauten Lügendetektor. Seit ihr eine Frau und euer Partner ist ein Mann, dann wird sein kleiner Freund es zeigen, wenn er es gut findet. Umgekehrt wird die Vagina es verraten, indem sie zum Beispiel heftig zu arbeiten beginnt, oder einfach noch feuchter wird. Der Effekt ist leicht festzustellen!

Wie reize ich meinen Partner im Vorfeld besonders gut?

Im Vorfeld bedeutet soviel wie, man ist nicht gerade beim Liebesspiel, vielleicht nicht einmal direkt beim Partner. Es geht nur darum, ihn anzuheizen.

Ein bisschen Fantasie

Ehrlichkeit ist ja eine wichtige Sache bei dem Fetisch, eigentlich ja sogar generell, doch muss man es mit der Ehrlichkeit ja nicht ganz so eng sehen! Grundsätzlich sollte man jedoch ehrlich bleiben, denn ansonsten könnte es ja vorkommen, dass man dem Partner was erzählt und der Lügendetektor erklärt dann hinterher, wie inkorrekt die Aussage doch war.

Nehmen wir mal an, ihr seit gerade unterwegs. Vielleicht beim Einkaufen, in einer Kneipe, oder wo auch immer. Einzig wichtig dabei ist, euer Partner ist nicht dabei! Nun taucht an dem Ort jemand auf, den ihr selbst attraktiv findet und mit dem auch theoretisch was laufen könnte. Schon habt ihr den perfekten Moment gefunden, euren Partner ein bisschen heiss zu machen!

Ich habe das mit der Ehrlichkeit deshalb genannt, weil ihr in diesem Punkt zwar unehrlich sein könnt, man es aber durchaus als Übertreibung ansehen kann. So könntet ihr eurem Partner schreiben, dass da jemand wirklich süsses aufgetaucht ist. Springt euer Partner darauf an, was im Regelfall der Fall sein wird, könnt ihr Gas geben. Wichtig dabei bleibt, ihr müsst diese Person wirklich gut finden!

Nun könntet ihr beschreiben, was die Person für einen Körper hat, am Besten die Dinge, die ihr besonders gut findet. Der Arsch zum Beispiel, oder die Augen. Was auch immer. Euer Partner sollte es mit interessierten Kommentaren quittieren. Das könnt ihr dann intensivieren, indem ihr eurem Partner schreibt, was ihr euch gerade mit dieser Person vorstellen könnte. Beim Einkaufen zum Beispiel einen Abstecher in die Umkleide, in der Kneipe einen Sprung auf den Billardtisch, oder so.

Dabei sollten es nur Dinge sein, die ihr euch in eurer Fantasie auch wirklich vorstellen könnt, sonst werden die Fantasien in aller Regel so lahm, dass der Partner nicht drauf anspringen wird!

Ihr solltet eine Sache dabei berücksichtigen. Die andere Person spielt dabei eigentlich nur eine untergeordnete Rolle! Ihr seit es, der den Ausschlag gebt. Deshalb beschreibt einfach, was ihr euch vorstellen würdet. Das will ich an einem Beispiel demonstrieren, in dem ihr eine Frau seit und euer Partner ein Mann. Ihr könntet dann etwas in der Art schreiben:

Der könnte mich jetzt zum Billard bringen, drüber beugen und dann von hinten nehmen, ich würde den ganzen Laden zusammen schreien!

Das kann man natürlich mit den entsprechend umgangssprachlichen Bezeichnungen ausdrücken, ich will es in dem Blog jedoch nicht übertreiben.

Wichtig ist einfach nur, ihr solltet eure Empfindungen ausdrücken. Was würdet ihr euch wünschen, was fändet ihr geil und wenn die Person etwas machen würde, wie würdet ihr reagieren? Damit kriegt ihr euren Partner!

Eigene Bedürfnisse

Ihr, oder Partner seit unterwegs und ihr wollt ihn ein bisschen reizen. Vielleicht habt ihr für Abends ein Liebesspiel im Sinn und wollt das ein bisschen wilder gestalten. Dann könnt ihr eurem Partner mal schön einen Kick verpassen!

Schreibt eurem Partner, wonach ihr euch sehnt. Das kann natürlich wieder übertrieben sein, denn es geht ja darum, den Partner anzuheizen. Seit ihr zum Beispiel eine Frau, so könntet ihr, wenn der Fetisch eures Mannes das bevorzugt, ihm schreiben, dass ihr so richtig lust auf etwas grosses, dickes habt. Dabei kann euer Wunsch auch nur darin bestehen, dass ihr penetriert werdet. Anders ausgedrückt, ihr wollt Sex, schreibt aber eurem Partner, dass ihr etwas haben wollt, was er nicht hat! Kann extrem gut funktionieren und es wird wild! Garantiert!

Ihr könnt auch wieder einen Ex ins Spiel bringen und sagen, dass dieser damals etwas gemacht hat, worauf ihr gerade richtig Lust habt. Auch das kann, wenn ihr es entsprechend formuliert, eine unglaubliche Wirkung haben!

Hier ist auch wieder wichtig, es muss etwas sein, was wirklich real ist! Habt ihr Lust, könnt ihr das mit einer anderen Person in Verbindung bringen. Das sind alles so kleine Dinge, die hervorragend funktionieren und ihr im schlimmsten Fall nur ein bisschen Übung braucht, bis ihr euren Partner voll unter Kontrolle habt! Also, was den Fetisch angeht!

Was wirkt bei einer anderen Person besonders gut?

Ihr habt eine Person entdeckt, mit der ihr wirklich intim werden wollt und fragt euch nun, wie ihr das möglichst gut bei eurem Partner nutzt? Da gibt es einige Dinge, die in aller Regel hervorragend wirken!

Die Person beim Liebesakt ins Spiel bringen

Das sollte klar sein. Doch wie genau funktioniert es in aller Regel besonders gut? Natürlich hängt das mal wieder von der Art ab, in die sich der Fetisch bei eurem Partner entwickelt hat. Allgemein sollten jedoch eure Gefühle etwas bewirken können. Also, wie immer!

Nehmen wir an, ihr seit gerade dabei. Also kein Vorspiel, sondern echter Sex. Ihr könntet eurem Partner sagen, dass ihr euch gerade vorstellt, wie die Person das jetzt mit euch macht, oder ihr bei der Person. Wenn ihr dabei wirklich daran denkt und ihr wirklich Lust auf diese Person habt, dann wird sich das sofort bemerkbar machen. Euer Partner wird es merken, eure Aussage wird dadurch umso ehrlicher und die Reaktionen vom Partner entsprechend wilder!

Dabei ist natürlich die Art, wie ihr es sagt, sehr wichtig. Als Beispiel bleibe ich beim alten Muster. Ihr seit eine Frau, euer Partner ein Mann. Es fällt mir schwer, die Rollen anders zu verteilen, da ich nun eben ein Mann bin. Ich bitte das zu berücksichtigen.

Sagen wir, ihr seit gerade in der Missionarsstellung aktiv. Dann wäre es nur mässig erfolgreich, wenn ihr es so formulieren würdet:

Das könnte der jetzt mit mir machen!

Es wird Erfolg haben, zweifelsohne und der Erfolg wird auch nicht zu unterschätzen sein. Aber, ihr verschwendet viel Potential dabei! Deshalb wäre es wahrscheinlich schon besser, es so auszudrücken:

Ich will, dass der das mit mir macht!

Ihr drückt damit euren Wunsch aus und wenn euer Körper in dem Moment entsprechend reagiert, wird die Post abgehen!

Auf die Spitze solltet ihr es jedoch in etwa auf die Art treiben können. Wohl gemerkt, wenn der Fetisch in diese Richtung ausgeprägt ist!

Ich habe gerade mehr Lust, dass er das macht! Mit seinem grossen, langen Teil, so ganz tief in mich rein!

Warum treibt ihr es damit nun auf die Spitze? Nun, ihr sagt eurem Partner, dass ihr jetzt mehr Lust auf jemand anderes hättet. Verlustangst -> Masochist -> Erregung. Das steigert ihr noch, indem ihr etwas ansprecht, wo diese Person mehr zu bieten hat! Indem ihr sagt, was ihr euch da vorstellt, sollten zwei Effekte auftreten. Natürlich steigert es wieder die Lust eures Partners, aber, durch die Fantasie sollte auch euer Körper, eure eigene Lust reagieren und merkt der Partner das, wird es gleich noch heftiger!

Sagen wir mal, euer Körper neigt dazu, auf solche Fantasien nicht zu reagieren. Dann gibt es einen höchst intensiven Weg, wie ihr dennoch Kapital daraus schlagen könnt. Aber Vorsicht, dafür muss der Fetisch wirklich so ausgerichtet sein, dass euer Partner bei einer Zurückweisung nicht deprimiert wird!

Sagen wir, ihr reitet gerade euren Partner. Eure Bewegungen werden langsamer, ihr scheint nicht wirklich bei der Sache zu sein. In aller Regel wird euer Partner fragen, was denn los ist und euer grosser Moment ist gekommen! Ihr könnt dann in etwa so antworten:

Tut mir leid, aber ich hätte jetzt lieber den Grossen von Mister X.

Haltet euch aber bereit, dass euer Partner dabei sehr wild wird und ihr vorne überkippt. Wer schnell genug ist, nutzt die Gelegenheit dann gleich für einen Kuss, der dem Partner dann beweist, dass ihr ihn liebt. Aber Vorsicht, wenn ihr Pech habt, dann ist er kurz darauf fertig!

Gebt eurem Partner einfach was zum nachdenken!

Es gibt einen verblüffend einfachen Trick, wie ihr euren Partner zu ungeahnten höhe bringen könnt, ohne dass ihr dabei überhaupt irgendwas machen müsst!

Voraussetzung dafür ist, ihr habt eine Person gefunden, die ihr wirklich haben wollt und euer Partner ist darüber entsprechend informiert. Dann sagt eurem Partner einfach, ihr wollt eine Augenmaske und Kopfhörer mit Musik. Insofern das nicht zu eurem Liebesspiel gehört wird euer Partner natürlich fragen, warum ihr das wollt. Schon die Antwort dürfte euren Partner in Fahrt bringen:

Ich will an (Person X) denken und dabei nicht abgelenkt werden!

Das wird aller Wahrscheinlichkeit nach heftig! Ihr lasst eurem Partner die volle Kontrolle über den Sex, müsst euch darauf einlassen, was er alles will und darüber hinaus ist für den Partner klar, dass ihr die ganze Zeit nur an die andere Person denkt. Wahrscheinlich wird es eine kürzere Nummer, aber sie wird heftig!

Die Gedanken sind frei, oder? Das heisst, ihr braucht prinzipiell während der Nummer kein bisschen an eine andere Person denken, oder könnt es gar nicht, weil euer Partner einfach nur grandios ist. Für ihn ist jedoch eindeutig klar, ihr denkt nicht eine Sekunde an ihn und was der Fetisch daraus macht, danach werdet ihr euch höchst wahrscheinlich noch lange die Lippen danach lecken!

Einfach, aber effektiv! Doch hat es auch einen Haken! Wenn es richtig gut für euch war, könnte es euch dazu verleiten, es öfters zu wollen. Schliesslich müsst ihr quasi nichts machen und werdet dennoch massiv behandelt. Doch hier steckt auch der Teufel im Detail. Es wird euren Partner höchst wahrscheinlich immer wieder anheizen und es wird zu ähnlich heftigen Nummern kommen. Macht ihr es aber zu oft, könnte sich bei ihm der Gedanke einschleichen, ihr vögelt nur deshalb mit ihm, weil ihr an jemand anderes denkt. Das kann kontraproduktiv sein. Aber auch hier kann der Fetisch so entwickelt sein, dass gerade das wieder zur Luststeigerung führt. Das müsst ihr selbst herausfinden!

Lasst den Partner Fragen stellen!

Wollt ihr, dass euer Partner den für sich grösstmöglichen Nutzen erzielen kann, dann lasst ihn Fragen stellen. Wichtig hierbei ist, beantwortet die Fragen immer mit dem was ihr fühlt!

Wir bleiben bei dem Beispiel natürlich bei der Rollenverteilung. Wir Männer sind oft etwas einfallslos, deshalb dürfte eine der ersten Fragen, wenn nicht sogar die erste, in etwa so lauten:

Was willst du mit dem machen?

Hier könnt ihr nun recht simple Antworten geben, die, korrekt formuliert, dennoch brutale Effekte erzielen können. Als Beispiel:

Ich will Sex mit ihm!

Natürlich umgangssprachlich ausgedrückt. Ihr drückt damit aber auf den Punkt gebracht das aus, was der Fetisch haben will. Ihr wollt Sex mit einer anderen Person. Doch ein wenig anders formuliert, sagt ihr nichts anderes, aber der Effekt wird grösser:

Ich will von ihm ran genommen werden!

Warum ist das nun effektiver? Nun, ihr sagt nicht, dass ihr Sex mit ihm wollt, sondern ihr sagt, dass es gut, wild, heftig, oder was bei euch ran genommen bedeutet, sein soll. Das wirkt wahre Wunder. Doch es geht natürlich noch besser:

Ich will von ihm benutzt werden!

Wobei man in der Hinsicht nun nicht wieder gleich in die BDSM-Schiene abrutschen sollte. Benutzen würde in dem Fall einfach nur bedeuten, dass ihr mit der anderen Person nur eben so Sex haben wollt, wie diese das will. Ihr sagt eurem Partner damit, dass es euch ganz egal ist, was die Person mit euch macht, Hauptsache sie macht es! Ihr seit also so verrückt nach der Person, das sie quasi alles mit euch machen kann und deutlicher könnt ihr es nicht ausdrücken, dass ihr es wirklich wollt! Es wird heftig, jede Wette!

Doch unter bestimmten Voraussetzungen, wenn der Fetisch das eben gut findet, gibt es noch etwas, wie ihr die Sache steigern könnt. Aber ich rate zur Vorsicht. Ihr solltet es nicht euphorisch ausdrucken, eher, wie ein Geständnis. Denn mit zu viel Euphorie in der Stimme, könnte es selbst bei einem entsprechend ausgedrückten Fetisch in die Hose gehen. Ihr könntet nun mit etwas leiserer, unterwürfiger und schuldbewusster Stimme folgendes sagen:

Mit ihm ins Kino gehen.

Es kann gut sein, dass dabei das Liebesspiel dann erst unterbrochen wird. Denn ihr sagt nichts anderes, als dass ihr mit dieser Person etwas eher romantisches, nicht sexuelles machen wollt. Dafür werde ich aber noch einen gesonderten Beitrag bringen, auf jeden Fall kann es sehr gut möglich sein, dass euer Geständnis recht brutale (im positiven Sinne) Reaktionen nach sich zieht!

Lasst euch von eurem Partner seine Fantasien erzählen!

Das klingt im ersten Moment komisch und wenn man es genau nimmt, dann ist es auch so! Es wird auch weniger den Effekt haben, dass es ihn erregt, wenn er euch die Fantasie erzählt, sondern es sind eure Reaktionen darauf, wenn ihr euch vorstellt, was er erzählt. Ich muss auch dazu sagen, es wird nicht extrem heiss für ihn sein, aber, es ist auf jeden Fall ein Anreiz un darüber hinaus hat es noch eine angenehme Nebenerscheinung!

Er erzählt euch mit den Fantasien, was er geil findet und das sagt euch, wie ihr ihn perfekt reizen könnt! Es lohnt sich also auf jeden Fall, euren Partner seine Fantasien erzählen zu lassen und egal wie weit sie an dem vorbei gehen, was ihr schlussendlich tun wollt, ihr erfahrt sehr viel von eurem Partner und das kann euch schlussendlich helfen!

Perfekt ist es natürlich, wenn die Fantasien eures Partners voll ins Schwarze treffen! Denn dann habt ihr eine Situation, die ihr perfekt für euch und ihn nutzen könnt. Nicht nur, dass ihr auf die Weise wisst, was euer Partner will, ihr könnt euch auch etwas von ihm wünschen und damit kommen wir zum nächsten Punkt!

Der Partner soll die Klappe halten und so agieren, wie es die andere Person tun würde!

Das klappt wirklich nur dann, wenn die Fantasien eures Partners sich mit dem deckt, war ihr euch selbst vorstellt! Es ist also äusserst unwahrscheinlich, dass diese Variante euch und eurem Partner Spass macht, wenn seine Fantasien für euch noch unbekannt sind!

Doch wenn sich die Fantasien mit euren Wünschen decken, dann könnt ihr die Augen schliessen und den Partner einfach machen lassen. Natürlich solltet ihr, insofern das zutrifft, über die körperlichen Unterschiede hinwegsehen können. Es bleibt schliesslich euer Partner, auch wenn er so handelt, als wäre er jemand anderes!

Es kann sehr erfüllend sein, wenn ihr euch währenddessen wirklich vorstellt, dass es die andere Person ist und nicht euer Partner. Vor allem dann, wenn er sein Handwerk versteht und seine Fantasien tatsächlich so umsetzen kann, als wäre er die andere Person. Das kann zu echt sensationellen Körperreaktionen und Höhepunkten führen!

Aber Vorsicht! Versteift euch nicht auf das, was euer Partner da mit euch macht, egal wie gut es eure Wünsche wiederspiegelt! Es ist durchaus möglich, dass die Person es in der Realität ganz anders mit euch machen wird. Solltet ihr euch also an den Gedanken gewöhnt haben, von dieser Person so behandelt zu werden, wie euer Partner es vorgemacht hat und der ist dann doch ganz anders, dann könnte es eine grosse Enttäuschung werden! Das ist besonders dann schlimm, wenn die andere Person eigentlich hervorragenden Sex mit euch hat, ihr es aber wegen falschen Vorstellungen nicht geniessen könnt. Wäre unfair der Person gegenüber und auch euch selbst!

Wie könnt ihr euren Partner vor einem Date anheizen?

Einige Dinge, wie ihr euren Partner vor einem Date anheizen könnt, habe ich schon im Beitrag »Spielereien« genannt. Deshalb will ich hier nur darauf eingehen, wie ihr euren Partner anheizen könnt, kurz bevor es dann wirklich zu einem Date kommt.

Nehmen wir an, ihr seit auf dem Weg zu der Person. Ihr seit alleine unterwegs und wollt euren Partner schon schön in Fahrt bringen, damit er auch ja hinterher voll und ganz in Wallung ist. Dann habt ihr viele Möglichkeiten, mittels Nachrichten euer Ziel zu erreichen.

Bei der bekannten Rollenverteilung könnte eine nutzbringende Nachricht in etwa so aussehen:

Ich bin gleich da! Ich kann es kaum erwarten was er sagt, wenn er mich sieht! Hoffentlich mach ich ihn genauso geil wie dich, damit er mich auch anständig ran nimmt!

Der Fetisch blendet bei dieser Nachricht die andere Person wahrscheinlich komplett aus! Er liest nur, dass ihr es kaum erwarten könnt. Ihr seit also aufgeregt, neugierig und erwartungsvoll. Das wiederum sagt dem Fetisch, dass ihr begierig darauf seit und es richtig wollt. Spätestens in dem Moment ist euer Partner mindestens so aufgeregt wie ihr!

Dann beginnt das Date. Ihr seht die Person und, so wollen wir mal hoffen, ihr seit sofort auf 180, in sexueller Hinsicht. Natürlich werden dann eure Gedanken nicht unbedingt beim Partner sein, was der gut finden sollte. Aber, nach ein paar Minuten könnte euch in den Sinn kommen, dann doch wieder etwas Informationen an euren Partner weitergeben zu wollen. Dann könntet ihr, insofern das so passiert ist, folgendes schreiben:

Der war sofort spitz, als er mich gesehen hat. Hab das kontrolliert, da erwartet mich einiges!

Der war also spitz. So, so. Interessiert den Fetisch nicht, denn es hat nichts mit euch zu tun. Das ihr aber kontrolliert habt, was wohl mit einem Griff zum Genital einhergegangen sein dürfte, ist da schon viel effektiver! Denn, ihr wart neugierig, ob die Person nun wirklich geil ist und musstet es unbedingt herausfinden. Das ist natürlich ein Indiz für euer Interesse und gefundenes Fressen für den Masochisten. Da ihr aber noch angefügt habt, dass euch da einiges erwartet, verstärkt ihr eure Ernsthaftigkeit weiter, was den Effekt beim Partner ebenfalls verstärkt. Vielleicht reagiert der Fetisch auch noch drauf, dass euch einiges erwartet. Es wird also nicht zu wenig sein und vielleicht sogar mehr, als der Partner euch bieten kann. Das ist dann aber wieder Sache der Entwicklung des Fetischs.

Je nachdem, wie der entwickelt ist, kann gleiche Aussage, mit ein paar anderen Wörtern, den Fetisch noch um Längen besser antreiben:

Der war sofort spitz, als er mich gesehen hat. Hab das kontrolliert, da muss ich jetzt wohl durch!

Für einige Fetischisten, wird diese Aussage eher kontraproduktiv sein. Ihr müsst da jetzt durch könnte darauf hinweisen, dass ihr es eigentlich gar nicht wollt. Deshalb ist es wichtig, solche Worte nur dann zu wählen, wenn ihr euch wirklich über die entsprechende Ausrichtung des Fetischs sicher seit!

Ist der Fetisch entsprechend ausgerichtet, dann geht er jetzt durch die Decke! Ihr wollt es, dass ist klar. Wenn nicht, hättet ihr nicht kontrolliert! Das ist natürlich geil. Das ihr jetzt aber da durch müsst sagt dem Fetisch nichts anderes, als dass ihr kontrolliert habt und deshalb keine andere Wahl mehr besteht! Mit der Kontrolle habt ihr euch quasi der anderen Person übergeben und die darf euch jetzt „benutzen“. Ein irrsinnig geiler Gedanke, wenn der Fetisch dazu passt!

Das schöne daran ist, ihr müsst es beim besten Willen nicht so gemeint haben! Vielleicht war es eher so gemeint, dass ihr der Person nun durch die Kontrolle ein klares Signal gegeben habt und es deshalb unfair wäre, einfach einen Rückzieher zu machen. Das ihr es wirklich wollt, habt ihr damit nie in Frage gestellt und auch ein Abbruch damit nie ausgeschlossen. Wenn euch unwohl wird, könnt ihr natürlich die Notbremse ziehen und alles absagen. Das ist ja allein eure Entscheidung! Das interessiert aber den Fetisch nicht! Der denk nur, ihr müsst das jetzt machen. Punkt. Das kann äusserst erregend wirken, wenn der Fetisch stimmt!

Entsprechend schlecht würden solche Formulierungen ankommen:

Bin gleich da.

Bin da, er ist da.

Gehen jetzt zu ihm.

Knappe Statusmeldungen, die komplett gar nichts von dem ausdrücken, auf was es wirklich ankommt! Euer Partner erfährt nur den Stand der Dinge und nichts von dem, was er wirklich wissen will. Was ist mit euch? Was fühlt ihr? Seit ihr aufgeregt, oder nervös? Wollt ihr es? Ganz wichtige Details!

Während dem Date

Nehmen wir weiterhin den Fall an, die andere Person ist damit einverstanden, dass ihr während dem Sex auch mal euer Handy benutzt. Natürlich, um euren Partner zu informieren. Selbstverständlich müsst ihr das dann auch wollen und vor allem auch, in der geistigen Verfassung dafür sein! Es ist durchaus möglich, dass ihr ab einem gewissen Punkt überhaupt nicht mehr an euren Partner denkt, weil es einfach nur noch viel zu geil ist!

Wir sagen jetzt aber mal, ihr seit noch dazu in der Lage und die andere Person hat kein Problem damit. Vielleicht macht ihr es gerade in der Missionarsstellung, wobei er nicht direkt auf euch liegt. Es ist also genug Platz für ein Handy. Dann könntet ihr das in etwas so eurem Partner berichten:

Wir machen es grade Missionar! Der ist der Hammer, so ein geiles Teil! Ich platze gleich, wenn der so weiter macht!

Natürlich sollten dabei die umgangssprachlichen Wörter benutzt werden, aber dass sage ich ja dauernd.

Wenn euer Partner das liest, dann läuft sein Fetisch Amok! Ihr liegt also auf dem Rücken, habt eure Beine für die andere Person geöffnet und er durfte sein Teil in euch schieben! Eigentlich ganz logisch, sonst wärt ihr ja nicht dort. Aber, der Fetisch wird es in aller Regel genau so analysieren! Ausserdem ist der Typ der Hammer, es gefällt euch also sehr gut! Wahrscheinlich seit ihr entsprechend erregt und das ist natürlich hervorragend. Ihr erwähnt dann auch noch das geile Teil! Für den Fetisch heisst das nichts anderes, als dass ihr es geniesst. Darüber hinaus platzt ihr gleich, wenn er so weiter macht. Es steht also ein Höhepunkt ins Haus und demnach, insofern ihr nicht sowieso schon nach kurzer Zeit zum Höhepunkt kommt, behandelt die Person euch richtig gut.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, während dem Date mit eurem Partner zu kommunizieren, gibt es ein paar Dinge, die ihr euch vorher überlegen solltet.

Beispielsweise, macht ihr es zur Bedingung für ein Date, dass ihr dabei euer Handy benutzen könnt?

Dieser Punkt ist weit gravierender, als man annehmen mag! Nehmen wir an, ihr habt eine Person gefunden, mit der ihr definitiv ins Bett wollt, die Person will das auch, stört sich nicht an eurem Partner und dennoch macht ihr das davon abhängig, ob ihr dabei mit eurem Partner schreiben könnt, oder nicht! Damit sagt ihr dem Partner, dass ihr zwar wirklich mit der anderen Person ins Bett wollt, diese vielleicht sogar so gut findet, dass ihr lieber mit ihr, als mit eurem Partner Sex hättet, aber gleichzeitig verzichtet ihr lieber darauf, anstatt den Kontakt mit eurem Partner abzurechen. Ihr kombiniert also Verlustangst mit Sicherheit und das kann ganz schön grandios sein! Ihr nehmt eurem Partner damit eine unterschwellige Angst und er kann sich ganz auf das konzentrieren, was vom Fetisch kommt. Genial!

Weiterhin müsst ihr entscheiden, auf welche Art dieser Kontakt sein soll. Ein intensiver Kontakt, wo ihr vielleicht alle Stellungswechsel und Praktiken an euren Partner weitergeht, kann diesen zwar extrem reizen und auch euch unter Umständen ganz schön einheizen, es lenkt aber auch ganz schön ab und gerade bei den ersten Malen mit einer neuen Person wollt ihr euch vielleicht mehr auf die Person konzentrieren, weil alles so neu und aufregend ist.

Glücklicherweise bietet der Fetisch auch dafür eine wirklich geniale Lösung! Schreibt ihr nur ab und an etwas an euren Partner, natürlich in der entsprechenden Ausdrucksweise, dann bringt ihr euch in eine überaus gute Position, für weitere Steigerungen des Fetischs!

  1. Ihr gebt dem Partner Raum für Fantasien und die wird der Fetisch nutzen!
  2. Nach einer längeren Pause wird euer Partner neugierig sein und ihr könnt ihn mit wenig Worten extrem scharf machen!

Punkt 1 habe ich schon im Beitrag »Bildanalyse« beschrieben.

Punkt 2 ist nicht minder brutal für den Fetisch! Nehmen wir mal an, ihr habt eurem Partner oben den Text geschickt. Er weiss also, dass ihr schon dabei seit und das es euch gut gefällt. Nach einer längeren Pause, in der ihr euch voll den Taten der anderen Person hingegeben habt, schreibt ihr nun erneut. Vielleicht lassen eure Emotionen aber gerade nicht zu, dass ihr einen kleinen Roman schreibt, oder die andere Person ist einfach zu wild und ihr könnt gar nicht viel schreiben. Dann ist ein solcher Kommentar extrem hilfreich:

Sorry für die Pause, der ist zu geil, kann kaum schreiben!

Ihr habt kaum was ausgesagt und dennoch euren Partner in vollste Ekstase versetzt! Dafür sorgt der Fetisch! Eurem Partner werden die heftigsten Bilder durch den Kopf gehen. Wie ihr so richtig heftig ran genommen werdet und vor allem, dass ihr dabei abgeht wie ein Schnitzel! Der Fetisch sagt eindeutig, dass ihr in einem mächtigen Rausch der Lust seit und was anderes will er ja eigentlich nicht wissen!

Ihr könntet natürlich auch so was schreiben:

Sorry für die Pause, aber beim blasen hatte ich keine Hand frei!

Muss ich dazu was sagen? Ihr konntet nicht schreiben, weil ihr keine Hand frei hattet und auch euer Kopf nicht gerade in der Lage war, auf ein Handy zu schielen. Euer Liebesakt hinterher wird heftig, dass garantiere ich euch!

Ein paar Trips für nach dem Date

Das ihr nach dem Date beim Liebesspiel eurem Partner natürlich Bericht erstatten solltet, wobei ihr natürlich den Schwerpunkt auf eure Empfindungen legt, dürfte eigentlich klar sein. Doch es gibt noch ein paar kleine Tricks, wie ihr das intensivieren könnt.

Sein Orgasmus

In aller Regel werdet ihr duschen wollen, wenn ihr zurück bei eurem Partner seit. Es gibt zwar auch Fälle, wo der Partner es besonders reizvoll findet euch direkt zu nehmen, aber in den meisten Fällen wird euch eine Dusche gewährt sein.

Insofern die Rollen nach dem hier vorherrschenden Muster verteilt sind, kann der Orgasmus der anderen Person durchaus dazu beitragen, euren Partner noch weiter auf die Spitze zu treiben. So könntet ihr den Wunsch einer Dusche dadurch erklären, dass die andere Person auf euch gekommen ist. Da gibt es dann Unterschiede, die alle ihren Reiz haben und selbst so etwas banales wie den Bauch äusserst attraktiv für den Fetisch machen.

Nehmt euren Partner einfach mit ins Bad und lasst ihn zuschauen, wie ihr euch auszieht. Alleine das wird ihn schon anheizen, denn genau das ist natürlich auch bei der anderen Person passiert. Das beflügelt! Euer Partner wird euch wahrscheinlich anschauen, als würdet ihr euch das erste Mal vor ihm ausziehen.

Seit ihr dann nackt und die andere Person ist auf euren Bauch gekommen, könntet ihr es eurem Partner in etwa so sagen:

Da ist er hin gekommen! So viel Zeug, konnte ich gar nicht glauben! Wenn der das in mich gespritzt hätte …

Dabei könnt ihr die Stelle, wo es passiert ist und in etwa wie viel es war, natürlich zeigen. Es ist dabei gut möglich, dass ihr kurz darauf schon im Bad euren Spass haben werdet. Insofern ihr das natürlich nicht ausgeschlossen habt, weil ihr wirklich erst duschen wollt.

Die kleine Aussage: »Wenn der das in mich gespritzt hätte …« wird nicht bei jedem Fetisch anschlagen. Insofern der aber entsprechend entwickelt ist, wird er sich sofort ausmalen, ihr hättet seinen Samen gerne in euch gehabt. Das kann heftige Folgen haben, aber wie weiter oben schon erwähnt, dafür kommt noch ein gesonderter Beitrag!

Noch interessanter wird es, wenn die andere Person auf eure Brüste gekommen ist. Dann könntet ihr das so beschreiben:

Hier hat er getroffen! Das ist bis zu meinem Hals gespritzt und dann hier überall runter gelaufen!

Wenn ihr das demonstriert, indem ihr mit euren Fingern die Wege beschreibt, die der Samen der anderen Person gelaufen ist, dann ist wirklich höchste Eisenbahn fürs Bett! Denn, was man nicht unterschätzten darf, ihr werdet dabei logischerweise eure Brüste berühren und das macht viele Männer schon stark an! Dann noch zu wissen, dass da vor nicht allzu langer Zeit auch noch das Sperma einer anderen Person gelaufen ist, tut sein übriges!

Der Oberhammer ist jedoch, wenn die euch von der andere Person ins Gesicht habt spritzen lassen! Hier bedarf es keinerlei Demonstration. Alleine schon die Tatsache, dass die andere Person das durfte und ihr es vielleicht sogar wolltet, ist schon Anreiz genug! Dann noch in etwa solche Worte und es geht ab:

Der hat mir voll ins Gesicht gespritzt! Augen, Nase und der Mund hat auch was abgekriegt!

Hier kann sich nun unbewusst etwas ergeben, was den Reiz noch deutlich grösser ausfallen lässt, als eure Worte. Das kann ich jedoch leider nicht aus eigener Erfahrung sagen, aber mir wurde es schon ein paar Mal so beschrieben!

Wie mir gesagt wurde, ist es für viele Frauen aufregend, ihrem Partner hinterher von so einer Tat zu berichten. Auch wenn es ihr vielleicht gar nicht so gut gefiel, als es passierte, bringt sie das erzählen zum grinsen, oder lächeln. Aber, weil sie die Reaktionen ihres Partners erahnen kann und die Reaktion deshalb hervorgerufen wird. Das interessiert aber den Fetisch nicht. Der bringt den Gesichtsausdruck sofort damit in Verbindung, dass es euch geil gemacht hat und ihr deshalb grinst. Ihr solltet schleunigst unter die Dusche und am Besten euren Partner ganz schnell ins Bett schicken!

Aber auch einen Orgasmus in euch kann den Partner schwer erregen. In aller Regel wird die andere Person ein Kondom benutzt haben. Schutz geht schliesslich vor. Ihr hattet also gar keinen Kontakt mit dem Samen und dennoch gibt es da genug Potential, um euren Partner zu reizen! Es empfiehlt sich aber, dass während dem Liebesakt zu machen.

So könntet ihr in etwa folgendes eurem Partner erzählen:

Er ist in mir gekommen. Das war unglaublich! Der ist so dick geworden, hat sich fest in mich gepresst und wie das warm geworden ist. Irre!

Wie ich ja mitbekommen habe, erfahren Frauen beim Orgasmus des Mannes in ihrem Inneren recht intensive Gefühle. Wenn ihr die beschreibt und es dann auch noch so klingt, dass es euch echt heiss gemacht hat, dann ist der Fetisch bedient! Haltet euch fest, denn dann wird es wild!

Kollateralschäden!

Vielleicht ist die Überschrift nicht besonders gut gewählt, aber mir fällt dazu einfach nichts besseres ein! Es geht darum, dass ihr vielleicht zu einigen sexuellen Praktiken nicht mehr fähig seit!

Bei einer Frau könnte vielleicht die Vagina so überreizt sein, dass Sex keinen Spass mehr macht, sondern eher weh tut. Bei einem Mann hingegen könnte der Schwengel fast schon wund sein und es ist ebenfalls nicht an Sex zu denken. Letzteres kenne ich aus Erfahrung. Meine Frau kriegt das durchaus hin, dass ich hinterher lädiert bin und erst eine Pause brauche!

Das heisst aber noch lange nicht, dass ihr deshalb euren Partner nicht befriedigen könnt! Glaubt mir, in den meisten Fällen wäre das auch fatal, da er so einen Hormon-Cocktail in sich hat, der ohne Entladung unangenehme Folgen haben könnte. Von Depression bis hin zu einem Trauma gegen den Fetisch. Das kann sein, muss aber natürlich nicht. Ich will es nur erwähnen, um eventuellen Problemen vorzubeugen. Ich zum Beispiel könnte bis zum nächsten Tag warten, fände es aber schade, da der Körper dann logischerweise schon einige Hormone abgebaut hat und das Erlebnis deutlich schwächer wäre.

Zum Glück ist der Fetisch jedoch auch in der Hinsicht sehr entgegenkommend. Denn wenn ihr wirklich Schäden davongetragen habt, die ihr jedoch aufgrund des genialen Erlebnisses sogar begrüsst, dann könnt ihr das einfach einsetzen.

Tut mir leid, aber vögeln geht nicht! Der hat mich kaputt gemacht!

Eigentlich banale, bis niederschmetternde Worte, oder? Von wegen! Der Fetisch sieht da nur zwei Dinge. Einmal, mit dem habt ihr gevögelt, mit einem selbst tut ihr es nicht. Wenn der Fetisch entsprechend ausgeprägt ist, steigt die Lust. Dann hat er euch anscheinend so ran genommen, dass ihr jetzt nicht mehr im Stande seit, euch um euren Partner zu kümmern. Der Fetisch sieht dabei nur eine Sache. Die andere Person konnte euch nur deshalb so heftig bearbeiten, weil ihr das wolltet! Wieder geht es rasant rauf mit der Lust!

Nun habt ihr viele Möglichkeiten, wie ihr dennoch auch für euren Partner da sein könnt. Es gibt noch Hände, den Mund und auch ganz banal, ihr könnt euch einfach hinlegen und erzählen, während es sich euer Partner selbst macht. In dem Fall solltet ihr aber wirklich ins Detail gehen und versuchen, eure Gefühle so gut es geht zu beschreiben. Wenn ihr euch dann noch, insofern ihr eine Frau und euer Partner ein Mann ist, als Zielscheibe anbietet, wird euer Partner ganz sicher nicht traurig sein, weil es keinen Sex gibt!

Insofern es euch während der Nummer mit der anderen Person möglich war, könnt ihr in dem Fall aber auch Bilder zeigen, die während des Aktes entstanden sind! Garniert mit dem, was ihr dabei empfunden habt UND dem, was ihr beim betrachten der Bilder empfindet, kann es tatsächlich auch vorkommen, dass es eurem Partner besser gefallen wird, als wenn ihr Sex hättet! Aber da kommt es dann wieder auf den Fetisch an, in wie weit er sich in dieser Richtung entwickelt hat.

Fazit

Wie ihr seht, gibt es eine breite Palette an Dingen, mit denen ihr euren Partner auf die Palme bringen könnt. Positiv natürlich. Allen gemein ist in aller Regel, eure Gefühle sind wichtig! Egal was ihr tut, schreibt, oder sagt, drückt es so aus, dass eure Gefühle dabei betont werden!

Dabei dürft ihr eine Sache nicht vergessen! Ihr macht das nur zu 50% für euren Partner! Die anderen 50% macht ihr für euch, denn die Nummer, die im Anschluss folgen kann, werdet ihr so schnell nicht vergessen! Ihr wärt nicht die Ersten, die hinterher eine neue Runde mit einer anderen Person gar nicht erwarten könnt, weil der Sex mit eurem Partner hinterher einfach nur der Knaller ist!

Falls ihr euch also irgendwann mal die Frage stellt, warum ihr das überhaupt für euren Partner machen solltet, denkt einfach daran, ihr macht das auch für euch!

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